Hessens Ministerpräsident Roland Koch verlässt die Politik - mit militärischen Ehren, Kartoffelsalat und Würstchen. Eine Demonstration schlechten Geschmacks.von K.-P. Klingelschmitt
Ich stelle mir die Frage ob so ein Politiker überhaupt so eine Verabschiedung "verdient" hat? Kann man das Geld nicht besser einsetzen?
04.09.2010 15:24 Uhr
von maria Daubenbüchel:
koch fair,das muß ein witz sein. kochs agieren war schlichtweg unmöglich.lügen und intriegen sind immer gegner einer demokratie.jedenfalls gut,daß er sich von der politische bühne zurückgezogen hat( ist er wirklich weg?)
03.09.2010 09:06 Uhr
von TG1000:
Kann mich dem Kommentar von Georg nur anschliessen: "Der Umgang von Koch mit der taz war stets fair. Umgekehrt kann davon keine Rede sein." Aber Qualitätsjournalismus sollte man von der Taz nicht unbedingt erwarten.
01.09.2010 13:16 Uhr
von Friedrich Grimm:
Die Aussage von Broxx kann ich nur unterstützen. Wenn ein Politker seine Intelligenz, und die kann man Koch ja absolut nicht absprechen, vor allem dazu verwendet nur Machtspielchen zu betreiben, ein ganzes Bundesland für seine Partei zu vereinnahmen, und das noch mit Hilfe massiver Lügen, dann finde ich die militärischen Ehren vollkommen deplatziert. Würstchen mit Kartoffelsalat hingegen finde ich schon angemessen. Bei all diesen Rücktrittsfeierlichkeiten kommt man auf den Gedanken, es gehe um ein Begräbnis. Bekanntlich wird bei solch einer Gelegenheit ja am allermeisten gelogen.
01.09.2010 11:48 Uhr
von Oliver Rau:
Ich kann das auch nicht nachvollziehen, wie sich der Autor ausgerechnet am Kartoffelsalat hochziehen kann. Den alternativ empfohlenen (umweltbelastenden) Lachs und Kaviar hätte ich als den schlechteren Geschmack empfunden. Gerade weil der restliche Artikel ja sehr ausgewogen daherkommt, wundert mich dieses Geschmacksurteil um so mehr.
01.09.2010 10:47 Uhr
von Felix Nagel:
@Wolf: Sei still wenn du keine Ahnung hast. Der Mann war grauenhaft laut und manipulierend. Egal ob er die Spendenaffäre vertuscht, kleine Migranten-Kinder gejagt, seinen Freunden Steuerfahnder von Hals gehalten hat (in dem er sie für verrückt erklären hat lassen) oder seine Elite-Bildungsprojekte (Hansenberg, EBS) zu Lasten der öffentlichen Schulen verhätschelt hat -- dummerweise hat er ja mit Bouffier einen "würdigen" Nachfolger gefunden.
Ein Hesse im Exil
01.09.2010 10:22 Uhr
von roland koch geht:
anscheinend haben den taz-redakteueren die würstchen nicht gemundet (lachs ist anscheinend in berlin noch ein delikates essen - nun ja). ich denke roland koch war einfach zu gut für viele - höchst intelligent und persönlich integer und hessen wurde sehr gut regiert - ich habe sehr gerne dort gewohnt - aber leider halt der sündenfall mit der doppelten staatsbürgerschaft -. jetzt gibt es ein politisches leichtgewicht als nachfolger und die taz darf mutti loben und alle sind glücklich. btw: die neue chefredakteurin ist wirklich ein glücksfall für die tax ;o) und nächstes jahr übertrifft die zahl der genossen der taz (bin selber einer) die der leser.
01.09.2010 07:22 Uhr
von reblek:
"Nach elf Jahren im Amt verlässt Hessens Ministerpräsident Koch die Politik - im Fackelschein, Kartoffelsalat und Würstchen." Aha - "im Fackelschein, im Kartoffelsalat und im Würstchen". Eine "Demonstration schlechten Geschmacks", was die deutsche Sprache angeht.
01.09.2010 02:27 Uhr
von Oliver:
komsiche Einstellung, gerade von einer linken Zeitung Kartoffelsalat und Würstschen als schlechten Geschmack abzutun. Im Südwesten ist dies der typische Weihnachtsschmaus.. und überhaupt.. hätte Herr Koch den angesprochenen Lachs servieren lassen wäre ihm bestimmt elitäres Gehabe vorgeworfen worden. Man muss nicht immer alles schlecht reden was "Gegner" tun. Dies haben Sie beim Thema Integration ja auch hingekriegt.
31.08.2010 21:39 Uhr
von Georg:
Der Umgang von Koch mit der taz war stets fair. Umgekehrt kann davon keine Rede sein.
31.08.2010 20:52 Uhr
von damuero:
Der Grundton im Artikel ist meiner Ansicht nach deutlich positiver als der Lead vermuten lässt. Den hier wiederholten Satz, "Eine Demonstration schlechten Geschmacks" finde ich an dieser Stelle unpassend, da es sich lediglich um ein ästhetisches Urteil handelt welches in der Beurteilung von Kochs Abschied eine eher untergeordnete Rolle spielen sollte. Anders wäre es wenn das Bild des schlechten Geschmacks auf seine ganze Laufbahn angewendet würde, das geschieht aber nicht in erkennbarer Weise.
31.08.2010 19:06 Uhr
von broxx:
Ich komm nicht umhin, ich fand ihn immer irgendwie eklig
31.08.2010 19:03 Uhr
von elmo_ki:
Ist Kartoffelsalat mit Würstchen essen jetzt verwerflich oder was???
Zum Glück ist der Koch jetzt wech... Aber Kartoffelsalat darf man auch essen, wenn man nicht die CDU mag.
31.08.2010 17:56 Uhr
von Wolf:
Euch Feinschmeckern von der Taz hätte es der Koch doch gar nicht recht machen können...
Leserkommentare
06.09.2010 08:49 Uhr
von arne:
Ich stelle mir die Frage ob so ein Politiker überhaupt so eine Verabschiedung "verdient"
hat? Kann man das Geld nicht besser einsetzen?
04.09.2010 15:24 Uhr
von maria Daubenbüchel:
koch fair,das muß ein witz sein.
kochs agieren war schlichtweg unmöglich.lügen und intriegen sind immer
gegner einer demokratie.jedenfalls gut,daß er sich von der politische bühne
zurückgezogen hat( ist er wirklich weg?)
03.09.2010 09:06 Uhr
von TG1000:
Kann mich dem Kommentar von Georg nur anschliessen:
"Der Umgang von Koch mit der taz war stets fair. Umgekehrt kann davon keine Rede sein." Aber Qualitätsjournalismus sollte man von der Taz nicht unbedingt erwarten.
01.09.2010 13:16 Uhr
von Friedrich Grimm:
Die Aussage von Broxx kann ich nur unterstützen. Wenn ein Politker seine Intelligenz, und die kann man Koch ja absolut nicht absprechen, vor allem dazu verwendet nur Machtspielchen zu betreiben, ein ganzes Bundesland für seine Partei zu vereinnahmen, und das noch mit Hilfe massiver Lügen, dann finde ich die militärischen Ehren vollkommen deplatziert. Würstchen mit Kartoffelsalat hingegen finde ich schon angemessen. Bei all diesen Rücktrittsfeierlichkeiten kommt man auf den Gedanken, es gehe um ein Begräbnis. Bekanntlich wird bei solch einer Gelegenheit ja am allermeisten gelogen.
01.09.2010 11:48 Uhr
von Oliver Rau:
Ich kann das auch nicht nachvollziehen, wie sich der Autor ausgerechnet am Kartoffelsalat hochziehen kann. Den alternativ empfohlenen (umweltbelastenden) Lachs und Kaviar hätte ich als den schlechteren Geschmack empfunden. Gerade weil der restliche Artikel ja sehr ausgewogen daherkommt, wundert mich dieses Geschmacksurteil um so mehr.
01.09.2010 10:47 Uhr
von Felix Nagel:
@Wolf:
Sei still wenn du keine Ahnung hast. Der Mann war grauenhaft laut und manipulierend. Egal ob er die Spendenaffäre vertuscht, kleine Migranten-Kinder gejagt, seinen Freunden Steuerfahnder von Hals gehalten hat (in dem er sie für verrückt erklären hat lassen) oder seine Elite-Bildungsprojekte (Hansenberg, EBS) zu Lasten der öffentlichen Schulen verhätschelt hat -- dummerweise hat er ja mit Bouffier einen "würdigen" Nachfolger gefunden.
Ein Hesse im Exil
01.09.2010 10:22 Uhr
von roland koch geht:
anscheinend haben den taz-redakteueren die würstchen nicht gemundet (lachs ist anscheinend in berlin noch ein delikates essen - nun ja). ich denke roland koch war einfach zu gut für viele - höchst intelligent und persönlich integer und hessen wurde sehr gut regiert - ich habe sehr gerne dort gewohnt - aber leider halt der sündenfall mit der doppelten staatsbürgerschaft -. jetzt gibt es ein politisches leichtgewicht als nachfolger und die taz darf mutti loben und alle sind glücklich. btw: die neue chefredakteurin ist wirklich ein glücksfall für die tax ;o) und nächstes jahr übertrifft die zahl der genossen der taz (bin selber einer) die der leser.
01.09.2010 07:22 Uhr
von reblek:
"Nach elf Jahren im Amt verlässt Hessens Ministerpräsident Koch die Politik - im Fackelschein, Kartoffelsalat und Würstchen." Aha - "im Fackelschein, im Kartoffelsalat und im Würstchen". Eine "Demonstration schlechten Geschmacks", was die deutsche Sprache angeht.
01.09.2010 02:27 Uhr
von Oliver:
komsiche Einstellung, gerade von einer linken Zeitung Kartoffelsalat und Würstschen als schlechten Geschmack abzutun. Im Südwesten ist dies der typische Weihnachtsschmaus.. und überhaupt.. hätte Herr Koch den angesprochenen Lachs servieren lassen wäre ihm bestimmt elitäres Gehabe vorgeworfen worden.
Man muss nicht immer alles schlecht reden was "Gegner" tun. Dies haben Sie beim Thema Integration ja auch hingekriegt.
31.08.2010 21:39 Uhr
von Georg:
Der Umgang von Koch mit der taz war stets fair. Umgekehrt kann davon keine Rede sein.
31.08.2010 20:52 Uhr
von damuero:
Der Grundton im Artikel ist meiner Ansicht nach deutlich positiver als der Lead vermuten lässt. Den hier wiederholten Satz, "Eine Demonstration schlechten Geschmacks" finde ich an dieser Stelle unpassend, da es sich lediglich um ein ästhetisches Urteil handelt welches in der Beurteilung von Kochs Abschied eine eher untergeordnete Rolle spielen sollte. Anders wäre es wenn das Bild des schlechten Geschmacks auf seine ganze Laufbahn angewendet würde, das geschieht aber nicht in erkennbarer Weise.
31.08.2010 19:06 Uhr
von broxx:
Ich komm nicht umhin, ich fand ihn immer irgendwie eklig
31.08.2010 19:03 Uhr
von elmo_ki:
Ist Kartoffelsalat mit Würstchen essen jetzt verwerflich oder was???
Zum Glück ist der Koch jetzt wech... Aber Kartoffelsalat darf man auch essen, wenn man nicht die CDU mag.
31.08.2010 17:56 Uhr
von Wolf:
Euch Feinschmeckern von der Taz hätte es der Koch doch gar nicht recht machen können...