Fußball-Hooligans
"Die Polizei setzt leider auf Repression"
Die Szene habe sich intern deutlich von den Sachbeschädigungen im Olympiastadion distanziert, sagt Fanbetreuer Ralf Busch. Offen erklären wollte das aber niemand: Der Druck von außen sei zu großvon Johannes Kopp
Leserkommentare
10.05.2010 13:47 Uhr
von j.g.:
es ist nicht richtig, dass "man" nichts davon mitbekommen hat, dass die szene durchaus eine selbstreflexion begonnen hat. ein blick auf die internetseite der führenden ultra-gruppierung bei hertha hätte das bereits gezeigt. dort wurde folgende stellungnahme veröffentlicht (die auch in einer auflage von mehreren tausend im stadion verteilt wurde):
http://hb98.de/page/mitteilungen/25032010.htm
darin verurteilen sie zwar nicht als gruppe das geschehene, es wird aber deutlich, dass teile der gruppe es sehr wohl kritisch sehen. in jedem fall bedauern sie die folgen und beschreiben ausführlich wie es dazu kommen konnte.
eine interessante gegendarstellung zu dem, was die etablierten medien (gerade auch die taz: "latten und fahnenstangen", "schäfer: mann des spiels") dazu berichtet haben.