piwik no script img
taz logo

Archiv-Artikel

An Dreistigkeit nicht zu überbieten

betr.: „20 Millionen mehr für Parteien“

Die Idee, den Mitgliederschwund bei den Parteien zu bestrafen, indem die Koalition dem Steuerzahler mehr Geld für eigene Zwecke aus der Tasche zieht, ist nicht nur an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Es ist eine Unverschämtheit und zeigt nur, dass die Koalition nicht mehr in der Lage ist, zu erkennen, warum sie so viele Mitglieder verloren hat und immer noch verliert. Die finanzielle Bestrafung ist natürlich die falsche Maßnahme, und es bleibt zu hoffen, dass die ehemaligen Mitglieder und die Menschen überhaupt die Koalition bei der nächsten Wahl ihrerseits abstrafen.

INGILD KIND, Hamburg

taz zahl ich

Ihnen liegt die taz am Herzen?

Dann hätten wir eine Bitte: Unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Beitrag! Denn wir sind auf unsere Leser:innen angewiesen, wenn wir taz.de auch weiterhin frei zugänglich halten wollen. Mit nur 5,- Euro sichern Sie unseren Journalismus und die Zukunft der taz – sind Sie dabei?