Ausgabe vom 16./17. Mai 2015

Wie der Krieg erwachsen macht

Während kaum hundert Kilometer von ihrer Stadt entfernt Raketen fliegen, versuchen Schüler mit dem Leben in der Ostukraine umzugehen, indem sie es spielen.

Bild: Reuters

Grenzübertritt Viktoria, 13 Jahre alt, sagt, der Krieg sei eine Prüfung. Er bringe in den Menschen das Gute und das Schlechte hervor. Sascha, 16 Jahre alt, sagt, er möchte seinen Vater wiederhaben, der für die andere Seite kämpft. Iwan, 16 Jahre alt, will einfach nur die Welt verändern. Eine Geschichte über ein Schauspiel zwischen Ukraine und Russland, zwischen Krieg und Frieden, zwischen Kindheit und dem, was danach kommt.

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Nomadin Sie wechselte die Wohnungen wie Zahnbürsten, war eine Umherstreifende lange vor der Erfindung des Easy Jet Set. In der Musik der französisch-marokkanischen Sängerin Hindi Zahra ist Platz für alle Stile der Welt - ohne dass daraus weltmusikalische Gefühlsduselei würde.

Sitzenbleiber Fast ein Jahrzehnt lang war Gerald Hennenhöfer der oberste Strahlenschützer Deutschlands. Die taz schimpfte ihn einen skrupellosen Atom-Lobbyisten. Er will das mit uns klären.

Seelenretter Vor der Küste Lybiens bewahrt ein Millionärsehepaar Flüchtlinge vor dem Ertrinken. Mit eigenen Drohnen. Mit einem eigenen Boot. Sie wollen nicht nur Leben retten. Sie wollen Europa wachrütteln.

Seelenöffner Seit über 20 Jahren hört Radiomoderator Jürgen Domian den Menschen in der Nacht zu. Er spricht mit Mördern, Nonnen und Frauen, die allein im Wald leben. Bald will er aufhören. Ein Gespräch über Gott, den Glauben an das Gute und den Wunsch nach einer Frau aus Hackfleisch.

Katastrophe Wie reagiert eine Fluggesellschaft, wenn einer ihrer Piloten eine Maschine in einen Berg steuert? Eine Schweizer Agentur bringt Firmen bei mit Unfällen, Erpressung und anderen Ernstfällen umzugehen.

Wunder Vor 35 Jahren wird Erzbischof Óscar Romero in San Salvador erschossen. Nun wird er seliggesprochen. Feiert Lateinamerika jetzt das Comeback der Befreiungstheologie?

Mit Kolumnen von Bettina Gaus, Meike Laaff, Wolfgang Gast und Franz Lerchenmüller