Nach der Verfassungsgerichtsentscheidung zum Rauchverbot sollten die Länderparlamente den Mut haben, überall für saubere Luft zu sorgen - auch in Eckkneipen.von Ralph Bollmann
Ich verstehe ich nicht, wie ein so sensibler Herr Wert legen kann auf Freundschaft zu den ach so rücksichtslosen egoistischen Rauchern. Das waren noch Zeiten als die taz noch für die Entkriminalisierung von Cannabis eintrat und nicht dem Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt hinterherhinkte.
01.08.2008 12:56 Uhr
von Roswitha Grocholla:
Was ist eigentlich aus der Agenda 21 geworden?
31.07.2008 19:51 Uhr
von Peter Müller:
Ralph Bollmann gehört ganz offensichtlich zu den militanten Nichtrauchern, welche nicht vertragen können, dass in Kneipen geraucht wird, welche sie sowieso nicht betreten und als Nichtraucherkneipe nicht betreten werden. Zitat: " Bei jeder Verabredung müssten sich die Nichtraucher, wenn sie rauchende Freunde nicht von Restaurant oder Mehrraumkneipe überzeugen können, wieder entscheiden: Setzen sie sich dem Rauch aus - oder bleiben sie dem Treffen fern?" Darf man das getrost als verspäteten Aprilscherz betrachten? Muss man sich zwangläufig in einer verräucherten Kneipe treffen? Weiterhin scheint Herr Bollmann das Wort "Gesellschaft" ein Fremdwort zu sein. Wie soll es gemütlich werden, wenn so alle halbe Stunde, sich der Eine oder Andere vom Tatort entfernt, um zu rauchen? Unter Gemütlichkeit verstehe ich da was anderes. Anscheinend kennt Herr Bollman auch kein Kneipenleben, erdreistet sich aber darüber zu urteilen. Wenn man spielt, z.B. Knobeln, ist es sicher sinnvoll, wenn immer ein Mitspieler vor der Tür steht. Es müsste eigentlich jedem noch so militanten Nichtraucher in die Birne gehen, dass es einzig und allein sinnvoll ist, Raucher- und Nichtraucherkneipen zu eröffnen. Was militante Nichtraucher fordern, kann man nur Diktatur nennen, da kein Nichtraucher gezwungen ist sich selbst zu schädigen und eine Raucherkneipe zu betreten.
31.07.2008 10:27 Uhr
von Georg:
Danke Ralph Bollmann! Und ich dachte schon, die taz wäre komplett in Händen der Tabakindustrie und ihren Opfern. Freiheit ist eben nicht, immer und überall Nichtraucher vollqualmen zu dürfen ... Aber manchmal scheint der Weg für ein paar Minuten vor die Tür unendlich weit ;)
31.07.2008 10:08 Uhr
von Peter Gebauer:
Und wieder einmal bewahrheitet sich: E dumm Gebabbel haste schneller als fünf Mark!
31.07.2008 09:07 Uhr
von mischa gerloff:
Ralph Bollmann meint: "Den verrauchten Wirtshäusern hingegen kann keiner ausweichen, der sich aus der Gesellschaft nicht ausschließen will."
Hier in Köln sind sehr viele Lokale und Gaststätten zu NR-Zonen geworden, andere haben sich als Raucherclubs deklariert Auch NichtraucherInnen haben inzw. eine große Auswahl. Mal sehen, ob es dabei bleibt.
Hier in Köln können allerdings RaucherInnen und NichtraucherInnen der durch rauchende und nichtrauchende AutofahrerInnen und UrlaubsfliegrInnen verschmutzten Luft nicht ausweichen. Da wird jede Anti-Rauch-Maßnahme zum lächerlichen Aktivismus, der an den dauerhaften Belastungen der Atemwege kaum etwas ändern dürfte.
31.07.2008 07:45 Uhr
von flowmo:
Sagen Sie mal Herr Bollmann, welchen Schuss haben Sei denn eigentlich nicht gehört? Die Klage beim Bundesverfassungsgericht war doch eine Klage von Rauchern und von Rauchern profitierenden Menschen, die sich gegen die Strenge des Rauchverbots gerichtet hat.Und IHre grenzenlos lückenlose Argumentation "Raucher die ihre Freunde nicht überreden können, müssen dann wieder..." ist ja wohl mal das weinerlichste was ich je gehört hab. Achja, in Ihrem Jahr ist natürlich das ganze Jahr Juli/August/September? Oder wünschen Sie sich die guten alten Schulzeiten zurück, als die coolen Jungs alle raus zum Rauchen gegangen sind, und Sie mit den Nerds im Klassenraum fachsimpelten?
31.07.2008 01:22 Uhr
von vic:
Ich bin angenehm überrascht, in der taz auch mal einen Artikel pro-Rauchverbot zu lesen. Es sind echt nicht viele.
30.07.2008 21:11 Uhr
von Andreas Thomsen:
Und als nächstes verbieten wir dann auch den Alkoholkonsum ... wieviel Schlägerein, Unfälle und Leberschäden wir dadurch vermeiden können ...
Es geht doch hier gar nicht mehr um den Nichtraucherschutz, sondern um nur noch um abgegrenzte Räume für Raucher, die es nicht lassen können.
Wenn man bedenkt, dass die undogmatische Linke - dazu hat ja auch mal die TAZ gehört - früher mal sogar für den freien Genuss von Cannabis eingetreten ist :-(
Oh tempora oh mores: wenn die Zeiten härter werden, und die Politiker den Leuten nicht mehr wachsenden Wohlstand versprechen können, dann fangen sie an, die Leute "zu ihrem eigenen Wohl" zu schurigeln.
30.07.2008 19:25 Uhr
von Wilfried Fritz-Maring:
"Das ist der Unterschied zur Selbstschädigung durch Fritten oder Alkohol, die der Staat lieber nicht verbieten sollte." Das träumst Du doch wohl? Alkohol schädigt, genau wie Rauchen nie nur den Racuher selbst, sondern zusätzlich (mindestens) die Familie und im Fall des Autofahrers evtl. andere Verkehrsteilnehmer. Fritten schädigen die Allgemeinheit über die Krankenkassenbeiträge. Keine Angst, auch das wird verboten werden.
Leserkommentare
02.08.2008 18:04 Uhr
von ba-e:
Ich verstehe ich nicht, wie ein so sensibler Herr Wert legen kann auf Freundschaft zu den ach so rücksichtslosen egoistischen Rauchern.
Das waren noch Zeiten als die taz noch für die Entkriminalisierung von Cannabis eintrat und nicht dem Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt hinterherhinkte.
01.08.2008 12:56 Uhr
von Roswitha Grocholla:
Was ist eigentlich aus der Agenda 21 geworden?
31.07.2008 19:51 Uhr
von Peter Müller:
Ralph Bollmann gehört ganz offensichtlich zu den militanten Nichtrauchern, welche nicht vertragen können, dass in Kneipen geraucht wird, welche sie sowieso nicht betreten und als Nichtraucherkneipe nicht betreten werden. Zitat: " Bei jeder Verabredung müssten sich die Nichtraucher, wenn sie rauchende Freunde nicht von Restaurant oder Mehrraumkneipe überzeugen können, wieder entscheiden: Setzen sie sich dem Rauch aus - oder bleiben sie dem Treffen fern?" Darf man das getrost als verspäteten Aprilscherz betrachten? Muss man sich zwangläufig in einer verräucherten Kneipe treffen? Weiterhin scheint Herr Bollmann das Wort "Gesellschaft" ein Fremdwort zu sein. Wie soll es gemütlich werden, wenn so alle halbe Stunde, sich der Eine oder Andere vom Tatort entfernt, um zu rauchen? Unter Gemütlichkeit verstehe ich da was anderes. Anscheinend kennt Herr Bollman auch kein Kneipenleben, erdreistet sich aber darüber zu urteilen. Wenn man spielt, z.B. Knobeln, ist es sicher sinnvoll, wenn immer ein Mitspieler vor der Tür steht. Es müsste eigentlich jedem noch so militanten Nichtraucher in die Birne gehen, dass es einzig und allein sinnvoll ist, Raucher- und Nichtraucherkneipen zu eröffnen. Was militante Nichtraucher fordern, kann man nur Diktatur nennen, da kein Nichtraucher gezwungen ist sich selbst zu schädigen und eine Raucherkneipe zu betreten.
31.07.2008 10:27 Uhr
von Georg:
Danke Ralph Bollmann! Und ich dachte schon, die taz wäre komplett in Händen der Tabakindustrie und ihren Opfern. Freiheit ist eben nicht, immer und überall Nichtraucher vollqualmen zu dürfen ... Aber manchmal scheint der Weg für ein paar Minuten vor die Tür unendlich weit ;)
31.07.2008 10:08 Uhr
von Peter Gebauer:
Und wieder einmal bewahrheitet sich:
E dumm Gebabbel haste schneller als fünf Mark!
31.07.2008 09:07 Uhr
von mischa gerloff:
Ralph Bollmann meint:
"Den verrauchten Wirtshäusern hingegen kann keiner ausweichen, der sich aus der Gesellschaft nicht ausschließen will."
Hier in Köln sind sehr viele Lokale und Gaststätten zu NR-Zonen geworden, andere haben sich als Raucherclubs deklariert Auch NichtraucherInnen haben inzw. eine große Auswahl. Mal sehen, ob es dabei bleibt.
Hier in Köln können allerdings RaucherInnen und NichtraucherInnen der durch rauchende und nichtrauchende AutofahrerInnen und UrlaubsfliegrInnen verschmutzten Luft nicht ausweichen. Da wird jede Anti-Rauch-Maßnahme zum lächerlichen Aktivismus, der an den dauerhaften Belastungen der Atemwege kaum etwas ändern dürfte.
31.07.2008 07:45 Uhr
von flowmo:
Sagen Sie mal Herr Bollmann, welchen Schuss haben Sei denn eigentlich nicht gehört?
Die Klage beim Bundesverfassungsgericht war doch eine Klage von Rauchern und von Rauchern profitierenden Menschen, die sich gegen die Strenge des Rauchverbots gerichtet hat.Und IHre grenzenlos lückenlose Argumentation "Raucher die ihre Freunde nicht überreden können, müssen dann wieder..." ist ja wohl mal das weinerlichste was ich je gehört hab. Achja, in Ihrem Jahr ist natürlich das ganze Jahr Juli/August/September? Oder wünschen Sie sich die guten alten Schulzeiten zurück, als die coolen Jungs alle raus zum Rauchen gegangen sind, und Sie mit den Nerds im Klassenraum fachsimpelten?
31.07.2008 01:22 Uhr
von vic:
Ich bin angenehm überrascht, in der taz auch mal einen Artikel pro-Rauchverbot zu lesen. Es sind echt nicht viele.
30.07.2008 21:11 Uhr
von Andreas Thomsen:
Und als nächstes verbieten wir dann auch den Alkoholkonsum ... wieviel Schlägerein, Unfälle und Leberschäden wir dadurch vermeiden können ...
Es geht doch hier gar nicht mehr um den Nichtraucherschutz, sondern um nur noch um abgegrenzte Räume für Raucher, die es nicht lassen können.
Wenn man bedenkt, dass die undogmatische Linke - dazu hat ja auch mal die TAZ gehört - früher mal sogar für den freien Genuss von Cannabis eingetreten ist :-(
Oh tempora oh mores: wenn die Zeiten härter werden, und die Politiker den Leuten nicht mehr wachsenden Wohlstand versprechen können, dann fangen sie an, die Leute "zu ihrem eigenen Wohl" zu schurigeln.
30.07.2008 19:25 Uhr
von Wilfried Fritz-Maring:
"Das ist der Unterschied zur Selbstschädigung durch Fritten oder Alkohol, die der Staat lieber nicht verbieten sollte." Das träumst Du doch wohl? Alkohol schädigt, genau wie Rauchen nie nur den Racuher selbst, sondern zusätzlich (mindestens) die Familie und im Fall des Autofahrers evtl. andere Verkehrsteilnehmer. Fritten schädigen die Allgemeinheit über die Krankenkassenbeiträge. Keine Angst, auch das wird verboten werden.