Befragung der GenossInnen

Warum taz?

Wir haben GenossInnen auf der Mitgliederversammlung gefragt was sie an der täglichen taz schätzen.

Zeitung oder doch lieber Handy? Bild: Sandra Weller

Holger Weiß, 53, Zwickau, Journalist

An der taz gefallen mir der manchmal andere Blick und die außenpolitische Berichterstattung, die ein breiteres Spektrum abdeckt als andere Medien. Es wird über Regionen geschrieben, die oft in Vergessenheit geraten. Außerdem werden Konflikte und Probleme mit zeitlichem Abstand neu beleuchtet.

Stefanie Kuhlenkamp, 44, Dortmund, Professorin

Ich mag den taz-eigenen Streit- und Sprachstil. Die taz gibt eine andere Perspektive auf Themen jenseits des Mainstream. Bei tagespolitischen Themen freue ich mich auch immer darauf, zu lesen: Wie bereitet die taz das jetzt auf?

Volkan Ağar, Jahrgang 1990, ist Redakteur der taz. Er studierte Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft in Wien, Bologna und Chicago. 2015 nahm er an einem taz Panter Workshop teil.

Dirk Rischmüller, 43, Emden, Verlagskaufmann

Ich lese meistens online. Was die taz für mich ausmacht, ist die kritische Berichterstattung und die Tiefe vieler Artikel. Außerdem finde ich das Layout super. Wichtig ist, dass die taz ihren linken Wurzeln treu bleibt.

Ursula Hertel-Lenz, 68, Berlin, Lehererin in Pension

Ich finde gut, dass relativ differenziert über die Grünen berichtet wird. Außerdem finde ich gut, dass so viel und differenzierter als anderswo über Protestbewegungen, wie etwa die Proteste gegen den G20-Gipfel und Fragen des Umweltschutzes geschrieben wird. Ich mag die Kommentarseite. Wenn ich keine Zeit habe, ist der große Kommentar das, was ich lese.

Herde Hitziger, 73, Hamburg, Coaching und Supervision

Für mich ist die taz ein Teil meiner politischen Identität. Ich fühle mich ihr seit ihren Anfangszeiten verbunden. Ich finde das Genossenschaftswesen und taz.zahlich zukunftsweisend. Die Idee ist toll: Wir wollen gemeinsam etwas bereitstellen, das wir für aufklärerisch halten und auch Menschen zugänglich machen wollen, die sich das sonst nicht leisten können. Außerdem fühle ich mich bei der taz als Teil einer Community.