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Tödlicher Fluchtweg über den Atlantik

BERLIN epd/dpa/ap ■ Auf dem Weg von Mauretanien zu den Kanaren sind am Wochenende 45 Flüchtlinge ertrunken. Zwei mit insgesamt 84 Afrikanern besetzte Fischerboote seien im Atlantik gekentert, berichtete die El País gestern. Gestern drohte erneut ein Flüchtlingsboot mit 40 Passagieren zu kentern. Nach Angaben des Roten Halbmonds kamen in den vergangenen vier Monaten 1.200 bis 1.300 Menschen beim Fluchtversuch auf spanisches Territorium ums Leben. Nach Ansicht von Beobachtern deuten die jüngsten Bootsunglücke darauf hin, dass die Menschenschieber von Marokko weiter nach Süden ausgewichen sind. Indes wurden im südostitalienischen Adriahafen Bari drei Tote Flüchtlinge in einem Container entdeckt. Der Container kam nach Polizeiangaben mit einer Fähre aus dem albanischen Hafen Durazzo.