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die wahrheitCui bono, Chemnitz?

Vom einstigen DDR-Gulag zur Hauptstadt des Grauens.

Ein verstrahlter Meteorklumpen als einziges Wahrzeichen einer ansonsten vollkommen wahrzeichenlosen Stadt: der Nischel. Bild: dpa

Die Welt wird langsam blass und immer grauer, Chemnitz kann nicht mehr weit sein. Eine Stadt mit einer Aura, wie sie nur wenige Orte auf der Welt ausstrahlen - Tschernobyl vielleicht, manche Teile Nordkoreas oder Stalingrad im Winter 43. Chemnitz hat von allem etwas. Abseits der Plattenautobahn erwarten den Besucher verwilderte Alleen, an deren Rändern sich kleine Kreuzchen und Bäumchen stetig abwechseln: eine Birke, der Ronny, eine Pappel, der Enrico, ein Ahorn, die Jenny, eine Buche, der Jens … - bis kurz vor die Betonmauern der Stadt geht das so. Ob etwa massenhafter Selbstmord oder Selbstüberschätzung zu diesem Kreuzchenboom führte?

So oder so, Chemnitz hat in den vergangenen Jahrzehnten schleichend an Bevölkerung verloren und fährt nun sogar eine Kampagne, um die Resteinwohner in der Stadt zu halten und vom fatalen "Pendeln" auf den lebensgefährlichen Straßen abzubringen.

"Mal ehrlich: Eine familienfreundliche Stadt, nicht zu hektisch, nicht zu klein, nicht versnobt, mit glänzenden beruflichen Perspektiven und angenehm unauffälligen Lebenshaltungskosten - das klingt doch nach einem prima Zuhause. Und ist Pendeln nicht das Gegenteil von zu Hause?" So steht es auf den Postkarten, die man im Rahmen der Kampagne "Chemnitz zieht an" überall im Land verteilt, auch um neue Einwohner respektive Verkehrstote in das verwaiste Erzgebirgsbecken zu locken.

Übersetzt bedeutet der wohlwollend formulierte Werbetext: "Eine Stadt, in der Hartz-IV-Empfänger munter drauflos rammeln, die aber trotzdem verschnarcht geblieben ist und in weiten Teilen verlassen wurde. Eine örtliche Reinigungs- und Call-Center-Branche hält dutzende Aufstockerjobs bereit und viele leerstehende, billige Plattenbauwohnungen gibt es auch." Und selbst das ist noch ein Euphemismus.

Vielmehr ist Chemnitz seit Langem als das "Celle des Ostens" oder auch als "Minsk des Westens" bekannt, je nachdem aus welcher Richtung man kommt. Manche nennen die Marx-Metropole gar die "Schöne unter den Blinden" oder die "Holde der Unholde". Doch einige nennen die Zustände auch beim Namen: "Jenseits der Bausubstanz" und "Heimat des Grauen" hört man Einzelne sagen.

Und dieses Chemnitz zieht an? Wenn es etwas anzieht, dann Depression und graue Wolken, Beton und Schwermetall. Wie beschrieb es einst der in Chemnitz geborene Dichter Hermann K. Tschunke? "In Chemnitz zu leben ist, wie einer Pflaume beim Schimmeln zuzusehen." Und wahrlich, schon zu DDR-Zeiten hatten die Chemnitzer respektive Karl-Marx-Städter ein schweres Los. Die Region galt als "No-go-Area" oder besser gesagt als "Bleibste weg, hioorr!"-Area. Jeder in der Zone wusste, wenn er erst einmal in Chemnitz landete, wäre es um ihn geschehen. Inoffiziell war Karl-Marx-Stadt eine Art Gulag, in welchen man gern unliebsame Zeitgenossen verbannte.

Und dies kam nicht von ungefähr. Grausam, wie das DDR-Regime war, setzte es die Verstoßenen damit unkalkulierbaren Risiken aus. Besonders schlimm wurde es nach dem Jahre 1970. Im Oktober jenes Jahres schlug ein Meteor im Herzen der Stadt ein und verwüstete ausgerechnet die schönsten Fußgängertunnel und Straßenbahnhaltestellen der Stadt. Schlimmer noch, der Kern des Meteors enthielt außerirdisches Metall, das stark strahlte und dessen grünlicher Schimmer unangenehm in den Augen brannte. Schnell wurde klar, ein Transport wäre zu gefährlich und zu teuer. Also schmiedete man daraus bis 1971 ein Wahrzeichen für die damals bis auf ein paar Rauchschlote völlig wahrzeichenlose Stadt. Seitdem wird der unförmige Meteorklumpen liebevoll "Nischel" oder offiziell "Karl-Marx-Monument" genannt.

In Wahrheit war dies Teil einer beispiellosen Vertuschungsaktion, bei der über die Jahre 12.000 Chemnitzer schwere Verbrennungen und Netzhautschäden erlitten. Bis dato ist dieses Kapitel kaum aufgearbeitet. An den Einschlag des Meteors erinnert heute nur noch ein flacher Krater im Stadtzentrum, der malerisch zwischen Automatenspielhölle, Schnäppchenexpress und Getränkemarkt liegt. Zur Tarnung wurde er fast komplett mit Verpackungsresten und Altglas zugeschüttet.

In den Siebziger und Achtziger Jahren ging es weiter bergab mit den Karl-Marx-Städtern. Sie wurden Teil eines groß angelegten Versuchsaufbaus, bei dem die psychische Belastbarkeit der Bürger getestet wurde. Man transformierte die Stadt immer weiter in ein klobiges Plattenbaulabyrinth, das nur zwei Extreme kannte: kackbraun und aschgrau. Man mauerte die Bewohner regelrecht ein.

Und dann kam die Wende, von der man in Chemnitz allerdings erst 1995 erfuhr. Da war die anfängliche Euphorie bereits verflogen, und die Chemnitzer konnten unverändert weiter ihre Depressionen pflegen. Blühende Landschaften kannte man ohnehin nur aus Legenden. Und so dürfte es bleiben bis in alle Ewigkeit. Obwohl: Ein bisschen Veränderung zeichnet sich dennoch ab. Die überwucherten Alleebäume will man nun fällen - man braucht einfach mehr Holz für die kleinen Kreuzchen am Straßenrand.

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782 Kommentare

 / 
  • NC
    Noch Chemnitzer

    Der Artikel ist Top,trifft es voll. Aber,wo bleibt die Fortsetzung? Chemnitz ist ein verbitterter,altmodischer und weltfremder Ort. Mehdorn hat das erkannt: Fernbahnanschluss? ICE????? Wozu? Allerdings ist man auch Spitze: In der großen Klappe. Da macht Chemnitz keiner was vor. Kollumnist,ich hab +übrigens Futter: Die haben sich trotz knapper Kassen für 300000 Euro Berater gesucht,die ausrechnen sollen,wo die Verwaltung sparen kann. Nun sollen Freibäder und das einzigste Naherholungsgebiet dicht gemacht werden.

    • M
      Menza
      @Noch Chemnitzer:

      @NOCH CHEMNITZER

       

      Ihren Frust über ihr Scheitern oder Nichtwillkommensein in Chemnitz (so deute ich ihren Namen) drücken sie hier mit plumpen Phrasen aus. Was ist denn an Chemnitz verbittert, altmodisch oder weltfremd? Das Chemnitz keinen ICE Anschluß hat ist schlecht, liegt aber weniger an der Stadt, sondern eher an der Bahn, da die Kosten für den Aussbau denen zu hoch sind und es gibt ne Menge Städte vergleichbarer Größe, die ebenfalls keinen ICE Anschluß haben.

      Zu der Sache mit der Beraterfirma, das finde ich genau so bescheuert, ist aber kein Chemnitz spezifisches Problem!

  • SB
    Siegfried Bauer (Siggi40.de)

    Am 02.07.1990 wanderte ich von BW nach Chemnitz aus. Unsere Firmen haben nicht unwesentlich zum Aufschwung Ost beigetragen. Aus dem Erzgebirge ist ein richtiges Schmuckstück geworden, dank unserer Arbeit, die Fördermittel der Sächsischen Aufbaubank über das Land zu streuen.

    1995 meldeten wir alle Firmen wieder ab, unser Leben war uns lieber. Mit logistischer Unterstützung der Grünuniformierten wurden fast jedes Wochenende unsere Baustellen geplündert, weil wir uns weigerten, den Grünuniformierten Schutzgeld und den Behördenmitarbeitern Schmiergeld zu bezahlen. Mehrere Mordanschläge hatte ich überlebt. Nirgends habe ich einen solchen Neid und Hass auf Westbürger und andere Ausländer erlebt, als in Chemnitz.

     

    2003 verlies ich Chemnitz – für immer. Aus gesundheitlichen Gründen zog ich 2007, nach drei psychisch bedingten Schlaganfällen, wegen der Uni-Klinik nach Leipzig. Diesen Schritt habe ich nie bereut. Erstens wegen der Top-Klinik, den Ärzten, Therapeuten und Schwestern, zweitens habe ich meine Einstellung über die DDR geändert. Zwischen Chemnitz und Leipzig liegen Welten – kulturell und intellektuell. In Chemnitz habe ich unzählige Massaker überlebt – in Leipzig habe ich mich wohlgefühlt. Trotzdem bin ich im Mai 2012 wieder in die Zivilisation zurückgezogen. Mielkes Schergen hatten anno 2011 mehrere Mordanschläge gegen mich ausgeführt, weil ich über deren Schandtaten zu viel berichte. Diese Schergen kamen ganz sicher nicht aus Leipzig, da bin ich mir sicher.

  • DA
    Der Andere

    @Der Eine:

    Naja, das Schöne ist, dass man von Jemandem mit einem so kreativen Namen, wie ihrem, auch nichts Anderes erwartet hat, als einen derartig verkürzten Kommentar. Ich gehe Recht in der Annahme, wenn Sie sich selbst als Nationalist, oder Bürger bezeichnen?

     

    Die Satire, bewegt sich eben auf der Ebene die Sie kritisieren, verpasst aber nicht, auch die jetzige Vergesellschaftungsform zu kritisieren und sehr schön (natürlich auch verkürzt, deshalb ja Satire) einen Vergleich zwischen beiden zu wagen.

    Trotzdem, nicht wirklich von Belang.

     

    MkG

  • DE
    Der Eine

    Hat hier tatsächlich jemand echte Satire von nem linken Schmuddelblatt erwartet ?

    Das Schlimme daran ist, das die aktuellen Verhältnisse in Chemnitz eine Folge dessen ist was die taz verherrlicht (Ex-DDR).

  • WI
    Wessi-Student in Chemnitz

    Habe mich tierisch amüsiert beim Lesen dieses Artikels. Noch mehr, als ich in den Kommentaren gelesen habe, wie die Chemnitzer hier ihre Stadt verteidigen.

     

    Ich weiß nur Eins, wenn das Studium beendet ist, betrete ich diese schreckliche Stadt nie wieder. Ich stimme dem Autor völlig zu und gehe sogar noch einen Schritt weiter:

     

    Das war keine Satire, sondern eher eine Beschreibung der Realität!

     

    Tut mir leid liebe Chemnitzer, aber Eure Stadt ist wirklich nicht lebenswert und schön schon garnicht.

     

    Drei Worte reichen, um Chemnitz zu beschreiben: arm, alt, und hässlich.

  • SL
    Steven Leiter

    Ich habe soeben das nächste Kreuzchen aufgestellt, mit der Aufschrift das Hirn des Autors dieses kranken Artikels ( steht am Ortseingang ).

  • R
    Rboy

    Hallo Autor & Kommentatoren,

     

    ich mag schwarzen Humor und kann sehr wohl über mich oder meine Stadt lachen. Ich lebe seit 45 Jahren hier und möchte nicht weg, und dies weiß ich nach einem ganz persönlichen Lernprozeß besser als je zuvor.

     

    Dieser Artikel hat mich durchaus zum Schmunzeln verleitet, aber dennoch bleibt die Frage: hat der Autor wirklich über Chemnitz geschrieben? Kennt er die Stadt ein wenig? Hätte man diese Satire mit wirklichem Wissen, das schon etwas Recherche voraussetzt, nicht erst tatsächlich zu einer solchen werden lassen?

  • R
    Robert

    Satire geht anders - übe nochmal etwas. Und immer auf die Rechtschreibung achten...

  • K
    Klaus

    Hahahahaha, in Zeiten von Kraftklub hat der Autor hier vollkommen am Thema und an der wirklichen Stimmung vorbeigeschrieben. Bisher war das nicht TAZtypisch. Der Artikel hätte vor 10 Jahre vielleicht noch irgendetwas zum Nachdenken gehabt. Aber heute? Die Arbeitslosgkeit in Chemnitz sinkt drastisch. Im ostdeutschen Vergleich steht die Stadt wirtschaftlich gut da. Der Wanderungssaldo war im letzten Jahr positiv. Die Zahl der Kinder steigt kontinuierlich. Die Jugend hat ein neues Selbstbewusstsein. Man bekennt sich zur Stadt, kennt ihre Schwächen und ihre Stärken. Und wer zahlreiche ältere Menschen in einer Stadt als Makel sieht, der hat die gesellschaftliche Debatte glatt verpennt. Schade um die verschwendete Seite in der TAZ. Dem aus der westdeutschen Provinz stammenden Autor wünsche ich noch viel Spaß in Prenzlauerberg. Du bist out! Ich empfehle das Lied "Prenzlauerberg" von Rainald Grebe.

  • AS
    Agnes Scharnetzky

    War der Autor schon mal in Chemnitz? Es gibt dort sehr schöne Ecken, es lässt sich dort gut leben und auch Kinder können da ganz wunderbar aufwachsen. Außerdem bietet die Stadt Kunst udn Kultur auf hohem Niveau und die Natur immer in unmittelbarer Nähe.

     

    Diesen Artikel zu unterschreiben mit DIE WAHRHEIT AUF TAZ.DE hätte man sich sparen können. Es stimmt einfach nicht.

  • IN
    Ihr NamePeter Siede

    Gute Satire kann giftig sein aber nicht geschmacklos.

  • MS
    Monika Seeger

    Das ist keine Satire, das ist geschmacklos und so tief unter der Gürtellinie, wie es nur geht.

    Ich hatte die Leute von der TAZ für fairer gehalten. Wie lese ich doch gerade jetzt, da ich meinen Kommentar schreibe, unter diesem Feld:

    "Er (der Kommentar) wird veröffentlicht, sobald ein Redakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren."

    Mindestens "unangemessen" trifft zu, wenn man unterstellt, der Autor wollte nicht beleidigen. Kennt er die 3 Siebe des Weisen nicht? Das Sieb der Wahrheit, das der Güte und das der Notwendigkeit:"...'Also', sagte lächelnd der Weise (Sokrates), 'wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.' "

     

    Zur Erinnerung der ganze Text:

    Die drei Siebe des Weisen

    Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte:

    "Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!"

    "Halte ein!" unterbricht ihn der Weise, "hast du das,

    was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

    "Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.

    "Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht:

    Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"

    "Nein, ich hörte es erzählen und..." "So, so! Aber sicher hast du

    es im zweiten Sieb geprüft.

    Es ist das Sieb der Güte.

    Ist das, was du mir erzählen willst gut?"

    Zögernd sagte der andere:

    "Nein, im Gegenteil..."

    "Hm", unterbrach ihn der Weise, "so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"

    "Notwendig gerade nicht...?

    "Also", sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

  • EG
    Ein ganz normaler Einwohner

    Ja ja, so ist das nun mal mit der freien Meinungsäußerung!

     

    Dem einen gefällt es, dem anderen nicht.

     

    Vom Inhalt abgesehen, hoffe ich, dass ein Volontär und kein Journalist der Schöpfer gewesen ist. Nur zum Beispiel: Meteore landen nicht auf der Erde!

     

    Dennoch hat mir diese Passage ein Schmunzeln entlockt.

    Stellen Sie sich doch einmal vor, wie Lew Kerbel (der Erschaffer der Büste) seine Skizzen an Juri Gagarin (erster Mensch im All) überreicht, damit er den Klumpen bearbeitet bevor er in Chemnitz landet (den Anachronismus bitte ich zu verzeihen).

     

    Aber eine der herausragendsten Eigenschaften dieser Stadt, Ihre Zuverlässigkeit, wurde gar nicht einbezogen. Welche Stadt kann schon von sich behaupten eine Verkehrsplanung über 76 Jahre und ohne Beeinflussung der jeweiligen gesellschaftlichen Vorzeichen zu verfolgen, frei nach dem Motto: Hitler hats geplant, Honecker hat angefangen zu bauen und unter Merkel wird es fertig gestellt. (Ausbau Umgehungsstraße/"jetzt Innenstadtring" Südring/Zschopauer Straße). Da ist doch 32 Jahre Planung in Stuttgart echt unzuverlässig.

     

    Und im Allgemeinen ist Chemnitz eine ganz normale Deutsche Stadt. Die Mitarbeiter der Behörden sind lebensfremd und unsere Politiker waren vorher Lehrer und Rechtsanwalt, wie überall in diesem, unserem, Land.

     

    Mit den besten Grüßen an die Welt aus einer deutschen Stadt

     

    Ein in Karl-Marx-Stadt geborener und Chemnitz wohnender ganz normaler Einwohner Deutschlands.

  • P
    Patrick

    @jehe

     

    Mit deiner Meinung stehst du hier aber ziemlich am Stadtrand;-)

     

    Gerade wir Chemnitzer verarschen uns doch selber am Meisten.Aber wie schon viele, auch ich: 11.01.2012 14:46 Uhr, schon geschrieben haben:

     

    Der Artikel ist halt keine Satire.

     

    Und wenn du so über unser nicht perfektes, aber dennoch schönes Chemnitz denkst dann wander doch nach "Düsterburg" um oder such dir eine schöne Wohnung im beschaulichen Berlin-Kreuzberg.

     

    Hab übrigens gehört im Kreis Chemnitzer Land bietet sich auch eine etwas "grünere" und nicht so graue Alternative:Kuhschnappel!

     

    Dann musst du noch nicht mal so weit verreisen!

     

    Ach so und da ich im Gegensatz zu unserer Bundesmutti nicht alles alternativlos sehe, hier sogar noch eine Alternative, diesmal nicht geographisch sondern Satire betreffend:

     

    www.der-postillon.com

     

    Dort versteht man es wenigstens Pointen zu setzen (vielleicht sollte sich der Autor des Artikels hier eventuell mal einlesen um seine bisher sehr geringen Qualifikationaussichten im Bereich Satire etwas aufzubessern).

     

    Du meinst übrigens wir verstehen hier keinen Humor?Meine Meinung dazu habe ich dir ja schon geschrieben, möchte aber noch ergänzen was du scheinbar nicht verstehst: Im Notfall: Zusammenhalt ;-)

     

    Was der Großteil der Kommentare auch beweist.

     

    Du kannst dir, insofern es nicht zu anstrengend für dich ist, ja auchmal den Wikipediaeintrag zu Chemnitz durchlesen oder kaufst dir im Thalia mal ein Buch über Chemnitz.Vielleicht hast du dann etwas mehr Respekt vor der Stadt in der du lebst, über die es vollkommen legitim ist Witze zu reissen oder satirisch zu berichten, wenn man es denn kann...

     

    Mit der blutigen Rasierklinge in der Hand und dem Leben schon abschliessend: Dennoch schöne Grüße aus

    aus unserer Stadt,

     

    aus dem schönen Chemnitz

     

    Patrick

  • J
    jehe

    Neben Holzkreuzen wird man die Alleebäume zum Einschalen des neuen Stadionbetons verbrauchen - eine weitere tolle Idee unserer OB.

    Lieber Herr Gückel, vielleicht haben Sie etwas übertrieben, wie das Satire eben tut. Aber Chemnitz ist tatsächlich die häßlichste, seelen- und gesichtsloseste Großstadt der Republik. Schlagen Sie die Einladung von Frau Ludwig zum Besuch dieser Stadt besser aus - Schade um die Zeit!

    Liebe Grüße aus Chemnitz und lassen Sie sich nicht verunsichern - hier versteht man keinen Humor - erst recht nicht über sich selbst...

  • TR
    Thomas Rehm

    cui bono, wem zum Vorteil?

    Hat jemand die Überschrift verstanden?

  • O
    Ovis

    Was die Recherche angeht, wie die Nürnberger schon damals sagte, recherchieren tut man ja eh erst dann, wenn etwas unplausibel erscheint. Und Chemnitz als großer grauer Ascheplatz ist ja schon irgendwie plausibel, ist ja Osten.

     

    Aber mal ernsthaft, wie lang waren Sie in Chemnitz, sehr geehrter Herr Gückel? Und vor allem, WO in Chemnitz? Auf manchen Teil trifft Ihre Beschreibung wunderbar zu, wenn man mal kurz durchfährt und nicht genau hinschaut. Also quasi genau das macht, was man heutzutage leider schon "Recherche" nennt.

     

    Hätten Sie etwas genauer hingeschaut, wären Ihnen beispielsweise die schönen Grünanlagen in Bernsdorf oder etwa die sanierten, geschmückten Gebäude auf dem Kasberg aufgefallen. Aber hey, selbst wenn das aufgefallen ist, das passt ja nun echt nicht in soeinen misanthropischen Artikel.

     

    Vielleicht sollten Sie die Verantwortung der Volksbildung doch lieber kompetentem Fachpersonal überlassen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

  • M
    Manu

    Und weil Chemnitz eine Stadt voller Rentner ist und man die jungen Menschen mit Kindern gern in diese zurückholt, deshalb streicht man den Zuschuß zum Mittagessen in den Kindertageseinrichtungen, deshalb streicht man das kostenlose Vorschuljahr in den Einrichtungen, deshalb sind die Zuschüsse zum Fahrgeld für die Mittelschüler und Gymnastiasten weit niedriger als in den umliegenden Kreisen.

     

    Aber was erwartet man auch von einer Grundschullehrerin? Ach so, da gibt es übrigens auch kaum noch welche!

     

    Dafür haben wir den Überflieger schlechthin.

  • M
    Maze

    Liebe Taz, sehr geehrter Herr Gückel, das ging ja voll in die Hose. Eigentlich bin ich ein großer Freund von Satire. Wenn dieser jedoch jegliches Niveau abgeht, dann kann die Welt getrost darauf verzichten. Sicher gibt es bei einer renommierten Zeitung wie ihrer noch andere Jobs, zum Beispiel Kaffee holen oder Aschenbecher ausleeren. Vielleicht liegt Herr Gückels Berufung ja eher in diesen Bereichen.

     

    Das mit dem Meteor, muss man schon sagen, war ein fabelhafter Witz, an Kreativität kaum zu topen. Rums bums fällt der vom Himmel, strahlt grün, und die doofen Ossis machen die Karl-Marx-Rübe draus. Haha, da fällt mir gleich die Butter vom Brot vor lachen.

     

    Nun gut, möglicherweise arbeitet der Author hier seine eigene schwere Vergangenheit auf, es riecht nach Depression und Hoffnungslosigkeit. Oder Sylvester zuviel getrunken?

     

    "Über Chemnitz lacht die Sonne, über Herr Gückel die ganz Welt."

     

    in diesem Sinne

    liebe grüße aus chemnitz

  • R
    R.l.P.

    Gückel...

  • CS
    Claudi S.

    „ich komm aus karl-marx-stadt, bin ein verlierer baby...” diese textzeile stammt von der chemnitzer band „kraftklub”. letztes jahr hat sie nur eine handvoll gekannt, seit dieser woche haben sie ganz deutschland im sturm erobert. die band liebt ihre heimat, behauptet aber auch nicht, das alles perfekt sei. komisch, ich dachte laut ihrer aussage seien alle chemnitzer depressiv und suizidgefährtet?! das sich deutschland dann von solchen jungs mitreißen lässt, kaum zu verstehen.

    keiner behauptet, dass in chemnitz alles perfekt ist. aber ist es das in ihrer heimat? chemnitz hat charakter. chemnitz ist selbstironisch. ihre einwohner sind es ebenfalls. chemnitz ist eine stadt, die neben arbeitsagentur, der tafel oder diversen psychologen und bestattungsunternehmen noch einiges mehr zu bieten hat. und wer ganz genau hinschaut und alle vorurteile kurz beiseite schiebt, sieht sogar fröhliche und lachende gesichter.

    ich fühle mich sehr wohl in meiner stadt. und selbstmordgedanken sind mir bisher auch nicht gekommen. sollte ich mir deshalb ihrer meinung nach gedanken machen?!

  • P
    postmann

    Ihren Kommentar hier eingeben

     

    ... und hier zur abrundung noch ein beitrag aus einem chemnitzer stadtmagazin

     

    http://www.371stadtmagazin.de/371letzte_frage/items/letzte-frage-februar-2012.html

  • ML
    Maria Lyamets

    Hallo Herr Gückel,

     

    durch Zufall kam ich auf Ihren taz-Artikel vom 2. Januar, Ihre versuchte Chemnitz-Satire "Vom DDR-GULAG zur Hauptstadt des Grauens". Ich lebe seit 1998 in dieser Stadt (ich komme ursprünglich aus der Ukraine), und ich habe - im Gegensatz zu Ihnen - das Glück gehabt, diese Stadt (auch) von ihren liebenswerten Seiten kennenzulernen. Es tut mir leid für Sie, dass Sie sich zu einer derartigen "Satire" hinreißen lassen haben, obwohl Sie die Stadt eigentlich nicht kennen. Na ja, nicht jeder journalistische Versuch kann gelingen, das verstehe ich auch wieder. Auch Satire will eben geübt sein.

    Aber eigentlich wollte ich Ihnen empfehlen, Ihr Honorar für den besagten

    Text schon mal als Grundstock für Bildungsreisen nach Tschernobyl und Nordkorea anzulegen. Das wird Ihrer Bildung und Ihrem mentalen und journalistischen Weiterkommen sicherlich gut tun.

    Alles Gute aus Chemnitz

     

    wünscht

    Maria Lyamets

  • 24
    2L8 4U TAZ

    Was ist eigentlich ein Gückel?

    Seit wann können Gückel Latein?

    Cui bono, Chemnitz?

    Wem das Wohl Chemnitz?

    Was oder wem nützt ein TAZ?

  • M
    manfred

    ach gottchen, taz. dieser artikel ist so billig. und dumm. habt ihr das nötig?!

  • R
    rolf

    ein wahrhaftig wahrer artikel...... diese stadt ist einfach traurig...

  • S
    S.B .

    Liebe taz-Redaktion,

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Satire darf alles. Und vielleicht hätten Sie, Herr Gückel, es geschafft den Chemnitzer Leser mit etwas Wortgewandheit zu nachdenken anzuregen.

     

    Was ich allerdings in Ihrem Artikel lesen durfte hat in mir keinerlei Gefühlsregung ausgelöst - eher lässt mich an Ihren journalistischen Qualitäten zweifeln. Es ist einfach nur schlecht.

     

    Ich würde mich sehr darüber Freuen wenn Herr Gückel seine Absichten erklärt - wenn nicht öffentlich, dann zumindest persönlich, wenn ich schon eine emailadresse angeben muss um diesen Kommentar zu posten.

     

    Vielleicht verkennt der geneigte Leser ja einfach nur Ihren Genius und es war Ihr Ziel auf diese flache Art zu provozieren.

  • W
    Wolf

    Liebe Chemnitzer!

     

    Bitte hört auf, zu kommentieren. Herr Gückel lacht sich tot. Wollt Ihr daran schuld sein? Ich selbst, als ehemaliger Karl- Marx- Städter, habe auch schon Bauchweh vor Lachen. Hier mein persönliches best of Eurer Statements, in Klammern findet Ihr meine jeweilige Humor- Gebrauchanleitung:

     

    Alles in allem ist es doch so: Wer in Chemnitz etwas erreichen will, der kann es auch schaffen.

    (Klar, wie überall auf der Welt)

     

    Ich kenne keine vergleichbare Stadt, mit so vielen offenen, freundlichen Menschen.

    (Wieder einer, der Chemnitz noch nie verlassen hat)

     

    Jeder, der nach Chemnitz kommt wird sehen, dass sie sich kontinuierlich weiterentwickelt.

    (Nach 1945 stand Chemnitz nahe am Abgrund. Nun ist es kontinuierlich weiter gegangen. Übrigens: das Zitat stammt von "Eine enttäuschte Pendlerin". Als Pendler wäre ich auch enttäuscht. Von meinen Arbeitsbedingungen vor allem.)

     

     

    Kommt es für sie im Leben nicht auf diese zwischenmenschlichen Dinge an? Wie erklären sie sich unter Anderem denn die immer noch weiter wachsende starke mittelständische Wirtschaftskraft in Chemnitz? (Merke: je stärker die Wirtschaft, um so besser. Zwischenmenschlich gesehen.)

     

    ...dieser Artikel ist nicht nur Rufmord, das ist wirklich die reinste Frechheit. Ist denn der 1. April? Wer glaubt denn bitte an solche Dinge wie Meteoriteneinschläge in einer Innenstadt? (Ich glaube fest daran. Meine wichtigsten Erkenntnisse beziehe ich immer aus dem Satireteil der Tageszeitungen)

     

    ...eine bodenlose Verhöhnung all der Verkehrstoten, die sicher nicht alle freiwillig ihr Leben an diesen Straßen gelassen haben.

    (Hätten die Unfallopfer Suizid begangen, dürfte man sie verhöhnen. Sogar bodenlos.)

     

     

    Manchmal wünschte ich mir in diesem Land die Ungarische Pressepolitik - unglaublich! ( "Ungarische Pressepolitik" gibt es doch schon längst in Chemnitz. Man lese die "Freie Presse". Garantiert abhängig und parteilich.)

     

    Die jungen Bürger dieser Stadt haben durch die Band KRAFTKLUB endlich wieder den Mut bekommen sich in der Öffentlichkeit zu ihrer Stadt zu bekennen. (Es braucht viel Musik, um sich Chemnitz schön zu dudeln. Ich wurde in Karl- Marx- Stadt geboren und weiß, wovon ich singe.)

  • TB
    Tino Baumann

    Hallo Herr Günkel,

     

    Was hat man Ihnen angetan? Ich hoffe es geht Ihnen bald wieder besser.

     

    MfG aus Chemnitz

     

    Tino Baumann

  • AT
    Alex - TAZ-Leser

    Wie man solch eine geistige Diarrhoe in einer seriösen Zeitung abdrucken kann ist mir unbegreiflich. So einen Blödsinn schreibt nicht mal die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Das hat absolut nichts mit Satire zu tun, sondern wohl eher mit journalistischer Inkompetenz.

  • RD
    Ronny derAchtJahreinChemnitzwohnte

    Es gibt warscheinlich vier Gruppen die sich zu dieser Satire äußern:

     

    - gebürtige Chemnitzer

    - zugezogene Chemnitzer

    - Nichtchemnitzer

    - mal eine Zeitlang aus welchen Gründen auch immer in Chemnitz gewohnt habende Leute.

     

    Die erste Gruppe reagiert überwiegend beleidigt ("getroffene Hunde bellen")

     

    Die zweite reagiert noch fundamentalistischer, wie unter Konvertiten meistens üblich.

     

    Die dritte Gruppe reagiert mit Mischung aus Mitleid und Faszination(so wie die Besucher (vor allem aus den alten Bundesländern) sich der "Strahlung" des Nischels nicht entziehen können.

     

    Die vierte Gruppe (zu der auch ich zähle) konnte überwiegend herzlich lachen und fühlt sich noch mal bestätigt dieser mehrheitlich spaßbefreiten Zone den Rücken gekehrt zu haben.

     

    Ronny

     

    (bis jetzt überwiegend unfallfrei unterwegs)

  • EE
    eine ehemalige Chemnitzerin

    Hallo Ihr Chemntzerinnen und Chemnitzer,

     

    seit doch einfach einmal nur STOLZ auf Eure Stadt,

    auf Eure Wurzeln.

  • PJ
    Peter Joseph

    Wie kann man nur so ein Blech schreiben - waren Sie eigentlich schon mal in Chemnitz?!?

     

    Kurzer Vorschlag: ich arbeite die meiste Zeit in Wuppertal, am Anfang Ihres "Artikels" hatte ich gedacht, Sie hätten den Namen der Stadt verwechselt.

  • MM
    Max Mustermann

    Wenn man eine Satire schreibt, so muss diese auch als solche erkennbar sein. Ich erkenne nur einen stümperhaften Worthaufen, der von einem Amateur geschrieben wurde. Dass die TAZ so einen Artikel veröffentlicht, zerstört die ganze Seriosität der Zeitung. Mehr als Beleidigungen ohne Begründung erkenne ich nicht. Satire? Nein! Geistiger Abfall triffts eher. Weniger ist in diesem Falle mehr! Bitte, schreiben Sie nie wieder Artikel, Herr Gückel.

     

    Mit unfreundlichen Grüßen, Max Mustermann.

  • GR
    Gunther Rüdiger

    So mager die Ausbeute beim Lesen der Satire, oder was immer es sein sollte, ausfällt, umso mehr lohnt es sich den Blick auf die Kommentare der Leser zu richten. Es sind darunter Glanzstücke der Sprachschöpfung gekreuzt mit köstlichen Geistesblüten.

     

    Der Urheber der Chemnitzer Schmähschrift ist ja ansonsten auch nur ein Mensch, dazu noch so jung. Und er musste hier überreichlich viele verbale Tiefschläge ertragen. Immerhin, als Ermunterung kann er sich im Guinnessbuch der Höchstleistungen für den Eintrag bewerben, der die meisten Kommentare auf einen Zeitungsartikel adelt.

  • R
    R.M.G.

    Das ist er also, der "berühmte" taz-Artikel über Chemnitz. Nun, man kann sicher alles so schreiben, auch in der überspitzten Form. Satire darf alles! Ja, wenn sie denn welche ist. Nur sind Provokation, Polemik und totale Übertreibung nicht die einzigen Stilmittel der Satire.

     

    Die zugegebener Maßen peinliche Imagekampagne der Stadt gibt eigentlich soviel her, dass man als Satiriker dankbar sein muß. Auch wenn der Autor meint, sich auf diese bezogen zu haben, fehlt es genau da an allen Ecken und Enden.

     

    Dass die eifrigen Lokalpatrioten auch bei einer guten Satire aufgerschrien hätten, daran hege ich keinen Zweifel. Aber hier ist die Kritik berechtigt, handelt es sich doch eher um eine plumpe Beschimpfung oder Schmähschrift, als um eine wirklich kritische oder ironische Satire.

     

    Da kann ich vielen Vorschreibern nur Recht geben.

    Hier wird nicht die lächerliche Imagekampagne einer Stadt aufs Korn genommen, sondern die Stadt und deren Bürger. Und genau deshalb ist der Artikel schlecht.

     

    Da kann ich wirklich nur die Empfehlung aussprechen, ab und zu mal die Titanic zu lesen. Die sind auch zynisch, böse und tiefschwarz. Auch die schießen bewußt über das Ziel hinaus. Allerdings gekonnt und mit Niveau.

     

    So sehr ich Ironie und Sarkasmus mag. Das hier war Nix, Herr Gückel! Nochmal versuchen bitte!

  • DS
    Dr. Sybille Handrock

    Der Autor kennt weder Tschernobyl, noch manche Teile Nordkoreas

    und schon gar nicht Stalingrad im Winter 43, sonst hätte er nicht solchen Blödsinn geschrieben. Gute Satire ist geistvoll.

    Dies geht Herrn Gückel, wie er mit seinem Artikel bewiesen hat, völlig ab.

     

    Eine Zeitung, die so einen Schwachsinn auch noch abdruckt, ist in der Presselandschaft völlig überflüssig.

     

    Sybille

  • I
    Iflashback

    die satire ist sehr gut und wer mit offenen augen durch die stadt geht weiss was damit gemeint ist..natürlich gibt es auch gutes in der stadt aber sehr geordnet und vernormt so wie es die roten und blockparteien im stadtrat so wollen auch wegen der ruhestörung...;)....das stadtfest zum beispiel 2011 mit seinem festtaler war ein Schrecken!!!!!!...der schöne brühl,das schöne(alte)voxxx,das schön splash..alles weg....wenn man so bernsdorf speziel die bernsdorfer strasse lang läuft kommt mir das schrecken,auch der sonnenberg mit den "humorvollen" menschen dort.....egal..die stadt stirbt aus und ist schon eine Erzgebirgsprovienz leider! ...es kann nur besser werden mit der Stadt der Moderne..xD vorallem chemnitz zieht an..so ein blöder spruch!! und total an der realität vorbei..weis nur noch nicht ,welche menschen in dieser Stadt erwünscht sind.....???

  • W
    Wolfgang

    Da ist anscheinend einem kleinen Schreiberling die Freundin weggelaufen und er bewirft dafür eine ganze Stadt mit Schmutz.

    Der eigentliche Skandal ist, dass sich die Chefredakteurin auf dieses Niveau herab begibt und sich hinter diesen "Journalisten" stellt.......

    Das ist keine Pressefreiheit sondern einfach alles nur Dreck!

  • B
    buuumooo

    Der Artikel ist nicht überspitzt, sondern einfach nur falsch.

     

    Ich frag mich jetzt ehrlich, wieso Chemnitz eine No-Go-Area hätte sein sollen. Das ist einfach nur sinnlos und wird auch nicht begründet. Oder ich versteh's nicht. Auch egal.

     

    Witze über ostdeutschspezifische Namensgebung hat schon jeder 2. Schmalspurkomiker, der den letzten Platz beim Poetry-Slam erreicht hat, gemacht. Insofern: Wow, wie kreativ.

     

    Ansonsten regt mich dieser Artikel nicht sonderlich auf. Dafür ist er einfach zu schlecht.

     

    Eine Frage noch: Wie sollte denn Chemnitz ihrer Meinung nach aussehen? Wie Dresden? Oder Leipzig? Ach wie Berlin!

     

    Schön, ich mag Berlin. Lassen wir doch alle Städte so aussehen. Und als Referenzobjekt nehmen wir dann das Märkische Viertel und die Stalin... äh Karl-Marx-Allee. Dann ist auch alles schön bunt.

     

    Viel Erfolg beim nächsten Mal

  • HW
    Hans Wurst

    Auch wenn es teilweise fast peinlich ist, wie 'beleidigt' z.T. auf diesen doch satirisch gemeinten Artikel reagiert wird, so bleibt doch festzustellen, dass selbiger stilistisch schlicht ein Armutszeugnis ist. Von gut gemachter Satire erwartet man wenigstens einen Anflug von Stil; ein überspitzter, aber notwendiger Finger in der - selbstredend vorhandenen - Wunde sollte zumindest nicht schon im Ansatz einer schnöden Beleidigung gleichen.

    Stilmittel wie Stalingrad und Verkehrstote... naja. Also wenn solche Fauxpasses der Redaktion nicht die Nackenhaare sträub(t)en, dann plagen mich Zweifel an deren Kompetenz.

    Nicht, weil man mit berechtigter Kritik in Form von Satire nicht klarkommt, sondern weil man sich lediglich etwas mehr 'Gehalt' in Form von geistvollem Inhalt erwartet.

    Aber eines muss man dem Artikel lassen: er polarisiert, er ist ein Grund, sich mit dem Thema zu befassen.

    Vielleicht heiligt ja der Zweck dahingehend die (handwerklich bedauernswert schlichten) Mittel ;-)

  • C
    Catrin

    Liebe Frau Pohl,

    in der Freien Presse vom Samstag lese ich, Sie meinen, der Text erfülle "alle Kriterien, die Satire erfüllen muss. In der Zuspitzung klärt er auf..." Worüber, bitteschön, klärt dieser Artikel auf?

    Ich freue mich über jeden Gast in meiner Stadt. Sie bleiben besser, wo der Gückel schreibt. Sollten Sie dennoch nach Chemnitz reisen, um "über ... Satire zu diskutieren...", rechnen Sie bitte nicht mit meiner Teilnahme. Dos is dr Beddl ni wärd.

  • F
    Federkiel

    Georg Kreisler hätte ein Herz gehabt, für den Onkel Joschi Gückler....

     

    http://www.youtube.com/watch?v=wol35PDN460&feature=related

     

    Ja, er konnte nichts dafür, der Joschi.

  • C
    Chemnitzversteher

    Ich mag den Text. Und Chemnitz mag ich auch, obwohl es leer ist und alt und nach Vergangenheit riecht und nicht nach Zukunft. Wenn man Architektur mag, hat man in Chemnitz eine fantastische Auswahl, ein nicht immer schöner, aber allemal sehenswerter Parforceritt durch die Architekturgeschichte der vergangenen 150 Jahre.

     

    Satire darf natürlich Stalingrad-Witze machen (langweilige taz: paar Tage später gabs einen Stalingrad-Witz auf Kosten von NRW), sie darf auch über Verkehrstote lachen (solang dabei kein taz-Genosse umkam, die werden dringender gebraucht denn je). Und Satire darf natürlich auch keine Ahnung haben.

    Was wir als Chemnitzer nicht dürfen: Uns aufregen und so tun, als würden wir in Neu-Paris leben. Lachen wir doch einfach mal mit. So lachen alle, der Autor über sein Werk, die Berliner Leser über Chemnitz, wir Chemnitzer über den Autor und seine abgestandenen Witze und, denn dazu braucht es Reife, vielleicht auch über uns selbst und unsere absurde Stadt.

     

    Wir lieben Chemnitz, so wie wir unsere hässlichen Kinder lieben. Denen geben wir auch weiterhin alberne Namen, weil uns altdeutsche Dichtervornamen oder nordische Möbelnamen wirklich noch blöder erscheinen.

     

    Und nun geh ich raus und werde fest den Nischl drücken. War neulich in Berlin: Der Ernst-Thälmann am Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg ist übrigens genauso groß und sieht dabei nicht annähernd so gut aus.

     

    Also, Chemnitzer: Bis dann am Nischel!

  • K
    Kurzzeit-Chemnitzer

    "Chemnitz statt der Moderne"

     

    Ich weiß nicht wieso das eine Satire sein soll. Der Autor hat doch vollkommen recht. Chemnitz ist der Legastheniker unter den Städten, eine kulturelle Wüste. Doch am schlimmsten ist nicht die Stadt selber, sondern die Leute im Rathaus. Wer 100000 Euro für die Sanierung eines Findlings in Form des Karl-Marx-Kopfes investiert, ist in meinen Augen ein Verbecher. Vielleicht sollte man für das Geld eine Mauer bauen. Jawohl, Mauer drum und zu scheißen.

     

    Viele Grüße ins grau Tristess nach Chemnitz...;)

  • C
    Chris

    "Ich will nicht nach Berlin" singt die aufstrebende Band Kraftklub aus Chemnitz. Allesamt junge Musiker aus Chemnitz, um die 20 Jahre alt, deutschlandweit ausverkauft. Ihre jungen Fans jubeln - deutschlandweit.

    Chemnitz hat seine großen Stärken und fatale Schwächen, vor allem immer wieder neue Chanchen - auch im Satirebereich, wie man liest.

    In diesem Sinne: Weiter so, ihr macht unsere Stadt nur noch berühmter!

  • W
    wolf

    hallo herr gückel, medientechniker sollten sich eben mit medientechnik beschäftigen und nicht mit journalismus abquälen.satire ist was anderes ! es geht einfach besser wenn man den gegenstand wirklich kennt, um daraus auch ein thema zu machen. als chemnitzer bin ich mit vielem unzufrieden und könnte mir durchaus kritische und satirische beiträge darüber vorstellen. in ihrem alter sollten sie als journalist mit ihren mitteln weiter sein,um etwas flüchtig aufgenommenes auf die spitze zu treiben. vielleicht kommen sie inkognito noch einmal vorbei und machen was besseres daraus. schade, dass es ihnen diesmal nicht gelungen ist.

  • BR
    bernd Ringhof

    Ok, Chemnitz ist kein Heimatmuseum wie Radebeul, die Chemnitzer sind nicht so eingebildet wie die Dresdner im Allgemeinen, und in Chemnitz haben sich auch nicht die Schneiders dieser Welt ein Finanzdebakel nach dem anderen geleistet wie in Leipzig. Die Chemnitzer Sparkasse steht besser da, als die in Berlin, und die Spaßvögel, die "Statt der Moderne" ausriefen, haben nicht vergessen, gleich danach den Erhalt irgendwelcher verkommener Ruinen zu fordern - Grüße aus der Hafenstraße. Wer Mannheim kennt, findet sich in Chemnitz problemlos zurecht, und wer in Frankfurt-Niederrad gewohnt hat, wird sich im "Heckert" durchaus wohl fühlen. Im Erzgebirge sind die Chemnitzer die "Städter", und die Straßenlaternen werden erst eingeschaltet, wenn das letzte Auto mit "C"-Kennzeichen überm Harthauer Berg ist. Gut so, denn sonst könnten ja die Gastronomen und Liftbetreiber das Geld nicht zählen, das die Chemnitzer wieder da gelassen haben. Die Chemnitzer Ob´in verfügt über den durchschnittlichen Humor der gesamtdeutschen Ob´s - und mehr ist darüber kaum zu sagen. Chemnitz ist eine durchschnittliche - vulgo: normale - kleine Großstadt. Darf ich jetzt mit auf´s Podium ?

  • AW
    Adrian W.

    Mich betrifft der Artikel nicht direkt aber für mich sind die Grenzen des guten Geschmacks deutlich überschritten. Auch wenn man wie ich Ironie und schwarzen Humor durchaus zu schätzen weis, geht es garnicht, seine Süffisanz auf Verkehrstoten aufzubauen. Und auch die Vergleiche zu Stalingrad & Co. wirken auf mich eher billig provozierend als ausgefeilt und wohlüberlegt. Würde man mir diesen Artikel vorlegen ohne die Zeitung zu nennen, würde ich auf keinen Fall die TAZ dahinter vermuten sondern eher den Focus, Stern und sogar die Bildzeitung. Vielleicht zieht es den Autor ja auch eher in die Richtung. Zur TAZ passt er jedenfalls nicht oder wenn es so weiter geht (der Artikel über Bibel.tv hat das gleiche schlecht Niveau) die TAZ nicht mehr zu mir.

  • TB
    T. Bellmann

    Dieser Schrieb sieht (für mich) aus, als hätte jemand in der Redaktion gesagt: "Gückel, hack mal noch ne Seite fürs Feuilleton runter, wir haben noch ne Lücke.

     

    Ich könnte ähnlich merkbefreit und ebenso witzlos Texte über beliebige andere Käffer runtertippen, ohne diese jemals besucht zu haben.

     

    Für Texte wie diesen wünsche ich mir einen [scheiße]-Button neben dem für [taz zahl ich] und [flattr].

     

    Die taz kann dazu doch stehen wie zu dem Penis auf an der Fassade.

  • KE
    Kyrie Eleison

    Fast mehr noch als Herrn Gückels unbeholfene Gehversuche auf dem Feld der Satire verstört mich die Tatsache, als junge Chemnitzerin mit den bornierten Leugnern und Schönfärbern mitsamt ihren Ausrufezeichenrudeln und Kraftausdrücken in Verbindung gebracht zu werden.

    Ja, es gibt hier massenweise piefige, weltfremde und/oder bildungsferne Menschen, die mich im Alltag gelegentlich enorm nerven - aber ebenso gibt es auch in Chemnitz umgängliche, offene und vielseitig interessierte Menschen, die hier ihr einfach Leben leben und trotzdem keine Kleingeister (geworden) sind.

    Aber die derzeitige Gesellschaft kennt eben größtenteils nur Schwarz und Weiß - und diese Charakteristik trifft beileibe nicht nur auf Ostdeutsche zu!

     

    Schönes Leben noch,

    - Kyrie Eleison -

  • MW
    M. Wünsch, Chemnitz

    Der Autor tut mir leid! Er sollte sich mehr überlegen, was er schreibt und Chemnitz mal zB. zur Adventszeit besuchen.

  • S
    Stefan

    ich habe die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren verfolgt, obwohl ich nicht dort wohne sondern im schönen Badner Land.

     

    Wenn das hier die Wahrheit sein soll, dann kann Ihre Zeitung eine Kooperation mit BILD eingehen.

  • P
    Pille

    Haha, jetzt lass ich mich doch auch mal zu einem Comment hinreißen...

    Das Beste an diesem Artikel ist ja wirklich, dass er es geschafft hat, für so viel Furore zu sorgen. "Dünnhäutig" hab ich in einem anderen Kommentar gelesen, sind die Chemnitz-Sympathisanten...und das ist euphemistisch ausgedrückt.

    Wie die Heulsusen ziehen diese ganzen Verblendeten hier über den Autor und die taz her. "Ich hab hier Abitur gemacht", "Mein Freund, der Jens, ist Diplom-Dingsbums und verdient einen Haufen Knete", "Wie kann man keinen Respekt vor dieser Stadt haben" usw.

    HALLO, merkt Ihr's noch?! Der Autor hat natürlich maßlos übertrieben, aber an wahren Begebenheiten angeknüpft. Ich selber bin Mittzwanziger, aus Zwickau und Chemnitz war nach meinem Abi natürlich auch eine Option für mich. Aber nicht umsonst stand diese Stadt ganz oben auf meiner "No-Go"-Liste. Der Weihnachtsmarkt ist ein Witz, auf dem man sich (ich) irgendwelche Bazillen einfängt und das Nachtleben ist beschämend langweilig. Ich zähl die heruntergekommenen Schuppen nich auf. Ah ja, dieser Teich da...da hab ich auch schon gefeiert, aber wenn das der Hit sein soll, frag ich mich, ob die Chemnitzer auch schonmal in einer anderen Stadt waren. Schaut der Wahrheit doch einfach ins Gesicht und verbessert "Eure" Lebenssituation. Aber die Leute aus und um Chemnitz verfallen lieber dieser Einsiedlermentalität und blamieren sich jetzt mal lieber richtig vor der ganzen Nation indem sie die Eingeschnappten spielen. Mit sowas muss man umgehen können. Es gibt soviele Städte in Deutschland, die eine ähnliche Lethargie versprühen. Aber im Gegensatz zu den Chemnitzern sehen das alle anderen ein.

    Letzter Satz: Haltet einfach mal alle die Bälle flach, denn das erwartet man wohl auch von den Adressaten der Kolumne "Schnauze, Wessi!" von Holger Witzel - a bleibt bei Euch sicher auch kein Auge trocken (bei mir jedenfalls nich;)

  • FH
    Frank Holbart

    Schöner Artikel. Noch besser, dass die Kommentare der Chemnitzer jegliche Vorurteiler über deren intellektuelle Eingeschränktheit auch noch bestätigen. Hier zeigt sich ja ein Maß an Merkbefreitheit, das selbst für das sog. "Internet" erstaunlich ist!

  • HD
    Hubert Dachsenbertl

    Pressefreiheit vs. Stadt der Moderne

     

    Wirklich toll!

    Wer außer den derzeitigen oder ehemaligen Bewohnern der Stadt Chemnitz interessiert sich eigentlich mit derartigem (beleidigendem) Engagement für diesen Artikel?

    Ich kann mir aus eigener Erfahrung nur zu gut vorstellen, dass der stilistisch anspruchsvolle Brief der Oberbürgerlehrerin die halbe Stadtverwaltung für eine Woche lahm gelegt hat und man sich nun genüsslich bei einem Einsiedler Bier freut, es der großen taz! mal gezeigt zu haben.

     

    Mit welchem Erfolg? Niemanden interessiert es und zeigt nur, dass Chemnitz eben nicht "modern" ist.

    Man gibt sich dort lieber bieder und verweist auf die großen "Erfolge".

     

    Ganz ehrlich, eine Stadt auf deren Homepage am heutigen Tage die Topmeldung "Die beliebtesten Namen 2011 waren wieder Marie und Sophie sowie Ben und Paul" ist, hat kein Format.

     

    Über den Artikel kann man denken wie man will und ich fand ihn auch nicht in allen Teilen lustig. Aber, jetzt über den Autor herzuziehen und sich "befremdet" zu geben zeigt doch nur, dass das es immer noch das alte "Kallemalle" und eben nicht die "Stadt der Moderne" ist.

     

    Im Übrigen bin ich sehr gespannt, ob sich der Hundepräsident Wuff ebenso wortreich beim Chefredakteur des Enten-Kuriers (Kai Quieckmann) beschweren wird und dieser dann nach Berlin reist, um Abbitte zu leisten.

  • EC
    ein chemnitzer

    Viel wird über diesen Artikel polemisiert, auch unsere OB äussert sich dazu. Im Grundtenor gebe ich dem Autor recht, man darf auch satirisch übertreiben. Man muss es auch, wenn man auf bestimmte Punkte hinweisen will.

     

    Wir lesen hier häufig, dass sich Vergleiche mit anderen Städten, mir fällt hier sofort Stalingrad '43 ein, verbieten. Warum wehrt man sich so dagegen?

    Mir bleibt festzustellen, dass ich bei meinem Zuzug nach Chemnitz 2002 in die Tschaikowskistrasse einen Wanderausflug durch mein Stadtviertel gemacht habe - Johann Sebastian Bach Strasse. Also dieser Strassenzug hat mich nun nicht direkt an Stalingrad erinnert, aber an ein Überbleibsel des letzten Bombenangriffs - und war doch die zugelassene Verwahrlosung nach '45.

     

    Der Artikel ist satirisch überspitzt, aber er zeigt die offenen Wunden dieser Stadt. Und diese nicht zudecken zu wollen - das ist für die Stadtentwicklung essentiell. Wer etwas anderes schreibt, streut Sand in die Augen.

  • M
    Marie

    Ich finde es echt toll wie die Chemntizer zusammen halten. Wichtig ist doch nur, dass wir uns wohlfühlen und unsere Stadt lieben. Was interessiert uns ein solcher Artikel, den man über jede x-beliebige Stadt schreiben könnte.

     

    Ich bin ein großer Fan von Ironie und Satire. Etwas Respekt vor einer Stadt wie Chemnitz, in der ein Großteil die "Wende" gestärkt überstanden hat und einen vollkommenen Neuanfang machen musste, sollte man allerdings haben.

     

    Wenn Chemnitz so unbedeutend und grausam ist, wieso investiert man dann kostbare Zeit in einen solchen Artikel?

     

    Viele Grüße an den Autor ohne Respekt vor Heimat und wenig Talent!

     

    eine geborene Karl-Marx-Städterin, wohnhaft Heidelberg, Heimat Chemnitz

  • L
    Lilly-Marie

    Also man muss ja wirklich sagen, dass dieser Artikel etwas heftig ist, für das was er ausdrücken soll.

     

    Ich bin keine geborene Chemnitzerin aber die Liebe trieb mich in diese Stadt. Natürlich ist Chemnitz nicht wie der Phönix aus der Asche entstanden und es glitzert auch nicht an allen Ecken. In allen Städten wird es Ecken geben die Grau sind! Die Sonne scheint schließlich auch nicht jeden Tag!

     

    Alles in allem ist es doch so: Wer in Chemnitz etwas erreichen will, der kann es auch schaffen.

    Ich zum Beispiel bekam in Chemnitz die Möglichkeit meine Berufung zu finden und diese übe ich erfolgreich aus. Chemnitz liefert mit seinem momentanen wirtschaftlichen Wachstum Nährboden für kreative Köpfe, welche im Leben vorran kommen wollen! Jedoch, diesen Vorwurf muss die Stadt und auch unsere OB sich machen lassen, nicht in allen Bereichen des Lebens. Aber "Gott sei Dank" ist das Ansichtssache! So kann das was mir nicht gefällt, ja einem Anderen ganz gut gefallen. In Chemnitz leben so viele verschiedene Menschen und Charaktere:

    Alle gemeinsam bilden Chemnitz und mögen wir auch auf den ersten Blick, an manchen Stellen etwas Grau erscheinen, wenn DU schlau genug bist und genau hinschaust erkennst DU:

    WIR SIND CHEMNITZ UND CHEMNITZ IST BUNT!!!

  • C
    Chemnitz-Wossi

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich bin seit ca. 3 Jahren "Wahlchemnitzer" (zuvor lebte ich 40 Jahre "drüben") und fühle mich hier wohl.

     

    Ich rege mich jedoch nicht darüber auf, was Sie im Satirebereich über Chemnitz äußerten, sondern vielmehr über Ihre anscheinend mangelnde Fähigkeit zur Satire (zumindest zeigen Sie diese nicht).

     

    Ich liebe Satire, ich hasse jedoch schlechte Satire.

     

    Darin begründet sich auch, dass sich so viele Leute über ihren Artikel echauffieren. Man muss schon sehr genau hinsehen, um einen satirischen Funken zu finden (auch wenn dieser durchaus ab und an aufblitzt – aber das ist eben nicht genug).

     

    Es darf deshalb niemanden verwundern, wenn viele Leser Ihren Artikel eher als Schmähschrift mit dem einzigen Ziel sehen, Chemnitz herabzusetzen, und nicht als satirischen Beitrag.

     

    Hier empfehle ich Ihnen zur Lektüre mal Zeitschriften wie "Titanic". Denn dort findet man (meist) hervorragende Satire, die auch beweist, dass man dabei sehr, sehr weit gehen darf. Ach ja, in diesem Zusammenhang fällt einem auch ein Name ein:

    Wiglaf Droste

     

    Dieser Herr war nämlich nicht nur Redakteur o.g. Zeitschrift, sondern auch bis 1996 für "Die Wahrheit" tätig. Und wäre er bereits gestorben, so würde er bei Ihrem Artikel aus dem Rotieren im Grab gar nicht mehr herauskommen. So jedoch kann ich Ihnen glücklicherweise ans Herz legen, ihn bei Gelegenheit um kollegialen Rat zu ersuchen.

     

    Auch empfehle ich Ihnen, sich die Grundsätze der Wahrheit nochmals zu Gemüte zu führen. Diese lauten nämlich NICHT:

     

    Warum sachlich, wenn es peinlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man hetzen kann.

    Warum beweisen, wenn man's eh nicht kann.

     

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Chemnitz-Wossi

  • A
    Alexander

    Herr Glückel,

     

    ich halte sie ohne jeden Zweifel für einen hervorragenden Repräsentanten der taz - niveaulos und ohne jeglichen intellektuellen Anspruch. Den Artikel kann man eben so wenig wie sie selbst und ihr journalistisches Schaffen ersnt nehmen. Satire sieht anders aus.

     

    Mit besten Grüßen aus dem grauen Osten

  • K
    KäferNo1

    Ich denke, das Problem bei Ihrem Artikel ist, dass Sie glauben, Sie könnten unter dem Deckmantel "Satire" Menschen resp. Menschengruppen beleidigen und verletzen. Egal unter welcher Fahne Sie diesen Artikel verfasst haben, denen, die sich zurecht angegriffen fühlen, schulden Sie definitiv eine Entschuldigung und keinesfalls ein lapidares "ist doch nicht ernst gemeint". Das sollten Sie wirklich verstehen.

  • K
    Kerstin

    Mit diesem Artikel hat sich die TAZ für mich ins Abseits geschossen. Auf nimmer wieder sehen. Das Geld spare in in Zukunft.

     

    Kerstin

    (in Karl-Marx-Stadt aufgewachsen, zur Schule gegangen und Berufsausbildung gemacht!)

  • KB
    Kati B.

    Danke für den Artikel - so kommt Chemnitz wieder is Bewusstsein!!!

     

    Satire lebt von Übertreibung und das ist auch gut so, jeder kann über etwas anderes schmunzeln und auch das ist so gewollt.

     

    Frau Ludwig hätte als Antwort eine etwas mehr humoristische Wählen sollen, schade drum.

     

    LG

    eine bewusste "pro"-Chemnitzerin. Geboren 1976 in Karl-Marx-Stadt.

  • R
    Ronny

    Hätte man nicht warten können bis Chemnitz tot ist?

     

    Ein Leser ihres Traditionsblattes weniger!

     

    Grüße von einen Postillion-Leser...

  • SH
    Sven Hähle

    Michael Gückel,

     

    Sie schreiben in der TAZ über Chemnitz: "das 'Celle des Ostens' oder auch 'Minsk des Westens'" (http://www.taz.de/die-wahrheit/!84727/). Ich war noch nie in Celle oder Minsk. In Chemnitz kam ich zur Welt.

     

    In Chemnitz wurde ich eingeschult. An meinem ersten Schultag haben Sie sich in die Hose gemacht, höchstwahrscheinlich. Ihre Hose war "kackbraun", würden Sie sagen.

     

    In Chemnitz bin ich aufgewachsen. Im "No-Go-Area", wie Sie schreiben, im "Gulag", in der "Stadt mit einer Aura" wie "Tschernobyl", "manche Teile Nordkoreas oder Stalingrad im Winter 43". In der "Heimat des Grauens", "jenseits der Bausubstanz". Ich habe weit weniger gelitten als Sie, nicht wahr?

     

    In Chemnitz habe ich Abitur gemacht. Meine Mitschüler hießen Ronny, Enrico, Jens. Sie sind jetzt Doktor der Medizin, Doktor der Agrarwissenschaften, Diplom-Verkehrswissenschaftler. Jeder verdient mehr als Sie, wetten dass?

     

    Nahe Chemnitz habe ich studiert. An der selben Hochschule wie Sie, selber Studiengang, selbe Studienrichtung. Als Sie Ihr "Schulsportabzeichen in Silber" errangen (Ihr XING-Profil verrät es mir), hatte ich das journalistische Einmaleins schon erlernt. Sie arbeiten noch dran, stimmt's?

     

    In Chemnitz gibt es die Dresdner Straße. Einheimische sagen: "Michael ist auf der Dresdner Straße". Wollen Sie ein guter Journalist werden? Dann finden Sie heraus, was damit gemeint ist. Oder besuchen Sie lieber Nordkorea? Dann bleiben Sie bitte dort.

     

    Herzlichst,

     

    Ihr Kollege

    Sven Hähle

  • S
    Stefanie

    Das Karl-Marx-Monument verstrahlt? Wohl eher der Autor dieses realitätsfernen und niveaulosen Artikels...

     

    > TAZ- ABO gekündigt > eigene Normen scheint diese Zeitung selbst nicht befolgen zu können.

  • C
    Chapeau!

    Einfach nur geil der Text!

    Ich musste beim Lesen mehrmals laut loslachen, das ist mir seit 5 Jahren bei keinem anderen Artikel so passiert.

     

    Danke an den Autor und die taz, dass sie den Mut haben gegen den stinklangweiligen Mainstream der anderen Langweiler-Zeitungen etwas entgegenzusetzen.

  • AN
    André Nebel

    Schade, dass mein 2. Beitrag nicht berücksichtigt wurde. Er enthielt wohl zu viele Wahrheiten? ;)

     

    Aber Hauptsache, Beiträge wie z.B. von "Derderdirindiefressehaut" werden veröffentlicht, weil die ja so viel mehr Niveau besitzen als meiner...

     

    Wie auch immer, ich versuchs einfach nochmal:

     

    Nachdem ich mir das Telefoninterview zu Gemüte geführt habe, muss ich doch nochmal einen Kommentar hier loswerden.

     

    Zunächst zeugt es schon von einer ganzen Menge Mut, sich so kurz nach diesem Machwerk einem Chemnitzer Regionalsender zum Interview zu stellen, das ist aber auch schon das einzig halbwegs Positive, welches ich dem Gespräch abgewinnen kann.

    Das im Inteview Gesagte kann mich aber im Bezug auf den "Artikel" auch nicht besänftigen, sondern wirft eher noch weitere Fragen auf.

    Erstmal finde ich es - gelinde gesagt - sehr anmaßend, so vielen Menschen Unwissenheit in punkto Satire zu unterstellen. 90% der Kommentatoren, die Ihr Geschriebenes einfach nur grauenvoll finden (und da sind jede Menge Nicht-Chemnitzer dabei!), sind also einfach nur dumm und halten das für "seriösen" Journalismus? Ziemlich arrogant und beleidigend, diese Behauptung!

    Ich persönlich weiß sehr wohl, was Satire bedeutet. Satire muss natürlich vieles dürfen, da sie sonst nicht funktioniert, allerdings darf sie bei weitem nicht alles! Dermaßen pietät- und geschmacklos mit Katastrophen wie Tschernobyl, Verbrechen wie Gulags (= Konzentrationslager, wussten Sie das?) und menschlichen Tragödien wie Verkehrstoten (die es im Übrigen überall gibt, auch die erwähnten "Kreuzchen") umzugehen, überschreitet ganz klar die Grenzen, die auch für Satire gelten! Und diese Grenzen zu finden und zu respektieren würde von journalistischem Können zeugen, welches Ihnen leider total fehlt! Tut mir leid, das mal so klar sagen zu müssen!

    Wie in meinem ersten Kommentar schon erwähnt: Sie sollten wirklich mal den Angehörigen der Verkehrstoten, Gulag-Überlebenden oder Tschernobyl-Opfern gegenüberstehen und ihnen das Geschriebene erklären. Ich hoffe sehr, dass Sie das beklemmende Gefühl noch erleben werden, wenn Sie in deren traurig-fragenden Augen schauen!

    Und die anderen Kommentare derer, die es Ihrer Meinung nach "begriffen" haben? Lesen Sie sich diese doch mal durch! Größtenteils unterschreiten diese sogar noch Ihr Niveau!

     

    Desweiteren muss ich auch die völlig an den Haaren herbegezogenen "Geschichtchen" von "Belastbarkeitstests der Bewohner" oder "herabfallenden, grünlich schimmernden Meteoren", um nur zwei zu nennen, stark bemängeln. "Celle des Ostens"?, "Minsk des Westens"? Nie gehört.

    Aber genau damit offenbaren Sie ja jedem Ihr journalistisches Geschick, aber das hatten wir schon...

     

    Sie waren erst vor einem Jahr in Chemnitz? Haben Sie sich da mit einer Augenbinde führen lassen? Ansonsten hätten Sie sehen müssen, was sich hier alles getan hat! Natürlich wird diese Stadt niemals das Niveau eines Dresden (Landeshauptstadt!!!), Leipzig (Wirtschaftszentrum!) oder gar Berlin (Bundeshauptstadt!!!) erreichen, aber was erwarten Sie denn von einer Stadt, die innerhalb der letzten 70 Jahre zweimal zerstört wurde, zuerst von anglo-amerikanischen Bombern und dann von sozialistischen "Bauherren"! Eine schicke Altstadt fällt nun mal nicht vom Himmel, und wenn die eh schon knapp bemessenen Mittel eher in o.g. Kommunen fließen, können wir hier nun mal nix machen! Und mit diesem Minimalismus ist mMn. hier einiges passiert, das Anerkennung verdient!

    Und nicht zuletzt: Graue oder "kackbraune" Ecken, trostlose Ruinenviertel, Plattenbauten voller "rammelnder Hartz 4-Empfänger" und ja, auch "Holzkreuzchen" finden Sie genauso auch in Dresden, Leipzig oder Berlin, Sie müssen sich nur mal umschauen!

     

    Herr Gückel, Sie haben ganz klar den Beruf verfehlt. Bitte verschonen Sie die Medienwelt künftig mit Ihren merkwürdigen Gedanken und versuchen Sie was anderes. Wie wärs denn im Bereich Stadtplanung? Wenn Sie so krass überspitzt auf Missstände hinweisen, haben Sie doch bestimmt gute Ideen zur Abhilfe parat, oder nicht? ;)

     

    Herzlichst

    André Nebel

  • I
    ich

    liebe TAZ

     

    Glückwunsch zum 100%igen Artikel der Geschmacklosigkeit!!! Bin ein großer Fan ihrer Satiere

    (gewesen).

    Bisher habe ich noch nichts satierisches gefunden,war bestimmt ein Softwarefehler...:-)

     

    Es entsteht der Eindruck als hätten sie ein persönliches Problem mit Chemnitz bzw.chemnitzer/in...wohl ne Frauengeschichte,oder..???

     

    Als nicht Chemnitzer,habe ich den Weihnachtsmarkt besucht und damit die Stadt,ich war BEGEISTERT!!!

     

    Echt schick,nette Menschen,habe ein echt guten Eindruck von euch Chemnitzern und den lasse ich mir auch nicht zerstören,gut das ich vor dem Artikel da war...

     

    p.s. An alle chemnitzer die ihre eigne stadt abartig finden,Warum wohnt ihr noch dort???

     

    schönen Abend noch,muss noch mein ABO kündigen!

     

    Viele Grüsse aus Berlin

  • F
    fichtner

    Bei aller Dramatik um diesen Artikel,

    "Der Spaß ist die Lücke,durch den die Wahrheit kommt!"

  • RB
    Ralf Baumgart

    Hallo Hr.Gückel,

    taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren. Was ist denn Ihr Artikel ?

    Gute Satire finden Sie im Eulenspiegel.

    Derartige Satire bedient nur sehr einfach gestrickte Gemüher. Diese plumpe Art passt zu einigen sehr negativen Entwicklungen. Vielleicht hat Zwickauer Zelle

    auch mit der TAZ ideologisch aufgerüstet.

     

    Ist das jetzt Satire ?

     

    R. Baumgart

    P:S. Exchemnitzer

  • H
    hdf

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    sie haben recht mit dem was sie schreiben, ist zwar etwas überspitzt aber der Grund trifft es. "Chemnitz, die Stadt der Moderne", ein Slogan womit noch nicht mal die Chemnitzer selbst, etwas anfangen können und wenn, dann sind es Leute jenseits der 50ig, ohne Kinder. Wenn Museen und unser Fußballverein Geld brauchen, dann ist Geld da. Aber für Kindergärten und Jugendarbeit gibt es kein Geld mehr. Das ist ja auch klar, wenn man sich die Altersstrucktur in Chemnitz ansieht. Chemnitz ist keine Stadt für Kinder und junge Familien, weil die gezahlten Gehälter oft nich für die nötigen Ausgaben reichen und die Stadt selbst auch nichts dafür tut das Leben mit Kindern und Jugendlichen in der Stadt zuverbessern. Dadurch verliert Chemnitz viel an Attracktivität für junge Familien. Ich selbst wohne in der Zwischenzeit im Umland von Chemnitz und fühle mich doch recht Wohl, aber wie gesagt für rückkerwillige junge Familien ist es einfach zu überlegen, denn Chemnitz ist nicht die "Stadt der Moderne" sondern verschläft selbst diesen Slogan noch.

  • E
    ERZer

    BOAR. is der Artikel schlecht

  • C
    claudia

    Dieser Artikel ist eine Frechheit.Ich selbst bin in Chemnitz aufgewachsen und komme immer wieder gern in meine Heimat zurück.Natürlich gibt es Ecken in Chemnitz,die nicht gerade vorzeigbar sind.Aber die findet man in jeder Stadt.

    Man findet in der Stadt sehr idyllische Orte, wie den wunderschönen Kaßberg mit seinen alten,restaurierten Häusern und der wohl beste Softeisbude der Welt. Oder den Schlossteich, an dem man schöne Sommertage und -nächte mit seinen Freunden verbringen kann. Und wenn man auf der Suche nach etwas Bildung ist, ist der beste Anlaufpunkt das Tietz im Herzen der Stadt mit der Bibliothek,der Volkshochschule und dem Naturkundemuseum. Gar nicht weit entfernt davon findet man auch das Schauspielhaus, das immer wieder neue, wunderbare Stücke zeigt und zum Verweilen einlädt.

    Ich hatte wirklich eine schöne Kindheit und Jugend in Chemnitz. Es bietet einfach alles was man braucht um sich wohl zu fühlen.

  • QE
    Quod erat demonstrandum

    An "Hubert Kah" & sein "Konsortium":

     

    "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."

     

    Heiner Geißler

  • G
    Glösa

    Ich wollte es erst nicht glauben, dass die TAZ so schlechte Artikel veröffentlichen könnte.

     

    Das dies dennoch geschehen konnte, wäre mir als TAZ einfach nur hochpeinlich.

     

    Er ist einfach nur schlecht!! Inhaltlich ebenso wie im Schreibstil selbst.

     

    Mein Bedauern zu solchen Redakteuren.

  • DR
    der Reisenden

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass der gute Herr noch nie in Chemnitz war.

     

    Denn ganz ehrlich - meine Lieblingsstadt ist Chemnitz nun auch nicht gerade - aber sobald man mal über den Chemnitzer Weihnachtsmarkt gebummelt ist, sich am Schlossteich entspannt oder im Schauspielhaus gestaunt hat, schreibt man nicht mehr einen solchen Text.

     

    Fazit... lasst ihn reden - der Gute weis es doch nicht besser!

     

    (...was natürlich eine blöde Ausgangslage für einen Journalisten ist, aber das soll nicht meine Sorge sein)

     

    LG aus Berlin

  • J
    Jessi

    Jetzt mal ehrlich war der Autor besoffen als er das hier verfasst hat oder hatte er sonst nix Dümmeres zu tun, als so eine Grütze zu schreiben… Und dann auch noch diese Vorurteile, dass jeder 2. bei uns Ronny oder Jenny heißt und dass sich nur Hartz-IV-Empfänger bei uns fortpflanzen! Also echt. Er sollte lieber über Dinge reden von denen er auch Ahnung hat! Und dem Vorgesetzten (ich hoffe, dass er einen hat) sollte man auch eine runter hauen, dass er zugestimmt hat, so etwas zu veröffentlichen…

  • F
    Fred

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ein sehr schöner Artikel. Als ex Chemnitzer stehe ich dazu. 21 Jahre in dieser Stadt waren genug ;)

  • M
    Maja

    Ich habe 10 Jahre in Chemnitz gelebt- sicher keine schöne Stadt im Allgemeinen, sie hat aber ihre schönen Seiten und Ecken. Es gibt z.B. wenige Städte, die so grün sind und so viel Grün und Wald in der direkten Umgebung zu bieten haben. Auch studieren konnte man dort sehr gut. Nun wohne ich in einer Großstadt, die wesentlich dreckiger, teurer und krimineller ist...

     

    Chemnitz muss man intensiver kennenlernen um es zu mögen- das hat der Autor offensichtlich versäumt.

  • HC
    Hans Christian Andersen

    Er hat gesagt, dass der Kaiser nackt ist!

  • P
    Patrick

    Auch wenn schon fast alles zu diesem Unsinn hier geschrieben wurde, möchte ich doch auch noch meine Meinung kundtun da ich erst jetzt drauf gestoßen bin:

     

    Der Artikel hat mit Satire UEBERHAUPT nichts am Hut.Das Einzigste was er ist:polemisch, sinnfrei, pointenfrei und teils auch menschenverachtend.Um es in einem Wort auszudrücken:SCHEISSE!

     

    Auch mir stellt sich die Frage wie man so einen Stuß ins Netz stellen kann.

     

    Ich bin auch der Meinung dass Satire sich ALLES erlauben müssen darf, ABER und hier liegt das Problem:Es ist keine Satire!

     

    Was denkt der Typ wer er ist?Der neue Volker Pispers?Der kann mitunter auch sehr drastisch werden aber bei ihm ist es pointiniert und es steckt meist auch viel dahinter.Das hier hat mit alledem nichts zu tun und an den Reaktionen der Leser sollte man sich evtl. dennoch mal gedanken über eine Entschuldigung machen.Wobei ich es lobenswert finde dass mit dem Artikel "Chemnitz, eine Stadt schlägt zurück", das Thema zumindestens nochmal aufgegriffen und nicht einfach ignoriert wurden ist.

     

    Zum Abschluss sei nur noch gesagt dass ich selbst ein Mensch bin der auch gerne mal über sich selber lachen kann und mit Sicherheit kein Problem mit einer Chemnitzsatire hat.Bloß dann muss es aber auch Satire sein.Mit etwas Talent (dieses Fremdwort bitte einfach googeln Herr Gückel) hätte schon ein spaßiger Artikel mit vielen Seitenhieben über die teils nicht absprechbaren Misstände in Chemnitz bei raus kommen können, aber damit?No way!

  • R
    Rußchamtzer

    Ein minderbemittelter Provinzgockel aus einem Kaff in Unterfranken veröffentlicht eine pseudosatirische Tirade gegen eine häßliche Industriestadt in einer pseudointellektuellen, pseudolinken Zeitschrift aus dem dreckigen, häßlichen, arm-aber-arroganten Berlin. Paßt wie Arsch auf Eimer.

  • R
    Reisende

    Am allerlethargischsten, weil offensichtlich desinfiziert und vom Arbeiten sich abhaltend, kommen mir (Reisende aus der großen weiten Welt - hinein in den Chemnitzer Muff, im Hauptbahnhof Chemnitz hieran andockend) die MitarbeiterInnen des Servicepoints im Hauptbahnhof Chemnitz vor.

     

    Fragen werden nur unwirsch beantwortet; die 'sonstige' Hilfsbereitschaft hält sich arg in Grenzen. Arge 'sonstige' 'Geschäftigkeit' wird dem Reisenden vorgegaukelt.

    Alles eigene 'Erlebnisse' mit den werten Damen und Herren vom Servicepoint am Hbf. in Chemnitz.

    Kein Wunder, bei soviel, ähm, so wenig Höflichkeit und ebensolch' weniger Hilfsbereitschaft, dass Reisende ausbleiben.

  • E
    Ehrlicher

    Ach ja, wie dünnhäutig manche ZeitgenossInnen sind.

    Dabei ist Chemnitz doch nur die Vorstufe in einer stetigen und dynamischen Entwicklung, die in ihrer Endstufe Gera oder Hoyerswerda heißt. Manchmal auch Mannheim oder Gelsenkirchen. Gelegentlich sogar Bremen - Neue Vahr Südwest. - Nur eben ohne "Nischel". Dafür aber mit Daimler Werk um die Ecke.

    Also liebe Dünnhäuter: Entspannt euch und trinkt dazu einen guten Rosenthaler Kadarka aus Altbeständen.

    Prost!

  • N
    Nischlbeobachter

    Der Herr Ginkel beschönigt ja noch ohne Ende!

     

    in Wirklichkeit ist alles noch vieeeel schlimmer:

     

    Man kann z.B. sein Auto nachts draußen stehen lassen, ohne dass es jemand anzündet(!), und man kann sogar den ÖPNV benutzen, ohne sofort die Fresse poliert zu bekommen(!!!). Also, wenn das nicht rückständig hoch drei ist!

     

    Ehrlich, ich frag' mich auch jeden Tag, wie ich es in C aushalte....

  • M
    Martin

    Sehr geehrter Redakteur,

     

    ich habe noch nie so einen beschämenden Artikel gelesen. Der Spiegel brachte mal etwas ähnliches über Wolfsburg, aber dieser Artikel ist noch um Welten geringer im Niveau.

    Neben Beleidigungen glänzt der Artikel von einer Hochnäsigkeit, wie man sie selten erlebt.

    Als Dozent der Chemnitzer Universität würde ich gern den Autor einladen um sich mal an der Uni dieser ach so grauen Stadt umzuschauen. Das Bild der hier lebenden Studenten von Chemnitz, wäre mal ein guter Vergleich mit dem von Ihnen veröffentlichten Artikel.

     

    ein kritischer Leser

  • K
    kartoffelmaische

    Hallo Herr Gückel,

     

    netter Artikel; nicht die Wahrheit, aber doch voll von Fünkchen.

    Aber es ist immer leicht, über die Tschernobyls dieses Kontinetns herzuziehen, das bedarf keines sonderbaren Vermögens.

    "In Chemnitz zu leben ist, wie einer Pflaume beim Schimmeln zuzusehen." Lieber Herr Gückel, ich lebe im langweiligen schwäbischen Elfenbeinturm Tübingen: schreiben sie mal bitte in ähnlicher Motivation und so mutig klischeebehaftet-rüttelplattenmäßig über diese sämige Kleinstadt, die von sich sonstwas denkt...! Können Sie das? Oder nicht?

    LG

  • D
    dideldidum

    oochh, also ich finde den Artikel herrlich geschrieben... und die vielen Kommentare dienen mir gerade als Frühstücksergänzungsinformation: das Leben ein wenig auf die leichtere Schulter zu nehmen, so denn: wohl bekomms (ob ich chemnitz oder sonstwo)

  • HK
    Hubert Kah

    Für mich ist das einer der besten satirischen Artikel überhaupt! Selten so gelacht...

     

    Schon diese Metapher mit den Kreuzchen und Bäumchen... Grenzwertig, aber treffend. Und dann einen Vergleich zu ziehen mit Nordkorea und Stalingrad 43. Respekt an den Autor! Das muss man sich in Zeiten der NSU-Terrorzelle erstmal getrauen. Auch ein großer Dank gebührt der TAZ, die diesen Artikel veröffentlicht hat! Ich finde das hat die Medienlandschaft in Zeiten der Wulff-Affären zumindest hier in dieser wirklich trüben Provinz etwas bereichert. Und es ist in Chemnitz wirklich grau und öde... Wer was anderes behauptet, dem ist nicht zu helfen!

     

    Aber das wichtigste ist nun der Brief der Chemnitzer OberBÜGELmeisterin Tanzbärin Balu an die TAZ... Und da lädt Sie auch noch in die Perle des Erzgebirgsbeckens ein... Oh weh... Es gibt wahrlich schönere Plätze als das Jammertal kurz vorm schönen Erzgebirge.

     

    Aber bellt weiter, ihr getretenen humorlosen Chemnitzer! Und dann stellt euch mal die Frage, warum ein Autor nie auf die Idee käme, so einen Artikel über Jena, Erfurt, Magdeburg, Zwickau, Dresden oder Leipzig zu schreiben...

  • M
    MIMUE

    Hier muss ich den Chemnitzern beispringen. Das geht in Chemnitz und Umland jetzt auch schon eine Weile durch die Medien, die natürlich auch pflichtbewusst reagieren. Auch die Reaktion der Chemnitzer OB http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Chemnitzer-Oberbuergermeisterin-schreibt-Brief-an-taz-Chefredakteurin-artikel7872365.php wirkt pflichtschuldigst und populistisch.

     

    Allerdings ist der Artikel auch keine Satire, sondern reines Bashing. Und nicht mal ansatzweise witzig. Wäre auch meine Meinung, wenn nicht Chemnitz Ziel des Versuchs gewesen wäre, die jahresanfängliche Arbeitsunlust und Schreibblockade des Autors mit Themen zu besetzen, die Mitte der 90er bereits komplett ausgelutscht waren. Aber dann hätten wir den Artikel ja auch gar nicht aufm Schirm gehabt…

  • F
    flashback

    ...die satire bringt es auf den Punkt...es sind seit der wende 150000 menschen weggezogen und das wird seinen Grund haben..Getroffene Hunde bellen immer...:)

    Der verbiesterte und verschlossene Teil von Chemnitz hat erfolgreich Europas größtes Hip-Hop-Festival "Splash" vertrieben, hat die großartige Kulturschmiede "Voxxx" auf dem Kaßberg zerstampft, den Farbtupfer "Experimentelles Karree" verbannt und aus Kleingeistigkeit (bisher) den grandiosen Brühl-Boulevard verkommen lassen.

    Eine tödliche Mischung aus der phantasieloser betriebswirtschaftlicher Fixierung des "Westens" und obrigkeitsstaatlicher Kontrollsucht des "Ostens" hat Chemnitz über Jahre gelähmt

    ....und zu einer Rentnerstadt verkommen lassen...zum Glück haben wir ja die stadt der "Moderne" mit ihren Studenten..;)

  • P
    ProfDrWalter

    Wieso behält ein Autor der einen derartigen Schwachsinn schreibt seinen Posten?

     

    Gefährlicher Dummfug ist das, nichts weiter. Er missbraucht den Mantel der Pressefreiheit für sein blindes Ausgetobe, auf Kosten einer öffentlichen Instanz.

     

    Schämen muss er sich nicht, er hat das getan was er wohl am besten kann. Ihn weiter zu beschäftigen, ohne klare Arbeitsanweisung halte ich für strittig.

     

    Als Journalist hat er sich hiermit disqualifiziert. Von daher ist eine weitere Beschäftigung aufgrund eines offensichtliches Missbrauchs seines Berufes weder moralisch noch von Rechts wegen zu dulden.

     

    Gerade in Zeiten wo sich die Presse ihre Grenzen und ihre Funktion samt Verantwortung in der Gesellschaft selbst finden muss, ist derartiges völlig fehl am Platze.

     

    Würde ich öffentlich und mit politischen Nachdruck behaupten die TAZ sei eine Zeitung die ihrer gesellschaftlichen Aufgab nicht gerecht wird und Personen beschäftigt die nicht zum ersten Mal klar gegen den Pressekodex verstoßen, wäre das für mich Satire.

     

    Mögen die Redakteure in ihrer scheinheiligen Arroganz vor Unsicherheit über die Reaktionen lächeln. Ob sie sich jedoch wirklich gut fühlen, insbesondere in der Frage ob sie es schaffen geistig wie soziale Verantwortung zu tragen, ist eine Frage über deren Antwort ich lächeln werde.

     

    Kontakt per Email können sie sich übrigens sparen, schon alleine wegen folgender Aussage ihrer selbst : "Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren. "

     

    Neben dem fehlenden Leerzeichen, sollten sie zunächst ihre eigenen Artikel auf beleidigende Inhalte prüfen.

  • T
    Tellerrand

    Bayer-Sportdirektor Völler will Bayern und Dortmund "hin und wieder ärgern" +++ Real Madrid im Pokal-Viertelfinale - Khedira verletzt +++ Bericht: Sarrazin schreibt Buch über Euro-Krise +++ Europapolitiker Schulz fordert von Merkel Zustimmung zu Eurobonds +++ NRW-Landesregierung legt Protest gegen AKW-Neubau in den Niederlanden ein +++ Boulevard// Christina Aguilera hat harte Zeit hinter sich +++ Bryan Ferry hat geheiratet +++ IT-News// Jack Wolfskin Cold Mountain Doppeljacke für 149,95 Euro inkl. Versand +++ CES: IdeaPad Yoga - Ultrabook mit Windows 8 +++ PS3 Move-Motion-Controller für 22 Euro inkl. Versand +++ Gaming// "Resident Evil: Operation Raccoon City": Kinoreifer Trailer zur Prime-Time! +++ "Detektiv Conan - 14. Film: Das verlorene Schiff am Himmel“ im DVD-/Blu-ray Test! +++ Kino/TV// «Downton Abbey» mit Top-Werten bei PBS +++ «Schlüter sieht's»: Dreikampf um Talente +++ Sport// Transfermarkt - Die heißesten Gerüchte des Winters +++ Börse// Wall Street Schluss: US-Börsen gehen mit Gewinnen aus dem Handel, Kurssprung bei Eastman Kodak +++ Liz Claiborne senkt Gewinnprognose, Finanzchef geht +++ Presse// Kämpfst Du noch oder spielst Du schon? +++ Chevrolet gibt der neuen Generation das Steuer in die Hand +++ Tourismusjahr startet in Holland

    Shortnews// Wolfsburg: Auffahrunfall fordert hohen Sachschaden +++ Düsseldorf: Verkehrsunfall mit Straßenbahn - Immenser Sachschaden +++ "Two And A Half Men" ohne Charlie Sheen - Was ist gut und was ist schlecht? +++ Wulff-Bashing und Euro-Rettung: Steht der Bundespräsident dem EMS im Weg? +++ Österreich: Mann verliert vor Gericht - Er wollte Tomahawk heißen +++ Wird die ehemalige Regierungschefin der Ukraine vergiftet? +++ Beckum: Verletzte und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall +++ Staatsgalerie Stuttgart verzeichnete im Jahr 2011 rund 200.000 Besucher

  • BA
    Beate Ahlgrimm

    Das mit mit den alteingesessenen Chemnitzern war gut beobachtet.In Chemnitz ladeten nach ihrer Haftentlassung die Kriminellen aus Hoheneeck,was an der hohen Kriminalitätund Gewalt ablesbar ist.Ich hasse und verfluche diese Stadt

  • M
    Moni

    Ich hab selbst knapp 2 Jahre in Chemnitz gewohnt und bin echt froh drüber das ich nun von dort wieder weggezogen bin.Die Stadt hat echt nix mehr zu bieten,sorry an alle die das vielleicht anders sehen-ist meine Meinung.

  • HR
    Harald Roth

    Chemnitz?Sächsische Dampfmaschinenwerke?Hartmann?

    Gut!!!!Schweinfurt-Kugellagerfabriken-Sachs-Heinrich Himmler-und Hartmann?Schlecht!!ich hoffe das aufgrund Versippung keine Verbindung der Linie Hartmann zwischen Chemnitz und Schweinfurt besteht!

    Taylor ist tot-jajaja.Nürnberg steht!

  • S
    Susann

    Lieber Autor, liebe Redaktion,

     

    worin liegt eigentlich der Sinn eines solchen Textes? Das Image von Chemnitz ist mies. Muss man es deswegen noch mehr vermiesen? Übrigens: Jede schöne Stadt hat miese Seiten, ob sie München heißt oder Leipzig oder Paris oder wie auch immer. Wo man etwas finden möchte, wird man auch fündig. Celle übrigens ist eine wunderschöne Kleinstadt mit sensationell gut erhaltener Altstadt. Zu Minsk erlaube ich mir kein Urteil, weil ich nur Moskau und Kiew kenne und die haben ihren Charme und ihren Schatten.

     

    Leute, die Chemnitz bisher nicht kennen, werden es so nicht kennen lernen. Sie werden auch keine Neugier verspüren, es kennenlernen zu wollen. Chemnitzer, die daheim geblieben sind, werden sich noch mehr einigeln und empören. Und Chemnitzer, die in die Welt gezogen sind, werden sich wieder einmal ärgern, dass es sich wie so oft jemand sehr einfach gemacht hat. In der Fremde wo Unwissenheit herrscht, wird dann bemitleidet und gefragt, obs denn wirklich so schlimm sei in Chemnitz?

     

    Mir geht das persönlich nicht nahe, weil ich eine tolle Klassenlehrerin hatte, weiß wie funktionierender Nahverkehr aussieht, die tollsten durchtanzten Nächte in dieser Stadt verbracht habe und dass es wie überall gilt, die lohnenden Plätze zu suchen.

     

    Journalismus sollte wirklich etwas anderes sein. Erst recht, wenn es um Bilder geht, die damit in den Köpfen zementiert werden. Journalismus sollte eigentlich die verbarrikadierten Fensterläden öffnen und frische Luft reinlassen!

  • W
    Wolfgang

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    Sie haben vergessen ihre Augenbinde abzunehmen!

    Dieser Artikel ist typisch für Leute, die keine Ahnung haben über eine Stadt, die eigentlich nur eins will, sich in Ruhe zu entfalten.

    Suchen Sie doch Städte aus, wie München oder Frankfurt am Main, aber fragen Sie erst die beiden Bürgermeister Frau Roth bzw. Herrn Ude, wie sie beide ihre vollständig überschuldeten Städte aus der Scheiße ziehen wollen mit Geld das sie nicht haben aber das gebraucht wird. Chemnitz hat das schon immer beherrscht. Wir waren zu DDR oft

    von der Nahrungskette abgeschnitten, haben ohne Geld zu besitzen uns gut entwickelt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ein Freund dieser Zeitung

  • JH
    Jirka & Holger

    Hallo Michael,

     

    wir haben uns köstlich amüsiert, auch wenn die

    Vergleiche doch manchmal ziemlich böse (übertrieben)

    sind.

     

    Dennoch ist nicht jedes Licht am Ende des Tunnels ein entgegenkommender Zug :-) Es lässt sich hier schon gut Leben, trotz Conti-Loch und irgendwie ist Chemnitz halt doch nicht KOPFlos.

     

    btw: Barbara Ludwig for President!

     

    Jirka (Sachse), Holger (Ex-Brandenburger),

    Chemnitz

  • BM
    Bernardo Markowsky

    Klasse, weiter so, Michael, da ist noch mehr drin.

    Will sagen, noch mehr Staub zu schlucken im seligen Osten und mit ätzendem Witz runterzuspülen.

  • T
    Tigerlilly

    Unterirdisch ist jawohl vielmehr das Niveau der empörten Kommentarschreiber/innen. Chemnitz scheint neben allen vom Autor vorgebrachten Mängeln und Nachteilen zu allem Überfluss auch noch provinzidiotisch-strunzdumme, humorlose Einwohner/innen hervorzubringen, die Satire nicht von einem Reisebericht unterscheiden können (wohl tuende Ausnahmen bestätigen da nur die Regel).

     

    Ey Leute, macht mal die Augen auf: Ihr seid auf der Wahrheit-Seite der TAZ gelandet.

    Und wer hier mit Gewalt droht, braucht ne Kopfamputation im Eilverfahren - was seids doch für kranke Kleinstgeister, ehrlich ...

  • MN
    Mein Name

    Menschen ... *kopfschüttel*

  • C
    chemnitzer

    Herr Gückel =)

     

    Würde Sie gern mal nach Chemnitz einladen =)

     

    Ich zahle ihnen auch 1000 Euro.

     

    Wie wärs nächste Woche Mittwoch?

     

    Treffpunkt: im Conti-Loch.

  • H
    Heike

    Das soll die Wahrheit sein? Das ist eher eine Luege! Wer schon mal in Chemnitz war, kann bestätigen, dass es eine sehr schöne Stadt ist. Wir haben wesentlich mehr modernisiert als manche Stadt im "schoenen" Westen!!!

  • K
    Kralle

    Wenn sich hier einige mal die Mühe machen würden und die Zeitung "RICHTIG" lesen würden, dann wäre sicherlich ALLEN aufgefallen, dass der sehr gelungene Beitrag in der Rubrik SATIRE steht.

     

    Ich kann dem Autor nur zu seinem gelungenen Beitrag gratulieren und ihm stehend applaudieren!!!!

     

    WEITER SO!!!!!

  • AP
    Andrea Pöse

    Ich habe noch nie in meinem Leben einen so schlechten Artikel gelesen, noch nie.

     

    Mit ... Grüßen

    eine Nicht-Chemnitzerin

  • M
    Marc

    Das der Artikel Schwachsinn ist, ist ja inzwischen jedem hier klar. Jedoch ist es schon erschreckend, daß sich anscheint der journalistische Nachwuchs anscheint nur über diesen Weg noch profilieren kann.

     

    Kein Hirn - einfach nur billigste Polemik !

  • N
    Nicht-Chemnitzer

    Hallo Herr Glückel,

     

    frei von jeglichem Witz und jeglicher Ironie kann Satire leider nicht funktionieren.

     

    Glücklicherweise kenne ich Chemnitz aus eigener Anschauung und tatsächlich ist es weitaus weniger häßlich als es in Ihrem Artikel beschrieben ist und auch als Ihr Artikel an sich.

     

    Danke für die Aufmerksamkeit. Schade für die taz.

  • KH
    Klaus Hänßchen

    Schämen Sie sich, Herr Gückel!

    KlausH.

  • K
    KlausH.

    Schämen Sie sich, Herr Gückel!

    KlausH.

  • C
    Carsten

    Wenn sich die taz vorbehält, "beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren", wieso tat sie es dann nicht mit diesem Artikel?

     

    Auch wenn ich kein Chemnitzer bin, finde ich o.a. "Beitrag" völlig daneben.

    Ich muss zugeben, auch ich war von Vorurteilen geprägt, bis ich das erste Mal in diese Stadt kam. Diese Vorurteile, wie zum Beispiel "grau", "humorlose Bevölkerung" oder "tote Innenstadt" musste ich schon in den ersten Stunden meiner Anwesenheit sehr schnell revidieren. Ich traf auf sehr aufgeschlossene und freundliche Menschen, die es durchaus verstehen, aus den gegebenen Umständen das Beste zu machen. Es gibt durchaus eine angenehm, gemütliche Kneipenszene. Man(n) muss nur die Augen aufmachen. Dies gilt ebenso für die schönen Ecken in Chemnitz. Ich denke da an Schlossviertel, den grünen Süden oder auch den architektonisch interessanten Kassberg.

     

    Irgendwie kommt es mir vor, als wäre Herr Gückel auf einem Deutschlandtrip gewesen und hätte nur 20 Minuten Zeit gehabt, sich mit der Stadt zu befassen. Genau so oberflächlich und von offensichtlichen Fehlern gespickt ist sein Artikel geschrieben.

     

    Herr Gückel: Satire schaut anders aus; da muss man schmunzeln können, nicht schlucken müssen!

  • P
    PeKa

    Bevor ich mich als Chemnitzer Einwohner zu dem Beitrag äußere, möchte ich einigen Schreibern - vor allem dem kriminellen Subjekt vom 09.01.08:53 Uhr - den Artikel 5 (1) unseres Grundgesetzes ins Bewusstsein rufen. Dort heißt es: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

     

    Und nun zum Beitrag selbst. Über eines sind wir uns sicher alle einig, mit Satire hat dieses Schriftstück absolut nichts zu tun. Dazu ist der behandelte Stoff viel zu dramatisch, über den es sich aber trotzdem nachzudenken lohnt. Aus Platzgründen kann ich hier nicht auf jede einzelne Passage eingehen. Ich beschränke mich daher auf den Begriff "Gulag". Wikipedia definiert Gulag kurz gesagt als "Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager und gleichzeitig synonym für ein umfassendes Repressionssystem ...". Herr Gückel wendet diesen Begriff auf die Zeit vor 1990 an. Doch für diejenigen, die heute in Chemnitz (und Umgebung) wohnen, dürfte er gerade wieder an Bedeutung gewinnen. Dazu fallen mir zwei schlimme Ereignisse ein, die zudem die derzeitige Grundstimmung in Chemnitz ein ganzes Stück charakterisieren dürften.

    (1)

    In unserer Stadt steht das jüdische Restaurant "Shalom". Mit viel Fleiß und Liebe bereiten die Betreiber und Mitarbeiter Gerichte aus der jüdischen Küche zu und halten Vorträge über das Leben in Israel. Doch leider ist die Gaststätte immer wieder mal Brennpunkt für Randale und Morddrohungen gegen seine Initiatoren. Das Ziel der ausführenden Banditen aus der rechtsradikalen Szene besteht darin, ++Besserung durch Repressionen++ zu erlangen. Dabei verstehen sie unter Besserung das endgültige Aufgeben und Verschwinden seiner Betreiber aus Chemnitz. Ich meine, wenn nun jemand etwas Gutes für eine Stadt tut, dafür aber Repressionen ausgesetzt ist, dann durchlebt derjenige Gulag Live. Die Geschehnisse lassen sich auch nachlesen im Internetauftritt der Sächsischen Zeitung vom 28. April 2010.

    (2)

    Hört man sich in Chemnitz etwas um, so bekommt man schnell mit, dass unter jenen Bevölkerungsschichten, die sich der Vergangenheit verschworen haben, ein unüberwindbarer Hass gegen alternative Lebensformen herrscht - egal wie diese gestaltet sind. Bis vor etwa einem Jahr gab es ein Haus der bunten Szene, Reitbahnviertel genannt. Ich erinnere mich noch genau an Hooligan-Schläger, die dieses Gebäude samt seiner Kneipe brutal angegriffen hatten und wo jämmerliche spießbürgerliche Kreaturen von einigen Balkonen der anliegenden Ritterstraße aus dazu klatschten. Das ist versuchte ++Besserung durch Repression++, das ist Gulag! Es ließen sich noch weitere Beispiele anführen.

     

    Wir brauchen uns nichts vorzumachen, das alles wissen die Mitarbeiter der taz sehr genau, auch wenn ihnen schlechtes Recherchieren nachgesagt wird. Und ihnen ist sicher auch nicht entgangen, dass es Verbindungen von Chemnitzer Rechten zur kürzlich enttarnten Zwickauer Terrorzelle gibt, ja dass das Trio nach neuesten Erkenntnissen sogar kurzzeitig in der Stadt gewohnt haben soll. Ebenso, denke ich, kennt die taz die gespenstigen Kürzungsaktivitäten der Stadtverwaltung Chemnitz im Bereich der Jugendarbeit.

     

    Was Herr Gückel allerdings in seinem Beitrag auslässt, sind die vielen engagierten Bürger in Unternehmen, Vereinen, Sportgruppen, Krankenhäusern, Kirchgemeinden, Sozialverbänden und Museen, die den eigentlichen Goldschatz unserer Stadt ausmachen und viele Zeichen für ein attraktiveres Chemnitz setzen. An dieser Stelle hat er Chemnitz durch sein Verschweigen einen wahrhaft schlechten Dienst erwiesen und damit auch mich sehr verärgert.

  • A
    Anchantia

    Also ich bin selber Chemnitzer und muss sagen: Recht haben Sie, Herr Gückel! Chemnitz hat wenig Kultur zu bieten, keinerlei Möglichkeiten mal auszugehen und es steckt hier auch wenig Kreativität in der Stadt.

     

    Das ihre Satire so sehr angefeindet wird, zeigt nur mal wiedereindrucksvoll die Humorlosigkeit der Chemnitzer. Und wer mal den "typischen Chemnitzer" im normalen Umgangston sehen will, der sollte mal auf triff-chemnitz.de vorbeischauen. Da leben im Vergleich in den Berliner Ghettovierteln ja noch Literaten

  • L
    Ölbär

    Auch nach neutraler Betrachtung des Artikels kann ich keine positive Kritik äußern. Im Gegenteil. Keine Inhalte, sondern überflüssige Umschreibungen von nicht belegten Mutmaßungen.

     

    Das hast du hoffentlich nicht in Mittweida gelernt. Ansonsten bringst du Schande über uns Medientechniker.

     

    Bisher hatte ich eine hohe Meinung von der TAZ. Diesen Artikel zu veröffentlichen war eine Fehlentscheidung.

  • L
    lethie79

    Eins Vorweg, ich habe sowohl den Artikel als auch ca.2/3 der Kommentare, die bis dato geschrieben wurden, gelesen. Auch ich habe mich sehr über den Text geärgert. Dem Punkt der schlechten fachlichen Kompetenz des Herrn Gückel, als Jurnalist, pflichte ich bei. Ich, selbst auch Chemnitzer, bin aus beruflichen Gründen seit 2003 in Bayern wohnhaft und kann behaupten mir ein Urteil über die Entwicklung in den letzten neun Jahren bilden zu können. Die Stadt hat sich nicht NUR im Stadtkern zum guten entwickelt, sondern auch in den meisten anderen Stadtgebieten. Das beste Beispiel für mich, ist hierfür das Wohngebiet entlang der Stollberger Straße bis zum Südring zu erwähnen. Da gibt es keine grauen Betonschluchten mehr. Jetzt ist dort ein durchaus attraktives Wohngebiet entstanden.

    Zum Thema Schönheit (von Städten) sei von mir nur nochh ein Sprichwort gesagt: "Schönheit liegt im Auge des Betrachters.".

    Auch mir fallen Mißstände in Chemnitz und Deutschland auf. Aber es nützt niemandem, wenn man auf ihnen herum zu reitet, wenn man nicht seinen eigenen persönlichen und konstruktiven Beitrag zur Beseitung des Mißstandes geleistet hat. Meinungen kann man auch ohne persönlich zu werden, äußern.

     

    Jetzt noch eine letzte Sache im Allgemeinen. Beim lesen, viel mir, als Soldat, sowohl bei den Pro- als auch bei den Kontrabeiträgen zum Artikel was ganz anderes auf. Wie teilweise Beleidigend Miteinander geschrieben/ umgegangen wird. Es gibt im Militär einen Leitspruch: "Was man im Kleinen nicht beherrscht, wird man im Großen nie können.". Wie können wir über Globalisierung reden, wenn wir es nicht mal schaffen (außer zur Fussball-WM da können wir es ja) innerhalb Deutschlands respektvoll, ALS EINHEIT, gerecht und frei miteinander umzugehen und zu leben.? Wenn jeder sich an seine eigene Nase fasst ( oder ...vor der eigenen Haustür kehrt) und gemäß dem Motto "Leben und leben lassen." lebt, würden wir viel erreichen und unserer Hymne gerecht werden.

    Mit freundlichem Gruß

    Lethie79

  • Y
    yumyum

    @tony...sie bereisen das Land anscheinend mit erhobener Nase. Bei diesem Blick in die Luft scheint einiges an Fakten zu entfallen! Keine nennenswerten Kulturprogramme, keine Subkulturen?

    Dann frage ich sie, in welchem Teil des Landes, die wichtigsten Festivals der Subkulturen zu finden sind? Das Wave Gothic treffen in München oder die Fusion im Schwarzwald, das Melt im Ruhrgebiet?

  • E
    Eddy

    Auweia Tony, wenn Sie echt zu der Einschätzung kommen, dass ostdeutsche Städte bis auf wenige Ausnahmen Löcher ohne architektonische Reize sind, die man als junger Mensch nur verlassen kann, dann tun sie mir leid. Denn eigentlich weiß jeder, dass das Unsinn ist. Kennen Sie Görlitz, Bautzen, Pirna, Freiberg, Merseburg, Weimar, Quedlinburg, Wernigerode, Schwerin, Wismar, Greifswald, Postdam usw.? Dort finden Sie auch Schandflecke, aber grundsätzlich schlägt die Architektur dieser Städte (die sich Fortsetzen lassen) die städtebaulichen Qualitäten von Frankfurt am Main, Stuttgart, Kassel, Hannover, Bochum, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Kiel etc -allesamt total mit 60er-Jahre-Beton zugebaut - um Längen. Die in der DDR dem Verfall preisgegeben Innenstädte sind inzwischen eine Augenweide! Der Anteil historischer Bausubstanz ist in ostdeutschen Städten in der Regel viel höher als im Westen. Der Wegzug und die Entleerung haben mit der architektonischen Qualität der Städte nichts zu tun. Im Gegenteil, die meisten Menschen nehmen auf der Suche nach einem Job eine Verschlechterung der Wohnbedingungen und des städtebaulichen Erscheinungsbildes beim Wechsel von Ost nach West in Kauf. Wir wohnen in Unterhaching einem gesichtslosen in den letzten Jahren explosionsartig gewachsenen Nest bei München - Boom ohne Ende, Zuzug ohne Ende, Hässlichkeit ohne Ende! Jede sächsische Kleinstadt hat da architektonisch mehr zu bieten, das verspreche ich Ihnen! Machen Sie die Augen auf!

  • D
    DerDerDirAufDieFresseHaut

    Freut mich, dass du auf deiner Website deine Adresse angegeben hast...Bis Bald Freund Nase

  • BJ
    Banana Joe

    Na huii, da dachte ich doch glatt für kurze Zeit, der Praktikant von BILD-Online haut ja bei der taz einen echten Quotenbrüller in die Schlacht. Wenn sich da nicht ne Karriere anbahnt. Aber egal. Nur eins nochmal:

     

    Bitte, bitte, bitte verquarktütet nicht weiter das Wort Satire hier, in Bezug auf diesen plump dahergeklatschten Klatschspalten-Aufreger. Da fallen einem ja die meteorverstrahlten Glotzmurmeln aus dem Nischel.

     

    Gut, der Autor hat sich wohl eventuell wirklich in solchiger versucht. Aber was nützen Überzeichnung, Polemik und Spott, wenn gänzlich der Geist, die Ironie und das handwerkliche Können dahinter fehlen?

    Wieso soviele Zeilen, wenn es nichts dazwischen zu lesen gibt. Da hätte auch ein einfaches F*ck Off! gereicht.

     

    Kleiner Tipp: Mal wieder ins Kabarett gehen, Titanic kaufen, Kishon lesen oder mit Mohammed Karrikaturen durch den Sudan tingeln, egal... Macht irgendwas.

     

    Dann wird er vielleicht klar, der Unterschied zwischen Filet Mignon mit einem Kochklops.

  • J
    Jenny

    "Den zweiten großen Posten im Angebot machen Meinungsbeiträge aus. Hierzu zählen Kommentare, welche die aktuellen Ereignisse einordnen und bewerten helfen, sowie Glossen, Kolumnen und Satiren, die auf humorvolle Art einen ernsten Hintergund leichter verdaulich machen und den Leser dabei unterhalten."...so zu lesen auf der Website des Autors zu seinem journalistischen Leistungsangebot. Wenn Herr Gückel "leichter verdaulich" mit "Brechreiz erzeugen" gleichsetzt, dann hat er sein Ziel mit dem Chemnitz-Artikel erreicht. Bedauerlich, dass sich jeder Journalist nennen kann ohne das Handwerk des Schreibens zu beherrschen. Das kommt davon, wenn man Medientechnik studiert und deshalb wohl zu Hammer und Meißel greift statt zur Feder...

  • G
    gupo

    Dieser Artikel ist hochgradiger Schwachsinn, zu dem jeder Kommentar überflüssig ist.

    Interessant ist einzig und allein welches merkwürdige Blatt derart dümmlichen Absonderungen ein Podium bietet. Daraus sollte man seine Schlussfolgerungen ziehen.

    gupo

  • W
    Wellenreiter...

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    offensichtlich haben Sie die Kampagne Chemnitz zieht an...nicht verstanden. Das große Aushängeschild lautet in erster Linie "Stadt der Moderne".

    Einen guten Satiriker macht doch wohl aus, dass man

    beim Lesen ein Lächeln verspürt und einem nicht die blanke Wut ins Gesicht steigt oder ?

    Chemnitz ist eine Stadt auf den zweiten Blick, weil man sich erst durch das viele Grün kämpfen muss, um und in der Stadt.

    Karl Marx wird als einer der großen Philosophen in der Welt verehrt und wir sind sehr stolz auf "Ihn".

    Sie haben mein tieftes Mitgefühl, sich mit diesem Artikel bei den wirklich netten Chemnitzern so

    unbeliebt gemacht zu haben...

  • JS
    Johannes Steffan

    Bei diesem Artikel verschlägt es einem die Sprache.

    Solch einen Blödsinn zu veröffentlichen, ist eine absolute Schweinerei.

    Versuchen Sie mal, den Artikel in der Freien Presse von Chemnitz abdrucken zu lassen.

    Die würden Ihnen bestimmt sofort einen Antrag für die Irrenanstalt zuschicken.

    Nehmen Sie Ihren Hut!

  • C
    Christiane

    Das ist eine bodenlose Frechheit!!! War der Typ schon mal in Chemnitz oder sind das nur irgendwelche gesammelten Vorurteile??? Der sollte sich mal so manche Stadt im "goldenen Westen" ansehen. Um Einiges schlimmer würde ich sagen!!!

     

    Und Herr Max Mustermann, keiner zwingt Sie ihn Chemnitz zu bleiben! Wenn es so schrecklich ist, ziehen Sie doch woanders hin!

  • T
    tony

    natürlich ist der artikel überspitzt dargestellt trägt aber etwas wahres im kern: die nicht vorhandene lebensqualität in städten wie chemnitz. allerdings muss angemerkt werden dass die ehemalige karl-marx stadt nun noch nicht dass krasseste negativbeispiel städtebaulicher totaltristesse ist. ich denke da an halle(vor allem -neustadt), hoyerswerda, cottbus, schwerin, frankfurt oder, auch magdeburg, von nestern wie stendal muss man nicht reden da wird man auch nicht mehr fertig... ich reise viel herum und muss sagen: abgesehen von dresden, leipzig, und (mit kleinstadtabstrichen) jena und erfurt empfinde ich die ostdeutsche städtelandschaft als ein disaster ohne besserungsaussicht. warum regt man sich hier über den artikel auf? auch bewohner sollten mal reflektieren. alle aufgezählten städte bieten doch nichts mehr, was es lohnt zu bleiben. weder attraktive kulturprogramme, subkulturen, noch architektonische glanzpunkte oder parks - es tut mir leid: das sind triste löcher und jeder junge mensch sollte danach streben sie zu verlassen. klar kann man sich seine heimat auch schönreden und familien- und freundeskreis sind auch etwas schönes. dennoch, angesichts der möglichkeiten die sich jedem halbwegs talentierten bieten der das glück hat in diesen teil der erde hineingeboren zu sein muss man sagen: chemnitz, cottbus, HoyWoy, Halle - dort verschenkt man nur seine lebenszeit, dort geht nichts voran, stagnation und überalterung pur. klar ist mein kommentar polemisch aber bei klarem blick auf die fakten dennoch haargenau an der realität behaftet.

  • MG
    Maria Glanz

    Es ist alles gesagt worden was zu sagen ist! Ich kann mich nur der vorherrschenden Meinung aller Kommentierenden anschließen! Als Wahlchemnitzerin liebe ich diese Stadt in allen ihren Facetten, so wie ein Mensch pos. und neg. Seiten hat ist dies auch bei dieser Stadt gegeben!

    Diese Stadt hat Potenzial und seit mehreren Jahren findet sie nach den ganzen geschichtlichen Strapazen ihren Weg in die Moderne! Es fangen an allen Ecken und dunklen Gassen kleine Lichter des Lichtes an aufzugehen und aufzublühen, junge Künstler siedeln sich an, junge Unternehmer bringen ihre Ideen ein.

    Da Chemnitz allerdings zu der Stadt mit einer der ältesten Bevölkerungen in Europa gehört, gehen die Entwicklungen hier langsam aber konstant!

    Man hat hier viel Freiraum für Selbstverwirklichung und seine Individualität ausleben zu können ohne sich anpassen zu müssen!

    Wir Chemnitzer lieben unsere Stadt unsere Pubs unsere Gaststätten unsere Ruhe und unsere Partys!

    Ich empfinde diesen Artikel als persönliche und zu tiefst verletzende Beleidigung!

  • E
    Eric

    Also der Beitrag ist wirklich das allerletzte! Man sollte sich schämen so einen Unsinn und Unwarheiten zu schreiben. Das is doch nur Medienhascherei und der Zwanghafte versuch zu polarisieren. Peinlich. Setzen. 6.

  • V
    Varun

    Man könnte beinahe meinen, das der taz die versierten Redakteure abhanden gekommen sind!

     

    Dieser Artikel hat hat "Bild"-Niveau!

     

    Man kann über Chemnitz schreiben was man möchte, jedoch ab dem Zeitpunkt, in dem sich mit einer gewollten Pietätlosigkeit über Tote "lustig" gemacht wird ist, meiner Meinung, nicht mehr tragbar!

    Vermutlich sollte der Artikel die Stadt Chemnitz diskreditieren, aber dieser daher gelaufene Schreiberling, hätte ab dem Zeitpunkt den Stift aus der Hand legen sollen als er die Kreuze und die Namen der Verunglückten in seinem "objektiven" Artikel eingebunden hat!

     

    Mit einem gewissen Sarkasmus zu provozieren ist dass Eine, Verstorbene destruktiv in einem Artikel mit einzubinden das Andere!

     

    Vielleicht sollte der Schreiberling, mal mit seinem Phalluskomplex einen versierten Psychologen aufsuchen!

     

    Viele Grüsse aus Chemnitz!

  • W
    Wahlchemnitzer

    Berlin ist arm aber sexy ...

     

    Den Chemnitzern ist das Sprüche klopfen nicht so geläufig. Sie sind ja blind und verstrahlt (andere wären erleuchtet oder sie haben aus ihrem Meteor ein Mekka gemacht).

     

    Chemnitzer sind traditionell eher kleinlich und reinlich. Nicht umsonst wurden hier Büroklammer und Waschpulver erfunden. So eine Büroklammer ist unscheinbar und langweilig. Aber sie hilft, die richtigen Zettel auf dem Schreibtisch beieinander zu halten. Herrn Goeckel sind diese altmodischen Dinger zu empfehlen ...

  • LS
    Lukas S.

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    herzlichen Glückwunsch. Sie haben es geschafft! Das für "Journalisten" lebensnotwendige Elixir ist auf dieser Seite reichlich vorhanden:

     

    Aufmerksamkeit

     

    Es ist schon tragisch für den deutschen Journalismus, dass die Beleidigung von mehr als 200.000 Menschen als hu

    morvolle Satire getarnt auf einer Webseite erscheint, die hierfür bisher keinen Platz hatte. Es sind also nicht nur Bild.de, Rtl usw., die sich zur journalistischen Prostitution zur Verfügung stellen. Aufmerksamkeit haben Sie erregt, Humor haben Sie jedoch keinen.

     

    Ich habe ein Jahr in Chemnitz gelebt und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Stadt einen derartigen "wie man das auch nennen mag" nicht verdient hat.

     

    Mit freundlichen Grüßen

  • SL
    Stev Lohse

    Ich bin kein Chemnitzer, aber ich empfinde diesen Artikel als absolute Beleidigung derer, die in Chemnitz Leben und diese Stadt als Ihre Heimat bezeichnen. Dieser Artikel ist völlig geschmacklos und gehört zurückgezogen!

  • F
    Florian

    Der Artikel ist schlecht. Schlecht in jeder Hinsicht. Weil er beleidigt, weil er NICHT provoziert (denn dazu wäre Wahrheit nötig), weil er inhaltlich grober Unfug und überheblich ist. Als geborener Chemnitzer bin ich wahrlich kein Fan der Stadt und immer ein Fürsprecher von Anregungen und Verbesserungesvorschlägen.

    Was aber bringt es, so hahnebüchen Unsinn (Meteor, Netzhautschäden) zu verbreiten, auf der Geschichte der Stadt rumzureiten und diese schlecht zu machen?

    Welche Konsequenz, welche Lehren kann Chemnitz daraus für die Gegenwart ziehen?

    Es fehlt der eindeutige Bezug zur Kampagne "Chemnitz zieht an", der durchaus Potenzial gehabt hätte. Potenzial, sich damit kritisch und ironsich auseinander zu setzen. Ich fühle mich als Chemnitzer von diesem Artikel nicht beleidigt. Ich fühle mich beschämt, dass ein Medium einen solch schlechten Artikel bringt und dass sich der Autor seines offenbar fehlenden journalistischen Könnens nicht bewusst ist.

    Ich würde in der Tat gern einen Kommentar des Autors dazu lesen. Keine Richtigstellung, sondern eine witzige, sarkastische, pointenhaltige Glosse zum gleichen Thema. Das wäre Sportsgeist!

    Kurzentschlossen hat Gückel seine Vita von der Webseite genommen, warum auch immer. Wollte er damit den Ruf der Hochschule Mittweida nicht weiter schädigen, weil er eingesehen hat, dass dieses Stück Schund kein Ruhmesblatt für die Mittelsachsen darstellt...

  • JF
    Julia Flechsig

    Netter Artikel! Sie kennen nicht zufällig Herrn Uhly und das ZDF, die letzens in so wundervoller Zusammenarbeit behaupteten die ebenfalls ostdeutsche Stadt Jena zu kennen?

     

    Jetzt muss ich mich outen! Geboren im Bergarbeiterkrankenhaus Rabenstein habe ich zunächst 19 Jahre meines Lebens in Karl-Marx-Stadt und Chemnitz gelebt. Dann zog ich zum Studium nach Jena, lebte dort 7 Jahre....nicht auszudenken!!!! Und nun lebe ich seit fast 4 Monaten in der norddeutschen Kleinstadt Quakenbrück! IM WESTEN! Wahnsinn!!!!! Kommen Sie doch mal hier her!...so einen intelligenten Journalisten mit unwahrscheinlichem Lokalpatriotismus könnten wir hier gut gebrauchen!

     

    Beste Grüße vom glücklichen OST --> WEST-Kind Julia Flechsig.......aber VORSICHT! natural born in Karl-Marx-Stadt!

  • E
    Eric

    Der Artikel zeugt eher von "kläglichem Versuch der Satiere, auf dem Fundament eines stereotypen Feindbildes"! Hier ein Artikel auf höherem Niveau (

  • G
    greenhorn

    Die Kommentare hier - sowohl Pro als auch Contra Chemnitz - sind vom journalistischen Standpunkt aus gesehen tausendmal satirischer als der Original-Artikel. Daran sollten Sie sich ein Beispiel nehmen, Herr Gockel!!

  • MR
    Martin Rudi

    Satire hin oder her, ich als Chemnitzer hin oder her, wenn nicht schon vorher, spätestens der letzte Satz "Die überwucherten Alleebäume will man nun fällen - man braucht einfach mehr Holz für die kleinen Kreuzchen am Straßenrand." zeigt Respektlosigkeit höchsten Grades gegenüber dem Mensch an sich. Unter aller Würde, niveaulos und eigentlich nicht einen einzigen Kommentar Wert. Trotz dessen schreibe ich hier, weil ich Mitleid mit Ihnen habe und kann für Sie nur hoffen, dass die Kommentare Sie wenigstens etwas zum Nachdenken führen. Vielleicht wäre demnächst ein ergänzender Kommentar ihrerseits angebracht!

     

    Anbei ein Hinweiß an die Taz: Diese Art des Journalismus regt maximal dazu an sich eine andere Zeitung zu kaufen!

  • D
    Duken

    Komme aus Chemnitz und stimme voll und ganz zu und kann nur Alles Bestätigen was hier beschrieben wurde. Besonders gefällt mir der Teil mit den Netzhautschäden ;-)

     

    Zitat: Wegschauen und leugnen machts nicht besser.

  • F
    Frank

    Was fuer ein herrlicher Kindergarten das hier doch ist. Es laesst doch sehr tief blicken dass sich hunderte Chemnitzer dazu berufen fuehlen, hier ihren ungefilterten Tunnelblick aus KMS inklusiver unzulaenglicher Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse kundtun zu muessen. Hat eigentlich irgendwer mal nachgeschaut in welchem Ressort er hier liest? Gerne werden Begriffe wie "Recherche" angefuehrt aber um einmal nachzulesen was die "Wahrheit" gerne macht, dazu reicht es selbst nicht mehr. Und wenn hier zum 300. Mal jemand etwas von "Bericht" faselt breche ich zusammen. Wie kann man nur so minderbemittelt daherschreiben, weil mal jemand etwas pseudo-negatives ueber euer Heimatstaedtchen geschrieben hat was extremst offen als ueberspitzt satirisch (und zuweilen polemisch) daherkommt und UNTER KEINEN UMSTAENDEN als Bericht angesehen werden kann?

     

    Der Fakt dass sich hier Leute die Muehe machen den halben Lebenslauf des Autoren durchzuforsten oder zum "Besuchen" dessen aufrufen zeigt doch schon arg in welchen Zustand sich das gemeine Chemnitzer Hirn befindet und der Autor mit manchen seiner Zusammenhaenge (Hartz-IV, jede Menge Zeit sich mit unsinnigen Dingen zu beschaeftigen) mehr Recht hat als es euch lieb ist. Wenn nur mal soviel Zeit ins Job-Suchen oder Zukunfts-Planen investiert wuerde wie auf Schreiben und "Recherchieren" fuer diese sinnfreien ("getroff'ne-Hunde-bellen") Kommentare investiert wurde ginge es Chemnitz und seinen Menschen sicher um einiges besser. Hoert auf euch zu beschweren und MACHT WAS aus eurer Stadt statt hier ewig rumzudiskutieren und euren angestauten Lebensfrust von der Seele zu kritzeln.

     

    Ich selbst habe Chemnitz viele Male besucht und kann des Autors depressive Eindruecke gut nachvollziehen. Speziell der alljaehrliche Weihnachtsmarkt ist doch immer wieder ein Augenoeffner mit seiner kalten/grauen Aura eines Fabrik-Troedelmarktes. Aber manchen Leuten (spezielle denen die es noch nicht so oft aus Chemnitz raus geschafft haben) gefaellt sowas halt.

  • T
    Tumsiw1

    Alles sehr lustig - ein klaeglicher Versuch, mit Provokation / Polarisierung Aufmerksamkeit zu erzielen - die 4 Jahre FH in Mittweida scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben....zu nah am verstrahlten Chemnitz :)

     

    XING Profile -

     

    "Sep 2001 - Nov 2005 Hochschule Mittweida (FH)

    Medientechnik, Dipl.-Ing. (FH)

    Medien: Hörfunk/Print"

     

    https://www.xing.com/profile/Michael_Gueckel

  • K
    Karl-Heinz

    Also in Chemnitz leben bestimmt furchtbar liebe Menschen, aber die Stadt ist die hässlichste die ich je im Leben gesehen habe.

     

    Wie man das auf sich selbst als dort lebender Mensch beziehen mag ist mir ein Rätsel.

  • A
    Andreas

    Also, ich habe gelacht, wie selten, obwohl ich seit über 20 Jahre hier lebe und allen unseren Gästen erzähle, hier wurde Audi gegründet und hier werden diese Maschinen hergestellt und hier jene, Wer braucht schon perfekte Städte? Was fertig und vollendet ausschaut, ist doch so völlig hoffnungs- und perspektivlos. Freut euch, dass es hier so Scheiße ist :)))

  • P
    Palpatine

    Also ich als Chemnitzer fand den Artikel treffend und witzig geschrieben. Die meisten Probleme, die Herr Gückel benennt, habe ich selbst am eigenen Leib erfahren. Wenn ich z.B. freitags oder samstags am Abend durch die Innenstadt gehe, wird das Stadtbild von bildungsfernen junge Männer mit Bierflasche geprägt. Tagsüber sind nur Rentner unterwegs und an jeder zweiten Bushaltestelle stehen Alkies. Und warum sind die Mieten hier so günstig? Ganz einfach weil es hier keine gut bezahlten Jobs gibt. Warum verdient - 20 Jahre nach der Wiedervereinigung - hierzulande ein Ingenieur soviel wie ein Facharbeiter in Süddeutschland? Oder kennt einer von euch einen im Raum Chemnitz angestellten Ingenieur der 50000 Euro oder mehr Jahresbrutto verdient? In den alten Bundesländern sind das Einstiegsgehälter für Absolventen. Ähnliche Vergleiche ließen sich z.B. für die Anzahl der Urlaubstage und Sozialleistungen anstellen. Wo sind die jungen gut ausgebildeten Leute - im Westen (z.B.: Nürnberg, Erlangen, Ingolstadt, München, Hamburg, Stuttgart, Aachen, ...)!

    Ehrlich gesagt ich bleibe zur Zeit noch hier weil ich gern in der Nähe meiner Familie bleiben möchte. Ich habe einen halbwegs gut bezahlten Job und zumindest die Natur um Chemnitz herum sehr schön ist.

     

    Mittelfristig werde ich wohli in die alten Länder gehen, weil mir hier einfach die beruflichen und privaten Perspektiven zu schlecht erscheinen.

     

    Also Herr Gückel meine Gratulation für diesen Artikel, der voll ins Schwarze trifft.

  • BJ
    Banana Joe

    Eigentlich gehör' ich ja auch zur Fraktion derer, die über Vieles in Chemnitz unglücklich sind und die nicht aus patriotischen Gründen von "meiner tollen Stadt" sprechen.

     

    Sicher liegt Einiges im Argen, nicht umsonst hat die Region eines der höchsten Durchnittsalter Europas. Sieht man wieviel Kultureinrichtungen, Jugendprojekte und Investoren hier schon an an der Reihenhausmentalität und dem Unverständnis für großstädtische Entwicklung gewisser Ämter gescheitert sind, wundert man sich nicht, dass viele junger Chemnitzer der Stadt den Rücken kehren.

     

     

    AAABER: Ließt man aber diesen "Artikel" hier, kann man nur zu folgendem Schluß kommen:

     

    Entweder ist das der vollends in die Windel gegangene Versuch, eines bemitleidenswert talentfreien Stammtischpoeten, sich mittels ner geballten Ladung aus inhaltlicher Fachompetenz (wahrscheionlich inspiriert von den besten Leserbriefen der BILD) und hochnotpeinlicher Vergleiche (wahrscheinlich aufgeschnappt beim intellektuellen Kern diverser Landesliga-Hooligans) einen Posten als scha®fzüngiger Büttenredner auf der nächsten Karnevalsfeier der Taz zu sichern.

     

    Oder aber, der Verfasser ist selbst einer derer, die an den stalingradähnlichen Front in Chemnitz gescheitert sind (Bein, Hirn oder Frau verloren) und die nun versuchen, ihren spätpubertären und kleinrevolutionären Rachefeldzug gegen die östlichste Zitadelle in der Achse des Bösen über den Online-Teil der Taz führen.

     

    Oder aber, und das scheint mir am Wahrscheinlichsten, der gute Herr Gückel hat sich vor ein paar Tagen, nach einem feucht fröhlichen Gulag-Besuch in unserer Stadt, in seinem gepanzerten Dienstwagen mit Handy am Ohr und Hand in der Hose, ein Erinnerungsfoto von einem unserer nordkoreanischen Propagandablitzer machen lassen und ist nun mit dem Preis (Kopf ab oder 20 Jahre Nischel-Putzen) völlig unzufrieden.

     

    Anders ist soviel monumentale Umnachtung, entsprungen unter der Fontanelle eines selbstständig atmenden Lebewesens, kaum erklärbar.

     

    Das macht selbst Chemnitzer depressiv.

  • HH
    Helga Hahnemann

    Bloß weil man es Satire nennt, ist es noch lange keine.

    Der Herr Gückel nennt sich ja auch Journalist, obwohl er gar keiner ist.

    Ich finde den Text misslungen und die Berufung auf "Satire" daneben.

    Und was möchte ausgerechnet der Herr Gückel mit diesem Artikel erreichen? Schließlich dürfte es ihm doch reichlich egal sein, wie es in Chemnitz weiter geht. Aus dieser Sicht heraus empfinde ich den Text eher als getarnte Abrechnung mit einer Region, was auch immer ihm in seiner Studienzeit dort passiert sein mag.

    Wahrscheinlich ist er nicht zum Schuss gekommen, weil die Mädels selbst in Chemnitz und Umgebung sowas wie Geschmack haben. Der Artikel ist einfach nur geschmacklos. Und reiht sich damit ein in eine Medienlandschaft, die auf dem Weg ist, genau davon zu leben. Angefangen hats irgendwann beim großen Bruder mit den Late Nights, angekommen ist es längst im deutschen Fernsehen bei Frauentäuschen, gescheiterten Richtern oder Bashingshows am Nachmittag. Künftig werden wir solcherlei journalistische Fäkalien wohl immer mehr und immer öfter konsumieren dürfen.

    Ich zitiere mal Ressortleiter Michael Ringel dazu: „Satiren müssen verletzen, um eine gewisse Wirkung zu erzeugen."

    Gut zu wissen,dann werd ich mich bei meinen zukünftigen Beleidigungen darauf berufen.

    Schon 1973 sagte Ekel Alfred im "Silvesterpunsch":

    "Journalisten sind alles gescheiterte Existenzen.Wer zu dumm und zu faul ist,einen richtigen Beruf zu erlernen,der wird Journalist."

    Wer hätte gedacht,dass der Mann richtig liegt.

     

    Dies soll keine Beleidigung sein,es ist reine Satire.

  • F
    Federkiel

    "Das schlimme an der ganzen Sache ist jedoch, dass dieses ständige plumpe und verbitterte Verhalten der Einheimischen ab einem gewissen Zeitpunkt abfärbt!"

     

    @Max Mustermann (15:47)

     

    Weißt du noch, Biologieunterricht? Kreaturen, die sich selbst befruchten und dadurch reproduzieren? "Abfärben" ist da, glaube ich, technisch nicht korrekt ausgedrückt.

     

    Aber DANKE, du hast die gewollte aber missglückte Gückel-Satire durch deine bestens geglückte aber ungewollte mehr als ersetzt LOL :-))

  • F
    flashback5202

    Die Satire hat es auf den Punkt gebracht!! sehr gut! lebe schon 36 jahren in der Stadt aber was hier abgeht wieviel dummheit im Stadtrat sitz,gründerhäuser weggerissen werden,vetternwirtschaft und eine Stadt der Ruhe und Ordnung ,gepaart mit haufen alten leuten die schlechte laune haben und herr runkel(SED mitglied) der für ordnung sorgt für seine Minicity...ne lass mal es werden noch viele wegziehen aus dieser stadt der "moderne"..:DD chemnitz zieht an so ein slogan kann nur alten sed blockparteien der ddr einfallen so ein scheiss..wie wäre es wenn sie das pioniertreffen nach chemnitz holen das ist alles perfekt.....babara ludwig (FDJ-Sekretärin ) herr runkel (SED)

  • R
    Robert

    Auch wenn vielleicht als Satire gemeint, verfehlt dieser Artikel meiner Meinung nach alles was mit Humor zu tun hat.

    Offensichtlich noch nie in Chemnitz gewesen, beweist der Autor, dass es ihm immerhin nich an Vorurteilen mangelt. Vielleicht ist der Autor aber uach einfach nur etwas neidisch: Sicherlich gibt es Plattenbauten in Chemnitz, in denen das wohnen keinen Spaß macht, aber eine große Zahl an Wohnungen, etwa im Zentrum, auf dem Kaßberg oder im Schloßviertel sind in sehr gutem Zustand, viele erst in den letzten Jahren renoviert und zudem wesentlich günstiger zu bekommen, als in den meisten anderen Städten.

    Es ist wohl Tatsache, das Chemnitz nie den Titel "schönste Stadt der Welt" erhalten wird, jedoch gibt es Städte, die rein äußerlich schlimmer dran sind. Und davon auch genug im "Westen". Und wenn man sich so in Deutschland umsieht, trifft man auf viele Städte, auf die "hohe Arbeitslosigkeit", "schlechte Luft", "unrenovierte Wohnungen", "Plattenbauten" und vieles mehr zutrifft.

  • F
    Federkiel

    Beschwören kann ich es nicht, dass ich jetzt wirklich alle Kommentare gelesen habe, aber glauben tue ich es.

     

    Ich habe das Gedfühl, überwiegend setzt die verständlich empörte Kritik am ganz falschen Ende an.

     

    Gückel hat das unverbrüchliche Recht, Chemnitz scheiße zu finden und sich insoweit zu äußern. Das vorab.

     

    Die Empörung setzt nun an dem Punkt an, das sei ja alles nicht wahr, was der schreibt, das sei doch nur unjournalistischer Mist, keine Satire usw.

     

    Stimmt schon, wobei ja auch die Chemnitzer selbst einen recht klaren Blick für ihre Stadt haben und schon verstehen, wenn jemand mit dem Finger auf Missstände dort zeigt.

     

    Das Problem ist ein anderes: Was Gückler produzier hat, ist *handwerklich ganz einfach Mist. Als Report taugt es nichts, weil es mit keinerlei Wissen unterfüttert ist und als Satire taugt es ebenfalls nichts, dazu ist es mangels jeden Witzes, jeden Wortwitzes einfach zu schlecht.

     

    Was mir die aberhundert Reaktionen auf dieses völlig unwichtige Produkt zunächst nicht erklärlich erscheinen lässt.

     

    Aber ich habe dieses kurze Rundfunkgespräch mit dem lokalen Fernsehsender gehört und heute von der clownesken Selbstdarstellung der FDP in Stuttgart gelesen, eine Parallele ist offensichtlch: Ein Niebel blökt, Deutschland gehe es so gut wie nie und die Deutschen seien die Einzigen, die das nicht wissen - ein kleiner Schnösel, der bei der taz Urlaubsvertretung macht, blökt, Satire nicht zu "verstehen" sei wohl das Problem der Leser und nicht des Artikel. Dazu muss man nicht mehr viel sagen.

     

    Eine satirische Kolumne darf, soll, ja, muss! scharf, spitz, sogar gemein sein. Aber wenn auch die taz sich in ihrer Gebrauchsanweisung für die Rubrik "Die Wahrheit" explizit von sämtlichen journalistischen Grundsätze selbst befreit, so kommt sie soch an einem nicht vorbei: *Gekonnt* sein muss es.

     

    Wenn die beste Satire ungekonnt in die Welt gesetzt wird, dann ist sie eben keine Satire mehr sondern es bleibt von ihr nur der muffig riechende Geruch, wenn einer jemandem trunken lallend ans Bein gepinkelt hat.

     

    Dieses Machwerk ist ungekonnt, es riecht. Und den Empörten in diesem Kommentarbereich stinkt es. Zu Recht, wenn auch, s.o., vielleicht überwiegend nicht ganz zutreffend begründet.

     

    Dabei bieten Slogans wie "Chemnitz zieht an" einem beseelten Schreiber doch problemlos ganze Quadratmeter Fläche, auf der er satirisch die Realsatire begleiten kann. Das hat dieser Mitarbeiter unfähigerweise nicht genutzt sondern - nein, O-Ton, nicht Satire - er verkauft es derzeit als "Gegenentwurf" dazu.

     

    Herr Kapellmeister, einen Tusch bitte.

  • RB
    Ralf Berger

    glückwunsch herr gückel,

     

    selbst erst jahrgang 1981, meinen sie, das leben in meiner geburtsstadt in den 1980er beschreiben zu können. welch ein kenntnisreichtum, aus dem sie da schöpfen können und welches erinnerungsvermögen, falls sie je zu der zeit dort waren!

     

    fast 22 jahre nach der wiedervereinigung deutschlands einen solchen artikel zu verfassen - sei er auch als satire gemeint gewesen - zeugt von einer haltung, die all zu gern bekannte klischees bedient, kaum guten journalismus verkörpert, eklatante wissenlücken offenbart und die (wieder)aufbauleistung vieler bürgerInnen unseres landes negiert. ich habe zwar nur die ersten beiden jahrzehnte (und ja, es war zur ddr - zeit) in der von ihnen vermeindlich beschriebenen stadt dauerhaft gelebt, aber ihr bild von dieser ist, mit verlaub, reichlich krude. aber, sie sind ja noch jung und können dazu lernen!

     

    hochachtungsvoll

     

    p.s.:

    ich habe alles klein geschrieben, denn das scheint es ja zu sein was sie wollen, andere klein zu machen.

  • DQ
    Don Quichote

    Ich mag Satire, aber dieser Artikel wirkt so, als ob der Autor nie in der Stadt war. Kritik an Chemnitz tut not, aber wenn man sich nur auf Klischees beschränkt verliert die Satire die hintergrüdige Wahrheit, die ihr inne wohnen sollte.

     

    Wer wissen will, wo Chemnitz steht, sollte diesen Artikel lesen: http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Auf-der-Strasze-vor-einer-anderen-Tuer-oder-C-wie-Karl-Marx-Stadt-artikel7869120.php

    ...welcher in der sonst furchtbar konservativen Freien Presse erschien.

  • S
    Susann

    Wie tief muss man eigentlich sinken um so einen "Bericht" zu schreiben?

    Ich wette mit ihnen, sie waren noch nicht einmal in Chemnitz bzw. in der Nähe.

    Wenn doch, dann vlt. in ihren Träumen.

    Oder sie standen unter Drogeneinfluss. Das könnte natürlich auch einiges erklären.

    Aber mal im Ernst, so etwas geht nicht!!!

  • MM
    Max M.

    Also dazu gibt es nur ein Wort: Erbärmlich so etwas unverschämtes in die öffentlichkeit zu bringen. Ich selber wohne in Chmnitz und habe weder Holzkreuze an Straßenrändern noch einen Riesengroßen "Meteorklupen" je in meinem Leben gesehen! Das was Herr Michael Gückel hier betreibt nennt man Geseltschaftlichen Selbstmord. ;D Und wenn man sich mal in Chemnitz umguckt ist es eine tolle Stadt und keine Grauen. Außerdem ja es gibt hier viele Rentner ,aber wer sagt den dass das alle unfreundliche Menschen sind? Also eine Stadt so Schlecht zu machen geht in meinen Augen (die Augen eines 12 Jährigen) garnicht.

  • MM
    Max Mustermann

    Hallo alle zusammen,

    nach dem mich mein Arbeitgeber nach Karl-Marx-Stadt gezwungen hatte, kann ich diesen Beitrag nur zu gut verstehen. Da ich mittlerweile weiß wie plump und verbittert die primitiven Einheimischen sind, bleibt mir keine andere Wahl um meine Familie zu schützen, als dies anonym zu posten.

     

    Noch nie zuvor habe ich so viele verbitterte, faule Menschen auf einem Haufen erlebt. Aber beginnen wir am Anfang des Aufenthaltes in dem Gulag. Wie schon ausgeführt verwies mich mein Arbeitgeber nach Karl-Marx-Stadt und da ich auf diesen Job angewiesen war, blieb mir keine Alternative. Ob wohl mich alle Freunde entsetzt anschauten, als ich ihnen erzählte, dass ich nach KMS müsse und ich auch schon mehrfach hörte: "Ich war auch schon da und es war die schlimmste Zeit meines Leben", beschloss ich unvoreingenommen zu bleiben und KMS eine Chance zu geben. Ich kündigte meine Wohnung, suchte mir in KMS bestem Viertel Kaßberg eine schöne Wohnung und freute mich auf eine schöne Zeit.

     

    In KMS angekommen war ich teils beeindruckt von der schönen Architektur in meinem Stadtteil und der schönen Landschaft in und um KMS herum. Diese Euphorie nahm ein jähes Ende, als ich die Einheimischen kennen lernte. Der aus den 90ern oder noch eher herrührende Kleidungsstyle der KMS´ler war zwar sehr verwunderlich für mich, der aus der Zivilisation kam, aber da es mir immer um die Menschen und nicht um Oberflächlichkeiten geht, beschloss ich dies zu ignorieren.

     

    DANN LERNTE ICH DIE EINHEIMISCHEN KENNEN... Es begann auf der Straße, wo entgegen meines zutiefst fröhlichem Charakters und meiner positiven Einstellung alle Menschen einander anschauten, als ob sie sich gleich das Leben nehmen würden! Verbitterte, gebrochene Blicke waren das einzige was ich in der ganzen Stadt sah. Die Menschen hatten die Wende bis heute nicht überwunden und jammerten nach über 20 Jahren ihrer geliebten DDR nach und verabscheuten die BRD zu tiefste, was ich in späteren Gesprächen heraus fand. Sie wurden in ein System gestoßen, das Eigeninitiative voraussetzt, welche ihnen zuvor erfolgreich abtrainiert wurde. Sie waren überfordert und dadurch verbittert. Diese Verbitterung ließen sie jeden spüren und nutzten jede Möglichkeit zu intrigieren und anderen zu schaden. Diese Einstellung war bei den Älteren uneingeschränkt vorhanden und diese übertrugen sie auf die jüngere Generation. Diese Generation war zwar nicht an die alten Schranken in den Köpfen durch die DDR so sehr gebunden wie ihre Eltern, aber sie lebend das gleiche kleinbürgerliche Leben, ohne Hoffnung auf etwas besseres. Im Gegenteil, wer in KMS lächelt, eine schönes Leben führt, dies ausstrahlt und mehr will, als die Masse wird angegangen und als arrogant und hochnäsig abgestempelt. Also genau das plumpe Ossi-Wessi-Bild ihrer Eltern.

     

    Selbst wenn man versuchte ihnen zu helfen kam bei ihnen nur ein Gefühl von vorgeführt werden hoch und sie reagierten erst recht mit Hass und Argwohn. Dies betrifft die meisten der Menschen die ich in KMS kennengelernt hatte und das vom ALG II Empfänger bis zu den Richtern und Beamten in der höheren Verwaltung. Der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch eine Typ Mensch ansprechen, der in KMS auch öfters anzutreffen ist, nämlich den des gestellten und spielenden Menschen, der nur an sich denkt. Es ist mir gleichgültig, ob Menschen ihre eigenen Ziele verfolgen. Fakt ist jedoch, wenn die vorgeschobene Freundlichkeit so plump herübergebracht wird, dass sie jeder halbwegs intelligente Mensch erkennt, dann sollte man es doch sein lassen und lieber man selbst sein. Das kuriose daran für mich war jedoch, dass die KMS´ler darauf herein fielen!

     

    Das schlimme an der ganzen Sache ist jedoch, dass dieses ständige plumpe und verbitterte Verhalten der Einheimischen ab einem gewissen Zeitpunkt abfärbt! Wenn man jeden Tag auf der Straße solche Leute sieht und irgendwann sogar vergisst, wie normale Menschen sich verhalten, dann passt man sich an, stumpft ab und wird genau so wie die KMS´ler. Die Lebensqualität sinkt und man wird genau so depressiv. Das Einzige was einem dann noch bleibt ist sich gänzlich anzupassen, wobei dann ein menschenwürdiges Leben nicht mehr gegeben ist oder man zieht wieder in die Zivilisation, was ich auch glücklicherweise tat. Und ich war zu tiefste überrascht, dass es Menschen auf der Straße gibt, die lächeln!!!!

     

    LG Euer Max

    Und wenn es irgend wie möglich ist, zieht nie nach KMS, Eure Familie wird es Euch danken!!!!

  • EK
    Eric K.

    Sehr gut!

    Auch wenn manches natürlich etwas überspitzt ist, habe ich mich prächtig amüsiert - genau so über die zahlreichen Hass-Kommentare.

    Die Jugend stimmt dem Inhalt dieses Artikels vermutlich zu, und der Rest sollte mit etwas Humor und Einsicht an die Sache rangehen, anstatt sich an kleine Floskeln aufzuheizen.

  • JA
    jenny aus'm block, westberlin

    Naja, soll zwar bestimmt witzig sein und so, aber eigentlich ist es doch irgendwie geschmacklos sich über arbeislosigkeit, abwanderung und depression lustig zu machen, oder?

    oder machen sie sich mit dem artikel über leute lustig, die sich darüber lustig machen?

     

    bitte helft mir, ich verstehe es nicht...!?!

  • S
    schantallschenno

    "satire" ist ja ein dehnbarer begriff, aber finden Sie es nicht auch geschmacklos, sich über abwanderung arbeitslosigkeit und depression lustig zu machen? vielen dank für einige der sinnlosesten minuten meines lebens.

  • M
    Mary

    Ich würde Herrn Gückel nach Tschernobyl in den Urlaub/ Ruhestand schicken, vielleicht wächst ihm ein dritter Arm und er könnte noch mehr schreiben.

     

    Stellt sich auch die Frage, wie fit er in der eigentlichen Materie ist - wurde die Stadt nicht von Linken herunter gewirtschaftet und jetzt schreibt ausgerechnet die TAZ einen so vernichtenden Artikel?

     

    Für das, was mit der Stadt so passiert, können die eigentlichen Chemnitzer doch nichts. Wenn die obere Etage quer schießt, haben es die kleinen Leute/Bürger mehr als schwer, sich dagegen zu wehren.

  • P
    paulus

    Mal ehrlich,

     

    wer wollte zu Ostzeiten schon in Chemnitz (KMS) leben?

    Geändert hat sich das nicht! Während Chemnitz ausstirbt gibt es für die nächsten Städte Dresden und Leipzig Bevölkerungswachstum. Ist das Zufall?

     

    Mein Gott, bleibt doch mal entspannt.

     

    Liebe Grüße aus Dresden,

    dem Tal der Ahnungslosen!

  • J
    Jan

    *gröhl* Kann es sein, lieber Herr Gückel, daß wir ein frustrierter Wessi sind, der noch nie in Chemnitz war und vielleicht nur aus DDR Zeiten ein paar Bilder kennt? Anders kann ich es mir nicht erklären, daß Sie sich auf das Niveau des schwarz-weißen Hartz IV Fernsehens herablassen, das ja leider Gottes immer mehr um sich greift. In diesem Sinne liegen Sie natürlich voll im Trend. Ansonsten habe ich zwar auch nicht gern in Karl-Marx-Stadt gelebt, aber wie sich die Stadt nach der Wende entwickelt hat, ist einfach genial. Die Reaktionen zeigen ja, daß ich mit dieser Auffassung nicht allein dastehe. Wenn in der taz immer so ein Schund steht, na dann gute Nacht, Deutschland!

  • TK
    Tom Kühnrich

    Keine Ahnung wo der Verfasser her ist, auf jeden Fall war dieser scheinbar noch nie in Chemnitz. Während langjährige Freunde aus der Schweiz, Österreich, Spanien, Italien oder auch Landsleute aus München, Hamburg, Berlin usw. sich immer wieder verwundert dazu äußern, auf welchen winzigen Raum (Chemnitz ist ja nicht groß), man doch eine so große Anzahl von kulturellen Dingen, gesellschaftlich schönen Dingen, sehenswerten Sehenswürdigkeiten bündeln kann, bin ich regelrecht sprachlos, was hier geschrieben steht.

     

    Chemnitz ist nicht Brückenstraße - und Chemnitz ist auch nicht HARTZ IV.

     

    Ich bekomme hier hochwertigsten Wohnraum, gute Arbeit, faire Preise, ein Kulturangebot was in den "neuen" Bundesländern seines gleichen sucht. Jeder hat hier einen bezahlbaren Grippenplatz, Kindergartenplatz. Die Schule ist um die Ecke und nicht am anderen Ende der Stadt. Wohnen kann ich hier - je nach Geschmack - im Grünen, oder auch im modernen Neubau und natürlich auch noch im grauen Altbau... Je nachdem wie es mir persönlich zusagt.

     

    Schau mal nach Hamburg, München, Berlin - wo sind da die bezahlbaren Wohnungen, das grüne Umfeld (kaum bezahlbar), die Kindergartenplätze oder gar Grippenplätze (macnh einer weiß dort gar nicht was das ist)...

     

    Erst denken - dann versuchen "SATIRE" zu schreiben.

     

    Schick mir ne Mail - ich lad Dich gern mal nach Chemnitz im Frühjahr ein (auf meine Kosten, denn als Schreiber hier wirds sicher sonst knapp) und dann zeig ich Dir mal den Facettenreichtum von Chemnitz!

  • AS
    Attila S.

    Welch steile Karriere mag noch vor ihm liegen, dem Aufrüttler ostdeutscher Rüttelplatten in den Plattenbaugebieten. Satire mag nicht immer als solche zu erkennen sein, doch erkenne ich sehr schnell dass dieser Erguss hier keine ist.

     

    Respekt wer es schafft innerhalb eines Satzes zu Beginn dieses Auswurfes menschlicher Entgleisungen Tschernobyl, Nordkorea und Stalingrad als vermeintlich lustige Vergleiche verwenden zu müssen.

    Genauso lustig wie weitere Elemente seiner Schreib„kunst“, die sich durch sein Pamphlet rammeln, um dem Grauen des grauen Alltags oder zumindest der Pietät zu entfliehen.

     

    Lasset uns zu Herrn Gockel aufgocken und seinen Aufstieg applaudierend mit Winkelementen begleiten.

    Ehrfurchtsvoll verneigt fällt mir nun auch nichts mehr ein, was ich jenem Rächer fränkischer Provinz entgegenstellen könnte oder wollte.

     

    Bitte liebe taz, melden Sie sich schnellstens bei einem großen Verlag mit dem Axel in Name und Strasse, ganz in ihrer Nähe. Da werden Sie geholfen!

     

    Nichtfreundliche Grüße von einem Karlmarxstadtgeborenen Wahlberliner Chemnitzer, der selbst oft genug den Kopf schüttelt über die Stadt die seinen Namen trug.

  • EV
    ein väterlicher Freund

    Als Chemnitzer steht man doch drüber!

     

    Deutschland, was ist nur aus dir geworden! Deine Schreiberlinge sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jeder, der hier 3 Sätze fehlerfrei über die Bühne bekommt, darf sich Journalist nennen. Wenn es dann schief geht, darf er sich immer noch hinter Begriffen wie Satire verstecken und die Schuld am eigenen Unvermögen den „blöden, nichts verstehenden Lesern“ in die Schuhe schieben.

     

    Da kann ich doch nur im Interesse von uns allen den vielen seriösen Journalisten, Satirikern und Kabarettisten in Deutschland wünschen, sie mögen mindestens so alt werden wie unser JUPI Heesters und das bei vollem Bewusstsein. Es wird eine Zeit dauern, bis wir die „Glückelsritter“ und ihre Gönner aus den Redaktionen verbannt haben.

     

    Journalistik und auch Satire haben eben auch etwas mit Können, Verantwortung und dem Blick für das, was man mit dem eigenen Tun auslöst, gemein.

     

    Aber Herr G. mal zu ihnen.

    Das „IHNEN“ lasse ich vorerst bewusst klein. Es fehlen mir momentan einfach der nötige Respekt und die Achtung ihnen gegenüber.

     

    Satirisch gesehen sind sie mit ihren 32/33 Jahren doch ein „Hans im Glück“.

     

    Freilich, sie wissen das nicht!

     

    Da zog einer aus mit dem Bonus eines großen und wissenden Bayern - Halt! … Oberfranken-, kommt ins beschauliche Sachen um sich zu bilden. Nach ihrem Verständnis sicher ein Abstieg, schließlich seien „die Journalistik-Seminare der generalistischen Auslegung des Studiums entsprechend bestenfalls nur oberflächlich” gewesen, sagten sie gegenüber medienMITTWEIDA.

     

    Hat man sie an der Freien UNI in Berlin nicht genommen?

     

    Wie auch immer, trotzdem eine gute Wahl. Aus Mittweida kommen viele gute Medienleute. Was man aus ihrer Zeit in Mittweida erfährt, ist eh nur eine Vorliebe zur Musik. Die Filmmusik soll ja nicht schlecht gewesen sein.

     

    Warum blieben sie nicht dabei?

     

    Dann das Volontariat bei einer technischen Fachzeitschrift in München. Technik ist doch auch was. Sie hätten vielleicht etwas Verständnis für Chemnitz entwickelt.

     

    Der Welt wäre viel erspart geblieben.

     

    Jetzt sind sie ja endlich in Berlin auch ohne die UNI. Na und Berlin ist ja bekannt dafür, dass fast alles möglich ist. Ja aber eben auch dafür, dass man sehr schnell in der Versenkung verschwinden kann und im Versuch, sich mit Unsachlichkeiten und Beleidigungen nach oben zu schreiben, den rettenden Strohhalm sieht.

     

    Das Leben als Freier ist eben nicht leicht. Ein Glück, dass es die meisten ihrer Leidensgefährden trotzdem mit Qualität versuchen.

     

    Ach, was mir gerade noch einfällt, was ist eigentlich aus ihrem Online-Satire-Magazin www.milzwurst-deluxe.de geworden. Laut www.denic.de liegt die letzte Aktualisierung doch auch schon fast ein Jahr her, falls die Domain jemals mit Inhalt gesegnet war. Jetzt ist sie nur noch auf ihre Homepage verlinkt.

     

    Satire ist wohl dann auch nicht so ihr Ding. Oder hab ich da was falsch verstanden?

     

    Soviel von mir. Die Mühe einer 10-minütigen Internetrecherche und des kleinen sicher eher zynischen als satirischen Beitrages habe ich mir gemacht , nicht weil ich mich als Chemnitzer verletzt fühle, sondern weil ich glaube, dass sie ihr Leben noch vor sich haben und sicher manchmal auch ihr Berlin verlassen werden. Glauben sie mir, in ihrem Alter ist das Leben noch nicht vorbei.

    Ich hoffe, in einem nächsten Beitrag zu ihren „handgefertigten journalistischen Einzelstücken“ (www. gckl.de) die Anrede wieder großschreiben zu können.

     

    Als alter Metal –Fan wissen sie doch, „ Über jedes Bachel führt ein Brückel …“, Herr Glückel.

     

    Ein väterlicher Freund aus Chemnitz

  • WR
    W. Rost

    Sehr sinnentleerter Herr Gockel äh - Verzeihung - Gückel,

     

    da haben Sie sich nun über Chemnitz ausgelassen und das ganze Machwerk auch noch als Satire ausgegeben. Ist Ihnen in Chemnitz mal jemand über die Füße gefahren oder hat Ihnen einer das letzte Päckchen Kaugummi vor der Nase weggeschnappt?

     

    Wenn ich richtig infpormiert bin, so waren sie zur Wende gerade mal volljährig und nun wollen sie ihre schrecklichen Kindheitserfahrungen im Gulag - woher sonst der Vergleich, wenn nicht aufgrund eigener Erfahrungen - irgendwie verarbeiten?

     

    Vielleicht hätte damals noch ein Psychiater helfen können! Jetzt, nach all den Jahren - ich weiß nicht so recht ...

     

    Vielleicht sollten Sie - wenn Sie das nächste Mal nach Chemnitz kommen, falls Sie sich das noch trauen, ihre kackbraune Brille absetzen, um die Stadt in einem anderen Licht sehen zu können. Aber, evtl. ist es auch besser für Sie, wenn Sie sie aufbehalten.

    Sie könnten sonst feststellen, daß es Chemnitzer gibt, die ihre Stadt lieben und dann säßen sie echt in der Kacke ...

     

    Ich hoffe, ich habe Ihr Niveau getroffen.

     

    P.S. Satire: Da fallen mir Leute ein wie Hildebrand, Schmickler, Jonas, Schramm, Priol etc. Aber ein Herr Gückel???

     

    Übrigens: Sollten Sie jetzt beleidigt sein - kein Grund vorhanden. Ist doch alles nur Satire!

     

    Grüße aus dem schönen Chemnitz

  • F
    Friedo

    Danke, Michael G., für diesen Belustigung feilbietenden Artikel.

     

    Und an die Chemnitzfans:

    Macht Euch mal locker - das ist Humor. Das man Euch das erklären muss, läßt tief blicken.

  • T
    Tono

    "Im übrigen höre ich in den Medien nur von Leipzig - Einbruch da und Kind verschwunden dort, oder wieder eine Gewalttat in dem einen oder anderen Stadtteil. Von Chemnitz höre ich da nichts."

     

    Das liegt vielleicht daran, dass in Chemnitz das Nachrichtensystem nicht so schnell ist.

    Nebenbei, ich hab schon Überfälle in der Chemnitzer Innenstadt erlebt, auch Gewaltandrohungen einem Busfahrer gegenüber. Ich war dabei, als meine Freunde bei unseren kleinen Party in Gablenz von einer Gruppe "echt-deutscher" Jugendlicher aufgemischt wurden. Aber wer nur die heile Welt in Adelsberg kennt, von dem kann man solche Erfahrungen auch nicht erwarten, die Angst, nachts durch die Straßen zu laufen, Gegröhle in leeren Straßen.

     

    "Ach im übrigen haben die Chemnitzer das höchste Pro-Kopf-Einkommen in Sachsen."

     

    Wenn Rentner nicht mit eingezählt werden in die Statistik, dann wundert es mich nicht.

     

    "Auch ist die Gefahr des sozialen Abstiegs in Chemnitz sehr gering (auch hier führt wohl Leipzig laut den Medien den 1. Platz in -sogar- Ostdeutschland an)."

     

    Das liegt vielleicht daran, dass die Schere zwischen arm und reich in Chemnitz schon sehr groß ist. Entsprechend können die sozial bereits abgestiegenen nicht weiter absteigen und die anderen sind gut davor geschützt.

     

    "Harz-4-Penner in Chemnitz??? Wie kommt der Verfasser des Beitrags zu solch Angaben?"

     

    Ich kannte in meiner Kindheit 2 Familien, auf denen das ziemlich zutraf (und damals lebte ich in dem kleinen Hof in der Innenstadt bei dem großen Parkplatz, so sehr viele andere Familien gab es da nicht in der direkten Umgebung), auch das mit dem "Rammeln". Sie haben viele Kinder und arbeiten gehen hat man sie auch nicht gesehen. Die Kinder haben sich teilweise entsprechend entwickelt. Die Frage ist nur, ob sie denn noch in Chemnitz wohnen.

     

    Nebenbei sieht man sicherlich immer noch einige junge, schwangere "Damen" mit ihren Freunden kinderwagenschiebend durch die Stadt spazieren (gegen Mittag bzw. Nachmittag), wobei die Kleidung auf nicht einmal einen mittelmäßigen sozialen Stand schließen lässt.

     

    "Wer Namen von Unfalltoten für seine Depressions- und Suizid- Theorien mißbraucht, um seinen nicht belegbaren, an den Haaren herbeigezogenen Thesen, Nachdruck zu verleihen, der handelt vorsätzlich verletzend, der handelt gewissenlos und stellt eine Schande für die gesamte Journalie dar."

     

    Wann wurde für dich ersichtlich, dass der Autor Namen von Straßenkreuzen nutzt und nicht einfach verkorkste Wiedervereinigungsnamen, wie einst schon Michael Mittermeier alle Kevins zu Ostdeutschland zuordnete und deren Namen als Schund hinstellte.

    Nebenbei: Es ist immernoch Satire nach den Regeln, wie sie von der TAZ aufgestellt wurden.

     

    "Eine Frechheit, sich über Tote zu amüsieren. Hinter diesem Fakt verschwimmt sogar der Rest des abgrundtief schlecht und hetzerisch geschriebenen Textes."

     

    Ich kann aus dem Text nicht herauslesen, dass der Autor sich über Verkehrtode lustig macht. Er beleidigt sie nicht oder schiebt ihnen die Schuld an ihrem Schicksal zu. Er erwähnt sie einfach nur. Wenn eine Erwähnung von Verkehrstoden in und um Chemnitz bereits eine Beleidigung ist, dann frage ich mich, welcher Sekte Sie denn angehören.

     

    "Sie mißbrauchen ihre Stellung, um von oben herab in infamer Weise über etwas zu "berichten", wovon Sie keine Ahnung haben."

     

    Es ist kein Bericht oder eine Nachricht. Es ist Satire, eine übertriebene Kritik, die sich auch gern etwas härteren Tatsachen bedient.

     

    "Ich kann nur festhalten das sich im Zentrum der Stadt viel gemacht wird und es durch aus schöne Orte gibt."

     

    Was hat sich denn getan? Oh, schöne neue Gebäude wurden hingepflanzt und immerhin, jedes verfolgt seinen eigenen Stil. Wahrscheinlich war es eine gewollte Provokation, die Stilrichtungen sehr kontrastreich von einem Gebäude zum nächsten zu machen. Die Galeria Kaufhof aus tollem Glas, Galerie Roter Turm als hell-orangener Steinklotz, die alte und das neue Rathaus als Zeitzeugen und hinter der Galerie nun auch noch ein paar graue, metallischwirkende Ungetüme. Das alles findet sich in der dem kleinen Zentrum von Chemnitz.

    Das einzige Gebäude, welches wirklich schön ist, ist das Tietz.

     

    Nebenbei, die haben ja auch vor einiger Zeit den Cube Club dichtgemacht (auch schon etwas her), das hat sich auch getan.

     

    "Sicherlich hat er die Freizeitangebote derStadt mit über 250.000 Einwohnern gern genutzt."

     

    Ui, jetzt bin ich gespannt, welche der vielen Freizeitangebote erwähnt werden ... waren es denn überhaupt jemals viele?

     

    "Ungeheuerlich finde ich unter anderem, Chemnitz mit Tschernobyl zu vergleichen. Das ist ja eine absolute Meisterleistung. Bedenken Sie doch bitte, dass die Menschen noch heute an den Folgen leiden und dass das in absolut keiner Art und Weise ein Thema ist, worüber man zu scherzen wagen sollte und vorallem absolut nicht vergleichbar. Nicht einmal im Ansatz!"

     

    Sind Sie Katholik? Streng nach Norm lebend, selbst im Freundeskreis. Es gibt mehr als genug Tschernobyl-Witze da draußen und jeder hat schon einmal über einen gelacht. Aber wenn man selbst mal witzhafterweise damit in Zusammenhang gebracht wird, weint man sich einen Ozean und plädiert, makabererweise, auf die armen, unschuldigen Opfer. Ist doch fast genauso mit den Nordkoreanern und den Kindern in Afrika. Nach innen hin immer schön herziehen, nach außen hin den Heiligen spielen.

     

    "Schaut doch mal unter welcher Rubrik dieser "Artikel" steht.

     

    Da findet ihr:

     

    Die Wahrheit

    hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

     

    Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.

     

     

    Ich würde sagen - es ist gelungen.."

     

    Amen.

  • S
    Susanne

    Zitat

    "4) Die taz wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung."

  • M
    missy

    so geschmacklos zu schreiben hat weder was von satire noch progression und zeugt in erster linie von der unkenntnis der stadt und unglaublicher dummheit. bedauernswert.

  • AA
    Auch aus Chemnitz

    Der Artikel spricht nicht gerade für die Hochschule Mittweida, bzw. für die dort angebotene journalistische Ausbildung. Die Autor dieser "Satire" bedient sich der ausgelutschtesten, abgegriffenen Plattitüden. "Rammelnde Hartz 4ler", Plattenbauten, Ruinen, überalternde Bevölkerung sind nicht unbedingt Chemnitz-Typisch. Aus Sicht der taz würde ich für Artikel dieses Autors nichts mehr zahlen solange er sich journalistisch einen ganzen Schritt weiter entwickelt hat. Somit genügt lediglich die Werbung "taz zahl ich" in Verbindung mit diesem Artikel den Kriterien der Satire.

     

    Ansonsten ist das Motto der Stadt "Stadt der Moderne" und der Werbekampagne "Chemnitz zieht an" nicht minder grauenvoll wie dieser Artikel. Lediglich mit viel gutem Willen und dem Ausblenden der Fehler und Schwachstellen kann man beider Ziel erahnen.

     

    Grüße aus der Stadt mit Köpfchen :-)

  • MM
    Max Mueller

    Was mich wirklich aergert ist, dass der Autor sich mit seiner Meinung feige hinter der Satire versteckt. Er soll doch bitte mal rauskommen und offen zugeben, dass er die Region zum Kotzen fand. Dass er es gehasst hat, hier studieren zu muessen. Dass er froh war, als er endlich hier weg durfte. Dass Armut und Ossis ihm Brechreiz verursachen und dass, als die bewusste Karte ihn erreicht, er sich gedacht hat "jetzt zeig ichs denen mal".

     

    Das waere wenigstens ehrlich gewesen.

  • C
    Chemnitzer

    Hallo an die TAZ,

     

    ein sehr interessanter Beitrag. Wo ist dieses Chemnitz, welches hier beschrieben wird? Ich wohne zwar in Chemnitz, aber diese Seiten von Chemnitz kenne ich leider noch nicht. Im übrigen höre ich in den Medien nur von Leipzig - Einbruch da und Kind verschwunden dort, oder wieder eine Gewalttat in dem einen oder anderen Stadtteil. Von Chemnitz höre ich da nichts. Ach im übrigen haben die Chemnitzer das höchste Pro-Kopf-Einkommen in Sachsen. Auch ist die Gefahr des sozialen Abstiegs in Chemnitz sehr gering (auch hier führt wohl Leipzig laut den Medien den 1. Platz in -sogar- Ostdeutschland an). Harz-4-Penner in Chemnitz??? Wie kommt der Verfasser des Beitrags zu solch Angaben? Ist dieser Beitrag stellvertretend für alle Beiträge der TAZ ??? Oh, die armen Leser dieser Zeitschrift :-( ...

  • W
    Westsachsen

    Top sanierte, nagelneue 114-qm-Maisonettewohnung mit Galerie, Loggia, Parkett, Fußbodenheizung, Bisazza-Fliesen, bodentiefen Fenstern und Blick über die Stadt. 830,- EUR warm muss ich dafür jeden Monat berappen. Welches Loch bekommt man dafür in FFM?

     

    Schönen Gruß vom Chemnitzer Sonnenberg

  • L
    lol2loleek

    Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen.

    Der Artikel ist einfach ein netter Mix aus lustigen Sachen ("eine Birke, der Ronny, eine Pappel, der Enrico, ein Ahorn, die Jenny, eine Buche, der Jens", Aura wie Tschernobyl, aus Meteor geschmiedeter Nischel usw.) und Bullshit (alle oben nicht aufgeführten Dinge).

    Der Slogan "Stadt der Moderne" passt ja wirklich nicht zu uns in Chemnitz aber so schlecht wie im Artikel beschrieben ist Chemnitz auch nicht.

    Wer Lust hat kann ja mal hier vorbeikommen - das mit der Plattenautobahn und den vielen Verkehrstoten entspricht jedenfalls schon mal nicht der Wahrheit - den Rest müsst ihr dann schon selber überprüfen ;)

     

    P.S.: In Folge Nr. 120 von Superman wird auch direkt erwähnt das Lex Luther das Kryptonit aus dem Karl-Marx-Monument entnimmt!!11!

  • M
    matze

    auf welche drogen seit ihr um so einen mist schreiben zu können???

     

    Von der taz hätte man mehr niveau erwarten können.

    chemnitz hat bestimmt mehr zu bieten als wie viele städte im ruhrgebiet.

     

    hoffe der autor wurde für einen s.... gefeuert.

  • A
    auchmalübersichselberlachen

    Hey, hey, haltet mal die Bälle flach. Der Artikel ist zwar grenzwertig, jedoch kann ich (besonders über die Story mit dem Meteor-wie geil ist das denn?-) herzlich lachen. Wohne übrigens bei Chemnitz und bin sehr oft dort..Verstehe aber auch, dass es Menschen gibt, die ihre Heimatstadt lieben und das persönlich nehmen.

    Bleibt Entspannt!

  • MR
    Manuela & Ronny

    Wir sind zwei die es aus Chemnitz herausgetragen hat..., nach Berlin.

    Beide haben wir es von Berufs wegen viel mit den Berlinern, den Zugezogenen und Berlins größtem Fluch, den Sauftouristen Europas zu tun.

    Das Mallorca Europas tut sehr viel für seine Touristen und Zuziehenden (Schwaben, Franken, etc.). Der eigentliche Berlinerbleibt mit seiner Kultur und Mentalität auf der Strecke.

    Neuköllner Schulen haben Klassen mit 28 Schülern, davon immerhin einer deutschsprachig (Integration ganz groß).

    In Chemnnitz ist das etwas anders. Die Stadt bemüht sich um ihre Bürger und ist eine gewachsene Kulturstadt. Zum Glück ein Geheimtipp mit netten, bodenständigen und warmherzigen Menschen.

    Keine überfüllten Rettungsstellen mit Zugedröhnten und Besoffenen aus aller Welt.

    Wir möchten wieder nach Chemnitz ziehen, da die Menschen sich hier noch ihre eigene Kultur , Warmherzigkeit und Wurzeln bewahrt haben.

     

    Tauschen sehr gerne Deutschlandkultureintopf gegen "Stadt des Grauens"

  • T
    Tman

    Liebe taz,

     

    kann es sein das es..., bin zu müde, ich schreibe morgen etwas.

     

    P.S. Herr Gückel, Sie dürfen morgen früh vor meiner Tür Schnee fegen. Vielleicht reichen Ihre Fähigkeiten dazu. Ihre journalistischen Ambitionen haben Sie ja mit diesem Artikel bewiesen.

     

    Grüße aus dem verschneiten Chemnitz

  • MU
    Manuela und Ronny

    Wir sind zwei die es aus Chemnitz herausgetragen hat..., nach Berlin.

    Beide haben wir es von Berufs wegen viel mit den Berlinern, den Zugezogenen und Berlins größtem Fluch, den Sauftouristen Europas zu tun.

    Das Mallorca Europas tut sehr viel für seine Touristen und Zuziehenden (Schwaben, Franken, etc.). Der eigentliche Berlinerbleibt mit seiner Kultur und Mentalität auf der Strecke.

    Neuköllner Schulen haben Klassen mit 28 Schülern, davon immerhin einer deutschsprachig (Integration ganz groß).

    In Chemnnitz ist das etwas anders. Die Stadt bemüht sich um ihre Bürger und ist eine gewachsene Kulturstadt. Zum Glück ein Geheimtipp mit netten, bodenständigen und warmherzigen Menschen.

    Keine überfüllten Rettungsstellen mit Zugedröhnten und Besoffenen aus aller Welt.

    Wir möchten wieder nach Chemnitz ziehen, da die Menschen sich hier noch ihre eigene Kultur , Warmherzigkeit und Wurzeln bewahrt haben.

     

    Tauschen sehr gerne Deutschlandkultureintopf gegen "Stadt des Grauens"

  • MU
    Manuela und Ronny

    Wir sind zwei die es aus Chemnitz herausgetragen hat..., nach Berlin.

    Beide haben wir es von Berufs wegen viel mit den Berlinern, den Zugezogenen und Berlins größtem Fluch, den Sauftouristen Europas zu tun.

    Das Mallorca Europas tut sehr viel für seine Touristen und Zuziehenden (Schwaben, Franken, etc.). Der eigentliche Berlinerbleibt mit seiner Kultur und Mentalität auf der Strecke.

    Neuköllner Schulen haben Klassen mit 28 Schülern, davon immerhin einer deutschsprachig (Integration ganz groß).

    In Chemnnitz ist das etwas anders. Die Stadt bemüht sich um ihre Bürger und ist eine gewachsene Kulturstadt. Zum Glück ein Geheimtipp mit netten, bodenständigen und warmherzigen Menschen.

    Keine überfüllten Rettungsstellen mit Zugedröhnten und Besoffenen aus aller Welt.

    Wir möchten wieder nach Chemnitz ziehen, da die Menschen sich hier noch ihre eigene Kultur , Warmherzigkeit und Wurzeln bewahrt haben.

     

    Tauschen sehr gerne Deutschlandkultureintopf gegen "Stadt des Grauens"

  • R
    Rabenkönig

    Der Autor schreibt im Stile eines NAPOLA-Schülers über ein Ghetto.

    Dies läßt interessante Rückschlüsse auf Denkstrukturen zu, die auch heute noch bei einigen Menschen und auch im Journalismus vorhanden zu sein scheinen.

     

    Nachdem Herr G. nunmehr Prügel bezieht hält er sich folgerichtig zunächst weitgehend bedeckt und fühlt sich mißverstanden, sucht die Schuld bei anderen,

    wird sich alsbald tränenreich (`das habe ich nicht gewollt`) entschuldigen und irgendwann abschließend vermutlich auf Befehlsnotstand berufen.

     

    Bleibt die Hoffnung, er habe dadurch seine "berühmten 15 Minuten" (cui bono?) für seine journalistische Karriere unter eigenem Namen ausgeschöpft und werde - wenn überhaupt - künftig bestenfalls unter einem Pseudonym in einem Magazin über `Backen ohne Mehl` oder Ähnliches veröffentlichen.

     

     

    In der Sache jedoch hat er - leider - teilweise nicht ganz unrecht.

  • FH
    Franziska Herzig

    Lieber Herr Gückel,

     

    ich lade Sie herzlich ein, Chemnitz kennen zu lernen - gerne zeigen wir Ihnen die Stadt, denn Ihr Artikel in der taz zeugt entweder von großer Unwissenheit oder einem kleinen Rachefeldzug, vielleicht wurden Sie ja kürzlich von einer schönen Chemnitzerin verlassen.

    Im Großen und Ganzen zweifle ich an Ihrem Intellekt, Voraussetzung für eine niveauvolle Berichterstattung.

  • VM
    von maggie

    Niveauvolle Satire hat nichts damit zu tun, dumme und völlig beliebige Klischees wie die Sau durchs Dorf zu treiben. Meine Güte Herr Gückel, was ist Ihnen nur in Chemnitz widerfahren, dass diese Stadt hier derart dran glauben musste?

     

    Woher auch das plötzliche Scheininteresse an einer Stadt, die in jüngster Zeit nichts verbrochen hat? Sind etwa schon alle Säcke in China umgefallen? Ist Ihnen der relevante Stoff in der Redaktion ausgegangen? Oder War es mal wieder an der Zeit für eine kleine persönliche Abrechnung?

     

    Verschonen Sie uns doch bitte in Zukunft mit solchen Nichtigkeiten, die ausschließlich der Provokation dienen sollen. Das hat mit Journalismus nichts zu tun. Wenn Sie kreativ sein vollen, dann überlegen Sie sich doch mal einen Masterplan, wie Chemnitz seine Probleme - und die hat es zweifellos - in den Griff kriegen könnte.

     

    Enttäuschte Grüße in die Hauptstadt!

  • DW
    Dirk Werner

    Ein Musterbeispiel für polemischen Journalismus ohne Recherche bzw. inhaltlichen Rückhalt und entgegen jeglicher journalistischer Ethik – wie hieß das gleich, ach ja Satire!

    Dennoch frage ich mich, ob dem Herrn Gückel der realistische Bezug zu seiner einstigen Studienregion, insbesondere in den letzten 6 Jahren, nicht gänzlich verloren gegangen ist. Bitte ärgern Sie sich nicht über Kraftclub, es ist doch nur ein Song: In diesem Sinne: Ich will (auch) nicht nach Berlin! ;-)

  • L
    Ludas.matyi

    Sehr schön - habe herzlich gelacht.

     

    Nichts desto trotz gibt es schlicht weg mehrere Beobachtungsfehler vom Autoren. Was den Artikel einfach falsch macht. Satire ja aber bitte nicht mehr mit Herrn G.!

     

    KMS ist nur eine Stadt von vielen verlorenen Städten in Deutschland.

  • A
    Alwin.K

    Was heißt cui bono? Die Frage cui bono? (lateinisch für „Wem zum Vorteil?“) – gelegentlich auch als „Qui bono?“ zitiert – ist ein geflügeltes Wort, mit dem ausgedrückt wird, daß bei einem Verbrechen der Verdacht am ehesten auf denjenigen fällt, der daraus den größten Nutzen zieht. Was hat das nun mit Chemnitz zu tun? Ist Chemnitz ein stadtgewordenes Verbrechen an der dortigen Bevölkerung? Und was ist ein Gulag? Gulag ist ein Synonym für „Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager“ und gleichzeitig ein Synonym für ein „umfassendes Repressionssystem in der Sowjetunion, bestehend aus Zwangsarbeitslagern, Straflagern, Gefängnissen und Verbannungsorten.“ Und noch ein Zusatz für die „Besserwessis“, die den Osten Deutschlands noch nie besucht haben: Gulag kommt aus dem Russischen – und die Sowjetunion ist ein ehemaliger Staat auf dem Gebiet des heutigen Rußlands und der Anliegerstaaten. Soweit zur Aufklärung für die Ostdeutschland ignorierenden und belehrenden Wessis.

    Um was geht es eigentlich? Es geht um einen Artikel in der TAZ vom 05.01.2012 von Michael Gückel (oder heißt der Herr gar Gockel?). Satire soll der Artikel sein. Nun, dann bin ich der Meinung, daß – wenn eine seriös erscheinen wollende Tageszeitung Satire abdruckt – diese auch als solche erkennbar sein muß. Ansonsten sollte man das den Satirezeitschriften überlassen. Der Eulenspiegel beispielsweise ist eine hervorragende ostdeutsche (!) Satirezeitschrift. Jedoch, was Herr „Gockel“ hier vom Stapel lässt, ist Revolverjournalismus allererster Güte. Schlagzeilen und Aufmerksamkeit um jeden Preis. So weit her kann es mit der Seriosität der TAZ nicht sein. Und die Frage sei erlaubt: wer liest – und vor allem, wer glaubt solche journalistischen Pestgeschwüre?

    Sicher führt Chemnitz in der Runde der ehemaligen sächsischen Bezirksstädte ein Stiefmütterchendasein, ungerechter Weise wohlbemerkt! In Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden gefeiert. Dieser alte Slogan kommt nicht von ungefähr. Da ist ein Teil Wahrheitsgehalt dran. Auch der Begriff „Ruß-Chamntz“ ist historisch gewachsen. Und er steht bei weitem nicht nur für verrußte und versmogte Stadtteile. Er bezeichnet(e) auch die Stellung Chemnitz´ zu Zeiten der Industrialisierung als einen Ort mit industriell-wirtschaftlicher Spitzenposition – die nun mal mit einer Vielzahl von Fabrikschornsteinen einherging.

    Wenn überhaupt ein Städtevergleich Chemnitz gerecht wird, dann der: „Sächsisches Manchester.“ Muß ich Herrn „Gockel“ erklären, wo Manchester liegt und was das Markante an Manchester ist? Nicht … ok. Ein Vergleich als „Minsk des Westens“ oder als „Celle des Ostens“ ist so daneben, daß eigentlich die Celler und Minsker gleich mit auf die Palme gehen müssten. Noch schlimmer ist ein Vergleich mit Tschernobyl, einigen Regionen Nordkoreas oder Stalingrad im Winter 1943. Das ist nicht nur daneben, das ist auch keine Satire. Das ist makaber und völlig unter der Gürtellinie! Weiß diese Journaille eigentlich, welch unsagbares Leid dort herrscht(te)?

    Plattenautobahnen gibt es schon lange nicht mehr. Kreuze am Fahrbahnrand gibt es in ganz Deutschland (und stoßen nicht auf meine Zustimmung). Wohnungsleerstand und Bevölkerungsschwund gibt es in allen Regionen Deutschlands. Mit dem als „Meteor“ bezeichneten Karl-Marx-Kopf haben sich die Ex-Karl-Marx-Städter weitgehend ausgesöhnt. Aber Dekadenz und Degeneration gibt es scheinbar sogar bei der TAZ…. zumindest bei den dortigen Redakteuren.

    Kein Wort zu Chemnitz´ Vergangenheit, kein Wort zu Industriealisierung, kein Wort zu berühmten Chemnitzer Köpfen (Künstler, Industrielle, Erfinder). Kein Wort zu dem schweren Beginn nach der Bombardierung, kein Wort zu Industrie-Zerschlagung durch die Treuhand nach der Wende. Kein Wort zu immer noch bestehenden Ungerechtigkeiten zwischen West und Ost (Löhne, Mietnebenkosten etc.). Kein Wort zum Gründerzeitviertel Kaßberg. Kein Wort zur Burg Rabenstein, dem sehenswerten Wildgatter und dem angrenzenden Naherholungsgebiet. Kein Wort über den herrlichen Stadtwald „Zeisigwald“. Kein Wort zum Industrie- und Eisenbahnmuseum, kein Wort über den schönsten Weihnachtsmarkt Sachsens. Kein Wort über das Sternmühlental oder den grünen Stadtteil Adelsberg. Keine Erwähnung des berühmten „Steinernen Waldes.“ Kein Wort zu den naheliegenden Ausflugszielen – und das Erzgebirge wird gleich noch mit diffamiert. Hilfreicher wäre es gewesen, den Wessis bei der Gelegenheit gleich mal zu erklären, wo das Erzgebirge liegt! Und nein: Sachsen liegt nicht in Thüringen. Kein Wort über die Chemnitzer Technische Universität, die vielleicht nicht den Bekanntheitsgrad der Uni Jena hat, aber dennoch sehr gute Absolventen hervorbringt – bei sehr günstigen Studienbedingungen!

    Vielleicht sollten sich diese ignoranten Redakteure und deren Leser einmal das Buch „Chemnitz – eine Stadt in Bildern“ von Dirk Hanus zu Gemüte führen. Der Bildautor führt uns in Ecken des heutigen Chemnitz und zeigt uns seine Sicht auf die Stadt.

    Chemnitz hat mehr zu bieten, als „lebensgefährliche Pendlerstraßen und Resteinwohner“, Herr Gückel! Man muß es nur sehen (wollen!!).

    Herr Gückel, ich habe Sie vorher nicht gekannt, ich habe offenbar auch nichts verpasst – und ich werde Sie ganz schnell wieder vergessen!

  • J
    Julia

    "Ich will nicht nach Berlin." Wenn da alle so an Größenwahn und Relitätsferne leiden.. Ohje. Um das als Chemnitzer als Spaß zu verstehen, braucht man schon einen derben Humor.. Meiner Meinung nach passiert in Chemnitz wirklich viel. Man arbeitet am Bild der "Stadt der Moderne" wie man sie nennt. Wenn es so weiter geht, hat sie diesen Titel danna uch wirklich verdient. Man kann ja seinen Spaß machen über dies und jenes aber man muss noch lange nicht so beleidigend werden. Wer einmal in Chemnitz war würde soetwas sicher nicht schreiben. Die kleine unter den Großstädten hat definitiv ihren Charme. Ich bin gern Chemnitzer.

  • MJ
    Mandy Jenny

    Was für ein herrlicher, wunderbarer, vorzüglicher Artikel!! Dass er überspitzt und nicht 100% ernst gemeint ist, wird doch spätestens beim Meteoriteneinschlag klar! Dass er aber einen - eher mehr als weniger großen - wahren Kern enthält, wird erst durch die ganzen beleidigten Kommentare deutlich. Großartig. Vielen Dank dafür von einer Ex-Chemnitzerin, die ihre alte Heimat noch immer liebt - aus sicherer Entfernung :-)

  • I
    Ingo

    Genau deswegen:

     

    "Ich will nicht nach Berlin!"

  • S
    Sven

    wegen solchen dummen Menschen, die noch nie hier waren, gibt es den unterschied zwischen west und ost immernoch. danke für dieses traumhafte beispiel von verschlossenen augen, danke für dieses beispiel eines bornierten wessis, (wie manche sagen), und wirklich. danke, das du nicht mal die einwohnerzahl richtig recheriert hast: 243248. steht sogar in wikipedia...

     

    ach und nur mal zur info:

    ohne chemnitz, gäbe es in deutschland:

    keine gescheite eisenbahn

    kein luftfahrtprogramm respektive ISS

    keine eiskunstlaufeuropameister

    keinen olympiasieger im gewichtheben

    keinen kugelstoßweltmeister

    keinen Akten-Tulli (auch heftstreifen genannt)

    kein vollsynthetisches Feinwaschmittel

    keine Textilindustrie (mechanischer Webstuhl)

    keine Thermoskanne

    ...

     

    Danke für diesen tollen bericht.

     

    Wenn sich die Taz, die ich sehr schätze, nicht unter der gattung schundblatt wiederfinden will sollte der autor uns sehr schnell besuchen kommen und einen widerruf schreiben.

  • C
    chemnitzerin,38

    Recht hat er,der Herr Gückel,aber absolut,wirklich grausam die Stadt.......

  • M
    Mawitsch

    Diese Satire entbehrt vielfach den Fakten, die gute journalistische Arbeit ausmacht. Das Fehlen an Objektivität spiegelt indes das Niveau des Journalisten und der TAZ wider. Dieser Artikel beschränkt sich lediglich auf stupide Vorurteile der achso toleranten Genossen. Wortwitz und Humor sieht anders aus.

  • D
    Dirk

    Also, ich finde New York auch schöner als Berlin oder Hamburg - als Chemnitz sowieso.

    Der einzige Fehler am Artikel ist, daß der Author [bisher] vergessen hat eine Artikelserie über die schlimmsten Städte in Deutschland zu starten. Wer schon einmal in Dunkeldeutschlad, also den muffigen Ecken im Westen war, der weiß das im Osten die Sonne aufgeht.

  • M
    Mary

    Sehr krass geschrieben - manchen Chemnitzer macht es selbst traurig, dass die Stadt nicht im Stande ist, dass zu ändern.

     

    Wo soll Niveau entstehen, wenn z.B. Jugendtreffpunkte alle geschlossen werden? Klar, dass da bei vielen jungen Leuten Frust entsteht und es kommt zum so genannten "herum lungern" - und die Generationen prallen wieder mit Unverständnis aufeinander.

    Alt schimpft über Jung und umgekehrt.

    Und für die wichtigsten Dinge ist kein Geld da - aber ein Stadion bauen??

     

    Ich kann nicht alle Worte gut heißen, wer weiß, was der Herr Autor gezogen hat, als er das schrieb...

     

    Vielleicht aber regt es die Stadt einmal zum Nachdenken an.

  • S
    Sandra78

    Ich bin Chemnitzerin mit Leib und Seele und hab lange mit meinem Freund darüber diskutiert, ob der Artikel nun gut ist oder einfach mal wieder jemand auf den Zug aufgesprungen ist, Chemnitz schlecht zu machen. Ganz so sehr an den Haaren herbei gezogen ist der Artikel leider nicht. Mein Freund sagt immer "In Chemnitz werden alle physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt". Ja, das trifft es irgendwo. Die Politik ist nicht immer nachvollziehbar. Allerdings ist es auch keine Art und Weise, wie der geschrieben wurde. Satire gut und schön, aber irgendwann ist auch gut.

     

    (Lieber) Herr Gückel, wir Chemnitzer sind ein eigenes Völkchen, aber toll. Fleißig, klug und bescheiden. ja, manchmal muffig. Schon mal an der Ostsee gewesen? Dort freundliche Leute gefunden? Vergessen Sie es. Ja, der Alters-Durchschnitt ist über dem anderer Städt. Na und? Auch Senioren haben ein Recht auf Leben. Dann eben in Chemnitz. Auch gut.

     

    Liebe Chemnitzer, lasst uns den Artikel zum Anlass nehmen, unsere schöne Stadt besser nach außen zu kommunizieren, denn dort haben wir leider wirklich Defizite. Lasst uns über die Stadgrenzen hinaus verkünden, was für tolle Ecken wir haben. Plattenbauten haben alle, das Gemeckere darüber ist doch schon überholt. Lieber Plattenbauten als Obdachlose, oder? Wäre dem Herrn Gückel doch auch unangenehm.

     

    Fragt nicht, was eure Stadt für euch tun kann, fragt, was ihr für die Stadt tun könnt!

  • C
    Chemnitzerin
  • RG
    Rüdiger, Gunther

    Frei nach Goethe: Getretner Quark wird breit, nicht stark" Seit wann wird Schwachsinn Satire genannt?

  • C
    Chemnitzerin

    Der so genannte Autor (Schmierfink wäre wohl die bessere Bezeichnung), dessen primitive und - die Verkehrstoten betreffend - pietätlose Pöbelei die Bezeichnung "Satire" nicht verdient, sollte ganz schnell von seinem Latte Macchiato lassen, von seinem hohen Roß herabsteigen und sich aus seinem vermutlich in Berlin-Mitte oder am Prenzlauer Berg gelegenen Kiez ins Märkische Viertel (ehemals Berlin-West) oder Marzahn (ehemals Berlin-Ost) begeben. Dort angelangt würde er begreifen, daß die Stadt Chemnitz, in der er sich höchstwahrscheinlich nie aufgehalten hat (sein Mangel an Recherche legt diesen Schluß nahe), damit verglichen eine Augenweide ist.

     

    Eine in der ach so hippen Hauptstadt lebende Chemnitzerin

  • L
    Linda

    Selten so gelacht! Und damit meine ich hauptsächlich die Leserbeiträge.

  • EM
    Evo Morales

    Lokalpatriotismus stinkt nicht erst seit gestern.

     

    Wo sind die anderen Artikel aus der Reihe "Hassreise durch Deutschland"?

  • U
    Uwe

    Spätestens wenn der Respekt gegenüber Unfallopfern auf der Strecke bleibt, ist das gar nicht lustig.

     

    Darüber hinaus finde ich es ziemlich geschmacklos, eine Stadt in Deutschland mit Teilen Nordkoreas, Stalingrad im Winter 43 oder dem Gulag zu vergleichen.

     

    Und: da gibt es doch in Chemnitz tatsächlich kleine Wehwehchen, die hätte man locker auf die Schippe nehmen können! Allerdings hätte man sie eben auch kennen müssen... Schade eben. So gilt: Ohne Fleiß kein Preis.

     

    Nur, Herr Gückel, was werden wohl die Angehörigen der Unfallopfer empfinden, die Eltern von Ronny, Enrico, Jenny, Jens ...?

  • TT
    The Truth

    @Mr. Was geht Sie das an

     

    Kritik ist mit Sicherheit nicht unerwünscht und in manchen Sachen haben sie mit Sicherheit Recht. Wenn man allerdings selber nicht in der Lage ist, einen Satz grammatikalisch richtig zu formulieren und in jeden Satz mindestens drei Rechtschreibfehler hat, wird man nicht nur unglaubwürdig, sondern zeigt außerdem, dass man weder die Bildung, noch das Niveau und damit auch nicht das Recht hat, hier eine derartige Kritik zu üben. Das selbe gilt übrigens auch für den Herrn Gückel, dessen rhetorische und sprachliche Qualitäten, nichtmal für eine Schülerzeitung ausreichen.

  • J
    J.Bakajsza

    Hoffentlich ist unter dem Sitz von Herr Gückel´s Auto nicht auch noch ein kleines dreckiges Stück Chemnitz das den Wagen auch fortbewegen kann. Das wäre ja peinlich.

  • D
    desAutorsFreund

    Wie der Autor hier vom Mob gelyncht wird. Getroffene Hunde bellen eben.

  • E
    Eric

    Ein Hallo an die TAZ-Redaktion im kunterbunten Berlin!

     

    Zuerst sei eine Frage erlaubt. Spiegelt der "Satirebeitrag" über Chemnitz das Niveau der TAZ, oder sind das noch die Nachwehen einer misslungenen Silvesterparty in Berlin oder doch vielleicht im so farbenprächtigen Oberfranken, an denen Herr Gückel litt, als er diesen verfasste? "STADT DER MODERNE", klar, meiner Meinung nach ist dieser Slogan sehr überzogen und verdient eine mittlere Dosis Spott, aber warum zieht ein bayrischer, pardon fränkischer Journalist einer linksalternativ geprägten Zeitung die Überbleibsel eines kommunistischen Staats durch den Dreck, die wir Menschen zu verdanken haben, welche sich gerne GenossInn nannten oder noch nennen? Hat er vielleicht den falschen Verlag gewählt? Neben veralteten Plattenbaufloskeln, welche extrem ausgekaut sind (Psst...übrigens die Platte gibts sogar in München oder Hannover und Berlin in Hülle und Fülle), wird sich über menschliches Leid wie Tod im Straßenverkehr, boshaft lustig gemacht und mit Sicherheit kennt die Redaktion nicht einmal die genauen Umstände. Und noch immer nicht genug, gefolgt von "rammelnden Hartz-IV Empfängern", schimmelnden Pflaumen und Gulag, schreibt sich ein Herr Gückel in Rage und beleidigt Menschen auf einer niveaulosen Ebene. Mit Satire hat das nichts zu tun, schmunzeln konnte ich keinesfalls. So, Herr Gückel nehmen sie doch mal bitte den Besen und reden nicht nur vom Schmutz und bringen Verbesserungsvorschläge für Chemnitz...oder fehlt's da etwa auch an Einfallsreichtum???

  • T
    Traumhaft

    Vielen Dank! Wer mal mit offenen Augen durch einige Städte in Ost und West gegangen ist, lacht nicht nur über den gelungenen Beitrag sondern weint auch ob seines Wahrheitsgehalts!

     

    «Es lastet auf diesem Land der Fluch

    der Mittelmässigkeit» frei nach Tucholsky

  • K
    karl_marx

    "Berliner Luftpumpenmentalität":

     

    der scribbler hat noch nix von solch aufstrebenden und leuchtenden städten, wie delmenhorst od. dortmund gehört?! und von satire versteht der nix!

     

    die kommentare sind gut:))

     

     

    ps: meinen sie das ernst oder ist das satire: "für taz-artikel zahlen"?

  • DO
    Der Ossi

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich kann Sie sehr gut verstehen. Ich wäre auch neidisch, wenn ich sehen müsste, wie positiv sich eine Stadt wie Karl-Marx-Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat, während Ihre Heimat Oberfranken immer noch dass ist, was es seit 1945 ist: Tiefstes Zonenrandgebiet mit einem Dorf namens Hof (und 1 Hochhaus) als Oberzentrum, welches doch immer noch von der Zonenrandförderung und den Zuwendungen aus den alten und neuen Bundesländern lebt.

     

    MfG

     

    Der Ossi

  • E
    Einstein

    Meiner Meinung nach ein gelungenes Beispiel dafür, dass Satire weder vorbehaltlos (auf irgendeine Art und Weise) humorvoll sein muss noch unbedingt zum Nachdenken anregt. Selbst einige Jahre in Chemnitz lebend kann ich den „Kreuzchenboom“, wie es der Autor nennt, insbesondere als stilistischen Aufhänger des Artikels in keiner Weise nachvollziehen.

     

    Doch letztlich zeigen die zahlreichen Leser(innen)kommentare ein nicht unkritisches Publikum - das jedenfalls kann man dem Artikel Positives abgewinnen.

  • UN
    Uli Neubert

    Ihren Kommentar hier eingeben

    Gückel`s Chemnitz-(Satire?) Beitrag

     

    Schade um die vielen "Genossen", welche,aus welchen Gründen auch immer, die taz unterstützen oder vielleicht sogar kaufen.

    Es wird für Gückel's Karriere keine Empfehlung sein, diesen taz-Beitrag geschrieben zu haben.

    Da sind mir solche Taschenspieler wie zu Guttenberg oder Wulff schon lieber, welche das Volk auch mit "Geschichten aus dem Leben" über den Eimer halten, aber das eben mit etwas mehr Intellekt.

    Chemnitz wird diese "Satire" sicher überleben, aber der Autor wahrscheinlich nicht mal das Ende der taz.

    Liebe Berliner, macht weiter so mit eurer Rekord-Kommunalverschuldung - wir geben Euch doch gern weiter die Steuermittel für das Großkotz-Berlin- aber geht uns nicht weiter auf den Docht mit der Euch eigenen Arroganz.

    Ihr dürft ja von mir aus auch weiter die Grössten bleiben .....

     

    U.Neubert

    Jahnsdorf

  • I
    ines

    Hallo Herr Gückel,

    ich habe selten so gelacht und das als Chemnitzerin.

    Wie wäre es mit einem Reiseführer, ich denke die Region hat noch einige Leckerbissen zu bieten.

     

    Der Artikel ist einfach nur herrlich und als Satire einfach klasse, weiter so.

  • N
    nischel

    DANKE!!!

    als mensch, welcher große teile seiner juvenilen phase in diesem drecksloch verbracht hat, danke ich für diesen satirischen artikel.

    einziger grober schnitzer des autors, und somit kritikpunkt ist, dass vergessen wurde zu betonen, dass gefühlte 89% dieser strukturschwachen stadt mit konsumtempeln und einkaufspassagen (freizeitbeschäftigung und partnerbörsen für mandys und ronnys) zugeschi... sind.

  • H
    Hindenburg

    "Fühlst du dich von jemandem beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn."

    (Sprichwort)

     

    - Und (fast) alle so: "Yeah!"

     

    "Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint."

    (Sprichwort)

     

    - Bingo!

     

    An alle anderen: Danke, Ihr habt's begriffen!

  • Y
    yumyum

    Aha, Herr Gückel erklärt dem lokalem Fernsehen seine Witze. Das ist sehr sehr peinlich Herr Gückel, das wissen sie. Und es ist nun auch nicht wirklich wahr, dass ihr, hm sagen wir "Text", verkannt wurde. Ihre Talentfreiheit, was das Verfassen von satirischen oder zumindest komischen (wobei irgendwie komisch ist er schon, ihr "Text") betrifft, ist nicht wirklich das Problem der Leser, sondern ihr Handicap (dt. Behinderung).

  • S
    SkimmingShark

    Also ich denke, man sollte wegen des Artikels nicht so hart mit Herrn Gückel in’s Gericht ziehen. Es ist doch offensichtlich, dass der Mann in’s Bett gehört. Er redet im Fieber! 100pro! Ein Opfer der Klimakatastrophe!

    Und mal ehrlich, es ist ja auch nicht alles falsch, was er über Chemnitz sagt. Das Flair von Berlin Kreuzberg wird Chemnitz nicht erreichen: Die anheimelnde Atmosphäre brennender Autos, lustig fliegende Pflastersteine zu besonderen Festtagen, hin und wieder kleine Multikulti-Raufereien auf S-Bahnhöfen, um sonst unbeachteten Mitmenschen zu einem mehrwöchigen Krankenaufenthalt zu verhelfen. Das hat doch was, oder? Die TAZ selbst hegt ja schon seit längerer Zeit Sympathien für solcherlei Freizeitaktivitäten.

    Und wir Chemnitzer dagegen: Wenn wir nicht gerade arbeiten sind wir mangels solcher Highlights darauf angewiesen, uns mit anderen Dauerfrustrierten in Theatern und Museen zu verkriechen oder uns in Kneipen aufzuhalten, in denen nicht mal junge aufstrebende Unternehmerpersönlichkeiten als fliegende Händler das Speisen- und Getränkeangebot durch POT oder Speed ergänzen.

    Wir sind stolz, weil unser Stadtpark und der Schlossteich so viel grün in die Statt bringen. Wer mal zum 1.Mai in Kreuzberg war weiß, wie grün es dort sein kann: Hunderte große grüne Autos, manche davon spritzen lustig mit Wasser. Tausende ganz in Grün gekleidete und mit stylischen Accessoires wie Helmen und Schilden ausgestattete Männer, die sich zu immer neuen Formationen zusammenfinden. Das ist wahres Großstattgrün. Oh wie erbärmlich wir Chemnitzer doch sind!

     

    Und trotzdem werde ich in Chemnitz bleiben, obwohl ich ein „Zugezogener“ bin. Ich liebe diese Stadt! Mit all ihren Schönheiten und Hässlichkeiten, mit den Menschen die manchmal provinziell, aber überwiegend aufgeschlossen und freundlich sind.

     

    Schwester --- 3 Aspirin für Herrn Gückel!

     

    PS: Nun habe ich mich auch mal im Genre der Satire versucht. Ich hoffe, der Stil ist genau so lausig wie der von Herrn Gückel. Weil … wenn man mit so viel Dünnem in Deutschland Geld verdienen kann, werde ich auch Journalist (lol).

  • C
    Conny

    Kinder, was soll die Aufregung?

    Hier trifft doch ein altes Sprichwort absolut:

    Was juckt es eine alte Eiche, wenn sich ein Schwein dran wetzt!

  • K
    KMS65

    Es stimmt alles: Chemnitz hat ca. 245.000 Einwohner, davon 244.996 Nazis (außer meine Familie). Fast alle heißen Ronny bzw. Nancy und wünschen sich nichts sehnlicher, als schnell hier weg zu kommen und in Dresden oder Leipzig wohnen zu dürfen.

    Die Grauheit der Stadt ist kaum zu ertragen, Farbe gibt es in Sachsen nur in den o. g. Superstädten. Außer Bockwurst und Dosenbier essen die Leute hier nichts anderes, weil sie nichts anderes kennen.

    Dies kommt einfach daher, weil die Leute in Chemnitz unglaublich dumm sind.

    Jedoch gibt es versteckt im Untergrund einige wenige (Nazis?), die gelegentlich die TAZ lesen und bis jetzt dachten, dies sei eine lesenswerte Zeitung jenseits des Mainstreams. Sie haben sich schwer getäuscht.

    Satire darf zwar alles, aber es sollte dann auch wirkliche Satire sein. Die kann ich im Text wirklich nicht entdecken. Trotz aller Offenheit und Toleranz, Scherzen unserer Stadt gegenüber (die gibt es schon immer) sollten doch solche Beleidigungen wie im o. g. Artikel unterbleiben.

  • HK
    Holger K.

    Peinlich, plump, niveaulos.

     

    Das nächste mal sollte der Autor mal bei den Profis schauen wie sowas gemacht wird:

     

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/stadtentwicklung-chemnitz-das-muss-alles-seine-ordnung-haben-1894211.html

     

    Im Gegensatz zu dem Senf hier, konnte man sich über den FAZ Artikel köstlich amüsieren.. :)

     

    Grüße

     

    Holger

  • J
    Jung

    völlig ungerechtfertigt, total daneben und verachtend!!!....kein wort ist wahr!!!

  • KH
    Karl-Peter Höpfner

    Werter Herr Gückel,

     

    was hat Sie in Ihrem Leben so ruiniert, dass Sie ein solch gehässiger Mann geworden sind. War es Ihre Kindheit in Franken, Ihr Studium in Mittweida oder ist es die Perspektivlosigkeit Ihrer Arbeit?

     

    Ihr "Artikel" hat nichts mit Satire zu tun, Ihr "Artikel" ist eine Unverschämtheit und an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Wahrscheinlich haben Sie mal bei einem Ihrer Besuche in Chemnitz eine, entschuldigen Sie den Ausdruck, auf die Fresse bekommen.

     

    Sie sollten mal nach Wuppertal fahren, denn wenn Sie Chemnitz hässlich finden, werden Sie Wuppertal, wo es heute noch ausschaut wie Wladiwostok '76, lieben.

     

    Und nein ich bin kein Chemnitzer, ich bin Berliner - und auch Berlin hat extrem viele schlechte Seiten, die schlechteste ist die TAZ, aber dass ist ja bereits bekannt.

     

    PS. Ihr "Artikel" wäre nicht mal in der Bild-Zeitung oder bei Sendeformaten von RTL 2 gut aufgehoben, da selbst dort ein Minimum von Niveau, wenn auch ein sehr geringes, gefordert ist.

     

    Mit weniger freundlichen Grüßen

     

    Karl-Peter Höpfner

    Berlin Hohenschönhausen den 05.01.2012

  • H
    Horst

    Interessanter Artikel, das mit den geblendeten war mir neu, aber es ist doch ein schönes Beispiel für unsere Stadt. Das dies Satire sein soll ist doch recht schwer erkennbar, aber ... naja ... Mittweida ist ja auch nicht der Nabel der Welt.

    Komisch ihr Internetauftritt ist auch etwas dünner geworden ...

    Herr Gückel, sie machen doch nich den klassichen Wulff oder? Medientechnik und Journalismus sind ja auch Satire oder ;)

  • J
    Jürgen

    Ich bin Chemnitzer und mich stört hier auch die Verschlafenheit der Stadt. Die "Stadt der Moderne" ist viel zu selten zu bemerken.

    Aber was soll ich mich aufregen über irgendeiner Artikel in einer linksalternativen Zeitung mit nur geringer Auflage? Eine Zeitung von Wirrköpfen für Wirrköpfe - wahrscheinlich abbonieren die "Autoren" die ihre eigene Zeitung, um überhaupt irgendeine Auflage zusammen zu bekommen....

    Die taz interessiert doch genauso wie ein umgefallenes Fahrrad in China.

  • VE
    Von einem Nichtchemnitzer

    Sehr geehrte taz,

     

    ich weiß nicht, was für ein Problem Herr Gückel hat, oder welche Mittel er nimmt, die ihn derart benebeln. Ich weiß jetzt nur, warum ich ihre Zeitung bisher nicht gelesen habe, und das auch in Zukunft besser lassen werde. Wer solche Autoren zulässt, scheint selbst keinen Durchblick mehr zu haben.

     

    Im Prinzip habe ich mit Chemnitz nur bedingt zu tun, ich habe dort Ende der DDR-Zeit studiert und arbeite seit ca. 10 Jahren dort. Ansonsten wohne ich im Vogtland, das sicher nach Herrn Gückel unter dem Titel eines Waldgebietes mit kauzigen Eingeborenen rangieren würde. Zweifellos ist Chemnitz keine Perle deutscher Städte, und mag sich der Wende auch erst 10 Jahre später bewußt geworden zu sein, aber es ist eine Stadt, in der viel getan wurde, mit einem inzwischen attraktiven Stadtkern und mit Kultur, die weit über die Landesgrenzen für Aufmerksamkeit gesorgt hat, und dies auch noch tut und vielem mehr.

    Ich kann nur empfehlen: Lassen Sie das den letzten Artikels dieses Schreiberlings sein und entschuldigen Sie sich als Zeitung für diese Verfehlung bei Ihren Lesern.

  • P
    P.Seidel

    Von der taz hätte ich einen so einen unverschämten Artikel nicht erwartet. Sie sollte den Schmierfinken des Artikels in die Hochburg der Hartz 4-Empfänger entlassen, womit ich nichts gegen Hartz 4-Empfänger gesagt haben möchte. Sie sind leider nur das Ergebnis einer verfehlten Politik, an der fast alle Parteien Schuld tragen. In so einer Stadt wie Berlin wo es das "Überall Hinkackrecht für Hunde" gibt, wo der Dreck überall rumliegt, wo man den Zerfall der Zivilisation auf Schritt und Tritt erleben muß, von wo der stinkende Manchester-Kapitalismus regiert wird, in so einer Stadt sollte man nicht mit Steinen werfen.

     

    Mit Chemnitzer Grüßen P. Seidel

  • P
    Pfanni

    Für Herrn Gückel habe ich nur ein tief empfundenes "Herr vergib ihm, denn er weiß nicht, was er da schreibt" übrig.

     

    Aber an die Redaktion habe ich noch einige Fragen.

     

    Warum werde ich als Kommentierer belehrt: "taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren" und warum gilt das nicht für den o.g. Autor?

     

    Wieso konnte der Artikel unter dem Titel "Die Wahrkeit" erscheinen? Im Interview, das Hr. G. gestern Sachsenfernsehen gab, musste selbst er zugeben, dass sein Beitrag nicht "seriös", sondern "satirisch" gemeint sei. Mag sein, aber auch unter "satirisch" verstehe ich was anderes.

     

    Anscheinend kann man sich bei der taz ungestraft über Gulag und Verkehrstote lustig machen. Vermutlich wird es dabei nicht bleiben. Wann wird es "Satiren" über Konzentrationslager, Gaskammern und Massenerschießungen geben?

     

    Die "über 11.000 GenossInnen und mehr als 50.000 AbonnentInnen" sollten sich überlegen, wie lange sie der taz die "Unabhängigkeit" ermöglichen wollen, Beiträge wie die des Herrn G. zu veröffentlichen.

  • T
    Tim

    Also ich bin in KM-Stadt geboren, in Chemnitz aufgewachsen und wohne seit einiger Zeit in Potsdam. Ich finde solche Artikel und die darin enthaltene Meinung zu Chemnitz immer wieder faszinierend. Man sollte sich von derlei Schwachsinn nicht zu sehr aus der Ruhe bringen lassen. Wer Chemnitz kennt, weiß dass nicht alles golden glänzt, es aber auch kein ostdeutsches Tschernobyl ist. Es gibt Menschen wie Mr. Gückel, die aus ihrer Berliner Bedeutungslosigkeit gern mit solchen pseudosatirischen Artikeln ausbrechen möchten. Oder war das Studium an der FH in Mittweida eine so prägende Zeit? Armer Kerl.

     

    Halten wir es mit Kraftklub, "Ich will nicht nach Berlin" (http://www.tape.tv/musikvideos/Kraftklub/Ich-will-nicht-nach-Berlin).

  • DE
    Der Erdenwanderer

    @Neuhasstler

    Du bist Dir schon im Klaren das Drohungen eine Straftat sind?

    Wäre ich Herr Glückel, würde ich gegen Dich Anzeige erstatten.

  • R
    Robert

    Die TAZ hat in diesem Artikel die Grenzen des Anstandes und der Pietät überschritten.

     

    Wer Späße über die Opfer von Tschernobyl, den Gulag oder auch Verkehrstote macht, gehört "abgeschaltet".

     

    Eine Stadt und deren Bewohner nach Beliebigkeit zu beschimpfen, hat nichts mit Satire zu tun.

     

    Der Vorstand der TAZ (Andreas Bull, Ulrike Herrmann, Jörg Kohn, Bernd Pickert, Karl-Heinz Ruch) und der Aufsichtsrat (Astrid Prange de Oliveira, Johannes Rauschenberger, Hermann Josef Tenhage, Stefanie Urbach (stlv.), Bernd Müllender (stlv.) ) sollten sich Gedanken über einen neuen Chefredakteur machen, um solche Artikel zu verhindern.

     

    Auf die rechtlichen Schritte der Stadt Chemnitz gegen die TAZ bin ich ebenso gespannt.

     

    Lesenswert finde ich die vielen und vielfältigen Kommentare.

  • M
    Marc

    ich finde es wirklich zielführend, daß solche oberfränkischen Schwachköpfe anscheint zunehmend nach Berlin verbannt werden !

    Das macht Sachsen und Oberfranken noch viel lebenswerter.

     

    Dummerweise war Sachsen bekanntermaßen das einzige Bundesland mit einem Haushaltsüberschuß 2011. Vielleicht sollte die Redaktion der TAZ der Berliner Luftpumpenmentalität gegensteuern, indem Sie Berliner Weisse mit Schuss oder Currywurst mit Brot verkauft. Dann würde Ihr Bestehen auch einem volkswirtschaftlichen Zweck dienen und unser oberfränkischer Artikelschreiber kann ja noch ein paar Weizen dazu sponsern. Damit müßte er sich doch auskennen, gell ??

  • R
    Robert

    Chemnitz hat eine sehr große, sehr schöne und bedeutende Geschichte und wirkt weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Architektonische Meisterwerke kann man verteilt in der ganzen Stadt entdecken und welche Stadt kann schon behaupten ein Hallen-Bad im Bauhausstile zu haben. Nur weil die Chemnitzer schon immer bescheiden waren und es hoffentlich auch immer bleiben werden, heißt das nicht das es keine liebenswerte und schöne Stadt ist.

     

    An Ihrem Artikel kann man ganz klar erkennen dass Sie sich nie mit der Stadt Chemnitz auseinander gesetzt haben, Sie diese Stadt nie kennenlernen durften und offensichtlich in den letzten 10 Jahren nicht bewusst besucht haben.

    Sie wissen hoffentlich, dass „unliebsame Zeitgenossen“ zur DDR-Zeiten oft auch Künstler und Gelehrte waren und ja, solche sind nach Chemnitz gekommen aber was sollte daran schlimm sein?

     

    Ich habe schon etwas Mitleid mit Ihnen, Sie müssen solch einen schmutz schreiben um Geld zu verdienen? Ich will nicht wissen was Sie unternehmen um sich einen Ostseeurlaub zu finanzieren.

  • J
    Jens

    Nach den gesrigen Statements ihres geschätzten Schreiberlings Hr. Gückel wird es nicht besser.

    Er äußerte ja, "dass viele Leser nicht erkannt hätten, dass es sich um Satire handle sei deren Problem und nicht seins". Nun ja, dass es wohl eigentlich ein satirischer Artikel hätte werden sollen, wenn denn da die entsprechendne handwerklichen Fähigkeiten beim Author sichtbar geworden wären, das ist sicher vielen Lesern aufgefallen. Um so gravierender ist der Fehler in der Qualitätskontrolle der taz, wenn man Satire nicht von Dreck zu unterscheidne vermag? Getroffene Hunde bellen, meint Hr. Gückel? (eigentlich getreten, nicht getroffen) Aber ich möchte mit einem anderen Sprichwort antworten: "Der Hund kann den Mond anbellen, anpissen kann er ihn nicht!"...

  • U
    U.H.

    Einen schönen guten Tag Herr Gückel,

     

    ...Herr Gückel ist hässlich, schief, grau, unförmig... ach ich kenne den Herrn ja gar nicht!!

     

    unglaublich oder ?!

  • M
    Marxtown

    Ein Wunder das soviele Chemnitzer hier schreiben können, obwohl wir alle kein Internet haben. Aber sitzen wir lieber weiter in unseren Erdhölen und warten auf unseren Tod in der hässlichsten Stadt der Welt... lächerlich!

  • B
    Balou

    Ingolf Lück hat in seiner Wochenshow auf Sat 1 auch gern über Chemnitz gelästert. Daraufhin hat man den Herrn Lück nach Chemnitz eingeladen und ihm die Stadt mal gezeigt. Er soll wohl ziemlich beeindruckt gewesen sein. Ab da war Cottbus in der Schusslinie.

  • G
    Gaston

    Solche Städte entstehen nun mal, wenn man Kommunisten an die Macht lässt. Wenn die linken an die Macht kommen, sieht es in ganz Deutschland so aus.

  • E
    Eule

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    die Kommentare, welche Sie gegenüber der Freien Presse gegeben haben, unterstützen den Eindruck, den ich nach dem Artikel der TAZ von Ihnen hatte.

     

    Zítat Freie Presse Chemnitz: "Und im Übrigen gebe es da offensichtlich ein großes Missverständnis: "Bei dem Text handelt es sich um eine Satire, die überspitzt. Nicht um eine Reportage", betont Gückel. Dass viele Leser dies offenbar nicht erkannt haben, ist in seinen Augen in erster Linie deren Problem, nicht das des Artikels."

     

    Arrogant, unwissend, ohne es in den Vordergrund stellen zu wollen, ein echter "Wessi"! Anstatt einfach zu sagen, es war übertrieben und sich dafür offiziell zu entschuldigen, werden wieder die Leser als mehr oder weniger blöd hingestellt. Schließlich ist es ja deren Problem, wenn die das nicht verstehen. Satire ist sowas wie Volker Pispers, Dieter Hildebrand oder Urban Priol, die sich zu einem Thema informieren, Inhalte erarbeiten und dann die Sachverhalte überspitzt darstellen. Dort kann man sagen, hart, aber er hat recht. Was Sie als Satire verkaufen, ist eine Beleidungen an der Stadt und den Menschen, welche dort leben. Sie machen Sie zu Menschen zweiter Klasse. Desweiteren sollte jemand, der mit rund 30 Jahren Karl-Marx-Stadt nur vom Hörensagen kennt, sich mit derartigen Äußerungen sehr zurückhalten. Das kennt man allerdings, das im Westen Deutschlands alle genau oder sogar besser wissen, wie es in der DDR war. Traurig, für welche Unart der ein oder andere Baum sterben musste, um das Papier zu fertigen, auf dem dieser Mist gedruckt wurde.

  • M
    Maria

    Es ist beschämend und befremdlich, wie sich ein "Uhiesscher" über eine Stadt lustig macht, die er vielleicht an einem oder zwei Nachmittagen gesehen hat.

    Es hat auch nichts mit Satire zu tun, wenn man sich über junge Menschen belustigt, die aus welchem Grund auch immer auf den Straßen rund um Chemnitz ihr Leben verloren haben - schon mal an die Hinterbliebenen gedacht? Das ist ein Schlag ins Gesicht!!!

    Aber vor allem macht es mich traurig, dass der verantwortliche Chefredakteur der Veröffentlichung dieses Artikels zugestimmt hat.

    Auch wenn Meinungsfreiheit "eines der kostbarsten Rechte des Menschen ist", hat diese dort ihre Grenzen, wo die Gefühle anderer mit Füßen getreten werden.

  • FS
    Franz S.

    Vielen Dank lieber Autor! Wie lange musste die Welt auf diesen Artikel warten... Da sieht man mal wie diese Stadt auf Außenstehende wirkt!

     

    Endlich mal einer der sich vielleicht etwas satirisch überspitzt über diese "Möchte-Gern-Stadt" auslässt! Über eine Stadt, die eine Oberbürgermeisterin hat, die Kulturgut und Denkmäler vergammeln lässt und indirekt den Sozialhaushalt zusammenkürzt um einem 3.Liga-Verein ein Stadion zu schenken... Fehlt nur noch ne Formel-1 Strecke in der Stadt der Moderne... Oder wie wäres für euch Chemnitzer mit einem olympischen Dorf oder darfs vielleicht doch noch etwas mehr sein...!?!?!?!?

     

    Und über die Einwohner, die einem Vormittags so in der Fußgängerzone zwischen Innenstadt, Discounter, Getränkemakrt und Heckert-Gebiet mit einem klimpernden Plastebeutel bewaffnet begegnen, brauchen wir auch nicht weiter zu reden...

  • W
    Windi

    Dieser Artikel ist einfach nur primitiv und dumm. Und Satire sieht anders aus.

    Schade, dass die taz sich zu so einem Schwachsinn herab lässt.

  • H
    Hutholz

    Ich lebe gern in meinem Mehrfamilienhaus, von wo der Blick über das liebliche Erzgebirgsvorland schweift, das Zentrum mit 2 Straßenbahnlinien schnell und oft erreichbar ist, ich - anders als in anderen Sozialwohnungsbausiedlungen Deutschlands - keine Angst vor Idioten haben muss, da das Gebiet dank engagierter EinwohnerInnen gut sozial durchmischt geblieben ist und ich meinen täglichen Bedarf in 10 Minuten mühelos im nahegelegenen Mini-Einkaufszentrum erledigen kann. Für diese paradiesischen Zustände zahlt man dann noch eine Miete, die warm für eine Zweizimmerwohnnung tw. noch nicht einmal soviel kostet wie ein 8m²-Zimmer in einer 4er-WG in anderen deutschen Großstädten.

     

    (Fast) Alle, die sich enttäuscht von Chemnitz mal in der Welt umgesehen haben, mussten doch feststellen, dass der Mensch nie zufrieden - die Stadt Chemnitz aber nicht die Schlechteste ist - auch wenn man hier unter Umständen nicht bleiben kann.

     

    Und nicht zuletzt gilt der Spruch: "Nicht Mauern, sondern Menschen machen Städte." Auch wenn die Zahl der Verbitterten in Chemnitz sicher nicht sinkt, so haben doch über die Zeit sehr viele Zugereiste und UreinwohnerInnen die Stadt als liebenswürdig erkannt. So auch meine Eltern, die beide nicht aus Chemnitz stammen.

     

    Wir - sicher nicht die Minderheit der ChemnitzerInnen - freuen uns über das Erreichte und sehen die vielen Probleme unserer Stadt als Herausforderung, um deren Beseitigung wir stets bemüht sind, damit unsere Gäste und Neu-ChemnitzerInnen den Begriff "Heimat" möglichst schnell mit "Chemnitz" verknüpfen können.

     

    Das man mit einer gesunden Portion Optimismus in Chemnitz viel bewegen kann, beweist mustergültig unsere Kunstsammlungs-Chefin Frau Mössinger, die nicht einmal aus den neuen Bundesländern stammt. Sie verhalf den Kunstsammlungen zu internationalem Ruf und ist heute eine überzeugte Botschafterin unserer Stadt.

     

    Statt uns auf unserer Geschichte auszuruhen, schreiben wir unauffällig, aber fleißig daran, dass unterscheidet uns ChemnitzerInnen von den anderen sächsischen Großstädten, auch wenn wir mitunter etwas wehleidig sind.

     

    Gebt Eurem Zorn und Ehrgeiz das Ziel, unsere Stadt zu gestalten - nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wir wollen ja nicht so verbittert wie der Autor enden.

     

    Wir wollen unser l(i)ebenswertes Chemnitz gestalten!

  • M
    MW-Absolvent

    Hm, weiß gar nicht warum viele hier den Artikel über das ehemalige "Ruß-Chams" so für voll nehmen. Bereits nach "Abseits der Plattenautobahn ..." ist doch wohl endgültig klar, dass es hier nicht um etwas ernsthaftes geht.

     

    Eine Bewertung des Artikels lohnt nicht, ich kann mir aber als Absolvent eines technischen Studiengangs der Einrichtung, die *seufz* auch der Autor besuchte, eine Anmerkung zu den "FH Mittweida" Kommentaren nicht verkneifen.

     

    Mittweida ist KEINE Journalistenschule und hat keinen Journalistik Studiengang!

     

    Mittweida ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule_Mittweida ) ist traditonell eigtl. schon immer eine ingenieurtechnische Einrichtung gewesen.

     

    Ab 1994 wurde ein Studiengang Medientechnik angeboten, anfangs im Fachbereich Elektrotechnik angesiedelt. Ursprünglich war die Intention vermutlich wirklich TECHNIK, Rundfunk Fernsehen & Print.

     

    Da es zu der Zeit nicht sehr viele Angebote in dieser Richtung (und mit den niedrigeren Zugangsvoraussetzungen -> FH reicht Fach-Abi) gab, setzte ab Mitte der neunziger ein - für Mittweidaer Verhältnisse - bundesweiter "run" auf Medientechnik ein. Die Studienplatzbeschränkung wurde durch Einschreiben in Elektrotechnik und dann Wechsel fachbereichsintern im 1. Semester zu Medientechnik umgangen.

     

    Das hat auch etliche Irrlichter angezogen (davon einige auch an renommierteren Einrichtungen abgewiesene :-) ) und der Studiengang entwickelte eine gewisse Eigendynamik. Ich kann mich an eine Demonstration der Medien_techniker_ erinnern, auf der ein Transparent mit "Nur mit Transistoren sind wir verloren" eigtl. alles aussagt, man wollte wohl eher eine journalistische Ausbildung.

     

    Der Fachbereich Medientechnik kann sicherlich auch einige Erfolge vorweisen (z.B. Mediennacht), er hat auch eine gewisse Evolution durchmachen und sich gegen die Etablierten (BWL, E-Technik, Informatik, Maschinenbau) durchsetzen müssen.

     

    In den Anfangsjahren hat oft auch der Größenwahn regiert. Einige lustige Filmchen wurden produziert, allerdings auch oft gefühlte 30sec Handlung und 5min Abspann mit allen Mitwirkenden bis zum Hund vom Nachbarn. Man wollte klotzen (eine der ersten Multimedia-Hochschulinformations-CDs brachte damals gängige Rechner zum Stillstand) und versuchte in der Medien-Welt der Großen mitzuspielen.

     

    Mittlerweile ist MT ein eigener Fachbereich, vieles hat sich eingerichtet. Manche habens geschafft, andere sind halt Mittelmaß geblieben.

     

    Ein MW-Absolvent

     

    PS: Eins kann ich mir zum Abschluss auf den damaligen Möchtegern-Journalistik-Anspruch der MT-ler nicht verkneifen: Eine Campuszeitung für Studenten, (welche den Namen auch verdient) mit dauerhafter Präsenz hatten sie zu meinen Zeiten nicht hinbekommen ;-)

  • B
    Blunamaxl

    Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald ein[hier muss ein Leerzeichen hin, Anm. des Verfassers]Redakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

     

    Das stand da und ich wollte schon auf "Abschicken" klicken, wäre aber sicher nie veröffentlicht worden.

    Eigentlich Danke liebe taz, derzeit diskutieren wahrscheinlich mehr Leute über Chemnitz als die taz je Leser haben wird.

     

    ...und was sagte Madonna in den frühen 90ern: "Lieber ein schlechtes Image als gar keines!"

  • R
    Rettergirl

    Unter welchen einfluss von realitätsverzerrenden Drogen stand der Autor dieses Textes????

     

    kommt einem glatt das kotzen bei so einem Bericht...

     

    Chemnitz ist wahrhaftig nicht de schönste Stadt aber es gibt echt hässlichere Städte ich selber habe eine zeit in baden württemberg gelebt da gibt es für meine begriffe schlimmere städte....vorallem ist die Bevölkerung von schemnitz nicht so kotzig abgehoben und bekommen höhenflüge....

     

    Verkehrstote gibt es nicht nur im Osten... die gibt es überall...

     

    ich muss ganz ehrlich sagen ich bin immer wieder froh in Chemnitz und Umgebung zu sein und zu leben....

     

    Vielcht sollte sich der Autor doch mal unsere Region selber anschauen...

  • RP
    Rudolf Peter

    Nun bin ich froh, dass ich die TAZ nicht bestellt habe.

    Für so einen Quatsch gebe ich mein Geld nicht aus.

    Aber auch ein Journalist muß ja bei dem Bäcker seine Semmeln bezahlen.

    So macht man sich überflüssig !

     

    R.Peter

  • F
    Flashback

    also echt das sind die chemnitzer...aggressiv,antidemokratisch und über sich selber mal lachen, können sie auch nicht und die hahrte,aber ehrliche satire haben sie auch nicht verstanden......ich lebe seit 36 jahren heir und muss selber lachen wie unlocker diese Stadt ist!!!!..warum sind denn von stolzen 350000 menschen nur noch 150000 übrig..huch ach ja die eingemeindung..von der fläche ist chemnitz so gross wie dresden..lach lach!..jetzt sind es wieder 220000...na? warum? die chancen die chemnitz hatte z.b. mit Brühl? sind leider verspielt.. ...ach ich selber empfinde die stadt total aggressiv ,das fängt damit an ,das man fahrrad fährt und niemand mach paltz,die chemnitz klotzen blöd wenn man mal rot über die ampel geht ,wie in der tiefsten provinz und meckern nur rum...,an der grilltanke nur freaks die rum hängen die nicht freundlich sind,klatzen am ganzen körper tatoos....überall behörden kunden von herr runkel,harz4 security am saturn....ich kenne was keine ecke mehr wo gute laune ist ,ausser brückenstrasse die "partymeile" :D ...ne mir wird es schlecht..nur stadt der RUHE und ORDNUNG es lebe die Vernormung! ja kein lärm alles kaputt und die gründerhäuser reissen sie auch noch weg..die ggg korrupt,gunzenhause e flop..die stadt besteht nur noch aus stadtteilen wie ein dorf mit alten leuten und spiesern...

  • B
    Ben

    ...Ich wohne in der Nähe von Chemnitz, studiere in Chemnitz und Freizeitmäßig (Freunde, Konzerte, Kino etc) verbringe ich auch so manches Stündchen in Chemnitz...

     

    ...Als mir dieser Text vorgetragen wurde musste ich mehrmals lachen und schmunzeln, vor allem im nachhinein, als sich die vortragende Person über diesen "scheiß" Text, der "BILD"-Niveau hat aufregte....im Stillen lachte ich mir ins Fäustchen, dass die betreffende Person die Möglichkeit einer Satire nicht mal in Erwägung gezogen hat...

     

    ...Ich wies sie auf eine Satire hin, was dann damit abgeschmettert wurde, dass das doch unter aller Sau sei, worauf ich konterte, dass sie wohl unter Satire nur das versteht, was nicht gegen irgendein Interesse/Ort/Gutfinden ihrer selbst geht, sondern hauptsache gegen andere.....

     

    ...dieses Verständnis haben wohl auch ziemlich viele andere Kommentatoren hier aufzuweisen...schade eigentlich, zumal so mancher Kommentar glatt in der "BILD" stehen könnte, so sehr trieft das ganze vor Dummheit (das ist SATIRE und KEIN Reisebericht etc) und Arroganz (siehe meine Erläuterung vom Satireverständnis)...

     

    Ich als gefühlter Chemnitzer habe mich mit dem Text sehr amüsiert und bin nicht gekränkt...Satire darf und muss alles können...

     

    herzlichst

  • T
    Tono

    Und bei Rainald Grebes "Brandenburg" lachen und singen sie mit. Ich sehe zwischen diesem Artikel und dem Lied keinen Unterschied. Geheuchelter Stadtpatriotismus die meisten Kommentare hier.

  • J
    jensi

    Wie krank muß man sein, um so einen schwachsinnigen Artikel zu schreiben ? Insgeheim baut das aber alle Chmenitzer bestimmt auf. Also eigentlich Danke.

  • U
    Ulli

    Ich arbeite (und wohne gelegentlich) in Chemnitz und muss sagen: Die Stadt hat es in Teilen verdient verarscht zu werden. Selten habe ich ein so selbstgerechtes Verweilen im Provinz-Phlegma erlebt wie dort. Leider ist der Text nicht lustig geworden. Denn für Satire biete "Rußchamtz" deutlich mehr Stoff als Platte und Verkehrstote. Um einen meiner zahlreichen Vorredner zu zitieren: "Waren Sie schon mal Tretbootfahren auf dem Schlossteich??!"

  • PZ
    Peter Zerna

    Nur gut, dass mir die so genannte "TAZ" bisher nie aufgefallen ist, sie ist wahrscheinlich ein eher unbedeutendes und unbekanntes Blatt.

    Umso klarer ist das Ziel, sich von anderen, wirklichen, Zeitschriften und Journalen herausheben zu wollen.

    Was bezweckt der Autor dieses Machwerks mit seinen Zeilen? Offenbar war er selber noch niemals in Chemnitz gewesen, oder er hat für seine diffamierenden Äußerungen ein erhebliches Bestechungsgeld erhalten.

    Honorieren kann man derartige Ergüsse jedenfalls auf keinster Weise.

    Ich schlage dem Herren vor, dass er seinen Allerwertesten einmal höchstpersönlich in meine Heimatstadt bewegt. Ich bin gern bereit, ihm alle Vorzüge selbst zu zeigen.

  • SR
    Steffen Roth

    Das Schöne an dem misslungenen Schreibexperiment ist doch, dass der Artikel bereits durch die schiere Anzahl von Reaktionen, die er provoziert hat, widerlegt wird … In diesem Sinne denke ich, die TAZ

     

    a) Weiss jetzt, wie viele Leser und Sympathisanten sie in Chemnitz hat(te), und

    b) Erkennt früher oder später selbst, dass sich eine 'Stadt der Moderne' nicht mit den Mitteln eines Journalismus erfassen lässt, dessen allzu oft allzu moralinsaurer Gut-Gemeint-(ist das Gegenteil von gut gemacht)-Dünkel nie über den geistigen Horizont des intellektuell wohl unspektakulärsten Jahrzehnts der westdeutschen Geschichte hinaus gekommen ist.

     

    Jede Zeit hat ihre Zeichen. Die angestaubten Tatzen-Spuren verweht der Wind bereits schneller und nachhaltiger als Enrico und Mandy vögeln, abhauen oder gegen den Baum fahren können.

  • I
    ichhier

    so traurig wie es klingen mag. man kann dem autor nur zu so viel mut gratulieren, die wahrheit zu schreiben...

  • RA
    Ronja aus Chemnitz

    HaHallo Michael,

    ich bedauere es sehr, dass Deine von mir verschmähte Liebe Dich zu einem derart verbitterten Artikel veranlasst, in welchem du Deine Enttäuschung gegenüber meiner Person auf alle in meiner Heimatstadt lebenden Menschen projezierst.

    Ich hätte dies gern auf privatem Wege an Dich herangetragen, kann aber deine Telefonnummer nicht mehr finden.

    Ich hoffe sehr, dass du die Liebe deines Herzens in Berlin gefunden hast.

    LG, Ronja

  • L
    Lutz

    Ich, Satirekonsumierer seit 30 Jahren, geborener Karl-Marx-Städter und wohnhafter Chemnitzer, der auch schon oft Scherze über Hoyerswerda, Eisenhüttenstadt, Berlin-Marzahn und Bitterfeld gemacht hat. Wohlgemerkt: SCHERZE, keine haltlosen Beleidigungen. Mag sein, meine Heimatstadt ist nicht gerade eine architektonische und bauliche Perle. Auch der Dialekt ist grausam, verkehrstechnisch und -planerisch sollte man lieber noch mal von vorne anfangen. Zeige mir aber die Stadt, wo es alles das (den Nischel mal ausgenommen) nicht auch gibt, was da von diesem Pausenclown be"schrieben" wurde. Ich lese zum Glück keine TAZ, und werde es jetzt auch ganz sicher nicht tun. Aber mit Journalismus oder Satire hat das Geschmiere nun wirklich nichts zu tun.

     

    Grüße nach Hellersdorf-Marzahn-Märkisches Viertel, alles solch Perlen deutscher Baukunst...

  • JL
    julius lieske

    So einen Artikel hätte es "damals" nicht gegeben!

     

    Und was haben Sie eigentlich gegen Celle, Herr?!

  • M
    manganel

    hab gerade über sachsenfernsehen davon gehört.

    wie kann man denn tschernobyl und nordkorea so niedermachen und mit chemnitz vergleichen.da gibts garantiert noch ärger.

    gruß manganel

  • MK
    Michaela Kürth

    Der Artikel ist einfach nur das Letzte und NICHT lustig!!!

  • JL
    Jan Lipo

    Wie sind denn diese armseligen und von vollkommener Talentfreiheit kündenden Zeilen in die taz gekommen? (Immerhin eine Vollkommenheit, für die taz aber die vollkommende Disqualifikation.) Die Kurzlektüre war reinste Zeitverschwendung! - Daher einige Fragen an die Redaktion: Wo wird Schmerzensgeld an die Leser ausbezahlt? Wie lautet der aktuelle Umtauschkurs von taz- in BILD-Abos? Warum jagt auch Ihr Blatt nach Niveaulosigkeitsrekorden? Fehlen Ihnen Journalisten? Innerbetriebliche Frustabbauaktionen sollten intern bleiben. - "Die sprichwörtliche Geduld des Papiers wird gottlob von der Geduld der Papierkörbe noch übertroffen." Viele Grüße aus Sachsen

  • PH
    Peter Hummel

    Lieber Her Gückel,

    ich empfehle Ihnen eine journalistischen Grundkurs zum Thema Satiere zu besuchen. Das, was Sie hier geschrieben haben, hat mit Satiere nichts im Geringsten zu tun. Einfach nur geschmack- und respektlos! Ihren Artikel sehe ich noch weit unter BILD-Niveau. Ich bin davon einfach nur angewiedert!

     

    Keine Grüße aus Chemnitz

    Peter Hummel

     

    P.S.: Ich verstehe nicht, dass der taz-Chefredakteur so etwas Niveauloses zulässt.

  • C
    Christin

    Es ist echt das letzte eine Stadt so in den Dreck zu ziehen und sowas online zustellen bzw. abzudrucken..

    Sry aber viel fällt mir dazu nicht ein....

     

    Liebe Grüße aus CHEMNITZ

  • DD
    David Decker

    Dieser Artikel ist völlig daneben und entspricht überhaupt nicht der Realität. Der Autor scheint weder in Chemnitz noch in den anderen zitierten Orten wie Celle oder Minsk gewesen zu sein.

     

    Diejenigen, die Chemnitz kennen und mögen oder lieben gelernt haben, wissen Gottseidank, dass solche Machwerke am Ende der Stadt nicht schaden, höchstens mehr Neugierige anlocken (wie bei vielen Verissen).

     

    An die Zeitung bzw. den Autor: Soviel Neujahrsfrust gehabt oder Langeweile, um so etwas zu verzapfen?

     

    Armes Deutschland, arme taz, tztzt...

  • M
    Magdalena

    Meckern kann jeder, aber kommt davon eine Veränderung?

    Also bitte, jeder kann etwas bewegen, der will.

     

    Von der TAZ bin ich enttäuscht. Es ist einfach schade, dass die sie sich auf so ein Niveau herunterlassen muss.

  • TM
    Thomas Müller

    Schwachsinn!

     

    Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass Chemnitz einer der wirtschaftlich am stärksten wachsenden Städte in Deutschland ist. Der Kaßberg z.B. ist eines der schönsten Judendstilviertel der Welt.

  • I
    Ines

    Geistiger Dünnschiss, mit Verlaub - mehr ist das nicht. Da muss man wohl als Chemnitzer drüber stehen.

  • CH
    Chemnitz heißt Angsthaben

    Die Kommentare, die dieser Artikel hervorruft, verdeutlichen auf viel bessere Weise als es Satire je könnte, warum dieser Unort nur zur Flucht taugt.

     

    Wenn Jammerossis ihrer Lieblingsbeschäftigung frönen, dann gilt es schleunigst das Weite zu suchen.

     

    Der Reflex beim Angesprochenwerden auf die eigene Widerlichkeit sofort zu bemerken, woanders sei es ja viel schlimmer und überhaupt müsse man mitmachen, um das schön finden zu können, weist so manche Parallele zu anderen Relativierungsdiskursen auf.

     

    Dass es in dieser Stadt so manche kleine Nische geben mag, in der mensch es zur Not aushält, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Nest von Nazis und anderen Unerfreulichkeiten nur so strotzt.

    Die erste Thor Steinar Jacke sieht mensch bei der Ankunft am Bahnhof und bis zur Abreise war dies bestimmt nicht die letzte.

    Leider denkt mensch, wenn er dort aufwachsen muss, dass so etwas "normal" sei. So habe auch ich erst beim studienbedingten Wegzug bemerkt, dass Angst um körperliche Unversehrtheit nicht in allen Gegenden den Weg durch die Innenstadt bestimmt.

     

    Allen, die in dieser Stadt bleiben müssen, mein herzlichstes Beileid.

     

    Allen, die in dieser Stadt bleiben wollen, ein verächtliches und doch frohes

     

    TSCHÜSS

  • K
    Karsten

    Schöne Grüße aus Chemnitz, der Stadt in der ich geboren wurde, in der ich groß geworden bin, in der ich sehr gerne lebe und auch alt werde.

     

    So viel Schwachsinn habe ich in einem Artikel der Presse ja noch nie gelesen, daher verbietet es meine gute Erziehung diesen Verfasser auch mit Namen anzusprechen und schon garnicht mit "Sehr geehrter Herr".

     

    Sie sind einfach nur sehr, sehr Krank und sollten sich ganz dringend von einem Fachmann behandeln lassen.

  • MW
    Mr. Was geht Sie das an?

    Also ich finde den Bericht von Herr Glückel sehr zutreffend für die "sogenannte Stadt der Moderne". Ich verstehe überhaupt nicht, warum man auf solch eine Stadt stolz sein kann...

    Natürlich besitzt Chemnitz positive Seiten, aber eines steht fest: Viele sind es nicht. Da gibt es die eine oder andere Sehenswürdigkeit wie der Karl Marx Kopf oder der Rote Turm, aber das ist eben nicht viel. Anders ist es mit den Contra-Beispielen für Chemnitz:

    So fährt man quer durch das so „wunderschöne und moderne“ Viertel Sonnenberg, da fällt einem durch den Überfluss an renovierungsbedürftigen und abrissgefährdeten Wohnhäusern gar nicht auf, dass der Sonnenberg einem Elendsviertel in Amerika gleicht. Überall stehen geschlossene, halb zerstörte Wohngebäude mit grauen Fassaden, eingeschlagenen Fensterscheiben und mit Graffiti übersprühten Hauswänden. Sehr modern, also das muss ich schon sagen! Vielleicht ist dieser Trend, eine Stadt so in die Ruinen zu treiben gerade modern, aber ich finde es eher etwas lächerlich, sich dann „Stadt der Moderne“ nennen zu dürfen.

    Genauso peinlich finde ich den geplanten Bau von dem Fußballstation für den CFC, der ja nun wirklich nicht sehr gut spielt. Naja, wenn der Fußballklub gut spielen würde, man genügend Geld hätte und nicht auf einigen Straßen den Strom abdrehen müsste, dann wäre ich für den Bau des Stations. Aber wenn diese Grundlagen nicht erfüllt sind, ist es nicht sehr sinnvoll, aber wie gesagt, das ist meine Meinung.

    Dass in Chemnitz sehr viele alte Menschen leben, ist sicherlich kein Zufall. Eigentlich ist es erschreckend, wenn man durch die Läden geht oder in der Straßenbahn sitzt oder auf den Bus wartet. Ich habe nichts gegen Rentner oder alte Menschen, aber das ist doch nicht normal in einer Stadt so viel alte Menschen und so wenig Junge zu haben. Ebenfalls ist der akute Lehrermangel in Sachsen und natürlich auch in Chemnitz sehr unzufrieden stellend. In den letzten Monaten gab es regelmäßige Ausfälle von zwei bis drei Unterrichtsstunden, dadurch das kaum Lehrer in den Schulen waren und das fast täglich! Da fragt man sich doch, ob die Schulen überhaupt noch ihren eigentlichen Zweck erfüllen? Auf jeden Fall muss etwas passieren! Es kann nicht so weitergehen, dass es immer weniger Lehrer in Schulen gibt und die verbleibenden den Ansturm der Ausfälle nicht mehr standhalten können. Was soll den aus der Jugend werden, wenn sie nicht genügend Bildung bekommen? Nicht viel jeden Fall, das merkt man.

    Das meine lieben Leser, war mein kleines Einstiegskommentar zum Beitrag von Michael Glückel. Ich bin mal gespannt, wer mir alles heftige Kritik schreibt, vielleicht sind es auch ein paar positive Kritiken, aber das denke ich wohl kaum, denn wir leben ja in der „Stadt der Moderne“ und da ist jedes kritische Kommentar unerwünscht.

  • N
    Neuhasstler

    Aha, die Taz unterstützt also faschistoide Sachsenhasser die von ihrem Schreibtisch aus in Berlin blanke Provokationen und Hassteraden unters Volk rühren.

    Wie kann man nur als "angesehene" Zeitung so einem Zeudoschreiberling die Möglichkeit geben öffentlich Unfrieden zu stiften und das Privileg auf Pressefreiheit zu benutzen. Blöd nur dass sich Herr Gückel zu sicher fühlt und noch seinen vollen Namen unter dieser Hasspredigt setzt. Hoffen wir mal dass ihm in nächster Zukunft nichts zustößt. Es wird auf alle Fälle Folgen für ihn sowie die taz geben!

  • F
    Ferderkiel

    Gückel hat sich heute abend im Chemnitzer Lokalfernsehen via Telefon geäußert.

     

    Große Güte, was ein verdruckster und stammelnder Schnösel.

     

    Der audielle Auftritt dieser journalistischen Sandale stärkt mich in meinem Misstrauen gegen diese Verakademisierung des Journalistenberufes. Dort werden könnende Praktiker gebraucht, auch und gerade im Bereich der Satire. Keine Stammler, die nicht einmal einen Fehlschuss fachgerecht danebenfeuern können, der Mann kann ja nicht einmal Deutsch.

     

    DAS ist für mich der Aufreger an der ganzen Sache, was der Schnösel über Chemnitz denkt sollte doch keinen interessieren.

     

    Ich fragte schon einmal: Cui bono, liebe taz?!

     

    Randnotiz: Eure Software hier macht mir das Gefühl, als wäre sie reichlich im Eimer.... :-(

  • SW
    Stanislav Wuslovstok

    Schreibt mal über eure Assistadt Berlin! Die spiegelt den Text wieder! An jeder Ecke Plattenbauten, PLATTENAUTOBAHNEN, die Stadt is ne reinste Autobahn, Hartz IV wo das Auge nur hinschaut, Assozial hoch 10, selbst das ist noch freundlich ausgedrückt. "Ich will nicht nach Berlin...". Solche Verrecker wie euch sollte man aus der Öffentlichkeit verbannen!

  • AM
    Avenging Mapache

    ....selbst als nicht-taz-leser ist es einfach nur traurig, was man als geborener chemnitzer, wohnhaft in berlin, von manch pseudojournalisten in schriftform ertragen muss.

    für mich ist der artikel ein verstoß gegen den pressekodex unter dem deckmantel der satire.

    hr. gückel hätte tatsächlich nach seinem medientechnik-studium bei den durchschnittlichen landschaftsfotos oder talentlosen regiearbeiten bleiben sollen, was die kreativität angeht und die aufgestauten gefühle in einer metal-band rauslassen....

  • S
    Stefanie

    So ein "Mumpitz"! Bei solch schlecht recherchierten Artikeln graust es mich, und hoffentlich noch andere Leser! Eigentlich ist ein so furchtbarer Artikel es gar nicht wert, dass man ihn kommentiert. Es ist und bleibe eine Schweinerei eine Stadt so derart in Verruf zu bringen. Ich empfehle dem Autor sich zu schämen für diese Dreistigkeit und seine "Berufswahl" noch einmal genauestens zu überdenken. Nicht jede Art von Aufmerksamkeit ist gut. Ich für meinen Teil, werde diese Seite nie wieder ansehen.

  • M
    micha

    Schade um die Zeit, die ich mir genommen habe um diesen Text zu lesen. Er ist einfach nur Schwachsinn. Hier ist einer wahrscheinlich nicht aus der Bude gekommen und wahr noch nie in der Kneipenszene unterwegs.

  • AG
    Alexandra Götz

    Sich über eine Stadt und ihre Bewohner so herablassend zu äußern grenzt an Dreistigkeit, die nur noch von der dahinter steckenden Dummheit übertroffen wird. Es werden hier sämtliche Vorurteile bedient, die man sich nur vorstellen kann. Und dies nicht nur bezüglich der Stadt Chemnitz. Wo bitte ist die Satire versteckt? Dieser Artikel ist einfach nur boshaft. Ein nicht zu bestreitendes Talent zu schreiben wird hier durch grenzenlose Dummheit und Ignoranz sträflich vergeudet. Traurig, traurig...

  • T
    Tataratat

    Herr Gückel,

    man kommt nicht umhin, sich zu fragen, welche Wette Sie verloren haben?! Es muss sich gelohnt haben falls das gesteckte Ziel war, eine ganze Stadt und Kenner guter Satire gegen sich zu haben.

     

    Nach mehrmaligen Durchlesen und dem verzweifelten Suchen des Grinsens, welches man bei einer guten Satire doch bekommt, frage ich ich mich, warum Sie einen solchen Rufmord an dieser Stadt betreiben.

    Man kann zwar behaupten, dass jede Art von Publicity eine gute sei, aber dies ist fernab von gut und bös. Dieser Text platzt vor lauter Unwissenheit, Vorurteilen á la Trümmerstadt Chemnitz, Menschenverachtung und ich bin geneigt zu sagen eine gewisse Boshaftigkeit. Was Sie dazu trieb.....ich weiß es nicht und kaum einer wird dies verstehen können. Außer der Redakteur, der diesen Abfall von Respektlosigkeit abnickte. Journalismus ist mehr als eine Tätigkeit, dazu muss man berufen sein. Dieser krampfhafte Versuch belegt eindeutig, dass dies sicher nicht das Métier des Herrn Gückels sein kann.

     

    Mit entsetzten Grüßen!

  • W
    Wahlchemnitzer

    Die Stadt, in der ich seit vielen Jahren gerne lebe heißt auch Chemnitz und hat auch ein Monument das "Nischel" genannt wird.

     

    Wo gibt es denn noch so eine Stadt, die so schrecklich und völlig anders sein soll? Das Foto könnte glatt aus meiner Stadt stammen. Muss eine Verwechslung sein :-)

  • VT
    Volker Türschmann

    Schönen Dank auch an Herrn Gückel. Chemnitz wird in vielen überregionalen Publikationen differenziert, oft überraschend positiv erwähnt. Im

    Städteranking 2011 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswoche schneidet Chemnitz in einigen Kategorien sehr akzeptabel ab, wie etwa Lebensqualität und Wirtschaftsdynamik...

    Es kann keinen ernst zu nehmenden Journalisten verborgen bleiben, dass Chemnitz nicht gerade die Insel der Glückseligen ist, aber auch keinesfalls das triste Pflaster wie Herr Gückel es beschreibt. Entweder tickt er also etwas merkwürdig, oder er hat direkt auf den Widerspruch abgeziehlt, der aus den Leserzuschriften schallt. Noch nie habe ich so eine massive Anzahl positiver Meinungen über Chemnitz von Leuten gelesen, die dafür kein Geld erhalten. Ihm gebührt Dank für seine Provokation!

  • IE
    I.von Eff

    Mag sein, dass "Die Wahrheit" als Satire-Sektion der TAZ einfach nur ausloten will, wie weit man gehen darf und dabei auch persönlich werden darf.

    Wer das nicht kapiert haben will, wird in diesem Kommentar-Forum schnell als humorloser Zum-Lachen-in-den-Keller-Geher abgestempelt. Dabei ist deren Empörung - Satire hin oder her - doch zu verstehen. Denn die Frage ist doch, gegen wen sie sich richtet. In diesem Fall wurde sich einfach eine ostdeutsche Stadt ausgesucht, die nicht gerade im Ruf steht eine Perle zu sein. Beliebig und undifferenziert wird auf ihr und ihren Einwohnern eingedroschen. Wenn sich Satire gegen hohe Persönlichkeiten und die Scheiße, die sie verzapfen richtet gibt es wenigstens einen Grund. Im Sinne von "Strafe muss sein". Im vorliegenden Fall werden Menschen verspottet ohne, dass sie irgendetwas angerichtet haben. Sie haben einfach nur das Pech, in Chemnitz zu wohnen. Pauschal werden sie zu "Untermenschen" abgestempelt.

    Das ist schon ein starkes für eine Zeitung, die so auf politische Korrektheit bedacht ist wie die taz (die im Zuge der Gleichbehandlung auch vor Wortungethümen wie 'AbonentInnen' nicht zurückschreckt). Vielleicht, liebe taz-RedakteurInnen (!) solltet Ihr gute Satire denen überlassen, die sich damit auskennen (Titanic).

     

    PS: Übrigens sind Chemnitzer in Sachen Chemnitz-Satire viel - und vor allem Besseres - gewöhnt. Man lese zum Beispiel "Geriatriker aller Länder: Vereinigt euch!" von Oliver Maria Schmitt (www.faz.net/aktuell/reise/perspektiven-der-stadt-9-chemnitz-geriatriker-aller-laender-vereinigt-euch-11505562.html). Viel Spaß! Im Gegensatz zu Gückels Schriebs hat man den bei Schmitt wirklich.

  • MR
    Mandy Ruolph

    Wer auch immer diesen Artikel geschrieben hat, den würde ich gern mal einladen unser schönes chemnitz zu besuchen... ist ja ne bodenlose Frechheit so etwas zu schreiben, das hat für mich nichts mit Satire zu tun... ich bin stolz aus Chemnitz zu kommen...

  • J
    Johannes

    Menschen die Anerkennung suchen und diese nich durch Können oder Leistung bekommen versuchen oft durch lautes Schreien und Provokation ihr unbefriedigtes Bedürfnis zu befriedigen.

    Ein Beispiel für dieses Phänomen sieht man bei diesem "Journalist".

     

    Chemnitz ist sicherlich nicht die schönste Stadt der Welt, aber mit Depressionen hatte ich in meinen 20 Jahren in Chemnitz noch nicht zu kämpfen.

  • DL
    Dea Luned

    Obwohl meine Familie seit Generationen in Chemnitz ansässig ist, war ich eigentlich nie ein Patriot, dessen Herz für diese Stadt schlug. Zu schwer hatte sie es im Vergleich zu den anderen beiden sächsischen Großstädten.

    Doch das hat sich beim Lesen des Artikels schlagartig geändert. Eine Stunde vorher habe ich eine Renoirausstellung in Chemnitz besucht. Das rief in mir den Wunsch wach, auch die anderen schönen Museen der Stadt wieder mal zu sehen.

    Und die tolle Umgebung, Sommer wie Winter Erholung garantiert.

    Ein dicht bebautes Stadtzentrum mit vielen attraktiven Läden und Restaurants, modern zwar - das alte hat der Krieg zerstört, aber trotzdem schön. Ein Opernhaus, deutschlandweit beachtet. Eine Universität - wissenschaftlicher Motor der Region.

    Man sollte zweimal hinschauen, um Chemnitz auch richtig erkennen zu können. Mitnichten reduziert sich die Stadt auf unsanierte Einfallstraßen ins Stadtzentrum - das haben andere Großstädte zur Genüge. Und Betonplattenbauten gibt es in Köln oder Hildesheim, Hannover oder Nürnberg mehr als genug.

    Vielleicht sollte dert Schreiber des Artikels die Stadt erst einmal besuchen, bevor er über sie schreibt.

    PS.:tee Und ein Karl-Marx-Monument ist etwas Tolles!

  • M
    Markus

    Leider hat das Alles nichts mehr mit Satire zu tun, wie es mache Leute darstellen. Es ist schlimm, wenn weit über 200.000 so beleidigt und als Menschen zweiter Klasse bezeichnet werden!

    Und noch schlimmer ist es, wenn eine Zeitung solch schlechte Recherchen veröffentlicht!

  • IT
    Import Tuner

    Lügenbaron !

     

    Wir haben Stil, und Sie nicht !

     

    Grüße aus Chemnitz !

  • Z
    zelle@online.de

    Unter

     

    www.gckl.de

     

     

    nimmt Herr Gückel gerne Eure Beschwerden entgegen, dort sind eMail Adresse sowie Telefonnummer hinterlegt.

     

     

    Komischerweise geht er nicht ans Telefon, schade!

  • CB
    Christoph B.

    Das was man hier als ehemaliger Chemnitzer lesen muss, ist das wohl journalistisch schlimmste, abscheulichste und verachtende gegenüber den Bewohnern der Stadt, was ich je lesen durfte.

     

    Der Autor sollte sich schämen und vielleicht den Job wechseln.

     

    Das die TAZ ein solches Niveau duldet hätte ich nie gedacht, diese Zeitung ist für mich gestorben!

  • E
    Exfinity

    Frueher, in Chemnitz, nach der Wende, hab ich die TAZ gelesen, sehr oft mit grosser Zustimmung.

     

    Dann verliess ich Chemnitz vor der Jahrtausendwende wie so viele Andere vor / mit / nach mir aus genau den Gruenden.

     

    Wenn ich diesen TAZ Artikel jetzt "im auslaendischen Exil" lese frage ich mich, ob ich mich oder sich die TAZ so grundlegend geaendert hat (fuer den geneigten TAZ Redakteur: Vorsicht, rhetorische Frage, bitte nicht antworten)

  • DN
    d. neumann

    wenn unser kleiner solchen unsinn verbockt, kommt er erstmal für 'ne weile in die wuthöhle ! :-)

    das schlimmste was man tun kann ist es, dem drang aufmerksamkeit zu erwecken, nachzugeben !

     

    der webmaster sollte auf den artikelseiten einen "melden"-button einfügen, wenn redakteure und verleger ihre aufsichtspflicht vernachlässigen ...

  • A
    aasgard77

    Als Dresdner habe keine Beziehung zu Chemnitz, stamme aber aus Hoyerswerda, auf das man diesen Artikel 1:1 ummünzen kann. Gut, unserer Meteorit war kleiner und hat nur für einen kleinen Wilhelm-Pieck-Kopf gereicht, der lange nicht so bekannt ist. Und es steht nur zwischen jedem zehnten Baum ein Kreuz. Aber der demografische Wandel samt Betontristesse, den man nun versucht zu bekämpfen, ist der selbe. Vor 10 Jahren hörte ich den Spruch: "Bald leben hier nur die Alten und die Doofen." Und so kam es auch. Die meisten Leute sind alt, missgünstig, intollerant und depressiv. Die spontan assoziierte Farbe ist tiefes Grau oder eben auch Braun. Wen wunderts..

     

    Was mich köstlich amüsiert, ist die Reaktion der Leser. "Wahrheit" bei der TAZ funktioniert bewusst OHNE Recherche. Steht sogar in der Packungsbeilage. Aber die liest ja wiedermal niemand.

     

    Und deswegen gibts von mir ein fettes GZ+THX für den Artikel. Sehr gut gemacht.

  • D
    D.J.

    Was hier als "Satire" getarnt vom Stapel gelassen wird, ist aller-unterste Schublade. Man muss sich wirklich fragen, ob der "Autor" (falls man das Wort in diesem Zusammenhang gebrauchen sollte) als "Jahrgang 81"-Geborener überhaupt eine Ahnung hat wovon er hier schreibt.

     

    Hier hat wohl jemand die Berliner Großstadtluft etwas zu tief eingeatmet und einige graue Zellen wurden vom Großstadt-Smog vernebelt. Anders kann man sich wohl nicht erklären, wie man solch einem schlecht recherchierten Artikel vom Stapel lassen kann.

     

    Ich habe nichts gegen gepflegte Satire, aber dieses Machwerk ist allenfalls als polemisch zu bezeichnen.

     

    Primitiv, erbärmlich und geschmacklos!

     

    Mein Beileid auch an den Chefredakteur, der diesen Artikel ja tatsächlich abgesegnet haben muss.

  • Y
    yumyum

    @JGonz

     

    wenn die Reaktionen der Gradmesser sind, dann haben aber auch Leute wie Sarrazin so was von ins Schwarze getroffen.

     

     

    Neenee, im Fall von Herrn Gückel, haben wir es recht eindeutig mit einem frustriert gescheiterten "Kreativen" zu tun. Medientechnik in Mittweida ist bekanntermaßen ein Sammelbecken für Menschen dieses Schlages.

  • SD
    Stadt der Moderne

    Er ist Jahrgang 1981

    somit gerade mal 30 Jahre und noch grün hinter den Ohren

    und sucht .....

    > neue Herausforderungen

    > neue Auftraggeber

    > neue Dimensionen

    Ein Streber , ein Emporkömmling !

     

    Zur Wende noch ein Kind , null Ahnung von dem Voran geschehen und aber den großen Mund ; genau wie bei der Treuhand , das waren alles junge Leute , die im Wohlstand aufgewachsen sind und keinerlei Ahnung von den vorangegangenen Problemen und Umständen hatten , und die nur auf Verkauf getrichtert waren .

  • C
    Chemnitz-Fan

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    vielen Dank für Ihren tollen Artikel betreffs unserer Stadt. Es ist bis heute selten gelungen, so viel Aufmerksamkeit für die schönste der drei sächsischen Großstädte zu erreichen.

    Die kleinen Ungenauigkeiten in der sicher umfangreichen Recherche sowie textliche Unsicherheiten (Gulag, Holzkreuze, Tschernobyl) sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein kommender ganz Großer des deutschen Journalismus ein tolles Werk vorgelegt hat.

    Danke!

     

    PS: Leider hat sich die TAZ mit so einem Scheiß selbst disqualifiziert.

  • CW
    Christine Weiske

    Liebe Redaktion, als Abonnentin mache ich mir Sorgen! Habt Ihr Euch noch nicht von der Silvesterparty erholt? Ist Euch ein schlimmeres Un-Glück widerfahren? Cui bono? Einer feindlichen Übernahme etwa? Komme Euch sofort zu Hilfe - auch mit einem Bericht aus Chemnitz - wenn Ihr wollt. Gruß von Christine Weiske

  • L
    Lilly

    Dieser Artikel ist mit großem Vorsprung der eckelhafteste und niveauloseste Bericht, den ich je gelesen habe. Ich habe mich selten so für einen Vertreter meines Berufes geschämt!

     

    Ich bin enttäuscht darüber einen solchen Schwachsinn auf der Internetseite der TAZ finden zu müssen! Widerlich! Mehr fällt mir dazu kaum ein!

  • ES
    ein satz mit x

    ....das war wohl nix. Die Geschichte, mehr ist es nicht, entwickelt sich nicht, ist wenn überhaupt schlecht recherchiert, liest sich für mich, wie eine Geschichte, die von einem bockigen Teenie geschrieben worde...bottom line: grottige journalistische Leistung. Dieser Artikel regt NICHT zum nachdenken an...oder nutzt satirische Ansätze...wirkliche eine Enttäuschung, welche mich dazu bringt, die TAZ nicht mehr zu lesen.

  • FB
    Frank Brunner

    Hola, da freut sich aber ein junger Mann aus der Provinz, dass man ihn nach Berlin gelassen hat. Bleibt die Frage: Wenn es in Chemnitz so deprimierend ist - warum hat der aus Bayern stammende Schreiber irgendwas mit Medien ausgerechnet in Mittweida studiert? Einer Kleinstadt vor den Toren von Chemnitz, die bislang noch nicht als attraktive Alternative zu Chemnitz aufgefallen ist.

     

    War der NC in Bayern zu hoch? Die Aufnahmeprüfung für die Journalistenschule zu schwierig?

     

    Natürlich kann man über Chemnitz lästern - andererseits hat die Stadt in den letzten zwanzig Jahren eine ungeheure Integrationsleistung vollbracht:

     

    Allein die Stadtverwaltung ist voll mit Leuten, die wegen ihrer bescheidenen beruflichen Aussichten im Westen, in Chemnitz eine zweite Karriere versuchen durften. Selbst extrem schwer vermittelbare Geistesgrößen wie der Politologe Eckard Jesse, dessen Theorien in der Bundesrepublik jahrelang zurecht völlig unbeachtet blieben, wurden von der Stadt mit einer Professur bedacht und so in die Gesellschaft eingegliedert. Dafür Danke Chemnitz.

  • J
    JGonz

    Klasse!

    Glückwunsch zu diesem Artikel, lange habe ich mich nicht mehr so amüsiert! Ich würde mir von der TAZ wünschen, dass daraus eine Serie gemacht wird - "Die Wahrheit trollt Deutschland" ...

     

    Gut geschrieben, genau gezielt, und voll ins Schwarze getroffen, das ist Satire wie man sie sich wünscht!

     

    Und das Beste - die Reaktionen ...

    Da kommt doch glatt die Vermutung auf, der Autor hätte keine Satire, sondern eine richtig wahre Reportage geschrieben!

     

    Wirklich gut, weiter so! Danke!

  • K
    Karl

    Will ja den Herrn Gückel nicht in unbedingt in Schutznehmen, aber was so manch anderer Schreiberling hier los lässt geht auch auf keine Kuhhaut!

    Wie kann man denn eine total Veraltete Stadt(Durchschnitts Alter) so in Schutznehmen? Seit ihr alle Blind vor Zorn wegen dem Artikel? In Chemnitz geschehen nach wie vor, für mich, sehr seltsame Dinge. Aber nun gut, es muss ja ein Museum nach dem anderen gebaut werden, Seniorenresidenzen kann es auch nicht genug geben. Irgendeiner hat es hier schon mal richtig geschrieben... das Chemnitz das Egoistenzentrum des Ostens ist. Total rotes Rathaus was mit einer Stadt der Modernen absolut nichts zu tun hat. Deswegen hat das Kaff auch so viele Abwanderungen. Oder kann mir einer sagen was einem in Chemnitz halten soll?

  • K
    KarlChemnitz

    Der Gockel hat ein Ei gelegt!!

    Und alle stehen drumherum und staunen...

     

    Hr. Gückel,

    Warum um Himmels willen haben sie denn den Kehricht aus Ihrer Schnitzerstube zur TAZ getragen, anstatt eine, sagen wir mal, Satire über Chemnitz zu verfassen. (gibt es aber schon ganz viele - darunter richtig gute!!)

     

    Wenn das nicht hinzukriegen sein sollte, könnten Sie ja mit was Einfachem anfangen, Rezensionen über Einwickelpapier z.B.

     

    Hat Ihnen die TAZ für diesen Sondermüll etwa auch noch Geld gegeben??

     

    PS: Sich über die Opfer der Gulag lustig zu machen ist wirklich ganz unterste Schublade und in meinem Augen menschanverachtend!

  • EW
    Ein weiterer Chemnitzer

    Liebe Leute,

    nun beruhigt euch doch alle mal. Wenn ihr mal genau hinguckt, dann solltet ihr feststellen können, dass dieser Artikel in der Rubrik "Die Wahrheit" zu finden ist. Und was schreibt die taz über "die Wahrheit"?

     

    "Die Wahrheit

    ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.

    Die Wahrheit hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann."

     

    Also kommt mal alle ein bisschen runter! Satire kennt natürlich keine Grenzen, sollte sie m.E. auch überhaupt nicht.

     

    Ich persönlich kann über diesen Artikel nur herzlich lachen... und ihr solltet das auch :-)

  • N
    Nicht-Chemnitzer

    Das hat nichts mit Satire zu tun. Dieser Artikel ist nicht witzig und zeugt von mangelnder Recherche und verheerender Unprofessionalität des Journalisten. Ein schönes Beispiel für den Verfall des Niveau der TAZ.

  • K
    keine-Ahnung

    Ganz ruhig Ihr Chemnitzer! Das ist/war eine Satire, und getroffene Hunde bellen nun mal. Ich wohne auch in dieser Stadt mit dem tollen C und konnte mich mäßig köstlich amüsieren (das lag weniger am Thema selbst als an der nicht wirklich gut aufgebauten Geschichte), am besten über die noch immer allgegenwärtige Provinzialität ihrer Bewohner. Einfach mal über sich selbst oder den Nachbars lachen, das täte Chemnitz gut. Bitte nicht diesem CWE-Stadtmarketing-Mist auf den Leim gehen von wegen blühende Stadt mit Kultur (wo?) und netten Leuten (alle unter 60 vielleicht)...

  • CS
    Christian S.

    Aha, Holzkreuze am Starßenrand sind also lustig ?

    Gut daß die TAZ endlich mal ihr wahres Gesicht zeigt !

  • T
    Thomas

    Ich weiß nicht was Herr Gückel genommen hat, um seine Sinne zu vernebeln. Bin mir aber ziemlich sicher, wenn er das Zeug nicht absetzt, wird er arm und einsam sterben.

  • BI
    Berlinerin in Chemnitz

    Dieser Artikel ist der absolute Blödsinn und eine reine Frechheit(!) und kann eigentlich nur von jemandem geschrieben worden sein, der bis heute noch nie einen Fuß in die Stadt Chemnitz gesetzt hat. Das Chmenitz nicht gerade eine Weltmetropole ist, wird sicher hier keiner bestreiten, ganz im Gegensatz zu meiner eigentlich Herkunft Berlin. Ich bin nun seit 2 1/2 Jahren in Chemnitz und kann definitv sagen: das ist doch totaler Humbug! Und ich möchte nochmal betonen, dass ich dementsprechend aus keinem Heimatgefühl heraus hier eine Meinung darstelle!

    Also mal ganz abgesehen von dem "einzigen Wahrzeichen" (haben sie mitten in der Stadt die unglaublich schöne Oper irgendwie "übersehen" oder noch nie vom Schloss gehört oder sonst was? Vorher mal etwas besser recherchieren wäre vielleicht gar nicht schlecht als Journalist. Peinlich, peinlich...) kann man auch nicht gerade behaupten dass an jeder Ecke ein Holkzkreuz stehen würde, das ist eine grobe Übertreibung. Das es durchaus welche gibt möchte ich hier keineswegs dementieren, aber ich kann auch nicht behaupte dass auch aus Berlin, Stuttgart oder München nicht zu kennen, also was hat das explizit mit Chemnitz zu tun? Des weiten möchte ich zu den unendlichen Weiten des Plattenbaus mal sagen: Chemnitz hat das in Europa größte aneinenderhängende Jugendstilviertel, wenn dass mal nicht für reine Plattenbaulandschaften spricht. Eigentlich ist es fast egal welche Aussage ich hier aufnehmen würde, sie spricht von reiner Arroganz, schlechter Recherche und ich kann immernoch nur daran Zweifeln, dass der Verfasser dieses Artikels JEMALS einen Fuß in die Stadt von der er hier so großkotzig schreibt und meint ein solch abgedroschenen und doch nur Leser anlocken wollenden Artikel zum Vorurteile (gerade der im Westen lebenden Bevölkerung) weiter auszuschmücken gesetzt hat. Ich kann dazu nur sagen, dass ich im Gegensatz zu meiner Zeit in der ich in Stuttgart gewohnt habe, hier sicher nicht so viel oberflächlichen Anstandsgetue erlebt hab, aber dafür auch im Gegensatz zu Stuttgart noch nie nachts Jugendliche erbärmlich voll von einem öffentlichen Briefkasten in einer Seitenstraße habe koksen sehen, vielleicht war es ja auch nur Speed, aber was macht das schon für einen Unterschied. Achso, ja natürlich, es ist teurer und besitzt mehr Prestigekraft in gewissen Kreisen, das ist ja die Hauptsache, nicht wahr?

    Aber um Stuttgart geht es hier ja eigentlich auch gar nicht. Es geht hier um reine Frechheit und zurecht geweckte Empörung und dieser Artikel schreit, meiner Meinung nach, nach einer öffentlichen Revidierung UND Entschuldigung! Ich kenne in dieser Stadt sicherlich mehr Nicht-Chemnitzer als Chemnitzer oder es hält sich mindestens die Waage und ich kann nur sagen, dass NIEMAND diese absurden Beschreibungen unterschreiben würden und selbst die Nicht-Chemnitzer, von denen die wenigsten für immer hier bleiben wollten, es trotzdem als Beleidigung ihrer Momentane Heimatstadt empfinden.

    Ich muss sagen, meine Meinung über die taz hat schwere Schäden erlitten durch einen solchen Artikel. Wer hätte gedacht, dass eine solch renommierte Zeitung einmal das Niveau und die gute Recherche einer BILD-Zeitung annehmen würde. Grobe Enttäuschung! Für so etwas geschmackloses gehört Herr Gückel eigentlich entlassen, aber das sollte ihm selbst beim Eintreten diesen Falles ja keine Kopfschmerzen bereiten, die BILD nimmt ihn sicher mit Kusshand.

  • M
    maor

    ganz lustig. aber erstaunlich, dass journalisten mit völlig inhaltslosen texten tatsächlich geld verdienen.

     

    was soll der leser den hier erfahren? und was war der auftrag? schreib mal 2 seiten dumme bemerkungen über eine stadt deiner wahl?

  • TA
    Tina aus Chemnitz

    Bitte bitte nehmen Sie wieder Ihre Tabletten wieder oder suchen Sie mit diesen Symptomen einen Arzt auf!

  • T
    triajack

    Gute Satiriker sind eben auch noch nie vom Himmel gefallen, leider auch nicht über dem schönen Himmel von Berlin.

     

    In diesem Sinne sollte der Schreiberling mal überlegen, ob er lieber in die Realberichterstattung wechseln sollte.

  • UB
    U. Beier

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    sehr geehrter Herr Chefredakteur,

     

    ja, facebook machts möglich - ohne diese plattform wäre ich wohl sonst nie auf diesen artikel hier gestoßen.

    das, was hier nierdergeschrieben wurde, gipfelt für mich in jurnalistischer primitivität. sollte ihr geschriebenes als reine provokation der leserschaft verstanden sein, so haben sie definitiv die zielstellung erreicht. andere möglichkeiten einer interpretation des ganzen lässt mein hirn einfach nicht zu. sorry!

     

    früher gab es mal (die "ossis" wissen was ich meine) den spruch vom "überholen ohne einzuholen". höchstwahrscheinlich haben sie, lieber herr gückel, mit dem inhalt und dem verstehen dieser aussage entweder ernsthafte probleme oder sind einfach von haus aus intellektuell nicht in der lage zu erkennen, wo die grenzen der pietät liegen. zwischen satire und geschmacklosigkeit besteht meißt nur ein schmaler grat, den sie jedoch deutlich überschritten haben. als grundsätzlich positiv denkender mensch unterstelle ich ihnen einfach einmal, dass sie selber nicht mal dafür können, da sie ihre persönlichen grenzen leider etwas einzuengen scheinen.

    ihnen, sehr geehrter chefredakteur, biete ich eine kostenlose schulung zum thema personalauswahl und personalqualität an, gern kann ich meinen exkurs auch inhaltlich zu den themen öffentlichkeitswirksamkeit und leserzufrieenheit erweiteren - es scheint tatsächlich an der zeit, dass ihnen solche inhalte einmal von professioneller seite aus nahegebracht werden müssen.

     

    gerne können wir diesen termin dann noch um eine besichtigung der stadtteile kaßberg, euba, adelsberg, stelzendorf, reichenbrand, altendorf und glösa erweitern - dass dann aber nur, wenn sie vorweg versprechen, definitiv auch wieder nach hause zu fahren und nicht hier zu bleiben, weil das viele grün, die netten und gebildeten leute, der hohe lebensstandart, die passende infrastuktur und viele kulturelle angebote die stadt auch für sie so symphatisch machen werden. meine mailadresse haben sie ja jetzt für eine kontaktaufnahme.

     

    U. Beier

  • NV
    Netter Versuch

    Hallo,

     

    Ich glaube der Autor hat sich zu wenig in Deutschland umgesehen.

     

    Wenn es um dreckige Ecken und verwahrloste Viertel geht, empfehle ich ihm dringend Berlin.

     

    Wenn es um graue Städte mit einem "Hauch von Nichts" geht, ist ein Besuch in Duisburg oder Bielefeld sinnvoll.

     

    Ein perfektes Abbild von den Entwicklungen in Deutschland bietet auch Frankfurt am Main - überteuert, zugebaut und man muss gezielt Menschen suchen, die der dt. Sprache mächtig sind.

     

    Chemnitz mag keine klassische Altstadt besitzen, ist aber nahezu ideal um sich rumum wohl zu fühlen. Nicht zu hektisch, man hat alles was man benötigt in akzeptabler Distanz und viele Parks mit einem guten Mix zwischen Infrastruktur und Grünflächen (vorausgesetzt den Bäume der Allees bleiben :-).

     

    Chemnitz hat viel zu bieten und muss sich schon lange nicht mehr verstecken. Die Stadt wird viel zu oft unterschätzt - vlt. ist das aber auch besser so, denn sonst wäre Chemnitz u.U. nicht mehr so attraktiv. Man stelle sich vor, man müsste den Autor dieses Artikels dauerhaft als Bürger ertragen - ich denke er ist dort, wo er jetzt lebt, besser aufgehoben - egal wo das auch sein mag.

     

    Von daher bleibt mir nichts mehr übrig, außer den Autor zu beglückwünschen zu Dummheit und fehlendem journalistischem Können. Evtl. klappt es beim nächsten Versuch über die "Gulags" in Deutschland.

     

    MfG,

     

    Herbert L.

  • T
    Theurer

    Das ist vielleicht (weiß ich nicht) Bitterfeld, was hier geschildert wird, aber nicht Chemnitz.

     

    http://www.stadtbild-chemnitz.de/

  • K
    Köter

    Whau, whau!

  • A
    Achim

    Ein Nachtrag zum Thema Chemnitz:

    Ulrich Blum,angesehener deutscher Nationalökonom, schreibt vor drei Tagen in der Frakfurter Allgemeinen Zeitung:

    "21 Jahre nach der Wiedervereinigung verharren die neuen Bundesländer auf einem Niveau von 70 Prozent der Wirtschaftsleistung im Westen. Ihre derzeitige Wachstumsdynamik reicht für eine rasche Angleichung der Wirtschaftsleistungsniveaus nicht aus; geht es im bisherigen Tempo weiter, wird diese noch 40 bis 60 Jahre in Anspruch nehmen. Zwar existieren dynamische Wachstumszentren wie Jena, Chemnitz oder Dresden, aber insgesamt ist die Wirtschaft nicht fähig, die bestehende Wachstumsschwelle aus eigener Kraft zu überwinden."

  • E
    Eule

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    sind Ihnen bei all dem wirtschaftlichen BlaBla um Finanzkrise und Griechenland die Themen ausgegangen? Ich bin im Zweifel, ob Sie jemals die Stadtgrenzen von Chemnitz gesehen oder gar überschritten haben. Zumindest ist eines sicher, dies jetzt zu tun, wäre sicherlich keine gute Idee. Vielleicht stellen Sie sich mal an einem Wochentag an den "strahlenden" Marx-Kopf und erklären dem "gemeinen" Pöbel Ihren veröffentlichten Artikel. Sarkasmus und Ironie ist ein Stil des Jounalismus, den man dosiert einsetzen sollte. Was Sie mit diesem Artikel tun, ist Beleidigen. Wir sind in Chemnitz schon in der Lage, unsere Situation und unsere Stadt von der komischen Seite zu beleuchten, allerdings wenn dies vom Schreibtisch in Berlin aus geschieht, ist dies höchst fragwürdig. Eine Gegendarstellung ist meiner Ansicht nach essentiell. Mit diesem Artikel unterschreiten Sie das Niveau des Springer-Systems, eine Schande für Ihr Blatt.

  • D
    DaumenHoch

    Hallo,

     

    Ich glaube der Autor hat sich zu wenig in Deutschland umgesehen.

     

    Wenn es um dreckige Ecken und verwahrloste Viertel geht, empfehle ich ihm dringend Berlin.

     

    Wenn es um graue Städte mit einem "Hauch von Nichts" geht, ist ein Besuch in Duisburg oder Bielefeld sinnvoll.

     

    Ein perfektes Abbild von den Entwicklungen in Deutschland bietet auch Frankfurt am Main - überteuert, zugebaut und man muss gezielt Menschen suchen, die der dt. Sprache mächtig sind.

     

    Chemnitz mag keine klassische Altstadt besitzen, ist aber nahezu ideal um sich rumum wohl zu fühlen. Nicht zu hektisch, man hat alles was man benötigt in akzeptabler Distanz und viele Parks mit einem guten Mix zwischen Infrastruktur und Grünflächen (vorausgesetzt den Bäume der Allees bleiben :-).

     

    Chemnitz hat viel zu bieten und muss sich schon lange nicht mehr verstecken. Die Stadt wird viel zu oft unterschätzt - vlt. ist das aber auch besser so, denn sonst wäre Chemnitz u.U. nicht mehr so attraktiv. Man stelle sich vor, man müsste den Autor dieses Artikels dauerhaft als Bürger ertragen - ich denke er ist dort, wo er jetzt lebt, besser aufgehoben - egal wo das auch sein mag.

     

    Von daher bleibt mir nichts mehr übrig, außer den Autor zu beglückwünschen zu Dummheit und fehlendem journalistischem Können. Evtl. klappt es beim nächsten Versuch über die "Gulags" in Deutschland.

     

    MfG,

     

    Herbert L.

  • NN
    nicht neu

    Für mich ein in jeder Hinsicht ein schlechter Abklatsch von

    http://www.faz.net/aktuell/reise/perspektiven-der-stadt-9-chemnitz-geriatriker-aller-laender-vereinigt-euch-11505562.html

    Aber das kann ja am Alter des Authors liegen.

  • A
    Achim

    Ich habe in der TAZ seit Jahren nichts Schlechteres gelesen als diesen Artikel. Die Schreibe ist die eines pubertierenden Zehntklässers, der mal so richtig witzig abledern will und sich zum Gedspött macht, ohne es zu merken. Man muss zudem annehmen, dass der Autor noch nie in Chemnitz war oder das letzte Mal 1989. Vielleicht hat er ja auch was verwechselt, weil er erstens stoned und zweitens in Gelsenkirchen war.

    Chemnitz verliert deutlich weniger Einwohner als die meisten Städte im Osten, die Innenstadt hat sich richtig gut entwickelt, die Kaufkraft rangiert im Osten ziemlich weit oben (pro Kopf mehr als Leipzig), die Technische Universität ist in Deutschland erste Liga, ebenso die Oper und das Kunstmuseum. Die Industrie forscht und brummt. Also liebe TAZ: Schickt demnächst nochmal jemanden hin, der schreiben und recherchieren kann. Das ist das Mindeste an Wiedergutmachung für die Chemnitzer, das man nach einem solchen journalistischen Flop erwarten kann.

  • O
    oli

    Egal um welche Stadt es hier geht solche Autoren sind nicht tragbar. Vielleicht sollte man in den Personalabteilungen der taz mal drüber nachdenken solche "Menschen" wie den Herrn Gückel zu entlassen. Denn der schadet sowohl der taz als auch sich selbst.

  • J
    Jens

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Auf welcher Droge ist der Author? Ich mußte ernsthaft überlegen, ob man das irgendwie der Kategorie Satire oder Comedy zuschlagen kann, aber es ist einfach nur geschmacklos und hirnrissig. Was soll dieser Artikel vermitteln?

  • AT
    aus Thüringen

    Man beachte: Ihr Motto!

    TAZ Zahl ich Abo" Für eine Kultur der Fairness"

     

    Dieser Artikel ist einfach unprofessionell, unsachlich und respektlos. Er hat nichts mit "Kultur der Fairness" zu tun.

    Ich wohne in Thüringen und bin gern in Chemnitz zu Besuch. Sicher ist nicht alles schön, aber das ist es auch in Berlin, Hamburg, Erfurt und jedem X-beliebigen Ort nicht.

     

    Die TAZ sollte sich schämen sich so etwas zu veröffentlichen.

  • DG
    dor Garfield

    Dieser Journalist gehört ins Harz 4 geschickt. So einen Müll hat man schon lange nicht mehr gelesen. Sollte das Niveau einer Zeitung nicht noch etwas hochgehalten werden, oder muss das auch so tief sinken wie das Niveau im Fernsehen?

     

    Dieser Journalist soll doch bitte mal Städte wie Stuttgart oder Hanover besuchen. Dann weiß er was aschgraue, verbaute und depresive Städte sind.

     

    Dieser Artikel ist einfach nur eine Beleidigung für alle Chemnitzer und Karl-Marx-Städter und in keinster Weiße huoristisch.

     

    In Zukunft sollte die taz nicht mehr jeden kleinen Schreiberling einstellen. Nehmt Geld in die Hand und stellt doch vernümpftige Journalisten ein.

     

    MfG

    ein Chemnitzer der Aufbau West betreibt.

  • K
    Knezo

    Auch wenn Chemnitz aus Wirtschaftssicht noch nicht auf Level von Frankfurt, München, Stuttgart etc. ist, so ist definitiv erkennbar, dass sich in der Stadt was tut.

     

    Allein die Neubauten Innenstadt und Veränderungen in den Stadtteilen (z.B. Rückbau der "Plattenbauten") sowie die sich weiterentwickelnden Freizeitaktivitäten (Heavy24, Boulderhalle, CFC.Stadionumbau etc.) wiedersprechen schon dem obigen Artikel.

     

    Wenn also jemand konstruktive Kritik in der Form äußern will, sollte er sich mal genau hier umsehen und schwachsinnige eigen-emotionale Interpretationen fernab der Realität seinlassen !

  • I
    IKKE

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    beim lesen Ihres Beitrages konnte ich mir selbstverständlich ein verschmitzes Lächeln nicht verkneifen....RESPEKT, den Beitrag haben Sie schon sehr lustig geschrieben....Ihren leicht bissigen Humor find ich garnicht soooo schlecht!

    Berichten Sie bitte weiterhin über Chemnitz, kostengünstigere Werbung für eine City gibts ja nun nicht wirklich!:-)))

    Bin übrigens weder Chemnitzer, noch Sachse....ABER:

     

    !!!!!!!!!!!!!!!ICH LIEBE CHEMNITZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • KS
    Kleiner Sachse

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich bin in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und aufgewachsen und ich stolz auf meine Stadt. OK es gibt hier und da einiges was nicht schön ist und was verbessert werden muß, aber ich lebe lieber hier in Chemnitz als in so einer verseuchten multikulti Provinz wie Berlin.

    Denn wenn Berlin nicht die Hilfe von anderen Bewohnern der DDR und anderen Staaten gehabt hätte, dann würden die Trümmer von 1945 immer noch rumliegen.

    Was mich aber interessiert wann waren Sie Herr Gückel hier in Chemnitz, das Sie so eine Scheiße ablassen können?

  • DG
    dor Garfield

    Dieser Journalist gehört ins Harz 4 geschickt. So einen Müll hat man schon lange nicht mehr gelesen. Sollte das Niveau einer Zeitung nicht noch etwas hochgehalten werden, oder muss das auch so tief sinken wie das Niveau im Fernsehen?

     

    Dieser Journalist soll doch bitte mal Städte wie Stuttgart oder Hanover besuchen. Dann weiß er was aschgraue, verbaute und depresive Städte sind.

     

    Dieser Artikel ist einfach nur eine Beleidigung für alle Chemnitzer und Karl-Marx-Städter und in keinster Weiße huoristisch.

     

    In Zukunft sollte die taz nicht mehr jeden kleinen Schreiberling einstellen. Nehmt Geld in die Hand und stellt doch vernümpftige Journalisten ein.

     

    MfG

    ein Chemnitzer der Aufbau West betreibt.

  • A
    Alt-Chemnitzer

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich bin ein Freund von Sarkasmus, aber was Sie schreiben ist teilweise einfach nur geschmacklos. Zu meiner Person, ich bin geboren in Karl-Marx-Stadt (am Rande für Sie: heute Chemnitz) und zog 2006 in die Landeshauptstadt Dresden. Für mich ein guter Schritt.

     

    Ich stimme zu, Chemnitz ist ein kleines Aschenputtel, aber, aber die Stadt hat sich wirklich gemacht, es herrscht eine gewisse Gemütlichkeit vor, aber nie unangenehm.

    Und wenn Sie über Chemnitz lästern, dann waren Sie wohl noch nie in einigen Ruhrpott-Städten etc...

     

    Wie dem auch sei, überlegen Sie abundzu einmal, was Sie schreiben, es ist eine Schande so unwissend über Städte und Menschen zu schreiben. Denn so wie Sie es schreiben, waren Sie noch nie in Chemnitz.

     

    Und noch ein Satz zum Schluss: "Seitdem ich in den alten Bundesländern war, weiß ich, wie es früher im Osten ausgesehen hat."

    Soviel zum Thema Sarkasmus

  • M
    Mike

    Selten so viel Mist gelesen. Fahren Sie mal mit der S-Bahn von Brühl nach Köln. Mit den Bus durch die Hamburger Vorstadt... Da sieht es noch schlimmer aus als in Chemnitz

  • F
    Fred

    STIMMT! Chemnitz ist so ziemlich das letzte was man sich antun muss. Und wie nicht anders zu erwarten bellen die gebissenen Hunde! Wie z.B. ist es zu erklären das eine besoffene Frau, die auch noch in ihrem Zustand eine Person tot fährt, Oberbürgermeisterin wird?? Da gegen ist dem Wulff sein Kredit eine wahre Bagatelle. Chemnitz ist und bleibt solange ROT, bis auch der letzte aus dieser Dynastie ins Gras gebissen hat. Bis dahin kann man das Kaff der Seniorenresidenzen einfach nur meiden!

  • DA
    Dick aus Chemnitz

    Dass Die TAZ eine sehr streitbare Zeitung ist wusste ich ja schon immer. Aber das einer Stadt die es so schon nicht leicht hat noch der Ruf geschädigt wird ist mir ganz neu. Nun das so ein Mist gedruckt wird kann wohl nur daran liegen das ein Verbitterter Wessi der leider hier sein Studium absolvieren musste weil ihn im Goldenen Westen keiner haben mochte. Es kann aber auch gut sein das es zwischen den Jahren nicht viel zu berichten gibt. Chemnitz ist und war noch nie die schönste Stadt gewesen. Aber es ist und bleibt eine Industriestadt. Ich lebe gern in Chemnitz! habe auch schon wo anders gelebt zum Beispiel in der Lausitz. Darüber würde ich auch nicht schreiben am Arsch der Welt. Und über tödlich verunglückte Harz IV Empfänger und Blinde macht man keine Witze. Schauen sie doch mal in Ihre eigene Stadt. Was tummelt sich denn dort! Korruptes Polit-pack und kriminelle ausländerbanden. Im Übrigen kann ich froh sein hier zu wohnen denn hier habe ich mein Augenlicht wiederbekommen. Die Stadt Chemnitz und die Familien sollten sich überlegen ob man sie nicht oder ihre Zeitung verklagen kann. Ich bin ja Gespannt ob sie sich dem Telefonat mit Sachsen-fernsehen stellen oder sich verleugnen lassen. Aber dies werden wir morgen in der Drescheibe Chemnitz sehen ab 18 Uhr. Bloß gut das der Artikel nichts kostet denn Als Harz IV Empfänger kann ich mir ja ihr Blatt so wie so nicht leisten. Da ich ja mein Geld für Bier Schnaps und Zigaretten ausgeben muss. Hahahaha Ich hoffe das die Zeitung sich von diesem Artikel deutlich distanziert. Und der Autor sich dann ab morgen arbeitssuchend melden kann. Eine passende 1 Raum Wohnung wird sich in Marzahn für ihn finden. Auch ein paar Sozial Stunden in der Chemnitzer Blindenschule wären hilfreich. Dann können sie gleich mal unser schönes Städtchen besuchen und bewundern. Satire sieht anders aus! Aber nicht so!

  • F
    flashback

    sehr guter beitrag!!! lebe schon 36 jahre in chemnitz und merke in den letzten 10 jahre die stadt kackt immer mehr ab..zwar wurde viel gebaut,aber die laune in der stadt zum kotzen..immer noch viele "DDR" bürger schlecht gelaunt,spielen Runkels polizeigehilfen,ob im stadtpark oder am schlossteich...in manchen viertel wie bernsdorf kann man abends nicht herum laufen,nur freaks und assis unterwegs..sorry die ausdrücke ,aber macht um chemnitz einen grossen bogen hier ist immer mehr die zeit stehen geblieben...kein kneibenviertel,den brühl verfallen..ausser für die studenten machen sie viel aber wenn die alten mal nicht mehr da sind besteht die stadt nur noch aus studenten....leidert!! es war nicht immer so aber die letzten 10 jahre sag ich nur stadt der ruhe und stasileuten!

  • M
    Mordechaj

    Da hat es aber einer geschafft. Ich finde die Hasstiraden auf Chemnitz ja in der Regel ziemlich lustig und ich mache regelmäßig meine eigenen Späßchen und ärgere mich mächtig darüber, hier stranden gemusst worden zu sein.

     

    Allerdings kommt Ihr herzhafter Aufruf zur großangelegten Stadtpöbelei reichlich spät daher und zeugt vom Humor und Grips eines halben Meters Plattenbau-Betonmasse. Man hat derzeit auch in etwa genauso viel Verwendung dafür, die Stadt übertrifft mittlerweile an Aussehen und Struktur jedes zweite Nest an der Ruhr (von der Sie sich übrigens fern halten sollten, diese Pflaume entwickelt bereits Gerüche); ich würde sogar gern soweit gehen, Ihnen zu empfehlen, dass Sie sich vielleicht mal eine halbe Stunde an Ihren Schreibtisch setzen und darüber nachdenken, was journalistische Relevanz bedeutet. Die hat übrigens auch Satire. Nach unten treten (Hartz IVer als Untermenschen depiktieren: immer sehr kreativ-überzeugend), die Gürtellinie verfehlende Vergleiche anstellen und dem Nischel irgendeinen noch so absurden Kometen-Witz aus der bronzenen Rübe zu leiern sind reichlich schlechte Methoden. (Ich sehe ein Sequel kommen: "Cui bono, Die Wahrheit?")

     

    Die Leute, die hier wohnen (die gibt es tatsächlich, wenn Sie das nächste Mal zu Besuch kommen, können Sie ja vielleicht sogar mal mit jemandem sprechen), überschreiten die rubikonische Chemnitz übrigens tagtäglich und sind offenbar nicht solche Mimosen, dass sie sich im gleichen Atemzug mit Erhängungsphantasien herumplagen müssen. Aber vielleicht ist man hier auch einfach ein bisschen abgestumpfter in dieser kleingeistigen, wahrzeichenlosen und grauen Welt. Oder man ist weniger auf Tand bedacht, weiß, wo man die Grenze zieht zwischen lockerer Witzelei und Niveau auf Steinkohlesuche, und kann diesen einen Schritt aus der eigenen, ebenfalls rubikonisch umrandeten Komfortzone herauswagen, das Potential zu sehen.

     

    Schimmelnde Pflaumen haben manchmal ihr Gutes, und sei es nur, dass man sich als der mondäne Großstädter profilieren kann, der von anderer Leute Lebensumwelt derbe angewidert ist, wenn man draufschaut. Das ist zwar bieder und versnobbt, aber offenbar lässt sich damit Publikum finden.

  • T
    Tono

    Wie sehr musste ich mir doch jetzt verkneifen "Ignoranz ist eine Kunst aus Chemnitz" ohne Anführungszeichen zu schreiben.

     

    Ich hatte bereits einen längeren Kommentar geschrieben, dessen Inhalt aber vielen scheinbar egal war.

     

    Aus dieser Kommentarschlammschlacht, die sich hier aufbaut, lässt sich doch nur eins herauslesen: Chemnitzer sind stolz auf das Ihre, auch wenn es stinken mag und nichts kann.

     

    Die Kommentare einiger Leute hier, die Chemnitz als beinahe Hochburg der Kultur und Natur bezeichnen, sind doch reine Engstirnigkeit. Chemnitz hat ein bisschen Kultur, diese ist aber seit Jahren am Aussterben, vor allem die Jugendkultur.

     

    Ich gebe in einer Hinsicht den negativen Kritiken Recht, die Kreuze am Straßenrand sind etwas übertrieben angebracht. Aber wie kann man plötzlich einen Krieg vom Zaun brechen, nur weil einem der Artikel nicht gefällt, welcher doch sichtbar humoristisch ist. Sind Chemnitzer so unempfänglich für Kritik und Spaß? Wie oft haben andere Städte schon schlimmere Lose gezogen und trotzdem noch gelächelt. Klein-Chemnitz baut sich dann aber auf und sagt lieber, dass es eine schöne heitere Welt ist, statt zu versuchen ein bisschen Wahrheit im Kern der Aussage zu erkennen.

     

    Bevor ich auch noch bombardiert werde:

    Ich wurde in Chemnitz (damals noch Karl-Marx-Stadt) geboren und lebte bis 2009 ohne Unterbrechungen dort. Aber die Stadt ging mir auf die Nerven, deshalb bin ich von dort weggezogen, weil die Menschen mich teilweise an meine eigenen verbitterten und engstirnigen sowie intoleranten Verwandten erinnert haben. Die "Blaue Garde"-Krise ist den meisten Menschen wohl nicht erwähnenswert geblieben. Dass die Innenstadt nur noch von Rentnern "belebt" wird, scheint auch keinen zu jucken. Dass vor einigen vielen Jahren Chemnitz doch mal besser aussah und auch war, das haben viele auch schon verdrängt oder vielleicht garnicht erst mitbekommen.

    Solche Leute weinen sogar noch bei jeder Veröffentlichung der Titanic. Hört auf in euch selbst und eure Stadt verliebt zu sein und macht mal etwas, dass Herr Gückel in seinen Aussagen überhaupt keine Berechtigung mehr findet. So schafft ihr es nur, ihn zu bestätigen.

  • SA
    Sebastian aus Nähe MW

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    falls der Artikel sarkastisch gemeint war scheint Ihre spezielle Art des Sarkasmus wie ich aus den Kommentaren entmehme offenbar niemand (ich eingeschlossen) zu verstehen.

    Nun kann ja jeder zu Chemnitz seine Meinung haben wie er will und diese natürlich auch kundtun. Natürlich ist auch klar, dass es auch in Chemnitz jetzt mal stellvertretend für den Osten Ecken gibt die nicht schön aussehen wie übrigens auch in den meisten Städten die ich bisher besucht habe, egal ob Ost oder West, In- oder Ausland.

    Nun ist meistens aber auch der der schlimmste Unfug nicht ganz nutzlos und taugt in Ihrem Falle zumindest dazu zum Thema Studiengebühren evtl. doch zu einer anderen Sichtweise zu kommen. Nämlich insofern, dass die Verfechter von Studiengebühren ja die Meinung vertreten, dass mit den daraus erzielten Einnahmen überhaupt erst einmal ein gewisses Niveau der Hochschulbildung realisiert werden kann. Die FH in Mittweida (25km nördlich von Chemnitz) hat Ihnen weil eben durch fehlende Studiengebühren nicht mit dem notwendigen Niveau gesegnet offenbar nicht beibringen können, dass Journalismus vor allem was mit recherchieren zu tun hat. Wenn Sie hierbei ein klein wenig Ehrgeiz an den Tag gelegt hätten, wüßten Sie, dass es rund um Chemnitz z.B. nicht einen einzigen Meter Plattenautobahn mehr gibt. Was in Chemnitz in den letzten 10 Jahren speziell in der City entstanden ist bauen andere Städte in 50Jahren nicht. Zum Thema Plattenbau: ich habe auch in Köln, Frankfurt und da wo Sie jetzt wohnen Gebäude gesehen die so aussehen aber in Berlin sind diese möglicherweise nicht negativ zu bewerten, richtig? Chemnitz hat übrigens mit dem Kaßberg eines der größten erhaltenen Jugendstilviertel Europas zu bieten. Wußten sie nicht? Der ganze Artikel erscheint mir so als wären Sie noch niemals in Chemnitz gewesen was auch nicht grade für gute Recherche (s.o.) spricht.

    Fachlich also 6, setzen und, dass keiner bei der renommierten TAZ hier die Notbremse gezogen hat ist auch, na sagen wir mal "unglücklich".

    Menschlich finde ich es katastrophal, dass einer der 5 Jahre jünger ist als ich 22Jahre nach der Wende solchen Unsinn schreibt obwohl er es besser wissen müßte.

    Übrigens: Dank google streetview (wie oben: jeder Mist ist halt zu irgendwas gut) weiß ich, dass die Straße bei Ihnen vorm Haus auch ein ziemlicher Flickenteppich ist und am Rand zwischen den Steinen aus dem Dreck ziemlich viel Unkraut wächst, also auch nicht gerade die Topadresse was?

    Denken Sie mal drüber nach!

    Glückauf aus Sachsen!

  • BL
    Bürger Lars Dietrich

    Weltklasse Bild-Zeitungsniveau! Ihr seit wirklich ein absoluter Verlag,der genau recherchiert.Ihr habt wirklich fähige Redakteure bei euch!Glückwunsch...

  • R
    Reuschel

    Wir haben ein so krankes, arrogantes und überhebliches System, dass die Krankheit, Arroganz und Dummheit schon aus deren Poren trieft. Der Mann, der soetwas schreibt ist ganz einfach dumm.

     

    Brot

  • AA
    anti anti

    ich fand ja witzig, dass die homepage von herrn göckel, ääh gückel (das war lustig) auf die seite der chemnitzer marketing seite umgeleitet wurde. wurde leider wieder behoben.

    da hab ich gelacht :)

  • W
    Wessi

    Lieber TAZ-Genosse Gückel,

     

    bei Ihrer herausragenden Kenntnis der Stadt haben Sie sicher schon Ihrer TAZ-Wagenknecht-Redaktions-Connection empfohlen, hierher umzusiedeln, da werden sich bestimmt alle wieder richtig wohlfühlen, wie in alten Zeiten, oder?

    Besser nicht! Ich fühl mich hier sehr wohl und das soll ja auch so bleiben. :-)

    Liebe Grüße

  • I
    Isa

    Niveaulos ohne Ende! Da zweifelt man wirklich an der Intelligenz, sowie an dem guten Menschenverstand und der Qualität dieser Online Zeitung. Jeder, der Chemnitz schon mal besucht oder hier gelebt hat, wird hier und da Ecken gesehen haben, die weniger schön sind. Dennoch hat Chemnitz einiges zu bieten und hat sich besonders in den letzten Jahren mehr und mehr herausgeputzt! Dieser Artikel spiegelt nicht im Entferntesten irgendeine Form der Realität wider!!! Der Autor sollte sich schämen!

  • A
    Anonymus

    eine derartige Frechheit habe ich selten zu lesen bekommen, offensichtlich wurde der autor dieses ergusses im Heckertgebiet in einem Keller gefangen gehalten... und hat es versäumt sich in anderen Vierteln der Stadt nach der Wende umzusehen. Sicherlich gibt es hier viele Unstimmigkeiten in der Stadtpolitik und der betrieben werbung. Ich sehe allerdings keinen besonderen Grund in diesem Ramen solch derartige Vergleiche und beleidigungen der einwohner zu publizieren. Andere Städte- auch im Westen sind deutlich weniger attraktiv oder haben abstoßendere Viertel.

    Bitte um richtigstellung durch die Redaktion

  • G
    Gast

    Wenn ich hier die Kommentare lese, scheint der Autor doch ins Schwarze getroffen zu haben. Nur betroffene Hunde bellen!

  • N
    Noname

    Finde den Artikel absolut verabscheuungswürdig. Ich denke mal Sie waren noch nie in Chemnitz, jede Stadt hat ihr kleinen " dreckecken" aber man macht nicht Geiser als sie sind, bin eine chemnitzerin und bin am Rande von Chemnitz aufgewachsen. Ruhig und sauber war meine Umgebung und das Bild von Chemnitz hat sich sehr gewandelt, von Unterhaltung und Natur und rund um Chemnitz ( randgebiet) gibt es viel grün. Sensueller gibt es viel auch in Leipzig oder Köln. Das ist nix neues. Man kann doch nicht nur schlechtes von einer Stadt erzählen in jeder Stadt gibt es besimmte Ecken wo manche mehr manche weniger Geld haben, siehe Berlin und Berlin find ich auch net so schön, aber das ist Geschmacksache. Bin in ganz Deutschland rum gekommen und habe sehr viel gesehen. Und über das wahrzeichen macht man sich nicht lustig, mein Vater hat damals mit geholfen dies zu bauen und nix mit verstrahlung, ich denke mal das sie eine haben. Ich hasse die Aussagen zwischen ossi wessi, aber man merkt ganz genau das sie ein "Wedding" sind. Die Aussagen von ihnen ist mehr als nur beleidigend

  • J
    johann

    Der artikel ist ja ganz interessant, schoen und gut. aber jetzt bitte auch einen ueber bielefeld, bochum, mannheim oder heilbronn. die nehmen sich ja auch nicht viel. nicht, dass hier chemnitz zu viel aufmerksamkeit geschenkt wird.

  • M
    MARX

    Geschmacklos und Völlig Unsachlich.

     

    Sowas kann man nur mit einem Wort beschreiben:

    Geistiger Durchfall.

    Es gibt zwar Presse Freiheit,doch sollte die keine groben und bewussten Unwahrheiten enthalten.

    Danke

  • R
    ResteinwohnerYn

    Hallo RBG,

     

    du schreibst am 02.01.2012 18:46 UHR

     

    "ich wohne seit über 2 Jahren in Chemnitz, zugezogen aus einer Kleinstadt in der

    Abgesehen von einigen , m. E. harmlosen, Übertreibungen ist der Artikel doch echt treffend. Wenn man nicht auf das allgemeine Mainstream-Sauf- und Pöbelgelage in den 3 Diskotheken steht, ist es um die Wochenendfreizeitgestaltung echt schwer bestellt. Alternative Szene ist hier genau so nicht gegeben wie Möglichkeiten, UNDEUTSCH zu sein...

    Was ist, zum Beispiel, wenn man Vegan essen will?

    Lasst mich hier in paar Jahren wegziehen, dann Mauer um diese Stadt drum, Bombe rein und Parkplatz draus bauen."

     

    Du tust mir wirklich leid: Wenn du es nach über zwei Jahren in Chemnitz nicht geschafft hast, das AJZ, das Subway to Peter, das Atomino, das Weltecho oder andere alternativkultelle Einrichtungen ausfindig zu machen, bist du offenbar die ganze Zeit in deiner Wohnung eingeschlossen worden. Anders kann man eine solche Ignoranz den Chemnitzer Kulturangeboten gegenüber nicht erklären. Wenn man sich abseits des Mainstreams amüsieren will, schafft man das auch in einer Stadt wie Chemnitz auf vielfältige Weise. Man muss nur mal seinen Arsch hochkriegen. Wenn du das nicht gleich schaffst, kannst du ja auch erstmal das Internet befragen. Mit diesem Medium scheinst du ja vertraut zu sein (Surftipp: www.dreisiebeneins.de). Wenn du auch noch herausgefunden hast, wie man eine Wohnungstür von innen öffnet, um hinauszugelangen, ist es nicht mehr weit bis zum nächsten Laden. Dort liegen oft Chemnitzer Stadtmagazine aus, die dich über die kulturellen Angebote aufklären. Manchmal ist darin auch beschrieben, wie man dahin gelangt. Warum ich das schreibe? Nicht weil ich eine Lanze für Chemnitz brechen will. Ich hege für diese Stadt die gleiche Hassliebe wie die meisten, die hier wohnen. Doch was du schreibst, ist ungerecht. Auf Gückel ist geschissen - der weiß es nicht besser. Aber du solltest es. Stattdessen wohnst du hier, hast keine Ahnung was läuft, aber ziehst über die Stadt her, als würden hier ausschließlich pöbelnde Faschos wohnen, die sich in irgendwelchen Bums-Dissen vollsaufen. Man muss schon ziemlich weit draußen wohnen, um nichts von den Demonstrationen gegen den Aufmarsch (zumeist zugereister) Neonazis am 5. März 2011 mitbekommen zu haben. Ich glaube nicht, dass du zu den Leuten gehört hast, die sich dem braunen Pack in den Weg stellten bzw. setzten und dafür von den (ebenfalls zugereisten) Bullen sauber die Fresse poliert bekommen haben. Wäre für dich ja mal ne schöne Gelegenheit gewesen, UNDEUTSCH zu sein. Leider verpasst, vielleicht beim nächten Mal.

    Das Traurige ist, dass es ne Menge Menschen in Chemnitz gibt, die denken wie du - leider sehr oft Studenten - nicht selten aus kleinen Umlandstädten. Wegen Typen mit deiner Einstellung erscheint Chemnitz ja so öde. Wegen Leuten, denen hier nichts gut genug ist, die alternative Angebote einfordern, aber sich nicht mal informieren, was es bereits gibt. Typen, die sich lieber zu Hause (oder im Wohnheim) zuscheißen und lästern, als auch nur eins dieser Angebote zu nutzen und dabei vielleicht Leute kennenzulernen, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Wegen Leuten wie dir, bleiben Konzerte, Partys etc. oft unterbesucht. Nicht selten ist das auch das Ende guter Projekte. Es ist ein Wunder, dass noch nicht alles den Bach runtergegangen ist und sich sogar immer wieder Leute finden, die mit viel Mut und Energie neue Ideen verwirklichen. Aber davon bekommst du ja nichts mit. Wer in Chemnitz nach mehr als zwei Jahren nur drei Diskotheken kennt, verdient es nicht besser. Vielleicht solltest du nicht noch ein paar Jahre warten, bis du hier wegziehst, sondern dir den Gefallen tun, dich sofort zu verpissen. Das wäre auch im Interesse derer, die trotz allem in Chemnitz wohnen bleiben wollen - weil sie hier im Gegensatz zu dir Freunde haben. Wäre übrigens nett, wenn du sie nicht ausbomben lassen würdest.

     

    PS: Eine Stadt dem Erdboden gleich machen zu wollen, weil sie einem nicht passt, kommt mir im übrigen sehr DEUTSCH vor.

  • B
    bitte?!

    selten einen so oberflächlichen,einseitigen und parteiischen artikel gelesen,wie er mit vorurteilen und klischees angefüllter garnicht sein könnte.

    sprache kann viel.hier vor allem viel müll.

    herr gückel,wenn ich ihren darmausgang betrachte,kann ich auch schreiben,alles scheiße hier.

    chemnitz hat eine menge schöne ecken,kultur, museen freizeitangebote und,wenn sie sich die mühe gemacht hätten,ihren blick mal von den "verkehrstotenkreuzen" abzuwenden,die es übrigens-oh überraschung in ganz deutschland und ja-auch an westlichen straßen gibt,dann hätten sie vllt gesehen,dass die vor allem die innenstadt aber auch viele wohngebiete ganz niedlich aussehen,es opernhaus,theater,figurentheater und schauspielhaus usw nebst einigen gaststätten und clubs gibt und dass in chemnitz nicht jeder arbeitslos ist.

    vllt betrachten sie die dinge mal etwas offener und mit ein bisschen respekt ihren lesern gegenüber.danke

  • G
    G.Eichhorn

    Das ist ein bisschen wie früher in der Grundschule:

    Die, die am meisten den Dicken oder Hässlichen in der Klasse gehänselt haben, hatten selber die größte Angst, der Verlierer zu sein...

     

    Vielleicht könnten wir hier in Chemnitz ja für

    Herrn Gückel eine kleine Spendenaktion starten ?

    So als Startkapital, damit er noch mal eine ordentliche Ausbildung machen kann.

  • AW
    Andreas Winkler

    Es ist schon so viel geschrieben worden, ich bin es leid, noch etwas hinzuzufügen, einfach oberpeinlich insbesondere für die taz, meine wenigen Klicks auf die Zeitungswebseite werden nun sicherlich ganz wegfallen.

  • CM
    Caroline M.

    Herr Gückel,

     

    ich kann Ihnen nur sagen, dass Satire ja mal ganz anders geht. Chemnitz bietet viel Potenzial um auf eine charmant verbissene Art auf die Schippe genommen zu werden. Ein guter Autor hätte diesen Stoff zu handeln gewusst und wahrscheinlich nicht sämtliche Argumente gegen eine Stadt zusammengetragen, um diese und deren Bewohner auf so niveaulose Art zu beleidigen. Auch wenn das die Satire bzw. Humorrubrik ist, sollte man doch wohl auch eine Zeile finden, die ansatzweise komsich ist. Das Lachen ist mir bei den Beschreibungen der Chemnitzer Alleen vergangen. Wie gesagt, nur weil das hier die Humorseite ist, ist Ihr Artikel nicht automatisch witzig.

  • A
    André

    Dieser Artikel ist frei erfunden! Wer soviel Müll veröffentlicht sollte nicht Reporter genannt werden. Bei so viel Unwahrheit und Übertreibung sollte die Pressefreiheit eingeschränkt werden.

    Der Autor sollte entlassen werden.

     

    Fazit: nie wieder Informationen von der TAZ kunsumieren!

  • Z
    zweimalLeser

    Schaut doch mal unter welcher Rubrik dieser "Artikel" steht.

     

    Da findet ihr:

     

    Die Wahrheit

    hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

     

    Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.

     

     

    Ich würde sagen - es ist gelungen..

  • E
    Elisa

    Sehr geehrter Herr Autor,

     

    ein wunderbaren Artikel haben Sie hier verfasst. Er beschreibt exakt die Lebensumstände, Qualen und das Trauerspiel, welches sich in dieser Einöde abspielt. Wie fantastisch Sie Verkehrstote,Hartz IV Empfänger und Stadtplanung der DDR-Zeit miteinander verknüpft haben. Völlig richtig haben Sie geschlussfolgert, dass dies ein Ort des Grauens ist.

     

    Ich bin enttäuscht und geradewegs erbost über diesen Artikel und hoffe, dass sich die Online-Redaktion dafür schämt, eben diesen nicht schon enfernt zu haben. Schlecht recherciert, subjektiv formuliert und eckelerregende Zusammenhänge gebildet!

  • FS
    Falk Schirrmeister

    Vielleicht ein wenig am Ziel vorbeigeschossen.

     

    Ich glaube nicht, dass der Artikel große Anerkennung bei den Genossen und Genossinnen der TAZ findet. So schafft man eher journalistische Nähe zum Springer-Verlag.

     

    Bleibt dem Schreiber nur zu wünschen, dass nicht allzu viele Kritiker die Möglichkeit nutzen, seinen Namen zu googeln und auf seiner Homepage auf Telefonnummern zu stoßen... oder vielleicht doch?

  • H
    Hubert

    Ich hab mich bei der Lektüre des Artikels totgelacht. Das hat Titanic-Niveau. Mir ist es scheißegal, ob Chemnitz nun wirklich so schlimm ist oder nicht: ich weiß nämlich, was Satire ist.

     

    Das solltet ihr Ningeltanten auch mal kapieren.

  • EC
    ehmaliger Chemnitzer

    sehr geehrter Herr Gückel, Sie haben schlecht recherchiert. Wenn überhaupt dann nur in eine Richtung. Sie sind ein Beweis dafür das nicht jeder das Zeug zum Journalisten hat. Ihn muss das Wasser bis zum Hals stehen, wenn man so einen Scheiss schreibt. Alles Gute für Sie und meiden Sie Chemnitz durch ihren Artikel sind sie bekannt.

  • M
    Max

    Dieser Artikel ist für den Autor einfach nur peinlich. Wer Chemnitz so darstellt, scheint nie hier gewesen zu sein. Derart unsachlich und an den Haaren herbeigezogen...da stellen sich meine Nackenhaare auf und ich bin fassungslos, was mancher für eine sinnlose Scheiße produzieren kann. Ich bin außer mir...Und Chemnitz hat bei Weitem keine überdurchschnittliche Selbsmord- oder Verkehrstotenrate. Worüber man, am Rande bemerkt, wahrlich keine überspitzten oder satirischen Texte verfasst.

     

    Schämt euch für diesen Artikel!

  • J
    Jammingo

    Dieser herablassende Artikel ist beschämend für die TAZ und erst recht für jemanden, der in Mittweida Medientechnik studiert hat.

     

    Ich kann nur hoffen, dass keine Freunde in der Region aus dieser Zeit geblieben sind.

  • DS
    die stadt mit 3 o, korl morx stodt

    ihr geht alle zum lachen in den keller,oder?!

  • R
    Rudolph

    Sehr geehrter ( nein eigentlich nicht) Michael Gückel- ich würde ja gern mal richtig Dampf ablassen, über soviel gequirlte Scheiße die sie geschrieben haben, aber ich begnüge mich mit dem Komentar: Wir sind stolz darauf, in Chemnitz alt zu werden!!! In Berlin stirbt man leider all zu schnell an Bahnhöfen und die JUNGEN BÜRGER, wie sie mit gerade mal 30 Jahren, schauen weg...oder vieleicht noch zu. Und wir ehren und gedenken unsere Toten noch mit Kreuzen.

    Ich weis nicht, wie sie sich ein Urteil gebildet haben über unsere Stadt, aber vieleicht waren sie nie hier und wollen nur in Fußstapfen treten die Ihnen Viel zu groß sind. Und mit solchen Berichten werden sie auch nie dahin gelangen. Ohne freundliche Grüße J.R.

  • E
    eddy

    Dieser Artikel ist ekelhaft. Soeben gingen 8 Jahre TAZ-Abo zu Ende - die Kündigung ist raus und ich fühle mich befreit! Juhuuuuu!

  • I
    Isabelle

    Kennen Sie das Sprichwort "Keiner verprügelt meinen Freund außer mir?"

     

    Genau dieser Meinung bin ich im Angesicht dieses Artikels. Wie kann man den so etwas ernst meinen, geschweige denn wie soll es erst ernstgenommen werden?

    Es ist wahr, dass Chemnitz in den nächsten Jahren die statistisch älteste Stadt Deutschlands sein wird. Aber genauso ist es eine Wahrheit, dass wir eine der grünsten Städte Deutschlands sind, wir besitzen zudem eine Technische Universität, mit einem nicht zu verachtenden Ruf (in Indien gilt es als Privileg hier studieren zu dürfen).

    Wer so einen Artikel schreibt hat keine Ahnung vom Charme dieser Stadt. Sie ist keine super moderne Metropole. Nicht kosmopolitisch. Nein, wir sind davon geprägt, dass in Chemnitz schon immer gearbeitet wurde, ganz im Gegensatz zu Leipzig ( dort stellte man es aus) und Dresden ( wo man alles verprasste). Kennt man die Historie Chemnitzes'(ja, es hieß nicht um sonst 'the Saxonian Manchester') so redet man nicht von Depressionen, sondern sollte sich einfach mal ein wenig in alter Industriearchitektur belesen ( empfehlenswerte Ausstellung im Industriemuseum übrigens).

    Wer, wie sie, lieber Herr Gückel, so etwas schreibt, war noch nie hier in unserer Stadt und er hat auch seinen gesunden Menschenverstand nicht benutzt. Er hat weder recherchiert, noch hat er sein Recht der Pressefreiheit sinnvoll eingesetzt. Für's Reden gilt: erst nachdenken, dann den Mund aufmachen. Für's Schreiben gilt: erst nachdenken, dann an die Tastatur setzen. Es wäre schön gewesen hätten Sie mal nachgedacht. Ich hoffe nicht, dass sie diesen sehr respektlosen Artikel unter der Kategorie 'Journalismus' verbuchen. Sie besitzen nicht das Recht, so zu urteilen. Wenn, dann sind es nur wir, die hier schon ihr ganzes Leben lang wohnen.

     

    Ich kann ihnen nur empfehlen: DENKE SIE NACH! BITTE! Sie tuen sich und ihrer Redaktion damit das nächste Mal sicher einen großen Gefallen.

  • L
    lindborg

    liebe kommentatoren,

     

    die meisten von euch wissen doch, dass chemnitz hier und da seine wirklich schönen seiten hat. aber auch die recht schattigen plätze sind nicht selten.das haben städte halt so an sich.

    viele der kommentare klingen nach jäher rechtfertigung.vielleicht wäre ich als chemnitzer ebenfalls beleidigt.aber ich stamme nunmal aus dem erzgebirge;)der gückelartikel ist schön bissig, jedoch wenig originell. da haben ja alle recht. also nun lasst euch von solchen schenkelklopfern nicht so aus der reserve locken!dem sollten sie, gerade die chemnitzer, allemal ein müdes lächeln entgegenbringen.

  • CK
    C. Köhler

    Wer ist eigentlich Michael Gückel? Den Namen wird man sich nicht merken müssen, oder? Dass er ein persönliches Problem mit der Stadt Chemnitz hat, begreift der Leser schnell. Das sollte einen "Journalisten" (räusper ...) aber noch lange nicht dazu veranlassen, so einseitig seine persönliche Meinung zu äußern. Mein Fazit: unter aller Sau!

  • CG
    christiane gerth

    also der artikel ist echt krass...anscheind war der noch nie in chemnitz spazieren oder wandern...hey ja...es geht...sogar stunden lang weil es mega viel grün gibt in chemnitz!!!!!!und ehrlich berlin hat auch beschissene ecken u die sind sogar ziemlich groß...ich würde gern wieder nach chemnitz ziehen weils mir dort gefällt...was ist mit der schlossteichecke?hallo????????das ist urlaubsfeeling zuhause pur!!!!! und wers noch bunter braucht: flowerpower...was will man denn mehr zum leben?döner, asia, italiener, syrer, griechen...alles da...viele liebenswerte menschen u der nischl is ja wohl mal der hammer...und wenn mans so will kann man in jeder stadt was besser machen...@peter: wie war gleich nochmal die anzahl der studenten hier in chemnitz?und die laufen sicer nicht alle in schwarz rum :P

  • EC
    ehemalige Chemnitzerin

    Ich war schockiert so einen geschmacklosen und wenig fundierten Text in einer solchen renomierten Zeitung lesen zu müssen. Das von ihnen dargestellte Bild meiner Heimatstadt entspricht in keiner weiße dem Bild das ich als Einwohnerin hatte. Selbstverständlich gibt es schönere Städte zum Leben, aber ihre Darstellungen stimmen mit der Realität nicht überein. Chemnitz ist eine ehemals von Industriebeherrschte Stadt, die aufgrund von Bombenangriffen teilszerstört wurde, dennoch gibt es hier durch aus schöne Ecken, zum Bespiel der Theaterplatz, der Kaßberg, der Schloßteich, der Küchwald, Burg Rabenstein... Vor ein paar Jahren hatte ich eine Austauschschülerin aus den USA zu besuch, sie meinte zu mir, was für eine schöne Stadt wir hätten. In diesem Sinne!

  • M
    mir

    "DIE STRAHLENDE KREUZSTADT CHEMNITZ"

    "Tschernobyl des Westens" oder noch besser

    das "Pompeji der Moderne"

     

    Ich finde den Artikel klasse, liebes Deutschland, dass musst Du Dir ansehen, einfach unglaublich, und wenn Du dann am Marx-Kopf stehst und ganz ganz still bist, kannst Du das leichte knarzen des eingebauten Geigerzählers hören...immerhin ist der "Nischel", wie er hier genannt wird, ein stiller Lösungsansatz für die Endlagerproblematik.... Engels, Lenin und vielleicht auch bald Wulff sollen als gestaltete Brennelemente folgen...offen ist indes die Frage, ob der Komet bereits als Marx aus dem Weltraum auf die Erde traf?

     

    Chemnitz ist die weltweit schlimmste Stadt überhaupt, selbst das Grau scheint bunt, sooo grau ist Chemnitz. Diese meine Stadt braucht dabei den Vergleich zu bereits komplett evakuierten oder ausgestorbenen Städten wie Tschernobyl, Epidaurus oder etwa Pompeji nicht zu fürchten. Zudem erhält es sich ein altrussisches Flair aus dem Jahr 1943....und ist noch mit einer viertel Million rammelnder Hartz IV Empfänger bewohnt, Wenn das kein ganz großes Kino ist...

     

    Ja, das ist so ein Kreuz mit den Kreuzen & man rätselt noch, woher Sie wohl kommen...sicher ist: es hat nichts mit TAZ-Beiträgen zu tun...dann wäre es ja vermutlich auch nur eins...vielleicht sind es Erinnungen an die vielen Strahlentoten und die Opfer der Schlacht um Stalingrad 1943. Früher hatten wir sogar noch Panzer aus dieser Zeit, die mussten dann aber weg, vermutl. um Platz für die Kreuze zu machen....und dann sind da noch die Uranfunde sowie die Suche nach dem Bernsteinzimmer...in den letzen Jahren haben Millionen HartzIV Empfänger an den vermutlichen Fundstellen Kreuze "gerammelt" und Namen vergeben, "Jens" z.Bsp. steht für mehrere gefundene japanische Währungsstücke...einige der Kreuze sind auch für Leute bereit gestellt, denen multiple choice Ansätze besser liegen als Textaufgaben, Herr Gückel...

  • L
    Lilith

    Dem bisher Gesagten ist betreffend des mangelnden Niveaus des Artikels wenig hinzu zu fügen, daher möchte ich jetzt auch nicht weiter darauf eingehen. Allerdings möchte ich dennoch als junge Chemnitzerin meine Meinung zum "Verfall und Auszug der Jugend" ergänzend kundtun:

     

    Es wurde bereits erwähnt - ich finde den betreffenden Kommentar leider nicht mehr auf die Schnelle - dass die Jugendlichen, die sich damals an der Zentralhaltestelle trafen, musizierten und Jugendkultur praktizierten im Sinne eines städtischen Daseins, zunehmend vertrieben wurden. Während subkulturelle Einrichtungen wie der ehemalige Club Achtermai, das Brixton, ..., und zu guter letzt der Cube Club abgerissen/geschlossen wurden, wurden massenkompatible Komasaufeinrichtungen ohne Charakter (FX, Sax, Starlight, ...) gefördert.

     

    Die sich abschießenden Jugendlichen, ebenso wie der braune Sumpf können daher ja aber kaum einen verwundern, wenn die Angebote zur Freizeitgestaltung für junge Leute abgebaut, während Hansi-Hinterseer-Auftritte für Rentner gefördert werden. Dies erklärt dann auch die Stadtflucht junger Menschen. Viele haben kaum eine Wahl, außer abschießen, abrutschen oder gehen.

     

    Dies ist sehr zu bedauern. Allerdings gehört trotz dieses traurigen Zustandes eines zu bedenken - und da bin ich einfach mal so frei und zitiere einen Kommentar (einer wahrscheinlich etwas älteren Person) zu dieser Diskussion aus einem anderen Forum:

     

    "[...] So ein Schmierfink! Er verliert kein Wort über die Leichenfledderer aus zwei Epochen, nein der macht sich über die Opfer lustig. Über die Kulturhistorie und über die Ausgenommenen und Hilflosen, die noch da bleiben, auch wenn die Heimat zum Plündern freigegeben wurde.

    Wir die Ausgenommenen bleiben bei der Ausgenommenen und wandeln den Slogan 'Chemnitz zieht an' um in 'Chemnitz zieht trotzdem nicht aus', auch nicht das letzte Hemd! [... Der Autor], dem die Opfer noch einen Tritt wert sind [...] "

     

    Dieses Zitat entspricht zwar nicht ganz meiner Meinung, beinhaltet aber folgende Wahrheiten:

    * Die Stadt und die jetzigen Bürger können nichts für den Raubbau aus zwei Diktaturen.

    * Wer soll es wieder aufbauen und besser machen, wenn alle gehen? Dabei ist, wie hier schon oft erwähnt, aber auch schon einiges geschehen und die Stadt weit aus ansehnlicher als vor 10 Jahren noch.

     

    Mein Fazit nun zu Artikel und Autor: Wer ist also der Tor - der Tor an sich oder derjenige, der über die Toren lacht?

  • KV
    Karl von Burghalter

    Primitiv, billig und dumm.

  • J
    Jenaer

    Liebe Chemnitzer, wehrt Euch gegen diese Art von "Journalismus" , wie wir es hier in Jena erfolgreich nach einem ebenfalls diffamierenden zdf aspekte Beitrag taten!

    http://www.derwesten.de/incoming/steven-uhly-distanziert-sich-von-einseitigem-zdf-beitrag-ueber-jena-id6117488.html

    Immerhin steht das Image Eurer Stadt auf dem Spiel!

  • U
    Uwe

    In den über 20 Jahren nach der Wende ist Chemnitz zu einer blühenden Stadt geworden - modern und mit einer Menge zukunftsträchtiger Arbeitsplätze gerade für Hochqualifizierte. Die Stadt hat kulturell wie naturhistorisch viel bieten. Ausgezeichnet ist die Versorgung mit Kindergartenplätzen, preiswerten Mietflächen und billigem Bauland. Kurzum, hier ist es lebenswert. In den Jahren unmittelbar nach der Wende hätte ich nicht gedacht, das Chemnitz einen derartigen Aufschwung nehmen wird.

  • IW
    Irande Wadarum

    Ich kann mich gar nicht entscheiden, was lustiger ist. Der Artikel oder der Name des Autors :D

  • S
    Stilblume

    Die TAZ sollte sich überlegen, ihre Krisenreporter unmittelbar verstrahlten Zonen auszusetzen. Denn entweder hielt sich ihr reportender Satirefreak zu nahe vorm Nischel auf = wurde verstrahlt oder er hatte über den Jahreswechsel das Falsche geraucht.

     

    Von daher kann man in der Annahme dessen durchaus herzlich lachen über soviel

    peinliche Stinkbomben. Naja, der Chemnitzer wirds gelassen nehmen, einen Lauterbacher gegen die Magenverstimmung trinken, überlegen, welche Namen denn auf den zahlreichen Kreuzen, an den Alleen der anderen Bundesländer so "in" waren und weiterwandern.... ins Erzgebirge, um bei Karl Stülpner den Gegenschlag zu durchdenken!

     

    Aber keine Werbung ist wie kein Sex, von daher Kompliment Sie ignorant!!

  • M
    MBC

    Guten Abend,

     

    ohje, ich hätte nicht gedacht, dass irgendwas die BILD mal positiv erscheinen lassen würde, aber ich glaube nichtmal die würden so einen drittklassigen, inhaltlich falschen Klischéebrei absondern. Entweder war dieser Schreiberling (der sich hoffentlich nicht im Irrglauben befindet, er sei ein investigativer Journalist) '86 etwas zu nah an Tschernobyl dran oder er hat sich in Stalingrad damals nicht die Zehen, sondern einige Hirnregionen abgefroren, ich tippe aber eher auf einen 16-jährigen übermotivierten Praktikanten, der zuviel SciFi liest.

     

    MfG

     

    MB aus C

  • 2
    2012

    Selbstverständlich ist der Artikel etwas übertrieben. Aber wer übertreibt wirkt anschaulich!

    Ich musste an einigen Passagen arg lachen. Dennoch ist vieles wohl wahr und spricht mir aus der Seele.

    Schönet Ding!

  • K
    Krachturm

    Das Jahr ist noch so jung und bringt doch schon Schwachstrom wie diesen albernen Text hervor. Schon der Anspruch auf Satire ist eine Frechheit sondersgleichen.

     

    Da sitzen wir nun seit Jahrzehnten im Dunkeln und hoffen, irgendwann mal richtig über unsere Stadt lachen zu können und dann das....

     

    Dieser Text ist allenfalls der Versuch einer Bewerbung bei einer Gratis-Wochenzeitung mit Werbebeilage. Und selbst der ist gescheitert.

  • P
    pesce4221

    dieser artikel gehört in die BILD nicht in die TAZ

  • F
    Frank

    so ein spinner! ich finde unsere stadt schön und möchte aus chemnitz nicht weg.

  • EK
    Elmar Kurz

    Dieser Artikel ist meiner Meinung nach, weder die Zeit des Verfassers, noch jegliche Kritik wert. Allerdings gib es offensichtlich über 11.000 Genossen der TAZ-Genossenschaft (so kann man es auf dieser Seite lesen), welche derartige Geschmacklosigkeiten brauchen, um den Tag zu beginnen. Werte Genossen, mich würde interessieren, welchen Jobs Sie nachgehen, wenn Sie solche Texte als Startkick brauchen und dann noch Tausende Euro dafür ausgeben.

     

    Und eine Bitte: Soweit Sie (noch) vorurteilsfrei sein können, seien Sie bitte nicht enttäuscht, falls Sie sich doch mal ins "finstere" Chemnitz begeben.

    Tipps für Chemnitzbesucher:

    Die Theater Chemnitz

    - Schauspielhaus

    - Figurentheater

    - Opernhaus

    - Ballett

    Die Kunstsammlungen Chemnitz

    - Museum am Theaterplatz

    - Museum Gunzenhauser

    - Henry van de Velde Museum

    - Schloßbergmuseum

    - Naturkundemuseum

    dasTIETZ - Kulturzentrum im Herzen von Chemnitz

    - Museum für Naturkunde Chemnitz

    - Europas größtes Pflanzenfossil

    Das alte Rathaus und das neue Rathaus

    Villa Esche

    Stausee Oberrabenstein

    Stausee Oberwald

    Küchwald

    Zeisigwald

    Rabensteiner Wald

    Stadtpark

    Schloßteich

    Kneipen, Restaurants, Biergärten, Hotels

    Kinos, Clubs, Diskotheken

    ...

    Das soll für den Anfang reichen ;)

     

    Wer sich in Chemnitz wohlfühlen will, der kann sich wohlfühlen. Versprochen!!!

     

    (Interessante Friedhöfe haben wir übrigens auch. Die Toten sollte man in Pietät ruhen lassen, unabhängig davon, wie sie zu Tote gekommen sind.)

  • A
    Anne

    Obwohl ich Chemnitz nicht kenne, bin ich entsetzt über einen derartigen Beitrag. Der Verfasser selbst und diejenigen, die verantwortlich für die Herausgabe dieses Artikels sind, sollten sich schämen.

     

    Das hat nichts mit Journalismus oder Humor zu tun, sondern mit Vorurteilen, Beleidigung und gar Verleumdung einer ganzen Stadt und ihrer Einwohner. Als Leserin, die fundiertes Wissen und damit verbundene Recherche erwartet, verlange ich eine Erklärung. Darüber hinaus ist eine Entschuldigung an alle im Artikel gedemütigten und diskriminierten Personen mehr als angebracht.

     

    Ich verfolge Medien aus meinem Heimatland aus der Ferne und damit über Internet und versichere, dass ich die Seite der taz erst einmal meiden werde.

  • H
    Hartz4Empfänger

    Bemerkenswert, dass eine vorgeblich "linke" Tageszeitung, jetzt schon verbal auf

    "munter drauflos rammelnde Hartz-4-Empfänger" eindrischt.

  • W
    WildWeasel2

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann? Ich komme aus Chemnitz und habe herzhaft gelacht. Das graue Bild ist wohl eher weniger bloß auf die Architektur sondern mehr über die Bevölkerung entworfen wurden. Durchschnittsalter 57? Montag Dienstag, Donnerstag nach 0 Uhr... tote Hose, da muss man sich ja volllaufen lassen und mit dem Auto fahren um Spaß zu haben. Ich finde der Autor, hätte sich noch viel mehr lustig machen können... über diese widerliche Abzocke für Geschwindigkeitsübertretungen, an "Unfallschwerpunkten" (nach offizieller Darstellung)... jeder weiß, dass es nur Abzocke ist. Ein überteuertes, von der Stadt finanziertes und auf Dauer getragenes Stadion für zweitklassige Fußballlaien, gezockt wird das Geld dank fehlender Kasse dann mit Blitzern.

     

    Laut http://www.statistik.sachsen.de/download/100_Berichte-A/A_IV_10_j10.pdf liegt der Bezirk Chemnitz auf die Einwohner hochgerechnet an erster Stelle. Weit vor Leipzig. Dabei ist die Suizidrate bei männern in Sachsen sogar im bundesweiten Vergleich an erster stelle mit 25 % über dem Schnitt. Die Hochburg innerhalb der Hochburg sozusagen.

     

    2009 waren 44% der stationären Aufenthalte in ganz Sachsen durch Snioren bedingt.

     

    Und obwohl in Chemnitz die Bevölkerung am ältesten im Schnitt ist, hat Chemnitz als Stadt innerhalb des Regierungsbezirks die wenigsten Seniorenheime und Betreungsplätze, da haben Görlitz oder Zwickau mehr. Zumindest aus einem 2008er Bericht http://www.familie.sachsen.de/download/familienportal/Saechsischer_Seniorenbericht_2009.pdf

     

    Und obwohl wir 2010 deutlich weniger Einwohner als der Bezirk Leipzig hatten... haben wir fast doppelt so viele Leichen!

     

    Selbst das graue potenzial lässt die Stadt ungenutzt.... mit dem Rolli kann man die ja auch nicht blitzen.

    Die BEstattungsunternehmen transportieren die Leichen sogar mit stinknormalen T5-Büssen, weil für echte Leichenwagen der Chemnitzer zu geizig ist, oder es den Leuten bloß scheißegal ist.

     

    Das beste an Chemnitz sind die Preise, der ÖPNV, die geringe Bearbeitungszeit bei den Behörden, das Jobangebot und die Autobahnanbindung. Wenigstens in die Unis wird investiert.

     

    Aber wahrscheinlich ist die Stadt unveränderlich zu alt um sie für Jüngere attraktiv zu machen.

     

    Aber was beschreibt diese Stadt besser, als dieser Artikel:

     

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2742308

  • F
    Flo

    Dieser Journalist hat große Zukunft vor sich. Er wird super in das Team einer großen Zeitung passen, die ebenfalls sehr schlecht recherchiert...

  • C
    CHEMNITZcity

    Das waren wohl ein paar Gramm zuviel LSD als wir diesen Artikel verbockt haben, hm?

     

    Ich sag' nur: Niveaulosigkeit trifft (äußerst) schlechten Journalismus.

    Suchen sie doch mal ihren Humor. Vielleicht bringt ihn gerade die Müllabfuhr weg.

     

     

     

    Mfg aus Chemnitz.

  • D
    Dirk

    mag vielleicht ein klein wenig überspitzt sein der Artikel... aber er trifft den Nagel auf den Kopf... war vor 14 Tagen in Chemnitz... trostlos und öde...

    In dieser Stadt vermehren sich scheinbar nur noch H4'ler planlos und wild untereinander... zumindest hat es diesen Anschein, wenn man diese Kinderwagenschiebende Klientel so betrachtet.

    Alle anderen ziehen ja weg aus diesem ewigen Ghetto.

    Chemnitz war noch nie eine "schöne" Stadt und wird es auch nie werden.

     

    Aber es gibt schlimmere Städte in Deutschland... die noch viel häßlicher sind... schaut euch doch mal im Ruhrpott um... dagegen ist Chemnitz eine blühende Oase.

     

    und liebe Chemnitzer, nehmt doch nicht alles für bare Münze... oder seid ihr schon so depessiv von eurer Stadt... ;-)

  • M
    micha

    pressefreiheit sieht anders aus...aber scheinbar können berliner zeitungen oder dessen journalisten nicht über den tellerrand hinaus schauen...

     

    wer fremde städte mit Tschernobyl vergleicht, wo die größte katastrophe der 80er geschehen ist (nur mal nebenbei), kann ja nur zu lang bei muttern an der brust gehangen haben...warscheinlich wohnt er immernoch bei den elter und bekommt jeden abend seine leberwurststulle geschmiert...

     

    MfG aus Chemnitz

  • M
    micha

    pressefreiheit sieht anders aus...aber scheinbar können berliner zeitungen oder dessen journalisten nicht über den tellerrand hinaus schauen...

     

    wer fremde städte mit Tschernobyl vergleicht, wo die größte katastrophe der 80er geschehen ist (nur mal nebenbei), kann ja nur zu lang bei muttern an der brust gehangen haben...warscheinlich wohnt er immernoch bei den elter und bekommt jeden abend seine leberwurststulle geschmiert...

     

    MfG aus Chemnitz

  • B
    BingoSpieler

    Ich frage mich, was den Autor wohl zum Ton dieses Artikels bewogen hat. Abgesehen davon ist der Inhalt schlecht recherchiert und klischeebeladen. Es scheint mir darüber hinaus unwahrscheinlich, dass diesem Artikel auch nur irgendjemand eine Spur Humor abgewinnen können wird.

  • D
    DDK

    Hi!

     

    1.Fakt: Die Wortwahl des Herrn Schreiberling ist unter der Gürtellinie.

    2.Fakt: Chemnitz ist leider wirklich nicht schön. Ich bin selber oft in C und es gibt sicherlich schöne Ecken,aber leider nur sehr wenige. Die Tristesse überwiegt leider.

    3.Fakt: Schuld ist zum großen Teil wirklich das SED Kasperlekommitee, da viele historische Ruinen einfach unter Plattenbauden begraben wurden. Es ist einfach keine architektonische Struktur in C.

    4.Fakt: Chemnitzer lebt und liebt Eure Stadt und versucht sie zu ändern.Aber vor allem ignoriert Schreiberlinge wie diesen. Er wohnt in Berlin, der größten Industriestreusiedlung mit städtischen Charakter, da sollte man nicht all zu viel erwarten.

     

     

    Ciao

  • M
    Matthias

    Bevor man einen Ort madig macht, sollte man erstmal hinfahren und ihn genau anschauen. Chemnitz ist eine der grünsten Städte Europas. Die Arbeitslosigkeit ist in Städten Sachsen Anhalts und Brandenburgs bedeutend höher als in Chemnitz. Im Ruhrgebiet sind die unfreundlichsten und kapitalistischsten Menschen Deutschlands ansässig.

     

    Chemnitz kann man nicht mit dem Paradies vergleichen aber es ist näher dran als Berlin, Köln, Magdeburg oder Halle.

     

    So ein Artikel wäre für mich ein Kündigungsgrund aus der Redaktion. Keine Fakten, nur sinnfreie Äußerung

  • M
    Micha

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Artikel, ist ein wahres Meisterstück an Übertreibung, Beleidigung, Respektlosigkeit..........

    Wie wäre es mal mit investigativen Journalismus??

     

    Aber egal, das treibt die Auflage hoch.

     

    Jetzt fällt mir auch wieder ein warum ich dieses Blatt nicht lese.

     

     

    Mit freundlichen Grüßen aus Chemnitz.

  • A
    Agni

    Sehr geehrte Redaktion der taz,

     

    mit Bedauern müssen wir feststellen, dass die taz nunmehr auch nicht mehr von uns gelesen werden kann. Wir waren bisher der Auffassung es mit fairem Journalismus zu tun zu haben.

     

    Was hat die Redaktion bewogen einen derartigen Artikel von Herr Gückel über die Stadt Chemnitz zu veröffentlichen. Uns ist das Ziel des Beitrages nicht verständlich. Was möchte der Autor vermitteln und welcher Methoden bedient er sich dazu?

     

    Was wir und unser Freundeskreis daraus liest, ist grauen erregend und ich möchte dies nicht mit eigenen Worten wider geben müssen.

     

    Schade, dass wir uns von einem jahrelangem Medium verabschieden müssen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    Agni

  • R
    Raik

    sauguad, grandioser artikel...danke dafür. mich hat's vor lachen regelrecht zerissen. endlich mal wieder jemand der einen den zonenbewohnern einen sarkastischen artikel über die "stadt hinterm mond" um die ohren pfeffert...ob's der zugeschissene sonnenberg, das mit rentnern überfüllte lutherviertel, der zerbröselnde kaßberg oder das obergeile heckart-gebiet aka der hartzIV-sündenpfuhl...soziale, moralische oder wirtschaftliche kompetenzen sucht man hier wie die nadel im heuhaufen - da kannst gleich dein glück beim bingo versuchen.

    und chemnitz wird nie, aber auch wirklich niemals, auch wenn man den soli-zuschlag erhöht und noch so viele subventionen in die stadt pump, das image von dresden oder leipzig erreichen...da gilt es nur eins zu sagen: gute nacht liebes chemnitz, aus deinem winterschlaf den du seit der wende pennst wirst du wohl nie aufwachen.

    gut, dass mein studium hier bald ein ende findet.

     

    prost

  • C
    c.doehler

    1.

    ich hab erstmal gelacht über den artikel. der ist wirklich weit unterhalb der gürtellinie, aber schon lustig. "satire darf alles"!! tucholsky lebe hoch!! --> sehr gut, herr gückel!

    2.

    dann habe ich gestern verschiedene denkanstösse bekommen. soviel schonmal vorweg: nichts hier darf man ernst nehmen. wer den text als ernsthafte kritik an chemnitz sieht, der verschwendet seine zeit. leider ist der text (als satire) stilistisch eher flach. is mir aber egal, denn ich lache auch über klosprüche!! was mich wirklich ärgert: der text ist uninformiert über chemnitz. man hätte doch so viele schöne witze reissen können, über die fehlentwicklungen in dieser stadt. leider umschifft der autor diese themen, wahrscheinlich war er nicht oft in chemnitz. das macht den text irgendwie allgemeingültig. mal vom marx-kopf abgesehen, könnte man viele städte so auf die schippe nehmen. deswegen habe ich meine meinung wieder geändert. --> blöder ramsch, herr gückel!

     

    3.

    nachdem ich nun (einen tag später) diese ellenlange liste an kommentaren überflogen habe, schäme ich mich mehr für die kommentierenden. viele legen eine komische einstellung zu satire, meinungsfreiheit, etc an den tag. alles ein bisschen peinlich, engstirnig, kleinbürgerlich... ein bisschen chemnitz eben.

  • E
    Eve

    Also wenn man sich so intensiv mit unserer Stadt beschäftgit, kann sie ja gar nicht so schlimm sein, denn ansonsten würde man nicht so viel Zeit in so einen komplett erfundenen Artikel investieren.

    Sie ist vielleicht optisch nicht die schönste Stadt, aber was man aus dem einst komplett zerbombten Stadtkern gemacht hat kann sich trotzdem sehen lassen und ist mit vielen anderen Städten nicht zu vergleichen....

    wie heist die eine kampagne, wir

  • T
    Tomate

    He, he. Sie liegen völlig richtig, lassen Sie sich von all den Chemnitzer Lokalpatrioten hier nicht beirren! Also: ich war schon mal anderthalb Tage zu Besuch in Chemnitz, inklusive Fototour auf eigene Faust. Holla die Waldfee! Bonjour Tristesse in Reinkultur! Dagegen ist ja Halle-Neustadt noch der reinste Lichtblick! Allerdings waren die Chemnitzer insgesamt ein nettes und freundliches Völkchen - will auch mal gesagt sein.

  • C
    C.bp

    "Um so etwas zu schreiben ,

    muß man aber auch einen ganz Gewaltigen an der Dattel haben"

    Ansonsten kann ich mir hier allen Schreibern nur anschließen !

    Es ist alles gesagt !

    Besser hätte ich es nicht machen können !

    Aber besonders stark ist es , konkrete Themen aufzugreifen , um diese dann in die gewünschte Richtung zu ziehen !

  • GS
    Gerald Schiller

    Ihren Kommentar hier eingeben

    Ach hättest Du doch besser geschwiegen !!!

    Ich bin in Chemnitz geboren und wohne seit 60 Jahren im Schwarzwald. Chemnitz bleibt aber immer meine Heimat und ich besuche die Stadt immer wieder gern.

    Die Stadt wird immer schöner, deshalb kann ich diesen

    Blödsinn nicht verstehen. Vielleicht hat der arme keine Heimat.

  • C
    C.bp

    "Um so etwas zu schreiben ,

    muß man aber auch einen ganz Gewaltigen an der Dattel haben"

    Ansonsten kann ich mir hier allen Schreibern nur anschließen !

    Es ist alles gesagt !

    Besser hätte ich es nicht machen können !

    Aber besonders stark ist es , konkrete Themen aufzugreifen , um diese dann in die gewünschte Richtung zu ziehen !

  • M
    Mat

    Aufwachen Herr Gückel!!! Der kalte Krieg ist über 20 Jahre vorbei!!!

     

    Ansonsten wünsche ich Ihnen ein gesundes 2012.

     

    Und für den Chefredakteur: Das kostet sicherlich wieder einige Abo's.

  • R
    RockStar

    Unglaublich, dass ein angeblicher Journalist diesen Müll überhaupt schreiben kann, aber noch viel unwirklicher, dass die taz soetwas veröffentlicht. Wahrscheinlich ist dieser Artikel vorher nicht nochmal geprüft/ korrekturgelesen worden.

     

    Herr Gückel war wohl, wenn überhaupt schon einmal in Chemnitz, höchstens zwischen zwei alten Plattenbauten im Heckertgebiet. Man soll nicht über etwas reden/schreiben, das man nicht kennt.

     

    Ich wohne seit 30 Jahren in Chemnitz. Am Küchwald, in der Nähe des Schlossteiches und nahe des neuen, modernen Stadtzentrums mit vielen lustigen kleinen Kneipen. Und es ist WUNDERSCHÖN hier. So schön, dass mein Mann sogar aus München (!) hierher gezogen ist und inzwischen auch schon 13 Jahre hier wohnt. Ach ja: wir haben beide eine feste Arbeitsstelle.

     

    Und diese Aussagen über die Holzkreuze am Straßenrand sind mehr als geschmacklos. Als gäbe es in anderen Städten keine Unfalltoten. Und Jennys und Ronnys gibt es anderswo auch zu Hauf.

     

    Dieser Artikel ist das Letzte!!!

  • R
    René

    Gückel???? Wer oder Was ist Gückel?? Nie davon gehört. Wahrscheinlich irgendeine kleine graue Maus, wohnhaft in einem Plattenbau, behangen mit kleinen Kreuzchenketten, welche sich auf eine völlig niveaulose Art und Weise zu Wort melden will oder gar muss.

     

    Der Humor der Menschen ist sicherlich unterschiedlich, auch deren Sichtweise. Nur diese kann man unter umständen mit einer Brille von Fielmann der Realität anpassen.

  • DF
    Dein Freund

    War Ihnen langweilig? Müssen die Verkaufszahlen erhöht werden?

    Oder warum entspringt Ihrem Kopf solch geschmack- und humorloser Blödsinn?

     

    Aber schön,welche Resonanz der Artikel erfährt.

    Das zeigt in etwa, wie gründlich der Artikel recherchiert wurde und welche Aktualität dieser hat - nämlich 0.

    Waren Sie eigentlich überhaupt mal selbst in Chemnitz, Herr Gückel?

    Wenn ja, wie lange ist das her? 20 Jahre?

     

    Chemnitz wird gegenüber seinen großen "Brüdern" Leipzig und Dresden immer im Schatten stehen und nie vergleichbar sein mit solch geschichtsträchtigen Kulturstätten.

    Aber was in den letzten Jahren in Chemnitz geschehen ist, ist beachtlich.

     

    Um mal etwas mehr den Bezug zur Aktualität herzustellen:

    In einem aktuellen Städteranking mit Kriterien wie etwa Infrastruktur,Wohnsituation,Wirtschaft etc belegt Chemnitz einen Topplatz unter den Großstädten in ganz Deutschland.

     

    Das sollte Ausdruck genug sein,was und wie viel sich hier bewegt.

     

    Wer zufällig gerade in Berlin zugegen ist,kann bitte mal von mir in der Meyerheimstraße 6a schöne Grüße hinterlassen

  • B
    Bartholomes

    Brauchen sie einen Boxsack, Herr Gückel?

  • Z
    Zelle

    Man sollte überlegen den Autor wegen Volksverhetzung anzuzeigen....

     

    Aber, es ist eben nur die taz, die Leserschaft schwindet, und man muss eben schlechte, billige und wahrscheinlich hässliche Journalisten engagieren die sich an Chemnitz rächen wollen weil sie wohl nirgends in Chemnitz eine Frau ins Bett bekommen haben, weil die schon clever genug waren zu vermuten, dass der Artikelschreiber nur sehr klein bestückt ist und nur das große Maul hat. ein Nobody, ein Nichtsnutz, muhaha.

    Dafür sicher mit Goldkettchen und offenem Hemd.

     

    Gott sei dank stehe ich gesellschaftlich viele Stufen über solchen peinlichen Menschen.

     

     

    Bin ich froh mein taz-Abo gekündigt zu haben, ich ärgere mich noch heute über das Geld was ich dieser Schwe......de in den Hals gesteckt habe!

  • B
    Bewohner

    Schade dass die TAZ sowas online stellt. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  • TV
    Thomas Vogel

    Herr Günkel,

     

    vielen herzlichen Dank für ihren bescheidenen "Artikel". Selbst nach 10 Bier zuviel kommen wohl nur wenige auf diese "Wahrheiten", die sie da verbreiten. Ich musste selten solchen Schwachsinn lesen, der dann auch noch Satire sein soll. Nur seltsam, ich mußte nicht einmal lachen. Schon erstaunlich was sich so alles Journalist nennt. Vielen Dank für diese Offenbarung.

     

    Schauen sie sich einfach mal folgenden Artikel aus der FAZ (ja, das ultrarechte Blatt) von Oliver-Maria Schmitt an. Das nennt man Satire. Darüber können sogar Chemnitzer schmunzeln. Vielleicht können sie da noch etwas lernen lieber Herr Günkel. Ich bin mir sicher und kann es nur hoffen.

     

    http://www.faz.net/aktuell/reise/perspektiven-der-stadt-9-chemnitz-geriatriker-aller-laender-vereinigt-euch-11505562.html

     

    Viele Grüße!!

  • C
    chemnitzer²

    Ija, was soll man als chemnitzer hierzu sagen, noch dazu als einer der nach drei jahren abstand gern wieder zurückzieht?

     

    herr gückel, dieser artikel ist ziemlich arm.

  • RF
    Rainer Funk

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    ich bin entsetzt, in welchen Kreisen Sie sich während Ihrer offensichtlich nicht sonderlich fruchtbaren Studienzeit in Mittweida bewegt haben. Anders kann ich mir einfach nicht erklären, wie Sie zu Ihren Erkenntnissen über Chemnitz und deren Bewohner gekommen sind.

    Oder sollte das Satire sein, was Sie geschrieben haben? Nun, das scheint auch nicht Ihre Stärke zu sein. Als solche ist der Artikel nicht zu erkennen.

    Das einzige, was Ihnen gelungen ist, das Sie halb Chemnitz mit Ihrer Provokation gegen sich aufgebracht habe. Herzlichen Glückwunsch.

    Liebe taz Redaktion, es wäre toll, die Sachen, die man abdruckt, vorher auch mal anzuschauen ;-).

  • T
    Tino

    Ich bin gebürtiger karl-marx-städter und lebe seit fast 7 jahren auf mallorca. Ich komme jedes jahr einmal nach chemnitz und muss immer mehr feststellen, wie positiv sich meine heimatstadt verändert. BITTE LIEBE TAZ, WER LÄSST SO EINEN SCHREIBERLING AUF DIE ÖFFENTLICHKEIT LOS!!! Respeklos was dieser mann von sich gibt. Im märz bin ich wieer in meiner stadt und ICH FREUE MICH DARAUF!!!

  • EL
    empörter Leser

    Dieser Artikel ist weder lustig, noch sarkastisch, sondern einfach nur menschenverachtend.

     

    "Sie [Gulags] dienten der Unterdrückung politischer Gegner, der Ausbeutung durch Zwangsarbeit, medizinischen Menschenversuchen und der Internierung von Kriegsgefangenen." (http://de.wikipedia.org/wiki/Gulag) Im ebenfalls von Ihnen (Michael Gückel) angesprochenen Nordkorea ist dies heute noch bittere Realität. Lesen Sie (Michael Gückel) doch einmal http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechtssituation_in_Nordkorea . Schon allein das Inhaltsverzeichnis dieses Artikels ist erschütternd. Finden Sie (Michael Gückel) es richtig, Texte auf Kosten der davon betroffenen Menschen und auch Verkehrstoter und deren Angehörigen zu schreiben??

  • C
    Chemnitzer

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    zweifellos der Artikel ist überspitzt formuliert. Ob die Überspitzungen geschmacklos sind, darüber ließe sich streiten.

     

    Ohne Zweifel jedoch spricht der Artikel schamlos an, was längst und noch viel öfter hätte angeprangert werden müssen:

     

    - die elende Perspektivenlosigkeit für junge Einwohner,

    - der Niedriglohnsektor-Skandal (der auch auf weitere "traumhafte" Städte im Umland wie Glauchau, Zwickau oder Freiberg zutrifft),

    - das mangelhafte Kulturangebot für junge Einwohner

    und das Nichtvorhandensein eines Studenten- und Kneipenviertels mit seinem Charme in Form von dicht aneinander gereihter Cafés, Restaurants, Clubs und Bars,

    - die trotz Modernisierung stets existente plattenbaugraue, triste Aura einer Ex-DDR-Stadt.

     

    Die Liste ließe sich leicht fortführen. Erstaunlicherweise sind die Verteufler dieses Artikels nahezu Chemnitzer, eben jene Individuen, deren geistiger Horizont leider von der Niveaulosigkeit dieser Stadt längst beherrscht wird. Man sollte sich wirklich fragen was geringe Lebenshaltungskosten implizieren:

     

    EINEN NIEDRIGEN LEBENSSTANDARD, WIRTSCHAFTLICHE STRUKTURSCHWÄCHE UND ARMUT!

     

    Wann wird die Stadt sich endlich aus ihrem festgefahren Verliererdenken befreien und handeln? Wann wird sich die Chemnitzer Mentalität endlich von der pessimistischen "Miesepeter-Denke" zur optimistischen "Can-Do-Attitude" wandeln? Ich habe, als Chemnitzer, die Hoffnung fast aufgegeben.

     

    Beste Grüße eines Chemnitzers aus Chemnitz.

  • M
    Mark

    Ich kam vor etwa zehn Jahren nach Chemnitz - und finde mich in dem Artikel wieder. Chemnitz ist eine hässliche, überalterte Industrieruinenstadt in der Provinz - und man braucht Jahre, um auch die schönen Seiten zu sehen.

     

    Jessesmaria, seid doch mal nicht so humorlos und erkennt eine Glosse, wenn ihr sie seht!

  • G
    golleander

    Das Problem des Artikels ist seine Inkonsequenz. Was ist er? Bericht, Anschuldigung, Satire? Was daran ist wahr, was soll witzig sein, was zum Nachdenken anregen? Herausgekommen ist in erster Linie ein Artikel, der eine Beleidigung all derjenigen Menschen ist, die sich bemühen gegen die von Ihnen aufgezählten Vorurteile anzukämpfen. Von diesen Menschen gibt es hier meiner Meinung nach eine ganze Menge.

     

    Witze auf Kosten der Stadt Chemnitz gab es in der Vergangenheit genug. Da lacht man irgendwann nicht mehr darüber. Zumal der hier nicht einmal gut erzählt ist.

     

    Sollte man sich mehrmals überlegen, ob man solch einen Artikel publiziert!

  • N
    Näsanat

    Gelungene Satire! Klasse geschrieben! ich liebe Chemnitz, seit ich das erste Mal diese Stadt betreten habe und genau die "negativen" Seiten (Betonbauten, die leeren Straßen) von Chemnitz machen meiner Meinung den Charme dieser Stadt aus!

  • D
    Dresdner

    Für mich war chemnitz nie eine sehr reizvolle stadt, allerdings wurde mir von freunden die aus dresden kommen gezeigt, dass chemnitz auch viele schöne teile hat.

     

    ich mag sarkastische und zynische artikel, solang sie sich mit einer problematik auseinandersetzten. dies ist keine problematik sondern deine eigene meinung, lieber herr gückel. du magst die stadt nicht und meinst, weil du an der HS-Mittweida ein semester journalistische grundlagen gehabt hast, dass du dich jetzt Journalist nenen darfst. dabei haben wir dort im ersten semester gelernt was qualitätsjournalismus ist, nämlich das gegenteil von dem, was du hier produzierst. lange rede kurzer sinn, einfach geschmacklos.

    bleib bei deinen leisten!

  • D
    Daniel

    Also ich wohne in Chemnitz.

    Der Artikel ist natürlich ein wenig überspitzt, aber was soll ich sagen, im Kern stimmt der leider vollkommen. Da die meisten, die sich hier über den Text beschweren aus Chemnitz kommen oder aus dem noch finsterem Umland, wird die Stadt als gar nicht so schlimm angesehen. Jeder der aber schonmal in einer Stadt gelebt hat die "etwas zu bieten" hat, kann Chemnitz nur als Inbegriff der Trostlosigkeit empfinden.

  • T
    Thomas

    Tja, die Wahrheit schmerzt nun mal:-). Ich find´s gut. Tumor ist wenn man trotzdem lacht....

  • M
    may

    Ideenlose Provokation auf niedrigstem Niveau. Chemnitz-Witze waren vor 15 Jahren originell.

  • J
    Jan

    Dieser Gückel strotzt ja nur so vor Inkompetenz. Habe selten so einen Schwachsinn lesen müssen!

  • A
    Anonym

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Sie behalten sich vor beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren. Aber wieso schreiben Sie dann beleidigend und abwertend über eine Stadt und ihre Einwohner? Und zu allem Übel auch noch über Gedenkstätten Verstorbener!!!

     

    Ja,ja Pressefreiheit blablabla... aber Anstand wurde Ihnen wohl nie gelehrt oder machen sich alle Ihrer Mitarbeiter, Freunde und Familienangehörige über Arbeitslose, Verwittwete und Verstorbene lustig?

     

    Das ist alles eine bodenlose Frechheit, schämen Sie sich!!!

     

    Im übrigen nehme ich das "Sehr geehrter" zurück, da Sie in keinster Weise ehrbar sind!!!

  • UD
    Ullrich Dietze

    Liebe Wahrheit-Redaktion,

    in Euren Grundsätzen ist zu lesen

    "Aber erst, wenn ein Manuskript den begehrten Wahrheit-Stempel (4) erhalten hat, wird es zur Produktion an den Arbeitsplatz der Ordonanz (5) weitergereicht"

    Beschreibt doch bitte mal, wieviel Wahrheit ein

    Manuskript beinhalten muß um an die Ordonanz weiter-

    gereicht zu werden.

    Ihr wißt offensichtlich doch nicht, "wie weit man zu

    weit gehen kann" .

    Schämt Euch bitte morgen auf der ersten Seite, aber ehrlich und in WAHRHEIT !!!

    Ullrich Dietze

  • B
    Bremsbacke

    Sehr geehrter Schreiberling,

    als Journalist kan man Sie ja leider nicht bezeichnen,

    was Sie hier ablassen ist das Allerletzte.

    Meiner Meinung nach grenzt Ihr Artikel an Volksverhetzung und hätte nie veröffentlicht werden dürfen!

    Satire, Ironie usw. sieht anders aus!

    Es ist mir nicht möglich, Sie mit "freundlichen Grüßen"

    zu verabschieden!!!

    Ein Bürger der Stadt CHEMNITZ

  • P
    Piep

    Herr Gückel,

     

    was Sie hier vom Stapel gelassen haben ist nichts anderes als dummes Geschwätz und sinnlos Hetze. Ich komme zufällig aus Ihrem Studienort Mittweida und studiere aktuell noch in Chemnitz. Auch wenn ich Ihnen zustimme, dass Chemnitz nicht die schönste Perle Sachsens ist, was es vor der Zerstörung durch allierte Bomben und dem anschließenden Aufbau als sozialistische Musterstadt übrigens war(!), so bin ich mit der Art und Weise Ihrer Äußerungen nicht einverstanden. Was haben Sie bitte erlebt, um solche Halbwahrheiten/Hirngespinste zu schreiben und auch noch zu veröffentlichen. Die ständige Anspielung auf die Verkehrstoten ist eine Farce!

     

    Als Journalist erwarte ich Objektivität! Können Sie das nicht, werden Sie Metzgermeister!

  • F
    Flow187

    ich finds spitze...und gerechtfertigt...war dieses jahr im sommer 2mal in chemnitz und dieser artikel schildert exakt das bild das ich hatte und auch gesehen hab...100 prozent true words!

     

    macht die augen auf!

  • K
    khaosgott

    nachdem ich immer noch nach dem fünkchen satire suche, bin ich derweil hier fündig geworden: http://www.gckl.de (die website des autors)

     

    da waren die hijacker aber wirklich schnell, oder der werbegag der chemnitzer wirtschaftsförderungs- und entwicklungsgesellschaft mbh "zieht an" :)

     

    amused,

    robert aus chemnitz.

  • CS
    Christian Selent

    Als Mensch, der eben in Chemnitz sitzt und hier auch das Licht der welt erblickte, muss ich sagen: Humorloser könnten die Kommentare nicht sein, Lokalpatriotismus zeugt nicht von Intelligenz und den Artikel finde ich an sich nicht witzig, aber noch lange keinen Grund für Meinungs-Diarrhoe in Kommentarform.

  • IZ
    Ich zitiere

    "Niemand sollte versuchen, aus Chemnitz etwas zu machen, was es nicht sein kann und bitte auch nicht sein muss. Berlin Mitte ist hier nicht. Kein gemachtes Nest, keine Neu- oder Südvorstadt, wo man sich hinsetzt, sein Szenegetränk schlürft und sich krass fühlen darf, ohne was dafür zu tun und ohne ein anderer zu sein als 100 Kilometer entfernt." (Zitat aus einem wirklich guten Artikel über Chemnitz von Gregor Eichhorn: http://www.chemnitz-lebt.de/index.php/2011/12/23/auf-der-strase-vor-einer-anderen-tur-oder-c-wie-karl-marx-stadt/)

  • U
    URALT-CHEMNITZER

    Eine Anrede lasse ich weg, so einem Schreiberling kann man keine Ehre erweisen!

     

    Selten so einen Unfug gelesen!

    Und das alles schützt unser Grundgesetz im Rahmen der Pressefreiheit? Na, toll!

    Ich glaube einfach, der Autor will von seinen eigenen Problemen bzw. denen seiner Stadt ablenken. Würde er sich dort einmal umsehen, käme er vielleicht ins Grübeln. Vielleicht tut es ihm im Nachhinein auch schon Leid, diesen Unsinn abgeliefert zu haben. Schlimmer aber - ein verantwortlicher Chefredakteur hat noch sein Ok gegeben, dass dieser Artikel veröffentlicht werden durfte.

    Pfui, pfui, pfui und noch einmal pfui! Und - schämen Sie sich für Ihren Artikel - mit Satire oder Spaß hat er wirklich nichts zu tun.

  • S
    stefan

    Wenn ich so die (vorhersehbaren) Kommentare lese, drängt sich auch mir als Chemnitzer die Frage auf:

    Ist dieser Artikel nicht doch nur ein gut gemeinter, unkonventioneller Versuch, ein bisschen Werbung für unsere Stadt zu machen?

    Ganz nach dem Motto: Hier sieht es so schlimm aus, das muss man gesehen haben...

  • L
    Lars

    Einfach daneben, dieser Artikel.

     

    Kennt der Autor das moderne Zentrum von Chemnitz nicht? Sind ihm die schicken Grüderzeitbauten und geschickt sanierten "Platten" entgangen?

     

    Falls falls nicht, wäre es vorsätzlich falsche Berichterstattung.

  • M
    Müller

    Der Artikel soll polarisieren und provozieren. Das macht er sehr gut und erreicht das, was der Autor will: Viele Leute klicken den Artikel an.

     

    Der Autor selbst hat 25 km von Chemnitz über 4 Jahre studiert und sollte mit entsprechendem Respekt der Region gegenüberstehen. Ich finde es traurig, dass die taz so etwas abdruckt und dies auch die Chefin Fr. Pohl mit trägt. Mich würde interessieren, wenn die Freie Presse den Artikel abdruckt und dem Zusatz: "...ein Mittweidaer Absolvent über Chemnitz.." Das wirft sicher kein gutes Licht auf die Hochschule, obwohl sie damit nix zu tun hat.

     

    Nehmt diesen schlechten Beitrag bloß nicht zu Ernst.

  • AR
    Anne R.

    ... dieser Artikel ist unfair, herablassend und ärgerlich. Wieso lässt die TAZ SO ETWAS zu??!!

    Gruß aus Berlin

  • CW
    C. W. W. Wolff

    Urbach, jetzt haben sie den Rubikon überschritten!! Meine Frau und ich lassen uns das nicht bieten! Pfeifen sie ihren Schreiberling Gückel zurück, oder es gibt Krieg!!

    ...natürlich kann diese unglückliche Situation auch bei einem entspannten Dinner auf Schloss Bellevue bereinigt werden. Bei Bedarf kann ich ihnen auch einen günstigen Kredit meiner Lieblingsbank vermitteln, falls ihr Schmierblatt mal wieder in finanziellen Nöten steckt.

    Dieses Angebot können sie doch gar nicht ablehnen, Urbach.

  • ME
    Markus Eidam

    Jedem Chemnitzer ist bewusst, dass es viele schönere Städte gibt. Aber Ihr Artikel ist wirklich deutlich überzogen und macht es der Stadt so natürlich noch schwerer, an Attraktivität [zum Beispiel durch Zuzug] zu gewinnen.

     

    Vielen Dank dafür!

  • M
    Mephistophelia

    Ich mag Satire und schwarzen Humor. Aber in diesem Artikel suchte ich nach beidem vergebens.

     

    Zwar streite ich gar nicht ab, daß die eine oder andere kleine Spitze gegen meine Heimatstadt Chemnitz durchaus zutreffend ist - aber der Text hier wirkt wie eine kleine Menge Teig, die mit viel metaphorischem Backtriebmittel zu einer großen, unförmigen Semmel aufgebläht wurde.

     

    Ein wenig suspekt sind mir allerdings auch die Kommentare mancher Mit-Chemnitzer, die gleich auf das Sexualleben oder die Geistesverfassung des Autoren anspielen.

    Klar, der Artikel ist in mancherlei Hinsicht ziemlich grenzwertig - aber mal ehrlich: Wenn Ihr Euch alle hier so wohl fühlt, wie Ihr behauptet, müßten Euch doch solche Seitenhiebe nicht derart nahw gehen, daß Ihr auf der persönlichen Ebene austeilt... oder? ;)boo

  • KD
    Kalte Dusche

    Hab mich köstlich amüsiert. Danke für den erfrischenden Text, lieber Autor!

    Gruselig sind dagegen die Kommentare der verstockten Beleidigte-Leberwürste-Fraktion.

  • K
    KarlChemnitz

    Der Gockel hat ein Ei gelegt!!!

    und alle stehen staunend drumrum...

     

    Mensch Michi,

    warum haste denn den Kehricht aus Deiner Schnitzerstube zur TAZ getragen und nicht, sagen wir mal, ne Satire über Chemnitz? (das gibts aber schon - und teilweise richtig gut)

     

    Wenn das nicht geht, dann fang doch erstmal mit was Einfachem an: Rezensionen über Einwickelpapier z.B.

     

    An die TAZ: Habt Ihr für diesen Sondermüll etwa noch Geld bezahlt??

     

    ts, ts

  • P
    Potsdamerin

    Ach Michael, so sieht wohl Rache aus.. Nur weil Du während Deiner Studienzeit nicht mal in der sächsischen Provinz mit Deinem frrränkischen Charme punkten konntest - und das obwohl der Papi immer pünktlich den Soli gezahlt hat. Na dann viel Glück bei den Schwäbinnen im Prenzlauer Berg, Du hipper Bursche Du :) Danke taz für einen glänzenden Beitrag zur Aufarbeitung von Minderwertigkeitskomplexen in der Rubrik "Selbsthilfe".

  • R
    ronnert

    da hat wohl einer zu viel mit Bushido gekuschelt!?

     

     

    Wir lieben trotzdem unser "Manchester des Ostens"

     

    Gruß aus Lutherviertel - noch stehts, aber Häuser fallen bestimmt gleich ein^^

  • M
    Mirko

    Wem nützt so ein Artikel, geschätzte taz-Redaktion?!

    Ein absolut überflüssiger, überhaupt nicht lustiger und absolut übler geistiger (fraglich) Ausfluss (sicher). Der Autor hätte den Rausch der Berliner Silvesternacht wohl noch ein wenig ausschlafen sollen und nicht gleich am 02. Januar des neuen Jahres derart blind in die Tasten hauen sollen! Insbesondere Verstorbene sinnlos zu verhöhnen, gehört sich einfach nicht.

    Ein solcher Beitrag in einer streitbaren, aber allemal anerkannten Zeitung wie der Ihrigen ist peinlich. Der Autor ist überdies als Alumnus eine Schande für die FH Mittweida. Denn dort wird allen Interessierten, die sich freiwillig für die begehrten und sehr gut betreuten Studienplätze im Bereich Medienarbeit beworben haben, und sich auch überregional rekrutieren, eine hervorragende, praxisnahe Ausbildung ermöglicht.

    Dass die taz derartig niveaulose und altbackene Ansichten unterstützt, verstehe ich nicht. Chemnitz hat wie keine andere Großstadt des Beitrittsgebietes die Chancen, die sich durch den Mauerfall boten, teilweise beeindruckend genutzt (übrigens fiel die Wende mit den Jahren 1989-90 zusammen, wenn erste Großprojekte daraufhin 1995 realisiert werden, scheint das eher vernünftig als zu spät). Diese fleißige und ehrliche Stadt hat es m.E. nicht verdient, derart sinnlos verhöhnt zu werden. Nicht in einer taz. Auch finde ich es fraglich, hierbei den Begriff Gulag zu verwenden.

    Ein Blick in Ihre eigenen Redaktionsstatuten (von der Genossenschaft seinerzeit abgenickt) steckt auch Ihrer Arbeit den gebotenen Rahmen (Stichworte: Diskriminierung, Stereotype und Wahrheit).

  • M
    Miriam

    Also ich heiße weder Jens noch Enrico.Komm mal nach Chemnitz und schaus dir nicht nur von der Autobahn aus an. Ich bin stolz auf den rustikalen Charme und die schräg verstrahlten Leute in C-Town.

     

    Als Stadt urban zu wirken ist keine Kunst.

     

    Miri

  • MS
    Marika Schwarz

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    das journalistische „Niveau“ Ihres Artikels macht mich sprachlos. Die Aneinanderreihung von Stereotypen und inhaltsleeren Phrasen, die man hier und da gern über ostdeutsche Städte verbreitet, entbehrt jeglicher Auseinandersetzung mit der Stadt und ihren zahlreichen Facetten. Des Weiteren wäre solch eine geistlose Darstellung auch keiner anderen Stadt würdig.

     

    Ich denke über die Geschmacklosigkeit Familienschicksale zu banalisieren und Vergleiche zu verwenden, die mit satirischer Schreibe nichts mehr zu tun haben, brauche ich nicht mehr zu reden.

     

    Ich frage mich was Ihnen das Recht gibt eine der wachstumsstärksten Städte Deutschlands derart zu verunglimpfen. Schade und fragwürdig ist, dass die taz Ihnen ein Forum dafür gegeben hat.

     

    Sie haben ganz in der Nähe studiert, wie konnte Ihnen die kulturelle Vielfalt, die einzigartige Architektur und die Freundlichkeit der Chemnitzer da entgehen? Schade, dass Sie sich damals nicht auf Chemnitz eingelassen haben, sie wären überrascht gewesen wie lebenswert unsere Stadt ist.

  • R
    rove

    WAHNSINN! ich bin in einem gulag aufgewachsen. aber im ernst, der arme überforderte ex-mw-student versucht sich in satire und einer spitzen zunge und (wie war es anders zu erwarten) scheitert grandios. herr gückel: zeige den artikel mal awl, der hätte es nicht mal in die novum geschafft.

     

    es ist wirklich schon traurig zu sehen wie die taz völlig versagt, wenn ihre redakteure berlin verlassen und in den kleineren städten des ostens nicht weiter als 300 meter vom bahnhof entfernen. habt ihr angst vor den einheimischen? oder gibt es andere gründe nicht mit denen zu reden? was will uns dieser text eigentlich sagen? ernsthaft, worum geht es hier?

     

    übrigens, so geht das: http://www.faz.net/aktuell/reise/perspektiven-der-stadt-9-chemnitz-geriatriker-aller-laender-vereinigt-euch-11505562.html

  • KL
    (K)eine Leserin der taz

    Ich habe mir erlaubt nachzuschlagen:

     

    Satire: ein literarisches Werk beliebiger Gattung, das Missstände oder bestimmte Anschauungen kritisiert, indem es sie lächerlich macht. (nachzulesen im Bertelsmann Lexikon)

     

    Dieser Definition folgend muss man annehmen, dass der Autor hier sämtliche Bürger/-innen sowie die Stadt Chemnitz selbst als Missstand anprangern möchte. Es stellt sich mir daraus folgend die Frage: Warum?

    Falls der Autor andernfalls beabsichtigte das öffentliche Augenmerk auf eine stetig um Verbesserung der Lebensqualität bemühte Stadt zu richten, so sei hier festgehalten, dass sowohl Chemnitz als auch seine Bürger/-innen gern darauf verzichten können.

     

    PS: Ich maße mir an zu behaupten, dass ich für diese wenigen Zeilen mehr Recherche betrieben habe, als der Autor für seinen gesamten Artikel.

  • G
    Gälner

    Derartige Artikel mit einem Kommentar zu würdigen ist völliger Frevel.

    Jedoch brennts mir wie Feuer auf der Zunge, Herrn Michael Gückel mit zu teilen, dass ich als Ostdeutscher den Charm der Dekadenz liebe, der diese wunderbare Stadt so zärtlich umhüllt. Man fühlt sich in manchen Ecken dieser Stadt in die Tage seiner Kindheit zurückversetzt.

     

    Heutzutage, nach über 20 Jahren "Westen", in denen alt ehrwürdiges dem Verfall preisgegeben wurde und nach kapitalistischer Manier in regelmäßigen Abständen alles in neuem Glanz und noch leuchtenderen Farben erstrahlen muss, gibt es Wohl keinen größeren Luxus, als den dass manches einfach so bleibt wie es ist.

     

    So, nun habe ich diesem "Artikel" und seinem Autor tatsächlich das Licht meiner Aufmerksamkeit geschenkt. Vewerflich!

     

    Um ehrlich zu sein staune ich, dass die TAZ sowas druckt.

  • FW
    Fräulein W.

    dieser artikel ist eine bodenlose frechheit, an respektlosigkeit kaum zu überbieten und durch und durch eine peinlichkeit für die TAZ.

  • ER
    ein ronny

    ich finds guddi geschrieben. und recht hat er do... ;-)

  • M
    M.H.

    Sehr geehrte taz Redaktion,

     

    ich muss mich doch sehr stark wundern, auf welches BILD-Niveau Ihr Blatt mittlerweile gesunken ist.

    Auch wenn der Artikel in der Rubrik Satire eingordnet wurde sollte man vllt. einige Redakteure noch einmal in das Studium zurück schicken um die Definition zu lernen:

     

    - eine Kunstgattung, die durch Spott, Ironie und Übertreibung bestimmte Personen, Anschauungen, Ereignisse oder Zustände kritisieren oder verächtlich machen will

     

    Ohne Frage hat es der Artikel durch Übertreibung geschafft sich selbst und damit leider auch die taz lächerlich zu machen.

     

    Ohne Frage gibt es auch in Chemnitz, wie in anderen Städten auch, Problemzonen.Jedoch ist der Artikel leider in keinster Weise mit Ironie verbunden. Eher erinnert er an Hetzschriften des 3. Reiches. Auch dort wurden Eigenschaften durch haltlose Argumente als wahr dargestellt. Damals wurde es wunderbar aufgenommen, aber befindet sich die taz denn auch noch in den Jahren 1933-45? Erst vor wenigen Tagen wurden bekannt, dass unser Bundespräsident einen Anruf gemacht hatte, um im weitesten Sinne eines unserer Grundrechte zu verletzten-die Pressefreiheit. Auch er wird verständlicher Weise mit Konsequenzen zu rechnen haben. Jedoch sollte auch eine Redaktion, trotz Pressefreiheit, die Grundrechte anderer Bürger respektieren. So stellt der Artikel die Frage auf, ob hier nicht ein Verstoß gegen §5 Satz 2 GG gegeben ist. Es wird hier mit unübertoffener Dreistigkeit darauf hingewiesen, dass Chemnitz ein Strafgefangenen- bzw. Arbeitslager für die Bewohner darstellt.

    Humor,Ironie,Sarkasmus alles gern gesehen, aber solch ein Vergleich stellt eine Grundrechtsverletzung an einem jeden Bewohner dar.

     

    Desweiteren sollte der Artikel den Autor vllt selbst zum Nachdenken anregen, ob er nicht vllt im falschen Land lebt, da ihm anscheinend der Respekt vor den eigenen Landsleuten verloren gegangen ist.

     

    Ich hoffe in Zukunft von der taz wieder ironische ARtikel lesen zu können über die ich wirklich schmunzeln kann und nicht in peinlicher Weise darüber nachdenken muss, ob die Pressefreiheit sinnvoll ist.

     

    Desweiteren ist u.U. darüber nachzudenken,ob man nicht über personelle Konsequenzen nachdenken sollte.Denn eine solche Verfehlung stellt wahrhaft die Fähigkeiten der Mitarbeiter in Frage, welche hier tätig waren.

     

    Mit freundlichen Grüßen,

    M.H.

  • TP
    Trienitz, Peter

    Sehr geehrter Herr Gücke,

     

    Es wäre besser sie würden sich ihre Studiengebühren zurück erstatten lassen, von Journalismus, verstehen Sie jedenfalls nicht viel.

     

    Anders kann man das Geschmiere ja nicht bezeichnen..

     

    was ich allerdings verstehn kann, mit grad mal 31 Jahren...frag mich wo Sie recherchiert haben? In der Mülltonne.... andersd kann man das nicht bezeichnen..

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Ein Bürger von Chemnitz

  • H
    hoelz

    Liebe Mit-Chemnitzer,

     

    nirgendwo in diesem Artikel wird behauptet, dass der gemeine Chemnitzer komplett humorbefreit und von eher schlichtem Geiste ist.

     

    Also warum musstet Ihr das jetzt unbedingt auch noch offenbaren???

    Und gleich noch so kompakt...

     

    Ist denn nicht alles schon schlimm genug??????

     

     

    ich hab' im Übrigen sehr geschmunzelt... :-)

     

     

    @chris (1. Kommentar):

    ich befürchte, der Herr Gückel ist gar nicht der Chef der Zeitung... ;-)

  • ES
    einfach schlecht

    Nun ja, viel kann man zu diesem Artikel nicht schreiben! Herr Göckel, sagen Ihnen die Worte Wahrheit, Menschlichkeit, Sorgfalt, Ehre, Diskriminierung,… etwas? Falls nicht, schauen Sie bitte beim Presserat im Kodex für Journalisten nach. Dort wird deren Bedeutung auch ausführlich erläutert! Dieser Hetzartikel hat mit Satire aber gar nichts gemein! Wer sich über Verkehrstote belustigt und Hartz-IV-Empfänger als rammelnde, spielsüchtige Alkoholiker beschreibt, hat das Recht auf den Status „Journalist“ verwirkt! Frau Pohl eine baldige Richtigstellung wäre hier wohl angebracht!

     

    Mit freundlichen Grüßen

  • M
    Markus

    Lange nicht einen so grottenschlechten Artikel gelesen.. Ich weis ja nicht, was der Autor sich dabei gedacht hat, als er diesen Artikel geschrieben hat.. aber ich glaube er war nichtmehr ganz bei der Sache.. Tja.. das war wohl mein letzter Besuch auf dieser Website..

  • N
    Nicole

    Ich bin mit Leib und Seele Chemnitzerin! Ich will nie woanders hin und ich habe schon viele Städte besucht! Das liegt nicht nur an der schönen Stadt, mit so viel Grün, einem tollen Innenstadtkern, Kultur und Freizeitmöglichkeit in und um Chemnitz, sondern auch und vor allem an den netten, sympatischen und herzlichen Bewohnern.

     

    Es ist schön Chemnitzerin zu sein! Ich kann jedem nur einen Besuch empfehlen!

  • C
    Claudia

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    offenbar haben Sie in Ihrem Studium die Vorlesung "Journalistische Grundlagen" kein einziges Mal besucht. Ihrer Professorin dürften sich mit Graus die Nackenhaare aufstellen, wenn Sie diesen Beitrag liest. Hasstirade ist mir als journalistische Darstellungsform bisher nicht bekannt. Eine Schande, dass ein Chefredakteur ihnen den Text nicht um die Ohren gehauen hat und sie damit hochkant aus seinem Büro geflogen sind.

    Und allen Chemnitzern stellen sich die Nackenhaare auf ob der bös-, ja schon nahezu abartigen Darstellung unserer Stadt. Herr Gückel, warum existiert Chemnitz überhaupt noch, wenn es hier doch derart grausam ist? Ach ja, die Hartz IV-Empfänger...

    Vielleicht möchten Sie uns in naher Zukunft doch für tiefer gehende Recherchen einmal besuchen. Wir heißen Sie herzlich willkommen. Doch ich empfehle Ihnen, im Hotel unter anderem Namen einzuchecken. Wir wollen ja kein Risiko eingehen. Und vergessen Sie den Strahlenschutzanzug nicht - man weiß ja nie. Der verhindert auch, dass wir ihr überraschtes Gesicht sehen und Sie dieses nicht verlieren, sollten Sie mit Schrecken feststellen, dass Sie sich in ihrer Einschätzung über Chemnitz geirrt haben.

  • T
    tutnichtszursache

    1. Aufpasser stimme ich in jeder Hinsicht zu, Chris ebenfalls.

     

    2. Ich habe selten einen derart schlechten, geschmacklosen und grenzenlos unverschämten Artikel gelesen wie diesen. Mag man es als Satire schönreden, hier wurde vollkommen daneben getroffen.

    Leider Gottes gibt es genug Menschen, die diesen Artikel als bare Münze nehmen und ihm unreflektiert Glauben schenken.

     

    Die Bildzeitung hat mehr Niveau!

  • KB
    karl bummer

    den Text finde ich leider nicht gelungen aber die Homepage von Michael Gückel ist Spitzenklasse - sehr witzig - real Satire vom feinsten

  • HA
    horst aus c

    ist der autor sauer, weil er nicht an die tu-chemnitz durfte, sondern in mittweida medientechnik studieren musste?!

     

    ich hoffe, er schafft es sich nochmal neu zu orientieren.

  • W
    Werner

    Artikel wurde wahrscheinlich Silvester im Vollrausch geschrieben, einfach unterste Schublade. Die Bild wird hier um Längen übertroffen. Ich werde den Autor für den Karl-Eduard von Schnitzler Preis mit goldener Spange vorschlagen.

  • VM
    von Mirko

    Wem nützt so ein Artikel, geschätzte taz-Redaktion?!

    Ein absolut überflüssiger, überhaupt nicht lustiger und absolut übler geistiger (fraglich) Ausfluss (sicher). Der Autor hätte den Rausch der Berliner Silvesternacht wohl noch ein wenig ausschlafen sollen und nicht gleich am 02. Januar des neuen Jahres derart blind in die Tasten hauen sollen! Insbesondere Verstorbene sinnlos zu verhöhnen, gehört sich einfach nicht.

    Ein solcher Beitrag in einer streitbaren, aber allemal anerkannten Zeitung wie der Ihrigen ist peinlich. Der Autor ist überdies als Alumnus eine Schande für die FH Mittweida. Denn dort wird allen Interessierten, die sich freiwillig für die begehrten und sehr gut betreuten Studienplätze im Bereich Medienarbeit beworben haben, und sich auch überregional rekrutieren, eine hervorragende, praxisnahe Ausbildung ermöglicht.

    Dass die taz derartig niveaulose und altbackene Ansichten unterstützt, verstehe ich nicht. Chemnitz hat wie keine andere Großstadt des Beitrittsgebietes die Chancen, die sich durch den Mauerfall boten, teilweise beeindruckend genutzt (übrigens fiel die Wende mit den Jahren 1989-90 zusammen, wenn erste Großprojekte daraufhin 1995 realisiert werden, scheint das eher vernünftig als zu spät). Diese fleißige und ehrliche Stadt hat es m.E. nicht verdient, derart sinnlos verhöhnt zu werden. Nicht in einer taz. Auch finde ich es fraglich, hierbei den Begriff Gulag zu verwenden.

    Ein Blick in Ihre eigenen Redaktionsstatuten (von der Genossenschaft seinerzeit abgenickt) steckt auch Ihrer Arbeit den gebotenen Rahmen (Stichworte: Diskriminierung, Stereotype und Wahrheit).

  • RW
    Rico Wallenta

    Liebe Taz, lieber Herr Gückel,

    ich danke Ihnen! Ich lachte Tränen beim Lesen Ihres Textes auf der Wahrheitsseite. Vielen Dank für den Humor und die Satire!!!

    Noch belustigender finde ich jedoch die meisten der Kommentare und so danke ich auch allen fleißigen Schreibern und speziell den Humorlosen welche unwissend so lustig sind.

    Ich wünsche allen in der Heimat mehr Humor und die Kunst über sich selbst und satirisch über die Geschichte unserer Stadt zu lachen. Ich selbst bin in der ehemaligen Stadt mit den drei „O“ (später wieder „Chemnitz“) aufgewachsen.

    Rico Wallenta

  • A
    anonym

    Jeder der hier in irgendeiner Art und Weise gegen diesen Artikel argumentiert ist definitiv nicht subjektiv da er entweder aus Chemnitz kommt oder sonst irgendwie seinen Narren an dieser absolut hässlichen Stadt gefressen.

    Anders kann ich mir nicht erklären wie man auch nur Ansatzweise versuchen kann in diesem Loch etwas Schönes zu finden.

    Ja, der Artikel enthält die ein oder andere Fiktion oder Hyperbel, trifft es im großen und ganzen aber einfach ganz gut.

    Das einzig Falsche ist der Abschnitt in dem steht das die "Wende" Chemnitz erst '95 erreichte - dies ist nämlich bis dato noch nicht geschehen.

  • B
    Berlinerin

    Hier merkt man doch gleich, dass kein ausgebildeter Journalist am Werk sein kann. Vielleicht wäre ein Studium in diese Richtung besser für den Autoren gewesen als das Studium der Medientechnik in (man höre und staune:) MITTWEIDA. Für eine Universität hat es wohl nicht gereicht... Als studierte Germanistin kann ich hier nur sagen, dass ich so viel Unfug noch nie gelesen habe - ob nun zynisch oder nicht. Auch eine Satire kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen, dafür wäre das Studium wohl nützlich gewesen, um mehr über das Genre "Satire" zu erfahren. Ich hoffe, dass der Autor keine weiteren Artikel (auch bei der taz) schreiben wird und unseren Berufsstand nicht weiterhin vollständig diskreditiert!

    Ich bin weder Chemnitzerin, noch komme ich aus Sachsen, ich lebe in Berlin. Schreiben Sie doch lieber über Städte, in denen Sie sich vermeintlich auskennen... Ich bin enttäuscht, dass die taz solch schlechte Artikel veröffentlicht.

  • I
    Iphigenie

    Hallo Herr Gückel,

     

    ich bin nicht dahinter gekommen, was Sie berechtigt, so einen Artikel über Chemnitz zu verfassen. Mit Journalismus hat das in meinen Augen nichts zu tun !

    Mit Jahrgang 81 können Sie kein Bild der Stadt vor der Wende vor Augen haben.

    Man sagt hier:

    "In Dresden wird regiert, in Leipzig wird ausgestellt und in Chemnitz wird gearbeitet." Fakt ist, dass nach der Wende fast alle Großbetriebe zusammengebrochen sind und Chemnitz als Industriestadt sich erst wieder neu orientieren musste. Standorte wurden neu geschaffen von Firmen wie Siemens; IBM; VW; Frauenhofer Institut usw. usw. Bundesweit genießt die Technische Universität einen hervorragenden Ruf. Bewohner unserer Stadt arbeiten in diesen Firmen, studieren an der TU oder lehren dort.

    Ich bin in Karl-Mar-Stadt geboren. Ich lebe und wohne und liebe in Chemnitz. Es gibt keine Stadt der Welt, wo alles nur bunt und glitzernd ist, aber auch keine Stadt ist nur grau und tot !

    Ihr Artikel ist nur eine Frechheit und weit unter dem Niveau einer Bild-Zeitung. Aber vielleicht reicht Ihnen ja die Negativwerbung. So kommt man auch ins Gerede.

    Ich wünsch Ihnen keinen schönen Tag, aber vielleicht denken Sie in Zukunft, bevor Sie so etwas schreiben.

  • RC
    Rand Chemnitzer

    Selten so einen Schwachsinn gelesen, schämt Euch.

    Die Schreiberlinge der Bildzeitung sind ja Waisenknaben dagegen und das will was heißen. In Zukunft werde ich die Hände von Ihrem Blatt lassen.

  • C
    Chemnitzerin

    "Gulag - ist das Akronym für Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager [...] bestehend aus Zwangsarbeitslagern, Straflagern, Gefängnissen und Verbannungsorten. Sie dienten der Unterdrückung politischer Gegner, der Ausbeutung durch Zwangsarbeit, medizinischen Menschenversuchen und der Internierung von Kriegsgefangenen. [...]

     

    Die Mehrheit der Wissenschaftler kommt zu dem Ergebnis, dass die sowjetischen Arbeitslager – im Unterschied zu den deutschen Vernichtungslagern – nicht mit dem Ziel der planmäßigen Ermordung errichtet wurden; die hohen Todeszahlen sind auf die unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen zurückzuführen und wurden[...]billigend in Kauf genommen." es hat nur ein paar sekunden gedauert die bedeutung des wortes "gulag" herauszufinden ... hätte der autor mal tun sollen. man kann von chemnitz halten was man möchte aber das hat die stadt nicht verdient. Fazit : weniger vorurteile, mehr recherche.

  • RC
    Rand Chemnitzer

    Selten so einen Blödsinn gelesen, schämt Euch. Schickt diesen Schreiberling nach Tschernobyl oder besser noch nach Nordkorea, da gehört er hin, der Spinner.

  • N
    Nicel

    Der Artikel ist überspitzt, über Kreuze am Straßenrand macht man keine Witze...

     

    Aber: Ich finde Chemnitz ganz furchtbar...alle, die fürsprechen, können sich wahrscheinlich eine schicke Villa am Stadtrand leisten. Oder kennen nichts anderes.

     

    Wer mit offenen Augen durch diese Stadt fährt, dem muss doch Leerstand, Tristesse und Grau auffallen!!!

     

    Gute Köpfe verlassen die Stadtverwaltung, wer kann, zieht woanders hin...

     

    Aber Hauptsache, man baut ein Stadion...

  • C
    Caro

    Derzeit bin ich gerade auf Besuch in Berlin.Vielleicht fahren Sie, lieber Herr Gückel, mit mir zurück und lassen sich Chemnitz mal von einer anderen Seite zeigen. Und das von einer gebürtigen jungen Karl-Marx-Städterin. Ja, ich wohne noch dort! Und sogar mein Freund (ein Berliner) findet Chemnitz sehr schön. Also das Angebot steht!

  • OM
    Oh mein Gott

    Oh mein Gott ich weiß gar nicht was schlimmer ist, das es solche selbsteingebildeten Autoren gibt oder das, es ein so niveaulosen Verlag gibt der solchen Schund veröffentlicht.

    Weltverblödung voran!!

    Herzliche Grüße an den verbitterten Harz IV-Autor und den neuen Verlag für Weisheiten aus "Mitten im Leben".

  • C
    Caro

    Derzeit bin ich gerade auf Besuch in Berlin.Vielleicht fahren Sie, lieber Herr Gückel, mit mir zurück und lassen sich Chemnitz mal von einer anderen Seite zeigen. Und das von einer gebürtigen jungen Karl-Marx-Städterin. Ja, ich wohne noch dort! Und sogar mein Freund (ein Berliner) findet Chemnitz sehr schön. Also das Angebot steht!

  • J
    J.Kummer

    Lieber Herr Gückel,

    Sind sie ein Praktikant bei der TAZ? Sind sie gezwungen wurden etwas witziges zu schreiben?

    Lassen sie sich das bitte nicht mehr gefallen damit sich der Leser in Zukunft nicht mehr mit so einem altbackenen Kabarett Humor quälen muss.

     

    Gruß aus Chemnitz

  • G
    Giottina

    Was sollte dieser Bericht?

    Witzig sein oder zum nachdenken anregen?soziale misstände aufdecken oder nur einfach mal wieder auf die Ossis/oststädte draufhaun?!

    Ich finde diesen artikel weder lustig noch entspricht das gesagte dem wahren bild von chemnitz. Ja der artikel ist sehr respektlos den Chemnitzern gegenüber!

    Solche artikel sind schuld daran das manche sich nicht nach chemnitz (oder gar in den osten?) trauen und vorurteile werden damit schnell verfestigt.

    Es gibt andere schlimme ecken warum also immer chemnitz? In meck-pomm sieht es auch nicht blühender aus...

    aber nein chemnitz ist immer schlecht und dreckig.

    In der innenstadt z.B. hat sich viel getan und auch die kultur-und kunstszene ist mit den lokalen museen gut besetzt (kunstsammlungen, opernhaus etc.)

    Man darf auch nicht vergessen: chemnitz konkurriert mit großen städten wie leipzig und dresden und die meisten gelder des landes gehen nun mal an diese städte.

     

    Es ist sehr schade das die taz einen solchen artikel veröffentlicht und eine diskussion über die abwanderung aus dem osten, entwicklung der oststädte, die mentalität der ossis und andere theme auf dem rücken der stadt chemnitz und der chemnitzer austrägt. für manche ist das vielelciht "witzig" aber ich finde es ist einfach unprofessionell, unsachlich und respektlos.

     

     

     

    P.S. nur eine kurze erwähnung: ich kenne sogar menschen persönlich die aus dem westen nach chemnitz aus freien stücken gezogen sind. -.-

  • W
    Willi

    "Alle Wortapparate werden von Meisterhand aus ganzen Textblöcken geschnitzt, mit verbalen Zutaten aus deutscher Produktion veredelt und kunstvoll verziert mit Wortwitz und Liebe zum Detail." Zitat aus der Selbstdarstellung des Autors. Ist das jetzt nur gewöhnliche Selbstüberschätzung eines Schreiberlings mit unterirdischem Niveau oder sollte man sich mal seine Diplomarbeit an der Hochschule Mittweida näher ansehen?!

  • G
    Guerilla01

    Satire? Am Besten ließe sich diese Abart (bitte nicht vergessen, daher kommt das schöne Wort abartig)wohl als Gossen- oder Fäkalsatire umschreiben. Wenn ich jetzt schreibe, daß das Niveau in etwa dem Fäkalkomödiantentum eines Oliver Pocher entspricht, würde ich Herrn Pocher zu Unrecht viel zu weit herabwürdigen. Ich hatte nicht geglaubt, daß dies möglich wäre. Ich hatte vor diesem Machwerk gedacht, daß ein so tiefes Sinken physikalisch unmöglich ist, irgendwo ist doch immer eine Grenze nach unten. Schon traurig, aber Sie geben dem Begriff niveaulos eine völlig neue Bedeutung, vielleicht wird bei Wikipedia demnächst Ihr Gesicht die Erklärung von niveaulos schmücken.

     

    Glück auf aus Chemnitz

  • W
    Willi

    "Alle Wortapparate werden von Meisterhand aus ganzen Textblöcken geschnitzt, mit verbalen Zutaten aus deutscher Produktion veredelt und kunstvoll verziert mit Wortwitz und Liebe zum Detail." Zitat aus der Selbstdarstellung des Autors. Ist das jetzt nur gewöhnliche Selbstüberschätzung eines Schreiberlings mit unterirdischem Niveau oder sollte man sich mal seine Diplomarbeit an der Hochschule Mittweida näher ansehen?!

  • M
    mues

    Hilfe!

     

    Fast noch schlimmer als der eigentliche Beitrag sind die Kommentare einiger User, die diesem kranken Artikel von Herrn Gückel noch Postives abgewinnen.

  • M
    Martin

    Eigentlich wurde in den vielen guten Kommentaren schon alles gesagt (besonders köstlich fand ich den von Weinandsmann). Sie haben (fast) alle eines gemeinsam: ihre Qualität übersteigt die des Artikels um ein Vielfaches. Chemnitzer haben normalerweise ein ziemlich ehrliches Verhältnis zu ihrer Stadt. Sie wissen, dass Chemnitz nicht Berlin oder Köln ist, und behaupten das im übrigen auch nie. Das sich hier so viele Leser zu Wort melden, liegt einfach an der schlechten Qualität des Artikels. Chemnitzer lachen gern über ihre Heimat, wenn es denn etwas zu lachen gibt. Aber was Michael Gückel hier hochwürgt, führt zu nichts. Bis zum Schluss wartet der geduldige Leser auf die Pointe und wird enttäuscht. Und Gückel dann noch das Fällen irgendwelcher Alleebäume gebraucht, um seinen Bogen zu den Holzkreuzen am Anfang hinzubekommen, ist journalistischer Kindergarten.

     

    Ich wusste dich eigentlich immer zu schätzen, liebe taz. Bitte achte auf die Qualität deiner veröffentlichten Beiträge, auch wenn es sich "nur" um die online Version und die Rubrik "Wahrheit" handelt.

  • S
    Sebastian

    Ich muss schon zugeben das Ihr Artikel etwas Wahres enthält, und zwar den Beweiß dafür das es immer wieder solche Dummen Ignoranten und Wahrheitsvertreher gibt die man vom Markt nehmen sollte.

     

    Ja es gibt leiter ein großes defizit was die Wirtschaft in Chemnitz angeht und daher auch die fallende Einwohnerzahlen, aber das ist noch kein Grund solch einen herablassend und dummen Artikel in die Welt zu setzten.

     

    Eher sollte man die Menschen und vorallem den Deutschen Staat dazu ermutigen etwas dagegen zu tun.

     

    Ich vermute das Sie mir nicht persönlich in meine "grünlich schimmernden Augen" sagen könne wie Sie auf solch ein Aussage kommen. Trotzdem würde ich Sie Bitten um eine Richtigstellung und Stellungnahme.

     

    MFG

  • F
    Fremdschämer

    Lieber Autor,

     

    Man kann Chemnitz mögen oder auch nicht. Man darf da auch gerne seine Späßchen drüber machen.

     

    Aber wie wenig Respekt muss man vor menschlichem Leid haben, wenn man scheinbar zum Spaß russische Gulags, eine hochverstrahlte Stadt und einen menschenverachtenden Staat, allesamt mit tausenden Todesopfern und unsäglichem Leid, als Vergleich heranzieht??

     

    Ist das die "5 Minutes of Fame" wirklich wert?

    Wahrscheinlich sitzt Du jetzt daheim, lieber Autor, und klopfst Dir auf die Schenkel, wie toll sich alle aufregen, wie besonders weil unverstanden Du doch in der Welt bist.

    Muss man eigentlich immer alles schlecht finden und mit möglichst markigen Vergleichen herabwürdigen, wenn man in Deiner Welt lebt bzw. um als Mensch auf Augenhöhe zu für Dich zu gelten?

     

    Traurig, dass die taz sich jetzt derartiger Nihilisten bedient. Die guten Satiriker waren wohl zu teuer.

     

    Ach und danke, lieber Autor, dass sich jetzt jeder MT-Student aus Mittweida als Drittklassestudent einstufen lassen darf, nachdem Du hier geistig unterstes Niveau bewiesen hast.

  • NS
    Neu Sachse

    Sehr geehrte TAZ,

    ich finde es wirklich komisch wie Sie Chemnitz darstellen wohne jetzt seit 3 Jahren in Chemnitz und werde auch weiterhin da wohnen und finde Chemnitz eigentlich sehr ruhig und angenehm zu wohnen. Fahren Sie doch mal nach Köln oder Frankfurt. Jede deutsche Großstadt hat Fehler. Das ist halt so in einer Stadt. Ansonsten wären wir auch nahe dran am Überwachungsstaat. Ich finde es traurig das eine Zeitung so einen hasserfüllten Artikel verfasst und auch noch veröffentlicht.

    Da weiß man jedenfalls wo man sich keine Nachrichten und Artikel durchlesen sollte. Und einige schimpfen über die Bild Zeitung naja ich schimpfe über die TAZ

  • S
    Sebastian

    Ich muss schon zugeben das Ihr Artikel etwas Wahres enthält, und zwar den Beweiß dafür das es immer wieder solche Dummen Ignoranten und Wahrheitsvertreher gibt die man vom Markt nehmen sollte.

     

    Ja es gibt leiter ein großes defizit was die Wirtschaft in Chemnitz angeht und daher auch die fallende Einwohnerzahlen, aber das ist noch kein Grund solch einen herablassend und dummen Artikel in die Welt zu setzten.

     

    Eher sollte man die Menschen und vorallem den Deutschen Staat dazu ermutigen etwas dagegen zu tun.

     

    Ich vermute das Sie mir nicht persönlich in meine "grünlich schimmernden Augen" sagen könne wie Sie auf solch ein Aussage kommen. Trotzdem würde ich Sie Bitten um eine Richtigstellung und Stellungnahme.

     

    MFG

  • A
    asd

    Das ist ja genauso lustig wie beim Helgolandartikel vor ein par Monaten. Humorbefreite Lokalpatrioten sind unglaublich unterhaltsam.

    Könntet ihr so einen Artikel mal über wolfsburg schreiben?

  • K
    Kubi

    Sehr geehrter Herr Günzel,

     

    ich untestelle ihnen jetzt einfach, daß ihnen das nötige Handwerkszeug fehlt, einen satirischen Text zu verfassen, da ich ihnen keine Böswilligkeit unterstellen möchte.

    Sicherlich gibt es verschiedene Ansatzpunkte seinem Text einen roten Faden zu verleihen. Daß dieser aber auf Verkehrstoten beruht, zeugt von wenig Kreativität, einem großen Maß an Selbstüberschätzung und Ignoranz, aber vorallem Pietätlosigkeit gegenüber den Opfern und deren Familienangehörigen. Da stellt sich die Frage, was ihre Intention war und wie sie versucht haben, dem Leser kritisch zu vermitteln, warum ein drejähriger Ronny durch einen Verkehrsunfall ums Leben kam, sei es durch Selbstüberschätzung oder Selbstmord und was dieses mit dem Leben in Chemnitz und der Menschen zu tun hat?

     

    Welches Ziel haben sie damit verfolgt, da wesentliche Kritikpunkte eines satirischen Textes nicht erfüllt wurden, was den Eindruck vermittelt, einen Sachbericht verfaßt zu haben?

    Nur weil ich vor einer Beleidung ankündige, es sei eine Satire und entspräche somt meiner künstlerischen/journalistischen Freiheit, wird es keine Satire, sondern bleibt eine Beleidigung, solange ich Grundsätze einer Satire nicht einhalte.

     

    Da sie Journalist sind oder sich so nennen, sollte davon ausgegangen werden, daß sie mit Stilmitteln vertraut sind, um einen entsprechenden Text zu verfassen.

     

    Ich möchte nicht leugnen, daß es Möglichkeiten und Ansatzpunkte gibt, einen humorvollen oder auch mahnenden Text über und an Chemnitz zu verfassen. Jede Stadt hat ihre Schmutzflecken. Aber das sollte in einem anderen Format, mit mehr Fingerspitzengefühl und größerer journalistischer Fähigkeit geschehen, als es in diesem Fall vorliegt.

     

    Mit freundlichen Grüßen

  • C
    Chemnitzer

    Das sich sowas Journalismus nennen darf, ist eine Schweinerei

     

    Man könnte mir eher ein BILD-Abonnement aufschwatzen, ehe ich auch nur eine ihrer Zeitungen kaufen würde. Jeden der Leute in der Veröffentlichungskette dieses Artikels (Schreiben, Autorisieren, ...) würde ich in eine Nervenheilanstalt einliefern lassen!

  • M
    Marco

    Meinungsfreiheit is ja ne prima Sache. Aber wer so einen schwachsinnigen Artikel verfasst, sollte dann doch besser gefeuert werden!

  • J
    Jeanette

    Hätte ich die TAZ abonniert, ich würde sofort kündigen. Welch konservatives Gedankengut! Abscheulich.

  • S
    Sunny

    Ich schließe mich voll und ganz meinen Vorrednern/Schreibern an und für all die, die noch nie hier waren, hab ich einen schönen Link mit tollen Eindrücken von Chemnitz http://www.bass-service.de/angebote/relocation-service.html

    Nicht zu vergessen ist unser schöner Kaßberg, von dem natürlich nicht die Rede war in dem Artikel. :)

     

    In dem Sinne freuen wir uns, wenn Sie sich aufgrund dieses Artikels vom Gegenteil überzeugen wollen und uns besuchen kommen. Wir führen Sie sehr gern herum :)

    VG Sunny

  • Z
    ZAUBERKLAUS

    Glaukos YOU MADE MY DAY!

  • MC
    Michael C.

    Ach wirklich. Dieser Text ist wenig originell und selten gut geschrieben. Ich mochte die Idee mit dem Metorklumpen, der Rest ist eher Schülerzeitungsniveau. Gute Satire zeichnet sich durch überspitzte, abseitig perspektivierte Wiedergabe von Beobachtungen aus, nicht durch Überhöhung abgegriffener Klischees. Ein wenig mehr Wortgewandheit hätte es zudem auch sein dürfen. Da hilft nur üben. Dazu überlässt Ihnen, Herr Gückel, irgendeine Chemnitzer Schülerzeitung sicher die Kolumne.

  • G
    Glaukos

    fachhochschulabsolvent und greenpeace-aktivist...trotzdem hätte ich ein wenig mehr hirn erwartet...nur weiter so, ihr berufliches abseits ist sehr nah. ich kann es zumindest schon sehen - und das ist auch gut so :).

  • TF
    T. Felber

    Respekt liebe taz!, da habt ihr eine ganz tollen Artikel abgedruckt - wahrscheinlich verfasst kurz bevor der Autor hirntot unter den Tisch rutschte. Wäre er statt dessen lieber nach Chemnitz gefahren. Dort kann er aber lange nicht gewesen sein - wahrscheinlich war er noch nie dort - nicht einmal als er in Mittweida studiert hat.

     

    Ja, in Chemnitz gibt es "Dreckecken" und Fehlentwicklungen, wie in jeder Stadt. Aber selbst um diese kennen zu lernen müßen Sie nach Chemnitz kommen, in dem Artikel finden Sie darüber leider gar nichts.

     

    Das einzige was an Chemnitz übrigens wirklich schrecklicher ist als in anderen Städten ist das Stadtmarketing: Wie sonst kann es sein, dass außerhalb der Stadt keiner die vielen Juwelen

     

    Kunstsammlung – Theater Chemnitz – Schloßberg – einem der größten Jugendstil- und Gründerzeitviertel Deutschlands auf dem Kaßberg [Herr Gückel – das sind keine Plattenbauten] – der Villa Esche – dem versteinerten Wald – einem der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands – dem Industriemuseum – ...

     

    kennt?

     

    Günstig für Hr. Gückel, da er sonst besser recherchieren müsste oder seinen geistigen Unrat einer anderen Stadt zukommen lassen müßte. Mit Chemnitz hat der Artikel jedenfalls so wenig zu tun, wie mit gutem Journalismus oder gar mit Satire [Dummlabern und Satire sind nicht identisch, Hr. Gückel.].

     

    Liebe taz noch einmal herzlichen Glückwunsch und vergessen Sie nicht ihren Autor wieder unter dem Tisch hervorzuziehen. Ob es sich lohnt ihn intellektuell zu reanimieren überlasse ich ihnen.

  • LB
    Leipziger Bürger

    Liebe Leser, lieber Schreiber, lieber Bundesbürger, liebe Sachsen,

     

    auch wenn in Leipzig gern über Chemnitz gelacht wird, gestichelt oder man hier und da immer wieder eine Witz auf Kosten der "Stadt der Moderne" macht, ist dieser Artikel noch nicht einmal in den ersten Sätzen zum schmunzeln geeignet.

    Zumindest für den, der den Osten nicht, als graue Zone mit einigen braunen Flecken oder als Geld schluckendes Monster ansieht, wie es hier und da gezeichnet wird, im Fernsehen oder durch Erzählungen und Behauptungen der älteren Generation an einigen Stammtischen.

     

    Schön sieht anders aus, dass kann man in manchen Teilen, die leider sofort nach verlassen des Bahnhofes auffallen, nicht verleugnen, aber so wie die DDR-Bautrupps in Leipzig einen "Zahn" Mitten im Herzen der Stadt errichtet haben, der nicht im entferntesten ins Stadtbild passt oder eine alte Universität eingerissen hat, so wurde nun mal Chemnitz leider noch viel mehr von der sozialistischen Baukunst verschandelt.

     

    Nichts desto trotz gibt es viel grün, einiges zu entdecken und Rückzugspunkte, die einladen.

    Ein Artikel sollte auch, wenn er angreift versuchen zwei Standpunkte widerzuspiegeln und nicht sich eines der Allgemeinsten Vorurteile zu suchen, diesen mit allen Mitteln auszuschlachten und so zu verbiegen, dass der Großteil darüber lachen kann.

    Was schlimmer ist bleibt allerdings, als Frage im Raum stehen...

    So einen Artikel zu verfassen und ruhigen Gewissen und zufrieden abzuschicken?

    Diesen Artikel zu veröffentlichen, nachdem er doch hoffentlich noch einmal durchgelesen wurde, somit für gut befunden? Was wiederum zeigen würde, dass sowohl in erster, als auch in zweiter Instanz entweder ein sehr subjektives Bild herrscht, sich in der taz nun auf Hetzarikel beschränkt wird, ohne zweit Meinung, wie man es von einigen Springern kennt.

    Oder niemand den Mut hat dagegen etwas zu sagen...

    Ich glaube am schlimmsten ist, wenn dieser Artikel gelesen wird, dabei laut gelacht wird, er weiter empfohlen wird und es sich damit gebrüstet wird, wie schrecklich es wohl in Chemnitz sein muss und diesen Artikel vollkommen glaubt, ohne zu hinterfragen...

     

    Gehört auch die taz nun zur emotionalen Pissrinne des Volkes?

     

    Leipzig grüßt Chemnitz

  • G
    Gnarv

    Wow, selten so gut gelacht wie gerade eben! Dieser Artikel muss in der gesamten Welt verbreitet werden, damit man endlich mal feststellen kann, wer wirklich Humor hat und wer nicht.

    Ansonsten kann ich dem Autor dieses satirischen Meisterwerks nur gratulieren: sie haben erfolgreich Chemnitz getrollt.

  • R
    ResteinwohnerYn

    Wann immer irgendwer meint, die Lacher auf seine Seite bringen zu müssen, wird zum munteren Ossi-Bashing geblasen. Erstaunlich oft ist Chemnitz dran. Und das schon seit fast zwei Jahrzehnten. Als Ingolf Lück die Stadt in seiner Wochenshow zum Running Gag machte, war das irgendwie noch witzig. Aber inzwischen fühlt sich offenbar jeder, in irgendeiner deutschen Großstadt wohnhafte Provinzdödel dazu berufen, über Chemnitz zu spotten. Das kann sehr geistreich sein. Muss aber nicht - wie hier Michael Gückel, ein 30-jähriger Exil-Oberfranke, der in Berlin lebt und für die taz schreiben darf, beweist. Seinen FH-Abschluss hat er in Mittweida gemacht - etwa 25 Kilometer von Chemnitz entfernt. Man könnte also meinen: Das ist einer, wo(!) weiß, wovon er da schreibt. Doch weit gefehlt.

    Einen solch geistesschlichten Text hätte jeder schmieren können, der einigermaßen über die gängigen und gern strapazierten Ossi-Klischees im Bilde ist. Man nehme also Stereotypen wie Tristesse, Verwahrlosung, Bewölkung und Beton (alles in grau, versteht sich), dazwischen irgendwas Kackbraunes (haha) und setze in dieses Idyll einige Verkehropfer, die natürlich Enrico und Ronny heißen müssen. Wer's noch nicht geschafft hatt, mit seinem getunten Honda Civic gegen einen Baum zu fahren, kommt in dem Text als Hartz4-Empfänger vor, der in seiner billigen Plattenbauwohnung zwischen Automatenspielhölle, Schnäppchenexpress und Getränkemarkt dauerrammelt, weil er vor lauter Blödheit nicht rafft, dass um ihn rum alles voll depressiv ist. Bis dahin könnte der Text von jeder x-beliebigen (ost)deutschen Stadt handeln. (Der Liedermacher Rainald Grebe hatte ganz ähnlich schon mal über das gesamte Bundesland Brandenburg gesungen - jedoch vielviel feinsinniger.) Also muss noch was Ortsspezifisches rein. Hierbei hilft es, etwas Gesächseltes einzufügen. Lust'sch! Dann noch den berühmten Karl-Marx-Kopf erwähnen. Und schon ist's, als wär' man selber dagewesen. Unterm Strich vergleiche man die ganze Szenerie mit einem Gulag (das klingt so schön grausam stalinistisch) oder eben mit Tschernobyl (muss schlimm dort sein - haben wir mal gehört) So einfach geht Häme.

    Die Frage ist nur, warum trifft's ausgerechnet jetzt mal wieder Chemnitz? Vielleicht weil eine vorwitzige Band mit K aus C* derzeit mit einem Song abräumt, der das Hipster-Gedöns endlich angekommener Neu-Berliner aus der westdeutschen Provinz parodiert? Leute, wie der Autor dieses Textes hier ...

    Fühlen Sie sich ertappt, Herr Gückel? Sind Sie vielleicht sogar etwas angepisst? Falls ja, dann fiel Ihre Reaktion im höchsten Maße ungelenk und abgedroschen - kurz: plump - aus. Es gibt tatsächlich Autoren, die es vermögen, auf Kosten anderer witzig zu sein. Sie gehören nicht dazu.

    Kraftklub haben den Bogen besser raus: Obwohl die Chemnitzer Band Berlin mit Vehemenz verschmäht, hat sie in der Hauptstadt die meisten Fans. Wie diese Resteinwohner das schaffen? Keine Ahnung. Vielleicht wirkte der Meteor ja Wunder ...

  • MM
    Mike Mikesen

    Hätte der Autor jetzt noch reingeschrieben "Chemnitz, das Bielefeld des Ostens" würden noch tausend weitere, erzürnte Leute hier posten und sich über diese leicht übers Ziel hinausgeschossene Satire auslassen. Aber der schreibende Nerd, die TAZ und Chemnitz hat das, was alle wollten: Einen Tag mal mehr Aufmerksamkeit.

  • W
    Wittmeidaer

    Ja, Michael, da hättest du bei der Journalistik-Vorlesung in Mittweida doch ein bisschen besser aufpassen sollen. Mit Satire hat das hier recht wenig zu tun, lustig ist es schon gar nicht. Mit Plumpheit Stil und Witz ersetzen, das scheint aber ja ein allgemeiner Trend zu sein.

  • C
    Candy

    Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich. Konnte mich köstlich amüsieren, auch als Chemnitzerin.

     

    Das mit den Verkehrstoten war natürlich etwas übers Ziel hinaus geschossen. Aber gut, man sollte die "Wahrheit" sowieso nicht ernst nehmen.

     

    (Ich pendle regelmäßig noch weiter nach Osten, weit jenseits von Dresden. DA gibt es Städte, die sind das helle Grauen ... der sprichwörtliche "Hintern" von Deutschland)

  • A
    Augsburger

    Augsburger, der bisher 1x in Chemnitz war:

     

    der schlechteste Artikel seit es das I-Net gibt!

     

    Wie kann man so niveaulos über eine deuutsche Stadt herziehen, wo bitte ist da der Sarkasmus??

     

    Pfui Deibel, TAZ!

  • U
    urlauber

    Witzig, wie ernst hier alle sind.

     

    Die Reaktionen hier erinnern fern an die der BILD-Leser, die sich bei der Titanic, völlig humorbefreit und beißreflexhaft, über die Fußball-WM-Geschichte echauffiert hatten:

    http://wwwold.titanic-magazin.de/audio/tondokumente.php?TonID=1

     

    Gibt sicher bessere Satire, schmunzeln musste ich dennoch.

     

    In diesem Sinne: locker machen!

    urlauber - Exil-Chemnitzer.

  • UA
    Ute aus Chemnitz

    Danke für die Beschreibung meiner Stadt. Ich wußte bis jetzt nicht, in welcher gefährlichen Zone ich lebe. Jedoch könnte es auch sein, dass Sie bei Ihrem Besuch unserer Stadt irgendwie "berauscht", "benebelt" waren, da man nicht recht versteht, was das ganze eigentlich bedeuten soll. Egal durch welche Stadt man weltweit auch maschiert, überall gibt es Schmuddelecken. Chemnitz hat sich in vielen Dingen sehr schön gemacht. Hat man Augen und Ohren, kann man es sehen und hören.

    Tut mir leid , Herr Göckel, doch für diesen Artikel gibt es leider keinen Preis. Wenn er nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen. Ich schlage vor, Sie melden sich mal bei mir an und ich gebe Ihnen eine kostenlose Stadtrundfahrt. Mal sehen, welchen Artikel Sie dann schreiben. Um solche Worte über eine Stadt zu schreiben, muss man viel Hass haben. Oder sollten Sie Angst haben, das schöne, neue Chemnitz könnte anderen die Show stehlen? Möglich wärs. Gehen Sie mal in sich und finden sich selbst. Ich glaube, Sie haben gerade selbst ein großes Problem und negieren es über Hasstiraden anderer. Sie können einem Leid tun. Es gibt gute Psychotherapeuten, die können Ihnen sicher helfen.

    Vielleicht klappts dann auch wieder mit dem Schreiben.

  • F
    Franziskus

    Ich würde sagen, Ziel erreicht - taz. Zwar auf Bild-Niveau, aber TAZ it.

    "Utopie seit 1979"

  • C
    Contoso

    Das allermeiste was Sie an Chemnitz kritisieren haben doch Ihre eigenen SED Genossen verbrochen!

  • C
    Clemens

    Also ich habe 5 Jahre in Chemnitz studiert und mich selbst schon oft genug mit Freunden und Bekannten über die Trostlosigkeit der Stadt amüsiert.

     

    Aber selbst um 3 Uhr morgens in der Kneipe sind die Kommentare über das vielleicht verschlafene, aber sehr herzliche Chemnitz nie so primitiv, herablassend und dumm ausgefallen wie in Ihrem Artikel.

     

    Eine reife Leistung für "eine unabhängige Qualitätszeitung und Institution der deutschen Presselandschaft"...

  • FG
    Franz Gans

    Ein sehr gelungener Artikel! Eine Stadt der Roten Socken nach wie vor die wie zu Ulbrichts´ und Honeckers´ Zeiten, wenn auch jetzt teilweise als Wendehälse und Gewinner der friedlichen notwendigen Revolution leider immer noch an der Macht sind, was man als noch nicht völlig verblödeter Mensch tagtäglich in chemnitz bemerkt, wie es in dieser stadt aussieht und was hier los ist. Vergangenheitsbewältigung fand hier nicht echt statt!

  • M
    Momo

    Es gibt in chemnitz linke und rechte und die taz drittes ist am schlimmsten .so einen absoluten blötsinn zu veröffentlichen ist doch das allerletzte frau OB wird sich sehr freuen.

  • S
    sandra

    schon die Bildunterschrift versetzt mich in Fassungslosigkeit

  • AS
    Andreas Stapelmann

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    seit März 2008 arbeite ich in Chemnitz in führender Funktion in einem erfolgreichen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. Mit meiner Frau und unsere beiden Jungs im Alter von jetzt 11 und 13 Jahren lebe ich hier seit Januar 2009. Als geborene Ruhrgebietler und berufsbedingt sind mir viele Regionen/Städte nicht nur in Deutschland bekannt.

     

    Ich würde gerne wissen, was Sie dazu bewogen hat, ein Bild von Chemnitz zu skizzieren, das an Klischees, Vorurteilen und Falschaussagen kaum zu überbieten ist. Insbesondere Ihnen unbekannte persönliche Schicksale von anderen Menschen/Familien mit in Ihre Beschreibung einzubeziehen ist geschmacklos und auch nicht ansatzweise ironisch/sarkastisch zu verstehen.

     

    Es stimmt mich traurig und nachdenklich, auf welchem inakzeptablem Niveau weit entfernt von Journalimus sich die taz bewegt.

     

    Mein persönliches Statement zu Chemnitz und Umgebung lautet:

     

    "Chemnitz - Hier könnten Menschen noch stolzer auf das Erreichte sein! Der klare Umgang miteinander schafft tiefe Verbundenheit und die Region bietet zahlreiche berufliche und private Entfaltungsmöglichkeiten. Das schätze ich ungemein und man erfährt dabei viel Zuspruch. All dieses sollte die Diskussion über Äußerlichkeiten in den Schatten stellen und wird leider in Statistiken nicht erfasst."

     

    Das ist mein Bild auf der Basis von gelebten Erfahrungen!

     

    Glückauf

    Andreas Stapelmann

  • S
    susi

    Bis eben hatte ich ein gutes Bild der Taz, das hat sich damit auch erledigt...

     

    in diesem Sinne liebe Grüße aus Chemnitz

  • E
    Erik

    Sehr geehrte Damen und Herren Leser,

     

    ich komme aus Chemnitz. Bin nach wie vor fast wöchtenlich dort und kenne diese Stadt und ihre Entwicklung seit über 20 Jahren.

     

    Ich finde diesen Artikel in keinster Weise auch nur annähernd lustig oder real.

    Der werte Herr Autor ist auch weit übers Ziel hinaus geschossen, selbst für den Satire-Teil der taz.

     

    Ich möchte allerdings meine Meinung zu Chemnitz kurz darlegen.

     

    Zum Einen empfinde ich die Chemnitzer Innenstadt als zugebaut. Sicher modern und sauber, aber keineswegs in sich stimmig oder schön.

    Wozu baut man ein neues Bürogebäude, wenn im Umkreis von 200m zwei riesige Bürogebäude annähernd leer stehen? Man hätte den Platz auch begrünen können.

     

    Zur TU Chemnitz. Wieso wurden hier über Jahre hinweg viele Studienrichtungen mit einem hohen Frauenanteil abgezogen/geschlossen?

    Kein Wunder, dass immer mehr junge Leute aus Chemnitz verschwinden. Wo keine Frauen sind, sind auch bald keine Männer mehr. Und wo beides fehlt gibts auch keine Familien.

     

    Im Alter zwischen 20 und 40 ist Chemnitz bald ausgerottet. Die Alten sterben irgendwann und die Jungen gehen bald weg. Das zu verhindern gelingt den Stadtvätern seit über 10 Jahren nicht. Genug Zeit um nachhaltige Projekte auf den Weg zu bringen. Nein man investiert lieber in eine riesige Brücke (Neefestr. / Südring) und zieht die Baubürgermeisterin wegen Fehlplanung nichtmal zur Rechenschaft, obwohl viele Millionen Euro dadruch verloren wurden.

     

    Ich habe viele Freunde in Chemnitz, doch leider musste ich feststellen, dass Chemnitzer viel weniger lachen und viel unfreundlicher sind als anderswo. Man gehe z.B. durch Leipzig oder Dresden und man wird sehen, dass man dort viel mehr lachende Menschen sieht als in Chemnitz.

    Dies bestätigten mir schon viele andere, zum Teil auch Chemnitzer.

     

    Chemnitz besitzt auch viele positive Seiten wie z.B. wenig Kriminalität, viele Grünflächen, geringe Arbeitslosenqoute im Vergleich zu anderen ostdeutschen Regionen, gute Infrastruktur, günstige Mieten in zum größten Teil renovierten Gebäuden usw.

     

    Dennoch ist es für viele junge Leute derzeit nicht lohnenswert hier zu leben, da die Stadt zunehmend zu alt wird. Wenn sich dieser Aspekt ändert und Studienplätze, Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze für Frauen geschaffen werden, dann hat Chemnitz eine gute Zukunft.

     

    Mit freundlichen Grüßen

  • S
    Sächsin

    Ich kenne die taz als eine eigenwillige, aber wirklich gute Zeitung. Dieser Artikel ist jedoch eine Offenbarung an Respektlosigkeit, Viertelwissen und einer undefinierbaren Wut des Verfassers. Ich hoffe nicht, dass dies alles ist, was Herr Gückel im Stande ist zu schreiben. Er bewegt sich in diesem rüden Machwerk auf unterem Social Network Niveau und beleidigt eine der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands in unverschämter Weise.

     

    Es lohnt hier auch nicht auch nur ansatzweise korrigierend ins Detail zu gehen, denn der Artikel ist von vorn bis hinten ein Witz, der praktisch nichts mit der Realität zu tun hat.

     

    Ich bitte die taz-Redaktion um Richtigstellung bzw. Einordnung in einer der nächsten Ausgaben. Für einen objektiven und gern auch ironischen Bericht über die Stadt der Moderne sind die Chemnitzer immer offen...

  • B
    B.H

    Lieber Verfasser,

     

    Ich muss ehrlich sagen,dieser Artikel hat mich Sprachlos gemacht.

     

    Wie kann man eigentlich soviel Müll schreiben?

    Und noch schlimmer finde ich,das man Chemnitz als die schlimmste Stadt hinstellt.

     

    Besuchen sie doch einfach ganz Deutschland und schreiben sie einen Artikel.

     

    Vielleicht sollte man einfach mal auch etwas für die Jugend tuen,dann würde bestimmt auch mehr Interesse bestehen. Sind bei ihnen alle Menschen gleich ???!!!

     

    Sie stellen Chemnitz in ein so schlechtes Licht,dabei sollte man allerdings nicht vergessen das es solche und solche gibt.

     

     

    Eines muss man ihnen lassen,

    sie besitzen ganz schlechten Humor.

     

    Das was sie wollten,haben sie geschafft:

     

    Menschen auf die Palme bringen.

     

     

    Und wenn sie ein wirklicher Chemnitzer sind,ist es Peinlich soetwas zu schreiben über die eigene Stadt.

     

     

    Ich bin kein Chemnitzer,

    aber ich habe dort das beste in meinem Leben kennengelernt.

    Ich liebe dich Schatz:*

  • D
    Def

    Is zwar auf Krampf in Richtung lustig getrimmt und ja, mir is bewusst, dass das ein Artikel in der Satirerubrik is, aber trotzdem is das einfach nur der allerletzte Dreck!

     

    Chemnitz is sicher nich die schönste Stadt der Welt, aber im Vergleich zu diesem "Gulag" sind einige der hochkaraätigeren deutschen Städte wie Düsseldorf oder München ´nen ganzen Zacken gulagiger.

    Woher ich das weiß?

    Ich war in diesen Städten und bezieh meine Infos nich ausschließlich aus alten Wochenshow-Clips.

     

    Also wär´s jetz´ bitte schönnur konsequent, über alle deutschen Städte so ´nen Müll zu schreiben.

  • MW
    M W

    Und das soll Journalismus sein?

    Gnade uns Gott und Ihnen ganz besonders Herr Gückel!

  • A
    Andreas

    @Philipp

     

    Was hat das mit diesem diskriminierenden Artikel über Chemnitz zu tun?

     

    Einmal mit dem Zug durchgefahren zu sein, reicht noch lange nicht für eine Meinung über diese Stadt. Mag sie grau und von Plattenbauten übersäht sein, aber für einen derartig abfälligen Text reicht das noch lange nicht aus. Hätte Herr Guckel mal ein ordentliches Studium absolviert, so wüsste er vielleicht was Bronze ist. Ich habe bisher nicht gewusst, dass Bronzelegierungen strahlen. Aber mit dem Bild auf http://www.gckl.de/ habe ich mir die Vorstellung von Herrn Gückel bestätigt.

     

    Irgendwo müssen die Aggressionen, die man in seinem bisherigen Leben durch Hänselein erfahren hat, abbauen. Weiterhin - wenn man in Berlin wohnt, sollte man kaum über Plattenbauten lästern...

     

    Vermutlich liegt aber das Unverständnis über den Text bei den Einheimischen aus Chemnitz nur an der überlegenen Intelligenz. Bekannte von Herrn Gückel können wahrscheinlich darüber lachen.

  • A
    Andreas

    @Philipp

     

    Was hat das mit diesem diskriminierenden Artikel über Chemnitz zu tun?

     

    Einmal mit dem Zug durchgefahren zu sein, reicht noch lange nicht für eine Meinung über diese Stadt. Mag sie grau und von Plattenbauten übersäht sein, aber für einen derartig abfälligen Text reicht das noch lange nicht aus. Hätte Herr Guckel mal ein ordentliches Studium absolviert, so wüsste er vielleicht was Bronze ist. Ich habe bisher nicht gewusst, dass Bronzelegierungen strahlen. Aber mit dem Bild auf http://www.gckl.de/ habe ich mir die Vorstellung von Herrn Gückel bestätigt.

     

    Irgendwo müssen die Aggressionen, die man in seinem bisherigen Leben durch Hänselein erfahren hat, abbauen. Weiterhin - wenn man in Berlin wohnt, sollte man kaum über Plattenbauten lästern...

     

    Vermutlich liegt aber das Unverständnis über den Text bei den Einheimischen aus Chemnitz nur an der überlegenen Intelligenz. Bekannte von Herrn Gückel können wahrscheinlich darüber lachen.

  • TU
    Till U

    @Philipp,

     

    danke für die Einordnung, spätestens nach dem Meteorgelaber hatte ich das auch verstanden.

    Unter Satiregesichtspunkten kann man den Artikel wohl ertragen, was die Qualität angeht allerdings nicht wirklich.

     

    @ den Autor

    Das nächste Mal bitte Recherche, damit vielleicht auch wir Chemnnitzer mitlachen können!

  • A
    Andreas

    @Philipp

     

    Was hat das mit diesem diskriminierenden Artikel über Chemnitz zu tun?

     

    Einmal mit dem Zug durchgefahren zu sein, reicht noch lange nicht für eine Meinung über diese Stadt. Mag sie grau und von Plattenbauten übersäht sein, aber für einen derartig abfälligen Text reicht das noch lange nicht aus. Hätte Herr Guckel mal ein ordentliches Studium absolviert, so wüßte er vielleicht was Bronze ist. Ich habe bisher nicht gewußt, dass Bronzelegierungen strahlen. Aber mit dem Bild auf http://www.gckl.de/ habe ich mir die Vorstellung von Herrn Gückel bestätigt.

     

    Irgendwo müssen die Aggressionen, die man in seinem bisherigen Leben durch Hänselein erfahren mußte, abbauen. Weiterhin - wenn man in Berlin wohnt, sollte man kaum über Plattenbauten lästern...

     

    Vermutlich liegt aber das Unverständnis über den Text bei den Einheimischen aus Chemnitz nur an der überlegenen Intelligenz. Bekannte von Herrn Gückel können wahrscheinlich darüber lachen.

  • Y
    YZC

    Danke das ich über diesen "Bericht" die "Zeitung" taz kennen lernen durfte. Ich werde sie auch weiterhin nicht vermissen.

    Trotz allem: Wir lieben Chemnitz

    http://www.yogazentrum-chemnitz.de/wir-lieben-chemnitz-1.html

  • P
    Phil

    Unverschämtheit! Das hat nichts mehr mit Satire zu tun, das ist geschmacklos und dumm. Weit unter dem Niveau der TAZ!

    Ich stamme übigens weder aus Chemnitz, noch wohne ich jetzt dort. Ich war hin und wieder als Gast an der TU und kann die Ausführungen des Autors nicht im geringsten Nachvollziehen.

    Man sollte Spenden sammeln, um diesem Mann die Teilnahme an einem Seminar zum Thema "Wie schreibe ich einen satirischen Text?" zu ermöglichen...

  • CA
    chemnitzerin A.

    Hallo Herr Gückel,

     

    Ich habe keine Ahnung was sie gegen Chemnitz haben. Sie schreiben garantiert von einem anderen Chemnitz als von dem, das ich kenne. Chemnitz ist die beste Stadt, die ich kenne und ich habe nicht vor, von dort wegzugehen. Tut mir leid, aber ich denke NIEMAND weiß diesen Artikel zu schätzen.

     

    Ich bin wirklich sehr stolz auf Chemnitz. Das, was sie da beschrieben haben passt eher zu Millionenstädten wie Berlin, und diese könnten wirklich mehr an sich arbeiten. Ich will nicht nach Berlin, dudududu ... (;

     

    Wie chris schon geschrieben hat, würde ich als Chef sie schon lange gefeuert haben, denn der Bericht ist unter allem Niveau.

  • C
    christian

    Warum schreibt die Zeitung der Linken so einen Artikel über die Stadt, die von den Linken so geschaffen wurde?

    Einfache, dumme Witze gegen "Ossis" is wohl hier noch das einzige, was begriffen werden kann.

     

    Jeder der über diesen Artikel gelacht hat, sollte mal ins Ruhrgebiet...Duisburg, Bochum, etc.

  • S
    S.M.

    Geschmacklos...mehr loht sich darüber nicht zu sagen. Ich selbst wohne in Chemnitz, ich selbst finde es nicht als die schönste Stadt, auch steppt hier nicht der Bär und an Szene fehlt es auch-doch das?!? Nein echt, das ist niveaulos!

  • CL
    Claus Löser

    Schöner Text, danke!

  • PP
    Peter Patt

    P.S. Sehr geehrter Autor, sie scheinen Masochist zu sein, dass Sie sich die angesichts Ihrer Schreib- und Recherchequalität erwartbaren Kommentare auferlegen. Selber schuld - bitte aber trotzdem nicht vor den Baum fahren, auch wenn man in Chemnitz auf Ihren Zuzug und Besuch gerne verzichtet.

  • K
    keinFanvonChemnitz

    Lieber Michael,

    du hast ja ganz schön übertrieben mein lieber! Klar ist Chemnitz kein Dresden oder Leipzig, aber dieser Report ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen!

    Trotzdem noch viel Erfolg noch bei dem was du tust.

  • I
    Ilsibelle

    Wahrscheinlich ist Herr Gückel seinerzeit bei einem Chemnitzer Mädel (oder Jungen) „übelst“ abgeblitzt und hat fürs Leben ein schlimmes Trauma davongetragen – wie sonst kann man über eine unschuldige Stadt, die in all den Jahren immer neuen Widrigkeiten getrotzt hat, nur so hämisch und unflätig einen dermaßen dämlichen Artikel hinrotzen?

    Schäm dich TAZ – sowas zu verbreiten! Das ist weder Satire noch Humor – da schreibt unser Hausmeister besser recherchierte und witzigere Aushänge ans schwarze Brett… (und der wurde wirklich mal von einem Kometen getroffen, glaube ich).

  • G
    Gentrification

    Ein Wessi/Oberfranke und Medienfuzzi schreibt so einen Artikel für die TAZ - und wohnt in Prenzlberg... #fail? War wohl noch nie im MkV oder Marzahn.

     

    Klar ist Chemnitz scheisse. Nix los. Platte gibt's, aber prozentual anteilig weniger als in Berliner OSTEN, bei den Verkehrstoten meinte er wohl die Kreuze aus Mecklenburg-Vorpommern (das ist in der Nähe von Berlin Herr Gückel, die haben wirklich fette Probleme) und er hätte sich die Stadt mal genauer anschauen müssen bevor er so einen beleidigenden Artikel schreibt, nur weil er mal drei bis vier Jahre in der Nähe gewohnt hat...

     

    TAZ, dieser freie "Journalist" ist für euch eher ein griff ins Klo. Euer Ansehen ist gerade leider gewaltigst gesunken :( (und das nicht nur bei mir)

  • RH
    Robin Herz

    Das ist der trostloseste Artikel, den ich je gelesen habe. Verarbeitet der Autor hier kindheitstraumatische Erfahrungen oder fehlt ihm schlicht Fingerspitzengefühl, sowie der nicht unwichtige Sinn für Realität in Kombination mit seriöser Rechere, welche doch die Grundlage für publizierte Artikel bilden sollte. Die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ist eine Straftat. So einen Artikel sollte es im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr geben.

  • PP
    Peter Patt, MdL

    Schade, dass Sie Ihre persönlichen und beruflichen Probleme an Ihnen unbekannten Menschen auslassen. Ist ncht nur unfair, ist auch primitiv. - Ich lebe jedenfalls sehr gerne hier und hatte, vielleicht anders als Sie, immer Glück mit den Chemnitzern. Jedenfalls tut es mir leid, dass ich Ihren Artikel lesen musste, ich entschuldige mich auch höflich dafür.

    Peter Patt, Mitglied des Sächsischen Landtags

  • RH
    Robin Herz

    Das ist der trostloseste Artikel, den ich je gelesen habe. Verarbeitet der Autor hier kindheitstraumatische Erfahrungen oder fehlt ihm schlicht Fingerspitzengefühl, sowie der nicht unwichtige Sinn für Realität in Kombination mit seriöser Rechere, welche doch die Grundlage für publizierte Artikel bilden sollte. Die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ist eine Straftat. So einen Artikel sollte es im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr geben.

  • P
    Philipp

    Vielleichtmal auf die Rubrik und die Beschreibung achten, bevor man seine Energien in Leserkommentaren verschwendet.

    Rubrik: Die Wahrheit; Beschreibung:

    Die Wahrheit

     

    ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.

     

     

     

    Die Wahrheit

     

    hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.

     

     

     

    Die Wahrheit

     

    hat drei Grundsätze:

     

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

     

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

     

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

     

     

     

    Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.

  • R
    Rico

    Ronny, Jens und Enrico leben!

  • JH
    J. Hoffmann (Berlin)

    Liebe Taz!

    Das ihr so einen Müll Satire nennt ist ein Armutszeugnis für euer Blatt. Eine Aneinanderreihung von absolut hirnlosem Müll muss noch lange keine Satire sein.

    Gulagvergleiche, 'Lustige' Andeutungen von Verkehrstoten...Sorry: NICHT WITZIG sondern einfach nur dumm. Verstehe, dass die Chemnitzer hier protestieren.

    Ich respektiere die Taz für kritische Berichterstattung aber solch einen dummen Artikel(auch als Satire) zu veröffentlichen ist weit unter eurem Niveau!!!

    Zu Herrn Gückel: Einfach oberflächlichen Müll zu veröffentlichen reicht vielleicht bei Radio Mittweida 99,3 aus um ein Publikum zu unterhalten. Für eine bundesweite Zeitung ist das durchweg zu wenig.

     

    MfG J. Hoffmann

  • M
    Mario

    Sehr geehrte taz,

     

    Das Karl-Marx-Monument einen "verstrahlten Meteorklumpen" ist ziemlich faschistoid. Es ist mir ein Rätsel wie Sie das abdrucken konnten, lachen kann ich darüber nicht, es macht einen doch eher Angst....

  • K
    Kathy

    Lieber Verfasser,

     

    Ich bin echt entrüstet Ihren Artikel zu lesen. Wie Sie sich vielleicht denken können bin ich Chemnitzerin und ziemlich stolz darauf. Keine Ahnung was Sie zu diesem Artikel bewegt hat, ich vermute Sie besuchten ein anderes Chemnitz, als das was ich kenne. Ich bin weder einer Hartz 4 Famile entsprungen noch irgendjemand anderes den ich kenne, man sollte es kaum Glauben, aber hier gibt es auch normale Berufe- ich bin Erzieherin, mein Mann Ingenieur. Das Haus in dem ich wohne ist keineswegs verstrahlt, noch lebe ich unter einem Wellblechdach...

     

    Ich finde es unglaublich traurig, dass es solche Berichterstattung überhaupt gibt.

     

    Und noch was -wissen Sie warum ich gerne hier wohne, weil Chemnitzer etwas besitzen, was vielen Anderen fehlt- Menschlichkeit. Daher auch Kreuze für Unfallopfer. man denkt aneinander und fühlt mit. Mag meine Stadt in Ihren Augen ein 2. Tschernobyl sein, für mich bleibt Sie etwas besonderes.

    Und um mit einem Zitat zu schließen: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar."-Antoine de Saint Exupéry

     

    In diesem Sinne Wünsche Ich Ihnen mehr Intelligenz und Tiefgang für den nächsten Artikel

  • B
    Beedoc

    Vielen Dank für die erhellenden Worte über Chemnitz.

    Sicher ist die ostdeutsche Stadt nicht unbedingt der Nabel der Welt, und man kann sie schön in den sprichwörtlichen Dreck ziehen, aber ich finde dieser Text geht ein bisschen zu weit, auch für "Die Wahrheit".

  • F
    Federico

    >minsk des westens< - nicht schlecht auf den punkt gebracht..

    ich finde, all die ach-so-sehr-getroffenen sollten doch bedenken, dass das immer noch die taz ist - und nicht die leipziger volkszeitung.

     

    und: eigentlich sollte man sich ja freuen, dass in der folge die leute, die solchen artikeln zu viel glauben schenken, eben in ihrer oberschwäbischen idylle bleiben und sich höchstens mal ein wochenende nach sanssouci oder in die dresdner altstadt trauen. chemnitz bleibt untergrund!

     

    >freundschaft!< hehe

  • T
    Thomas

    Man merkt ganz einfach, dass der Autor schon lange nicht mehr in seiner Heimat war. Denn wo bitte gibt es hier noch die Plattenautobahnen??? (Die, nebenbei erwähnt, Jahrzehnte halten ohne Spurrillen und Löcher aufzuweisen und welche es sogar noch in moderneren Oststädten wie Leipzig gibt) Wo findet man eine Atmosphäre wie in Tschernobyl? Waren Sie bereits dort? Nein? Das merkt man. Ich möchte mich gar nicht weiter über Ihre Ausführungen beschweren, viel lieber möchte ich Ihnen sagen: Kommen Sie bei Gelegenheit einmal nach Chemnitz und schauen Sie sich die Stadt an und schreiben sie einen neuen Artikel. Dieser Artikel ist der größte Unfug und wird der Stadt in keinster Weise gerecht!!!

  • M
    Mary

    Michael Gückel! mit ihrem fetten Stock im Arsch würde ich wahrscheinlich auch so reden!Deshalb schlage ich vor wir ziehen mal beide kräftig dran und ich bin mir sicher das wir ihre Meinung noch ändern können!

    Denn auch wenn es nach außen hin nicht so aussieht gibt es hier viele Menschen die es lohnenswert machen hier zu leben!

    Und den Tod anderer Leute zu benutzen, weil man selber offenbar ein Aufmerksamkeitsdefizit hat, das nenne ich asozial und damit würden Sie doch nach eigener Aussage gut hier her passen!

  • MC
    Mr. C

    TAZ was? Ich les Die Zeit, da gibt es zumindest nur beschaemende Interviews mit dem Guttenberg. ;-)

  • I
    Ingo

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    bitte teilen Sie uns in einem 2. Artikel mit, was Sie so bei Ihrem Besuch in Chemnitz so verstört hat? Sind Sie wegen dummen Kommentaren aus einer Kneipe geflogen? Wurde Ihnen die Frau von einem Chemnitzer ausgespannt? Oder wie hat man Sie geärgert? Vielleicht sollten Sie in Chemnitz leben, wir haben auch eine psychatriche Betreuung für Sie! Vielleicht kann man Sie noch heilen!

  • G
    Geo

    Wat ne Satire. Ich hab auch nicht ein einziges Mal gelacht, wohl weil ich als zu- und schon wieder weg-gezogene Chemnitzerin den hintergündigen Humor der Chemnitzer in ihren Selbstbeschreibungen ("Provinz ist nur, wo man sie zulässt") durchaus schätzen gelernt habe.

     

    Es sind ja schließlich wohl höchstwahrscheinlich Chemnitzer, die das portal www.chemnitz-zieht-weg.de betreiben und mit informierten, zu Chemnitz passendem Witz und Ironie die Image-Kampagne aufs Korn nehmen. Sowas bringt zum Lachen und zum Nachdenken.

     

    Dieser Text wohl eher nicht... und die Idee mit dem Krater war ja nun auch nicht soooo doll, ne.

  • E
    EmilSinclair

    ich war gezwungen, meine kindheit und jugend in dieser stadt verbringen zu müssen. ist der artikel satire? geschmacklos? über das ziel hinausgeschossen? wohl kaum. deckt sich 100%ig mit meinen erfahrungen.

  • BS
    Bernd,ein Sachse

    So ein "Text" in der taz die ich bisher als Alternative zu BILD gesehen habe,ganz schlimm.Der Gulag wie Sie ihn beschreiben, brachte neben Anett Pötzsch Olympiasieger und Weltmeister,Gabriele Seifert,Katarina Witt,Jan Hoffmann,Michael Hübner u.a.hervor,davon träumte manche westdeutsche Stadt. Wie Sie die Stadt heute schildern zeugt von Arroganz und Nichtwissen und wenig Respekt der dort Lebenden.Das tägliche Studium der taz ist damit für mich beendet.

  • Y
    yumyum

    Der Autor studierte Medientechnik in Mittweida (bei Chemnitz). Dort landet man also als Franke, nachdem die HFF München einen dreimalig ablehnte. Der Hintergrund zum Frust des Autoren scheint damit klar. Schön auch von der TAZ sich solcher Verlierer anzunehmen.

  • F
    Fischer

    Schlechte Recherche und dann nicht mal witzig. Eine Anhäufung von Vorurteilen, Uraltwitzen und Unwahrheiten. Oder soll das Ironie sein? Dann sollte der Verfasser mal über seinen Beruf nachdenken.

  • I
    Insider

    das ist der Michael Gückel wo die Frau von einem Chemnitzer geklaut worden ist...trauriges Schicksal, aber gut, es trifft jährlich tausende...

  • IR
    Ingo Reißmann

    Als gebürtiger Chemnitzer kann ich Ihren Ausführungen nur zur Gänze zustimmen. Die unseriösen Kommentare, die sich gegen Ihren Artikel richten, stammen offensichtlich von Chemnitzern, die sich jede Chance auf einen baldigen Wegzug verbaut haben und nun ihr notdürftiges Nest nicht beschmutzt sehen wollen!

  • DW
    Der Weinandsmann

    Ich ziehe meinen Hut vor der Raffinesse des Chemnitzer Stadtmarketings. Handelt es sich bei diesem Artikel doch ohne jeden Zweifel um einen clever versteckten Aufruf an alle Chemnitzer, ihre Stadt endlich zu lieben.

     

    Die Strategie dahinter stelle ich mir in etwa so vor: Man richtet der kompletten Redaktionstruppe einer finanzschwachen Zeitung die Weihnachtsfeier aus. Zwischen Stollen und Becherovka wird der Redaktion eben jener Artikel zugesteckt. Der wird zum Dank gedruckt und schon bekennen sich empörte Chemnitzer zu ihrer Stadt. Soooo schlimm sei's da doch nun auch wieder nicht. Und damit ist geschafft, was jahrelang etliche Werbe-Euros nicht vermochten: Chemnitzer bekennen sich endlich zu Chemnitz. Bravo!

     

    Kleiner Tipp noch an die Redaktion: Wenn in Kürze Gelsenkirchen anklopft, den Text vorher doch noch mal vom Praktikanten überfliegen lassen. An der ein oder anderen Stelle erkennt man schon, dass hier kein Profi-Journalist am Werk war.

     

    Und falls der Artikel doch echt sein sollte... aber nein... das kann gar nicht sein...

  • TL
    till llit

    Dieser richtig gute Artikel hat mich irgendwie dazu bewegt mein taz Abo zu kündigen.

     

    Danke!

  • TS
    Tim Stelzig

    Ein sehr schöner Artikel. Nur noch ein Tip: Beim nächsten Artikel, bei dem Verkehrstote herangezogen werden, gleich noch ein paar Bilder dazu. Kommt noch besser! Die linke BILD! Oder was auch immer Ihr Blättchen sein will.

     

    Erlauben Sie mir eine Frage. Könnten Sie mir ein paar Ihrer Familienmitglieder oder Freunde nenne, die umgekommen sind? Ich würde diese gern durch den Dreck ziehen. Sie haben mich so inspiriert.

    Oder hat Ihr KZ-Aufseher Grossvater immernoch seine

    schmutzigen Füsse auf seinem vollgepissten Bett, statt unter der Erde?

    Ihre Schwester? Immer noch Prostituierte, oder schon an AIDS oder durch Heroin, dass ihr Ihre Mutter verkauft hat gestorben? Ihr Vater, wann hat er aufgehörtg Sie zu vergewaltigen?

     

    Fragen über Fragen :) Ich freue mich schon auf die Antwort.

     

    Ihr Tim

  • S
    Sascha

    Wie erschreckend es doch ist, dass die TAZ, als scheinbar seriöses Blatt diesen Artikel veröffentlicht hat - ist er doch hochgradig verletztend und entbehrt jeglicher Grundlage. Satirische Züge erkenne ich darin nicht, vielmehr journalistisches Unvermögen, sowie eingebranntes und längst überholtes "Ost-West"-Denken. Traurig.

  • M
    Mensch

    Dieser artikel ist die größte frechheit und geschmacklosigkeit die ich bis heut in einer zeitung gelesen habe. Das hat nix mit journalismus zu tun. Soll froh sein wenn er ne angezeigt wird. Das hat nix mit meinungsäußerung zu tun. Das erfüllt den tatbestand der beleidigung!

  • F
    fabian

    Herr Gückel,

     

    ich bin erschüttert was ich hier lese. Sie sollten doch lieber die Grundlagen des Mixing und Mastering weiter verinnerlichen und den Journalismus einfach mal zur Seite legen. Das hätte den Vorteil, dass Ihr niveauloser Kommentar nicht mehr aktiv zum Vorschein kommt und Sie nur noch passiv Äußerungen Anderer digital verarbeiten.

     

    Sie sollten sich schämen!

  • MN
    Mein Name

    Bei dem Artikel könnte man meinen, dass man auf der BIlD-Seite liest.... Das ist weder lustig, noch sarkastisch noch geschmackvolll. Für den Teil mit den Verkehrstoten sollte man den Mann feuern! Das der Artikel Chemnitz nicht im geringsten beschreibt, sollte ja nach all den Kommentaren klar sein. Zudem schlägt er in den social networks unter Chemnitzern und solchen die es nie werden wollten Wellen und ruft große Empörung vor. Wieso schreibt man denn nur solchen arroganten Mist?

  • KJ
    Klevenericher Jung

    Ich kann mich den vorschreibern nur anschließen: Was in der Intention des Autor satirisch-lustig werden sollte, ist so daneben gegangen, dass sein Arbeitgeber disziplinarische Maßnahmen ergreifen und die internen Prozesse überprüfen sollte - Wie kann so ein Schmuh ohne gegengelesen zu werden veröffentlich werden?

    Vor 3 Wochen habe ich als Westdeutscher Mitbürger Chemnitz zum ersten Mal besucht und war sehr beeindruckt von der lebhaften Kulturszene der Stadt, von der sich so manche westdeutsche Stadt eine Scheibe abschneiden kann. Auch die Infrastruktur der Stadt ist in größtenteils in einwandfreiem Zustand. Dass die Stadt, wie die Region auch Probleme zu lösen hat, steht ausser Frage. Das ist aber ein gesamtdeutsches und -gesellschaftliches Problem.

     

    Dass der Autor sich bemüßigt fühlte, so einem Artikel zu schreiben, lässt vermuten, dass Weltoffenheit, Toleranz und Realitätssinn nicht zu den Stärken des Autors zählen.

     

    Man kann nur hoffen, dass die Leser die richtigen Schlüsse ziehen und sich anderen Medien zuwenden.

  • A
    Anja

    Liebe taz,

     

    voller Entsetzen habe ich diesen unverschämten Artikel gelesen. Was soll das?

    Der Herr Gückel hat sich in Journalismus versucht und du liebe taz hast ihm eine Plattform geboten. Dazu Herzlichen Glückwunsch! Allerdings habt ihr beide die Grenzen von Geschmack und Respekt deutlich überschritten und ich hoffe, dass Euch das die Leser quittieren werden!

    Ich jedenfalls werde hoffentlich NIE wieder einen Beitrag von Herrn G. lesen müssen. Ihm sage ich nur: Augen auf bei der Berufswahl! Denn er hat mächtig daneben gegriffen.

  • T
    Thomas

    Liebe taz,

     

    hiermit möchte ich mich als Reporter bei ihrer Zeitung bewerben. Meine Qualifikation: Auch ich kann mich in ein Auto setzen, kurz mal durch eine Stadt fahren, hinterher Wikipedia zu ein paar kleinen geschichtlichen Hintergründen durchklicken und anschließend alles durch den Dreck ziehen.

     

    In Erwartung Ihrer Zusage habe ich schon einmal einen Bericht über Halle an der Saale angefertigt. Wie Sie sicherlich wissen, genießt auch diese Stadt den Ruf, nicht gerade die schönste zu sein. Und da haben es deren Einwohner doch verdient, genauso behandelt zu werden wie die Chemnitzer.

     

    Bis bald dann.

  • C
    ChemnitzA

    Haha. Ich habe mich beim lesen dieses Artikels köstlich amüsiert :)

     

    Ich bin auch aus Chemnitz. Ich hasse diese Stadt, und würde ich nicht in der Nähe arbeiten, wäre ich sofort weg. Aber irgendwo muss das Butterbrot ja herkommen.

     

    Ich verstehe den Artikel sehr wohl als ironisch, sehe ihn aber, im Gegensatz zu den anderen Kommentierenden hier, nicht als überzogen an. Gut, bei den Verkehrstoten musste ich nun nicht lachen, aber bei allem anderen schon. Und soweit ich das hier gelesen habe, argumentiert auch niemand gegen, es wird nur behauptet es stimme nicht was der Autor schreibt.

     

    Nun....wenn dem so ist: Ich behaupte es trifft 100%ig zu. Chemnitz ist tot. Chemnitz ist die älteste Stadt Deutschlands. Was bleibt noch zu sagen? Ich als 25 jähriger kann mir KEINE andere deutsche Stadt vorstellen die so hässlich und uneinladend ist wie Chemnitz.

     

    Danke für die Aufmerksamkeit

  • NE
    noch ein Chemnitzer

    Oh mein Gott, ist das ihr Ernst? Dieser Artikel steht immer noch ohne erkennbare Stellungnahme in der taz???

    Es ist kaum zu glauben, dass diese Ansammlung von geschmacklosen Worten tatsächlich zum Journalismus gehören soll. Sie verunglimpfen mit diesem Artikel nicht nur eine Stadt völlig zu Unrecht, sondern auch die Menschen, die darin wohnen. Schönheit liegt zum Glück im Auge des Betrachters und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber wie kann man sich auf ein derartig niederes Niveau begeben und solche Worte wählen. Ich möchte nicht unterstellen, dass der "Journalist" noch nie in Chemnitz war, aber schwer zu glauben ist es schon. Was hat man denn in Chemnitz mit Ihnen gemacht, Herr Gückel? Hat man Sie hier vielleicht nicht ernst genommen? Nach dem Lesen ihres Artikels vermute, dass das noch oft geschehen wird. Mir ist bekannt, dass Ironie und Sarkasmus oft mit verletzenden und moralisch nicht ganz einwandfreien Dingen einhergeht, aber Ihre Äußerungen über Verkehrstote (die es übrigens leider nicht nur in Chemnitz gibt) ist an Geschmacklosigkeit wahrlich nicht zu übertreffen.

  • VO
    Volker Oertel

    Cui bono? Diese Frage muss man sich wirklich stellen. Wem nützt eine solche Verunglimpfung einer Stadt, die früher als Rußchemnitz bekannt war und dennoch auch viele lebens- und liebenswerte "Seiten" hat? Will sich der "Autor" damit bei der "Bild" bewerben?

  • I
    Ingmar

    Ich habe bei der Lektüre einmal herzhaft lachen müssen: Unter dem Text steht: "Dieser Artikel ist mir was wert. TAZ zahl ich."

    Bei einem Artikel, der derart respektlos mit den Gefühlen von Menschen umgeht, wirklich witzig. Herzlichen Dank!

  • T
    TBH

    Nun ja, ich habe als Bewohner des früheren Bezirkes Chemnitz erst einmal Tränen gelacht. Trotz aller Bissigkeit des Artikels glaube ich trotzdem, dass man in dem Artikel zu weit geht. Die komplette Bewohnerschaft einer Stadt als Hartz4er zu beschimpfen, ist schon ziemlich dreist und eine Falschdarstellung der Geschichte. Der Reichtum im Westen basiert auf der Armut von Billigarbeitskräften - und davon hat man doch im Westen vor der Maueröffnung gut gelebt. Ich schreibe hier von billigen Maschinen und Dederonstrumpfhosen aus dem Westen, die man früher gern und günstig gekauft hat. Seitdem die Arbeitskräfte im Osten auch "richtiges Geld" verdienen, will man diese Produkte auf einmal nicht mehr, denn sie sind zu teuer. Wie eine Region aussieht, nachdem sie ausgesaugt wurde, beschreibt der Autor natürlich sehr eindrucksvoll. Ich finde es kurios, dass ausgerechnet eine Zeitung mit "linkem Image" über das 40-jährige Werk von Kommunisten lacht. Eigentor, TAZ.

  • C
    Christian

    Dass die taz eine merkwürdige Zeitung ist, habe ich schon lange gewusst. Dass hier aber noch Unseriosität und Bösartigkeit dazu kommt (gehört es nicht zu den Grundlagen journalistischer Arbeit, dass man die Fakten überprüft???), wundert mich nicht mehr.

    Ich komme als Chemnitzer viel im "goldenen Westen" herum, hab emir aber solch primitiven Kommentare nicht mal über die allerschlimmsten Ecken im Frankfurter Bahnhofsviertel oder anderen Staädten erlaubt. Und meine Westkollegen, die mich auf Kunstsammlungen, Gunzenhauser, Opernhaus, Industriemuseum, neues Stadion oder die aufstrebende Industrieregion ansprechen, haben wahrscheinlich ein anderes Chemnitz gemeint...

    Da lese ich doch lieber Welt, Süddeutsche oder FAZ, da gabe es socleh Artikel noch nicht (nicht mal in der BILD).

  • K
    Karl-Marx-Stadt

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    im Namen aller Chemnitzer danke ich Ihnen recht herzlich! Nur durch Artikel wie diesen; und natürlich haben Wir verstanden das dies Satiere sein soll; bleibt unsere Heimat zum Großteil von der Übernahme durch die Yuppies westdeutescher Großstädte verschont. Vielleicht hätte man schon eher mal so einen Artikel über Berlin schreiben sollen dann könnten sich womöglich noch ein paar Berliner eine Wohnung in Berlin leisten....

     

    PS. Ich will nicht nach Berlin :) ....

  • SM
    Sven Menzel

    Es ist immer wieder bedauerlich das sich "Journalisten", die keinen Namen in ihrer Branche besitzen, mit solchen Beiträgen versuchen zu profilieren und noch edauerlicher ist es, das ihnen dazu noch eine Plattform gegeben wird!

  • SS
    Silvio Steffens

    Der Autor war während seines Studiums in Mittweida wahrscheinlich nur besoffen und/oder zugekifft in Chemnitz. Da können wir froh sein, das er nicht behauptet mit Karl Marx (der bekanntlich selbst nie in Chemnitz war) selbst gesprochen zu haben!

    Unterste Schublade!

  • H
    Herrb

    Die Wahrheit ist keine Satire-Seite der TAZ sondern schon lange eine Beleidungsseite. Gelegentlich muss ich trotzdem über die Texte lachen. Zum Beispiel als der polnische Präsident Lech Kaczynski im gleichen Stil als sprechende, dümmliche Kartoffel herunter geputzt wurde (was übrigens zur Einbestellung des deutschen Botschafters in Warschau führte). Zwei Vorteile hat dieser Artikel für Chemnitzer. Zum einen: Publicity ist Publicity (jede Presse ist gute Presse) und zum anderen wird es wohl wieder einfacher, die heile Welt verstörter Wessis einstürzen zu lassen, wenn sie hierher kommen. Das macht immer viel Spaß. Leider bröckelt der schlechte Ruf von Chemnitz inzwischen ganz schön. Da ist Nachschub nicht schlecht. Also gemach. :-)

  • J
    Johanna

    Dieser Artikel ist eine Beleidigung. Chemnitz hat mehr zu bieten, als den Nischl. Jeder Chemnitzer weiß dies zu schätzen. Ich studiere hier in Chemnitz und bin glücklich darüber. Diese Stadt besteht nur aus Hartz4 Empfängern?

    Der Vermerk der Kreuze am Straßenrand ist unerhört. Dieser Artikel sollte von der taz selbst überprüft werden. Das ist kein Respekt gegenüber Betroffenen! Hier würdigt man Respekt und die Trauer um diejenige Person!

    Der Verfasser freut sich wahrscheinlich über die negativen Kommentare. Damit ist es ihm schließlich gelungen Aufmerksamkeit zu bekommen. Herzlichen Glückwunsch!

    Ernst darf man diesen Artikel nicht nehmen. Widmen Sie sich doch das nächste mal Berlin.

    Und die Worte wie "kackbraun" lassen nur von einer Unsouveranität des Journalisten ausgehen. Sie müssen noch viel lernen. Aber am besten fangen sie mit dem Wort Respekt an.

    Danke.

  • HB
    Herr Bückel

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen Herr Gückel, mit denen sie auch Jahre nach der Wiedervereinigung versuchen kapitalistische Propaganda des Klassenfeindes am Leben zu erhalten. Jedoch weiß jeder, der in den vergangenen die Stadt Chemnitz besucht hat (scheinbar im Gegensatz zu Ihnen) das dieser Artikel in keinster Weise der Wahrheit entspricht.

     

    Zunächst war ich etwas schockiert über diesen Artikel, aber als ich sah, dass er von einem "Journalisten" der taz stammte, war mir einiges klar.

     

    Ich frage mich die ganze Zeit, ob Herr Gückel auch noch Witze über Verkehrstode machen würde, wenn seine eigene Familie davon betroffen wäre?

  • TW
    Thomas Waldheim

    Neben absoluten "No Goes" im Journalismus wie der Verhöhnung von Unfallopfern zeugt der Artikel eigentlich nur von einer beispiellosen Ignoranz jahrzehntelanger Aufbauarbeit in einer Region,die wahrlich nicht einfach hatte und nach wie vor hat. Das Schlimme ist, das Menschen wie Gückel sich an jedem protestierenden Kommentar ergötzen und daran wochenlang selbst befriedigen. Dass sich die TAZ, von der ich bislang eigentlich eine ganz ordentliche Meinung hatte, für einen solch offenkundigen Mist hergibt, ist nur traurig und zeugt von einer erschreckenden Richtung ihrer Entwicklung.

  • S
    Stephan

    Dieser "Artikel" ist ja wohl das geschmackloseste was ich in letzter Zeit gelesen habe. Der heutige Journalismus scheint wohl teilweise doch schon ganz unten angekommen sein. Wie kommt man dazu so einen respektlosen Blödsinn zu schreiben, Herr Gückel? Und wie kann man sowas dann noch veröffentlichen, liebe Redaktion. Einfach nur peinlich. Ich hoffe das Sie bald die Retourkutsche dafür erhalten.

  • IN
    Ihr NameOosbachbad

    Ihren Kommentar hier eingeben

    Hallo einiges stimmt schon aber sonnst geht mir alles am ....vorbei.

  • T
    Tim

    Ich dachte die Geschmacklosigkeit sei gegipfelt, als die FAZ eine Redakteurin mit Altersanzug durch Chemnitz laufen ließ und diese Doppelherz trinkend die Stadt als ermüdend beschrieb. Tatsächlich hat es die taz aber geschafft noch inhaltsloser und noch weiter unter der Gürtellinie zu veröffentlichen. Der Beitrag entbehrt jedem Gefühl für Pietät gegenüber den Menschen dieser Stadt und dem, was sie erreicht haben. Meinen Glückwunsch dazu. Das taz-Abonnement hat sich damit für mich erledigt.

  • K
    Kay

    Mann, Leute...

     

    "Die Wahrheit" ist doch Satire.

     

    Und ja, auch mir blutet das Herz bei dem Artikel, weil auch ich aus Chemnitz bin.

  • BE
    Barbara Einwag

    Ein trauriger Artikel. Ich gehe mich jetzt begraben. Hätte mich lieber zu Tode gelacht...

  • S
    stefan

    Ich kenne Chemnitz nicht sehr gut, aber die Art des Schreibens lässt mich nachdenken!

    Wenn solche Artikel zum freien Journalismus gehören, dann kann ich unseren Bundespräsidenten verstehe, wenn er versucht, gewisse Sachen nicht an die Öffentlichkeit zu kommen zu lassen! Wenn Medien solche Artikel auch noch verbreiten, kann das Gefährlich sein!

    Zum Inhalt des Artikels möchte ich nichts sagen. Jedes Wort freut nur den deletantischen Schreiber.

    Aber wahrscheinlich kommt er aus einem halb abgebrannten unterentwickelten Dorf, irgendow in Bayern oder Baden-Würtemberg und ist neidisch auf die geleistete Arbeit und das Engagement im Osten!

  • EF
    Ein freiwillig in Chemnitz gebliebener

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    vor ca. 13 jahren, als ich berufsbedingt nach Chemnitz zog, hätte ich Ihren "satirischen" Artikel aufgrund meiner Unwissenheit vielleicht noch lustig gefunden. Nachdem ich nun genug Zeit hatte, mir den "DDR-Gulag" etwas genauer anzusehen, finde ich Ihr Geschreibsel nur noch traurig und für die taz sehr peinlich. Auch Satire sollte wenigstens einen kleinen Bezug zur Realtität haben, um witzig zu sein. Nun gut, mit der Erwähnung des Nischels haben Sie ja wenigstens gezeigt, dass Sie immerhin ca. 20 Sekunden für Ihren Artikel recherchiert haben müssen...aber selbst die von Ihnen hergestellte Assoziation zwischen Nischel und einem Meteorklumpen ist einfach nur plump und wahrscheinlich nicht mal für die BILD geeignet.

  • SZ
    Sven Zimmermann

    Herr Gückel,

     

    vielen Dank für Ihren Artikel, denn einmal mehr beweisen Sie damit, dass es keinesfalls Tatsache ist, dass jeder, der sich Journalist nennen darf, auch zwangsläufig über das nötige Handwerkszeug eines solchen verfügt. Tatsächlich sollten Sie wohl über eine berufliche Umorientierung nachdenken. Ihr sogenannter "Artikel" war weder geschmackvoll, ansprechend noch gut recherchiert. Eher lässt er auf den sehr kleinen Geist seines Verfassers schließen. Man könnte vermuten, Sie kompensieren hier das eine oder andere persönliche Problem oder eine schlechte Erfahrung, die Sie im Rahmen Ihrer Ausbildung in Mittweida (gleich neben Chemnitz) erfahren haben. Im Ganzen war Ihre Schreibleistung jedenfalls des Lesens nicht würdig.

     

    TAZ,

    dass Sie so etwas publizieren lässt tief blicken.

     

    MfG

    Sven Zimmermann

  • HK
    Herr Kühn

    Ich bin erschüttert, das kann man nicht in Worte fassen. Als Kölner, der mit einer Frau aus Chemnitz verheiratet ist, muss ich sagen - ich war mittlerweile sehr oft in Chemnitz und das was Sie hier vom Stapel lassen ist wirklich das allerletzte! Waren Sie jemals dort, und wenn ja, bitte wo???

     

    Das hat nichts mehr mit Journalismus zu tun.

     

    Ab heute ist die taz für mich gestorben!

  • C
    Chemnitzerin

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

     

    ich habe mir soeben Ihren Artikel durchgelesen und bin entsetzt!!!!

    Wie kann man so depressiv, niveaulos und blind sein? Chemnitz hat wie jede Großstadt seine schönen Seiten und wie jede andere auch graue Ecken....

    Über so eine Geschmacklosigkeit kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln...

    Wenn das Ihre Wahrheit sein soll, dann haben Sie nicht ordentlich recherchiert und Sie begeben sich mit Ihrer Schreibweise auf das Niveau einer "Bildzeitung"...

     

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich liebe mein Chemnitz und Sie sollten mal mit den Leuten sprechen, die hier wohnen und die Sie mit Ihrem weit unter der Gürtellinie liegenden Artikel vor den Kopf gestoßen haben....traurig, traurig, was unter "seriöser Journalismus" verstanden wird...

  • R
    RonnyH

    Der Witz mit dem Meteor zum Nischel ist prima und erfrischend. Den kannte ich als Chemnitzer noch nicht.

     

    Das mit den Bäume fällen für weitere Verkehrstoten-Kreuze ist heftig und schon ganz schön grenzwertig, hat aber noch für Leute mit tiefschwarzen Humor eine gewisse Würze.

     

    Hätte den Artikel der Eulenspiegel oder Titanic geschrieben würde ich evtl. sogar Tränen lachen dass Chemnitz mal artikelfüllend erwähnt wurde.

     

    Da ich aber im aktuellen Kontext der taz und Kategorie "Wahrheit" davon ausgehen muss dass der Autor es ernst meint ....

     

    Glückwunsch, da hat der Herr Gückel aber ganz schönen Mist zusammengeschrieben.

    Muss es denn sein, das die taz sich schon am 2.1. für den schlechtesten Artikel 2012 bewirbt?

    Also ich finde: klarer Sieger!

  • R
    Richter

    Man dachte Deutschland hätte seine Nazivergangenheit nach fast 70 Jahren nun langsam mal aufgearbeitet...? Scheinbar doch noch noch nicht ganz! Denn sie findet im Kleinem weiterhin statt. Denn wie man anhand des mühevoll einseitig augeschmückten Textes unschwer erkennen kann, handelt es sich um Rassismus pur, in Form von Rassismus gegen Ostdeutsche.

    Erstaunlich dabei ist nur, dass gelegentlich einige Medien so viele freie Kapazitäten haben um der Volksverhetzung im eigenem Land eine Plattform zu bieten. Aber zum Glück gibt es ja bundesweit noch Menschen die sich selbst eine Meinung bilden können, auf Zusammenhalt in der Gesellschaft setzen und nicht derartige schwachsinnige Ziele verfolgen...

  • TM
    Tayama Mei

    Dieser Artikel verdient keinen Kommentar!

    An die Redaktion: Die Tatsache, dass ein derartig dilettantischer Text veroeffentlicht wurde, ist unfassbar beschaemend.

  • EH
    Eric Holtschke

    Das ist das Allerletzte, was sich die "taz" hier erlaubt. Schon mal in Wiesbaden gewesen? In Köln? Und Chemnitz soll die "Hauptstadt des Grauens" sein?

     

    Undifferenziert und idiotisch, das ist die "taz"!

  • C
    Chemnitz

    Ein Begriff geistert in meinem Kopf herum, seitdem ich das gelesen habe: Journalistische Sorgfaltspflicht. Der Text ist so recherchefrei, dass man für "Chemnitz" Dutzende von Synonymen finden könnte und dann vielleicht noch zehn Wörter austauschen müsste, um diesen Schwachsinn über eine beliebige andere mittelgroße deutsche Stadt zu schreiben. Gescheiterte Journalistik-Studenten wie Herrn Gückel wird man sicher zuhauf finden - eine Redaktion, die so etwas der Öffentlichkeit zumutet, hat hingegen Seltenheitswert.

  • D
    Dan

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    in meinen Augen ist ihr Artikel weder Quelle sinnvoller Information noch ein Beispiel konstruktiver Kritik, wie es die TAZ in ihren Artikeln im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungen meistens handhabt.

    Was ist Ihnen bei ihrer "Recherche" in Chemnitz (falls Sie überhaupt dort waren) passiert, dass Sie dazu verleitete einen dermaßen unprofessionellen Artikel zu schreiben. Dieser Artikel ließt sich, wie der Racheakt eines wütenden Teenagers.

     

    Ich bin übrigens freiwillig nach Chemnitz gegangen und mir gefällt es. Ich gestehe ein, dass es absolut keine Stadt zum Besuchen ist aber es ist eine Stadt in der man durchaus bleiben kann.

  • S
    Sandra

    Herr Gückel,

     

    Aussage an Aussage gereiht, ohne Beleg, ohne Beweis!? Genau so muss ein Artikel aussehen..

     

    Vielleicht sollte man sich erst einmal mit der Stadt und ihren Menschen auseinandersetzen, bevor man eilig Schlüsse zieht. Ein bisschen an der Oberfläche zu Kratzen ist, soweit mir bekannt ist, nämlich nicht Sinn und Zweck von Journalismus.

     

    Ungeheuerlich finde ich unter anderem, Chemnitz mit Tschernobyl zu vergleichen. Das ist ja eine absolute Meisterleistung. Bedenken Sie doch bitte, dass die Menschen noch heute an den Folgen leiden und dass das in absolut keiner Art und Weise ein Thema ist, worüber man zu scherzen wagen sollte und vorallem absolut nicht vergleichbar. Nicht einmal im Ansatz!

     

    Mit großer Sicherheit werden auch die Angehörigen der Verkehrsopfer großen Respekt für Ihren Artikel aufbringen können & wahrscheinlich werden sie dann in ewiger Dankbarkeit einen kleinen Altar für Sie aufstellen, werter Herr Gückel.

     

    Gegen Satire, Essay, Ironie und Sarkasmus sagt absolut kein Mensch etwas, nur würde ich behaupten, dass Sie hier gewaltig Ihre Kompetenzen überschritten haben.

    Ans Herz würde ich Ihnen gerne noch legen, dass sie doch bitte bei Gelegenheit Ihren Horizont erweitern, sich belesen (nicht nur über Chemnitz, sondern unter anderem auch über die Katastrophe von Tschernobyl) die Vorurteile über Bord werfen, kritisch hinterfragen und beginnen, sich gesittet und vernünftig auszudrücken.

     

    Bei solch einem Artikel wagt man nämlich, am Verstand und den Fähigkeiten des Autors zu zweifeln.

  • K
    Karl-Marx-Städterin

    Okay, der Artikel ist rabenschwarz und bitterböse, aber er enthält dennoch ein Stück Wahrheit. Ich bin eine gebürtige Karl-Marx-Städterin und finde es immer ziemlich lustig, wenn die drei Oberzentren des Freistaates in einem Atemzug genannt werden, als wären sie ebenbürtig: Dresden, Leipzig, Chemnitz. Finde den Fehler! Chemnitz wird sich nie mit Leipzig oder Dresden messen können. Sorry, aber es ist so! Ich wünsche mir vom Autor in Bälde einen Artikel über Annaberg-Buchholz. Wenn ihn Chemnitz schon so verwundert, dann dürfte die "Erzgebirgsmetropole" eine regelrechte Schockstarre in ihm auslösen.

  • S
    Semilocon

    An Riedel, Detlef:

     

    Das ist die Wahrheitseite, also die Satireseite.

     

    Daher: nicht ernst nehmen! Das sind Witze!

  • EG
    EINE GLÜCKLICHE CHEMNITZETIN!

    Wer so einen Dreck schreibt gehört verboten!! Ich bin stinksauer! War der Journalist schon mal in Chemnitz?! ....ich bin sprachlos bei so viel nivieaulosigkeit und verdrehten bzw. erfundenen "Tatsachen"...da treibts einen als Chemnitzer Tränen in die Augen!

  • .....................

    Herr Gückel,

     

    Wie kann man sich auf solch eine Art, ein Urteil über eine Stadt erlauben?

    Selbst wenn es mit Ironie geschrieben sein sollte, kann es das Ansehen einer Stadt arg schädigen.

    Freier Journalismus ist zwar okay, aber man kan es auch übertreiben und in diesem Falle sind Sie über das Ziel weit hinaus geschossen.

     

    Ich frage mich, ob Sie überhaupt schon einmal nur in der Nähe von Chemnitz waren?

     

    Sollte dies nicht so sein, dann lade Ich Sie gerne ein, sich persönlich ein Bild von Chemnitz zu machen.

     

    Und dann schreiben Sie diesen Artikel Bitte neu.

     

     

     

    Mit freundlich Grüßen

  • E
    expatriat

    Wir "wanderten" aus dem brennenden Chemnitz, mit einem Handwagen am 25.12.1944 in Richtung Erzgebirge. Abgesehen von einem hastigen Besuch an einem typischen grauen, nassen, windigen Nachmittag 1967, bin ich nur 2004 fuer drei Tage in Chemnitz gewesen: Aus Neugierde und waehrend eines kurzen Besuch in Europa 2004. Mein Eindruck der Menschen war als sehr nervoes und eilig - vor was haben sie Angst und wohin mit der Hast ? Besonders auffaellig war die Abwesenheit von Kindern. Ich bemerkte aber das in Chemnitz erstaunlich viele Tanzschulen bestehen und das dort im Gegensatz zu "Restdeutschland" die "musica latina" populaer ist. Und dann traf ich die aeltere Dame welche ehrenamtlich im Empfang der Kulturhalle wirkte und als ich ihr erklaerte, dass ich 'von Amerika' kaeme, sagte sie: "Meine Tochter ist Chefaerztin in einem Krankenhaus und sie besucht Amerika nur zum Medizinkongress, aber in den Ferien fliegt sie immer nach Buenos Aires in Argentinien wegen dem Tango!"--- Also zumindest gibt es Chemnitzer welche auch "Weltmenschen" sind!

  • NF
    Norbert Fleischer

    Ich kann mich den hier abgegebenen Kommentaren nur anschließen. Lag diesem Artikel irgend eine aktuelle Begebenheit zugrunde? Eine neue Bedeutung der Stadt, vielleicht hinsichtlich des Meteoriteneinschlags von grünlich schimmernder Substanz? Kaum. Um nicht zu sagen: Überhaupt nicht.

    Als ein in Karl-Marx-Stadt Aufgewachsener bin auch ich traurig, dass es hier kaum noch junge Menschen gibt und mittlerweile im Stadtzentrum nur noch ein Kino existiert, während die Kneipen ihre Räumlichkeiten zurückbauen.

    Und doch hat diese Stadt noch etwas zu bieten! Man vergleiche Chemnitz doch bitte einmal mit anderen ehemaligen "Vorzeigestädten" der DDR, wie z. B. der "Wilhelm-Pieck-Stadt Guben", Eisenhüttenstadt, von mir aus aber auch gern mit Halle, Magdeburg oder Gera. Halberstadt, Kahla oder Jena.

    Wer diesen Artikel geschrieben hat, tat dies von seiner Empore im Elfenbeinturm zu Berlin aus - und hat wohl keine Ahnung, wie es angesichts der demografischen Entwicklung auch im Rest der Republik, in Duisburg, in Mannheim und in Wetzlar, aussieht.

  • E
    erykah

    Tja...ich muss mich meinen Vor-Kritikern anschließen; um gut recherchierten Journalismus handelt es sich bei diesem Artikel wohl nicht.

    Ich gehöre zu den Exil-Chemnitzern, die es der Liebe halber 1988 hierher verschlagen hat. Die Liebe verfloss, aber ich bleibe in dieser Stadt, weil sie inzwischen zur Haamit geworden ist.

    Wer ins Innere von Chemnitz zu schauen vermag, wird schnell begreifen, dass diese Stadt vielmehr als die beschriebenen 2 Farben zu bieten hat.

    Wie jede andere deutsche Stadt wird sie vor allem durch die Mentalität ihrer Bewohner geprägt.

    Ich bin hier bislang nur aufgeschlossenen und durchaus weltoffenen Mitbürgern begegnet, die mich mit offenen Armen in ihre Mitte aufgenommen haben.

    Vielleicht verirrt sich irgendwann mal ein taz-Redakteur hierher, der seine Einschätzung nach mehr als einem halbstündigen Aufenthalt in Chemnitz abzugeben bereit ist? Es sind nur 2,5 Stunden mit dem Auto von hier nach Berlin....

  • SF
    Susanne F.

    Herr Gückel,

     

    was haben Sie sich denn bitte dabei gedacht? Vermutlich nichts.

    Was sollte dieser Artikel? Haben Sie ein persönliches Problem mit Chemnitz, oder vielleicht einem/r Chemnitzer/in? Dann dürfen Sie dieses gern für sich behalten.... und alle kommenden Artikel auch.

     

    Ich verzichte gern auf Ihren Kommentar

    Susanne F.

  • E
    ex-chemnitzer

    bin auch geflohen, find den artikel ok!

  • A
    AchillesausCorum

    Ich fand den Artikel sehr witzig, aber witziger finde ich die empörten Kommentare, die den Artikel in seinem Inhalt indirekt bestätigen.

    Dafür liebe ich die taz.

  • K
    Karl ;-)

    Wow, nach Bushidos Integrationshilfe im Südbahnhof hilft uns Chemnitzern nun auch noch die Boulevardzeitung "TAZ" aus unserem grauen und von Platten ummauertem Loch.

     

    Aber jetzt mal ernsthaft: Ich hoffe der Autor bekommt für seinen geistigen Tiefflug auch Bonusmeilen welche er ja dann für einen Rundflug über Chemnitz ausgeben könnte. Man sollte sich schon vor Ort mal ein Bild machen und nicht nur die schwarz-weiß Bilder von 1963 ansehen.

     

    Zum Thema TAZ: Ich bin mir nicht ganz sicher ob es vom Niveau schon ganz bis zur Bildzeitung reicht, aber wer es so versucht wird es sicher auch schaffen. Ich drück euch die fest die Daumen.

  • J
    Jens

    Für dieses "journalistische Meisterwerk" muss man sich ja als Absolvent der Mittweidaer Medientechnik fremdschämen (und dem Rest der Welt versichern, dass wir SOWAS dort nicht gelernt haben...)!

  • EC
    Ein Chemnitzer

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    wärend ich Ihren Artikel und die dazugehörigen Kommentare lass, hatte ich genügend Zeit, darüber nachzudenken welchen Zweck dieser Artikel eigentlich haben könnte. Nun...Ich kann mich zwar nur sehr schlecht erinnern (liegt wohl an der Meteor-Strahlung) aber ich musste immerzu an meine graue Kindheit denken. Damals versuchte ich meine Eltern zu beeindrucken indem ich mit meinen kackbraunen und aschgrauen (Bunt-)Stiften das Fernsehgerät (damals noch s/w) (haben auch erst 1995 mitbekommen dass es Farbfernsehen gibt) angemalt habe. Ich wusste es war falsch aber ich habe es trotzdem getan nur um etwas Aufmerksamkeit von meinen Eltern zu erhalten. Hey und da ist auch schon der Bezug zu Ihnen:

     

    Michael Gückel = ich (der kleine dumme Junge aus Chemnitz Ortsteil Tschernobyl)

    Kackbrauner Buntstift = Ihr Artikel (in aschgrau)

    Fernsehgerät = taz

    meine Eltern = ein künftiges Jobangebot der Bild-Zeitung?

     

     

    MfG ein Chemnitzer

  • C
    Chemnitzer2

    Sehr geehrter depressiver Herr Autor,

     

    Falls Sie der Meinung sind, die Sie da verfasst haben. Dann sollten Sie mal die Dresdner Straße in Chemnitz besuchen. Das würde sich für Sie lohnen!

    So Was gehört wegen Ruf schädigung verklagt!

     

    Hochachtungsvoll....ach nee..... mir sowas derart Geachmacklosem nicht

     

    Komm nach Chemnitz, schreib nen Artikel der zu Chemnitz passt Oder schweig!

  • W
    wolfgang

    karl-marx-stadt-geboren:

     

    da wollte jemand etwas ganz besonderes schreiben und was ist es geworden, besonders großes rauschen.

    nur mal zu den verkehrstoten, die statistik meint: sachsen liegt im guten mittelfeld, bayern führt.

    chemnitz ist nicht die perfekte stadt, aber,

    perfekt ist langweilig und charakterlos.

    nicht jeder kommt damit klar, also verständnis für den journalisten

     

    leipzig-lebend

  • DL
    David Lohr

    Satire und Ironie hin oder her.

    Dass Sie Chemnitz wahrscheinlich nie auch nur ansatzweise gesehen haben und sich noch nicht einmal über diese Stadt belesen haben, steht für mich als gebürtiger Karl-Marx-Städter außer Frage.

    Ich finde das sehr schade und kann nur annehmen, dass sie sich, aus welchen Beweggründen auch immer einen beruflichen Grabstein setzen wollten.

    Sie sind nicht der erste, der versucht Chemnitz schlechter darzustellen als es ist - ich kenne sogar westdeutsche Städte, die schlimmer sind.

    Chemnitz hat sowohl unter den Folgen des zweiten Weltkrieges, als auch denen des Sozialismus stark gelitten, aber was nach der Wende aus Chemnitz ward, ist beispiellos und vor allem, was die Jugend und Künstler der Stadt versuchen aus Chemnitz zu machen ist atemberaubend schön.

    Das einzige, was sie mit ihrem Artikel bewirken, ist die Bewohner dieser Stadt dazu zu bringen, ihre Stadt noch mehr zu lieben und noch mehr aus ihr zu machen.

    Chemnitz ist schön und bewundernswert, weil diese Stadt im Vergleich zu anderen nie sterben wird und wer sie besucht und sich genauer mit ihr beschäftigt, wird sie lieben lernen.

  • C
    Clemens

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Ihr Artikel ist eine Frechheit. Ich komme aus Chemnitz und wage es stark zu bezweifeln, dass sie überhaupt einen einzigen Schritt in unsere Stadt gesetzt haben.

    Die Chemnitzer Innenstadt gewann in den letzten Jahren mehrere deutschlansweite Preise für Innovation und Entwicklung. Wir haben einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Unsere Kunstsammlungen suchen noch ihres gleichen. Mein Vater hat persönlich mitgekämpft, die friedliche Revolution zu unterstützen und glauben sie mir, die Wende ist nicht erst 1995 in Chemnitz angekommen. Glückwunsch an die taz-Redaktion. Vielleicht ist ihr Urteilsvermögen durch übermäßigen Konsum über die Feiertage eingeschränkt, aber selbst das rechtfertigt die Veröffentlichung dieses grundschulunwürdigen Textes nicht. So tun sie sich und ihrer Zeitung keinen Gefallen.

  • L
    Lars

    Eine Anrede unterlasse ich hier, das wäre zu viel des Lobes für den "Autor",

     

    Chemnitz ist sicherlich nicht die herausragende Metropole in Sachsen aber, mit den Möglichkeiten welche sie hat und ihr von der Landesregierung in DD zugestanden, das beste daraus macht. Die Einwohnerzahl ist im letzten Jahr glücklicherweise relativ Stabil geblieben und die Geburtenzahl steigt. Sicherlich gibt es noch bis in das Stadtzentrum hinein die "Sozialistischen Plattenbauten"- aber nur dank der Denkmalschutzbehörde welche der Meinung ist diese unbedingt erhalten zu müssen. Die Kulturlandschaft wächst, Museen werden immer mehr und auch unsere Universität bittet gute Möglichkeiten. Ich denke sie sollten erstmal vor ihrer eigenen Haustür in Leupoldsgrün bzw. in Franken kehren, bevor sie sich über den Tellerrand wagen. Oder warum haben sie in Sachsen studiert und nicht in Bayern und leben jetzt in Berlin und nicht in Hof? Scheint fast so als ob sie davor Angst haben dort als Journalist tätig zu sein, in Fettnäpfchen zu treten und etwas verändern zu können.

     

    Aber was soll man auch schon von einem freien "Journalisten" aus Franken erwarten? Einem Landstrich in Deutschland, welcher sich selbst überschätz. Mit solch "herausragenden" Vorbilder wie Guttenberg, dem Nazi-Sympathisanten Wagner oder dem Verleumder und Franken (wenn auch in Ägypten geborenen) Hess. Franken ist kackbrauner als Nutella und Chemnitz zusammen. Vielleicht sollten sie in ihrer Heimat anfangen die Vergangenheit aufzuarbeiten und mit dem Finger darauf zeigen um etwas zu verändern. Ist das nicht auch ein Ziel und eine Aufgabe des Journalismus? Ach ja, aber nur für andere, nicht für die eigene Heimat. Da stehen ja zu viele Fettnäpfchen.

     

    P.S. was ist eigentlich das Wahrzeichen von Hof? Ach ja, die Ausgabestelle des Begrüßungsgeldes von ´89!

     

    Mit besten Grüßen

     

    L. U.

  • D
    Domenik

    Ja, Ihr Artikel ist teilweise beleidigend. Nein, ich fühle mich als Chemnitzer nicht angegriffen. Ja, vieles von dem, was sie schreiben, ist verdammt plakativ und vielleicht nicht recherchiert. Ich habe trotzdem gelacht. Ja, Chemnitz hat auch wirklich schöne Ecken - das genannte Museum Gunzenhauser zum Beispiel. Das Problem ist nur, dass gefühlte sieben Achtel der Chemnitzer Bevölkerung wahrscheinlich dessen Existenz nur wahrnehmen würden, gäbe es dort a) Freibier oder b) Bockwurst. Auch diese Behauptung ist nicht recherchiert. Sie beruht nur auf dem Gefühl, dass ich jeden Tag habe, an dem ich durch die Chemnitzer Innenstadt laufe.

     

    Sicher ist ihr Artikel nicht der "niveauvollste", wie einige vor mir schon gesagt haben. Aber damit passen Sie ihren Artikel nur dessen Untersuchungsgegenstand an.

  • F
    Fritz_Heckert

    Ganz schwacher Beitrag. Kann ich mir letztlich nur mit Neid oder persönliche Abneigung auf das hier Geleistete, Entwickelte, Erfundene und Erarbeitete erklären. Sicherlich hat die Stadt u.a. ein demografisches Problem, aber vergleicht man in etwa gleich große Städte, sticht Chemnitz in Vielem eher positiv heraus. Ein Sammelsurium haltloser Vorurteile (Wo genau ist die Plattenautobahn? Wo gibt es die Kreuze nicht?) ist ja nun nicht wirklich witzig. Wahrscheinlich hat sich der Autor bei einer der Einwohnerinnen auch nur einen "Korb" geholt. Das dann wohl zurecht.

  • DS
    Diana S.

    Ganz kurz: Dies ist ein geschmackloser Artikel, wie er geschmackloser nicht geht! -.-

  • ZJ
    zu jung für Rock'n'Roll

    "Die Wahrheit

    hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann."

     

    Pflicht erfüllt, würd ich sagen... Und die letzte, ungeschriebene nicht vergessen:

     

    Warum geistreich, wenn Klischees ausreichen.

  • S
    Stefan

    Früher konnte man vor Unsinnigkeit triefende Zeitungsartikel wenigstens noch zum Feuermachen benutzen...dieser ist selbst für eine Beerdigung auf dem Web-Friedhof zu schnöde.

  • D
    Dünn!!!

    WO KOMMSTN DU HER?!

    ECHT PANNE!!!!

  • S
    Steve

    Unser Artikel hat Ihnen NICHT gefallen?

     

    Sie könnten dafür vom Autor 50 Cent verlangen!

     

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  • E
    entsetzen

    geschmacklos, beleidigend, unwahr.

     

    mehr ist zu diesem artikel nicht zu sagen.

  • C
    Chemnitzerin

    Herr Gückel, wechseln Sie den Dealer!

  • T
    Tony

    Wie wäre es denn, wenn wir alle die Stöcke aus unseren Ärschen nehmen und einsehen, dass Chemnitz nicht das Gelbe vom Ei ist? Natürlich hat er übertrieben, aber wir müssen uns nichts vormachen — überzogene Darstellungen irgendwelcher Sachverhalte sind an der Tagesordnung und nichts verwerfliches (mehr). Abgesehen davon möchte ich behaupten, dass er nicht ganz Unrecht hat. Als Chemnitz kann ich über diesen Artikel jedenfalls gut schmunzeln.

     

     

    Aber okay, die Meteor-Metapher ist Grütze.

  • F
    Falk

    Schön engstirninge Kommentare. Auf welcher Seite der taz seid ihr gelandet? Richtig, der Wahrheit. "Satire darf alles" sagte schon ein gewisser Tucholsky, aber wahrscheinlich kam das nicht bei den Chemnitzer Engstirnen an - muss ja auch nicht. Man kann ja auch woanders lesen gehen.

  • C
    Chemnitzerin

    Hallo Herr Gückel,

    welche Drogen nehmen Sie? Wechseln Sie bitte!

  • A
    Anne

    Obwohl ich Chemnitz nicht kenne, bin ich entsetzt über den Abdruck eines derartigen Beitrags. Der Verfasser selbst und diejenigen, die verantwortlich für die Herausgabe dieses Artikels sind, sollten sich schämen.

     

    Das hat nichts mit Journalismus oder Humor zu tun, sondern mit Vorurteilen, Beleidigung und gar Verleumdung einer ganzen Stadt und ihrer Einwohner. Als Leserin, die fundiertes Wissen und damit verbundene Recherche erwartet, verlange ich eine Erklärung. Darüber hinaus ist eine Entschuldigung an alle im Artikel gedemütigten und diskriminierten Personen mehr als angebracht.

     

    Ich verfolge Medien aus meinem Heimatland aus der Ferne und damit über Internet und versichere, dass ich die Seite der taz erst einmal meiden werde.

  • A
    Angel

    Wow...dieser Artikel ist einfach nur peinlich und geschmacklos. Auch wenn ich nicht aus Chemnitz komme, kenne ich die Stadt doch recht gut und muss feststellen alles dummes Gerede weit entfernt jeder Realität. Wo finde ich nur diese Plattenautobahn und die anderen erwähnten Orte?

    Wie tief muss man sinken um auf diese Art über Verkehrstote zu schreiben, wie respektlos den Betroffenen gegenüber.

    So was will sich dann Journalismus nennen, traurig wenn so ein Quatsch hier veröffentlicht wird.

  • M
    Mostubear

    Ihren Kommentar hier eingebenAlso schoen das die Touris durchh diesen Bericht erst recht wegbleiben nicht wie in unserer gross B Hartz 4 Hauptstadt .Haette der gute Mann einen von unseren weitverstreuten Chemnitzer Buerger mal kennengelernt waere ihm das Herz aufgeblueht und wir haben ja nicht nur schlechte kosmische Strahlung abbekommen :), aber jetzt habe ich endlich die Erklaerung warum wir alle so kreativ und Intelligent sind in dem Burmingham von Deutschland.In Sachen Musik Kunst oder auch aehnlichem . Aber Nazicharakter findet man ja auch bei uns im Verfassungsschutz von daher wundert mich der ein oder andere Redakteur der TAZ mit seiner schlechten Meinung ueber Chemnitz nicht mehr.

  • KL
    Klaus / Lodentony

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    lieber Michael,

     

    ich habe herzlichst gelacht! Sowohl über den Text, als auch über die Kommentare. Ich danke und wünsche ein frohes neues Jahr!

     

    Grüße aus Erfurt

     

    Klaus

  • T
    Trommler

    Content is king! Das wird Journalisten von heute gleich als Erstes eingehämmert bei der Ausbildung. Auch in Mittweida wird eine solide Grundausbildung vermittelt für angehende Schreiberlinge. Das hier gerade gelesene ist so sagenhaft lächerlich, das man eigentlich lachen müsste. Leider ist der Text aber viel zu gefährlich, um darüber auch nur milde zu lächeln. Denn es wird viele geben, die einen solch schlechtem Journalismus und offensichtlich Verblendeten auf den Leim gehen und das auch noch glauben, was sie da lesen. Zum Glück gibt es auch viele Menschen, welche mit offenen Augen nach Chemnitz kommen und sich wundern, warum diese Stadt genau das Gegenteil von dem ist, was in diesem Pamphlet steht.

  • F
    Freundblase

    Also schoen das die Touris durchh diesen Bericht erst recht wegbleiben nicht wie in unserer gross B Hartz 4 Hauptstadt .Haette der gute Mann einen von unseren weitverstreuten Chemnitzer Buerger mal kennengelernt waere ihm das Herz aufgeblueht und wir haben ja nicht nur schlechte kosmische Strahlung abbekommen :), aber jetzt habe ich endlich die Erklaerung warum wir alle so kreativ und Intelligent sind in dem Burmingham von Deutschland.In Sachen Musik Kunst oder auch aehnlichem . Aber Nazicharakter findet man ja auch bei uns im Verfassungsschutz von daher wundert mich der ein oder andere Redakteur der TAZ mit seiner schlechten Meinung ueber Chemnitz nicht mehr.

  • M
    Mario

    Oh Gott, Herr Gückel, ein düsteres Bild, dass sie hier von sich selbst zeichnen.

     

    Ich bin in den alten Bundesländern geboren und seit 3 Jahren studiumsbedingt Wahl-Chemnitzer. Ich kann den Unmut der "Eingeborenen" sehr gut nachvollziehen.

     

    Die Stadt ist sicherlich nicht mit München zu vergleichen. Trotzdem merkt man, dass sie selbst kein einziges Mal hier waren oder geschweige in irgend einer Art sauber recherchiert haben. Ansonsten wäre ihnen aufgefallen, dass das beschriebene Plattenbauviertel am äußersten Rand der Stadt steht und schon lang nicht mehr grau ist. Allgemein ist ihr ganzes Schriftstück absoluter Schwachsinn. Die Stadt war Anfang des letzten Jahrhunderts eine der reichsten Städte Deutschlands. Ein Glanz, den man übrigens auch auf dem Kaßberg, einem Stadtteil von Chemnitz und im Übrigen das größte zusammenhängende Gründerzeitviertel Europas, bestaunen kann. Allgemein ist die Stadt zum überwiegenden Teil saniert und schön hergerichtet. Darüber hinaus ist sie auch eine der wirtschaftsstärksten Metropolen hier im Osten.

     

    Also wie gesagt, keine Ahnung wo sie ihre Informationen her haben.Ihr Artikel ist definitiv intellektuell eine ganz schwache Leistung. Und das sage ich Ihnen als "westdeutscher" Bundesbürger.

  • E
    Eugen

    Wahrscheinlich hat der Micha hier mal auf die Schnauze bekommen und nutzt jetzt seine ganze Macht um die Leute ein bisschen aufzuregen. Scheint ja auch gelungen zu sein. *Lach*

    "Das Minsk des Westens" Den merk ich mir. Aber wer kriegt von grauen Platten Depressionen?

  • M
    Michael

    Unwar , niveaulos , Geschmacklos, unglaublich Falsch

     

    zugegeben Chemnitz ist keine Perle aber das was in diesem Text steht beleideigt nicht nur die Menschen die in dieser Stadt leben sondern auch das was schon in sehr positiver Weise sich in dieser Stadt getan hat.

     

    Die Menschen die in Chemnitz Leben haben um Welten mehr Niveau wie der Autor dieses Textes, ich bezweifle das er sich zeit genommen hat um sich umzuschauen und mit den Menschen zu reden, was wohl seine Qualität stark in Frage stellt. Bitte suchen sie sich einen anderen Beruf.

     

    Die TAZ ist in meinen Augen einfahc nur Traurig wenn man sowas veröffendlicht. schlimmer wie die BILD Zeitung und das will was heissen Glückwunsch TAZ

  • EC
    ein Chemnitzer

    Dieser Artikel ist ein Grund, die Überlegungen über ein TAZ-Abo schnell zu vergraben! Alles Weitere haben bereits die anderen Kommentatoren geschrieben.

  • A
    anniko

    besser hätte man die chemnitzer realität schwerlich treffen können, die bisherigen kommentare sprechen ja bände...

    danke, lieber herr gückel für diesen gelungenen artikel. ich hoffe sie sind heil aus diesem, für die zone leider typischen drecksnest herausgekommen.

  • EE
    Eine enttäuschte Pendlerin

    Sehr geehrter Herr Gückel

     

    Für diesen geschmacklosen Artikel habe ich nur verständnisloses Kopfschütteln übrig.

    Woher bitte haben Sie diese verbitterte Meinung über Chemnitz und warum behalten Sie diesen sinnlosen Quatsch nicht für sich?

    Warum veröffentlich die taz solche unwahren Artikel?

     

    Jeder, der nach Chemnitz kommt wird sehen, dass sie sich kontinuierlich weiterentwickelt.

    Natürlich wird man auch negative Dinge finden, aber wo nicht ?

    Ich hoffe Sie lesen bald mal nach was Niveau und Respekt bedeuted. Von beiden Wünsche ich Ihnen viel.

  • C
    chemnitzer

    Der Artikel ist beschämend für ihr Blatt. Mit Seriösität hat das nichts mehr zu tun. Die politische und gesellschaftskritische Ausrichtung der taz ist nun verbunden mit derartiger Geschmaklosigkeit und belanglosem Daherschreiben ohne jede tiefgründige Recherche. Das was sich die taz hier leistet ist absolut ekelhaft!

  • C
    chemnitzer

    Der Artikel ist beschämend für ihr Blatt. Mit Seriösität hat das nichts mehr zu tun. Die politische und gesellschaftskritische Ausrichtung der taz ist nun verbunden mit derartiger Geschmaklosigkeit und belanglosem Daherschreiben ohne jede tiefgründige Recherche. Das was sich die taz hier leistet ist absolut ekelhaft!

  • H
    hans

    Die Textform konnte ich leider nicht deuten, zumindest habe ich festgestellt, dass das mit dem Nischl kompletter Dünnfug ist. Warum sind jetzt Gera und Halle besser und warum ist überhaupt eine Stadt schlimm und alle anderen weniger? Geht nicht so ganz in meinen Kopf rein. In Chemnitz passiert genügend Mist, über den es sich zu schreiben lohnte, da muss man nichts dazuerfinden...

  • RL
    Ringo Landowsky

    Ihren Kommentar hier eingeben: hey micha ! respekt. will mich hier mal nicht über deine heimat oberfranken äussern und schon gar nicht persönlich werden. wurdest du mal von einem mädchen aus chemnitz abgewiesen oder von einem unserer quotenosthooligans verprügelt ? wasn los ?? ruf doch nächstes mal an und wir haben ne schöne zeit:) nicht traurig sein !! besten gruss von einem der chemnitz seine heimat nennt und dich eine frustrierte wurst :)

  • S
    salaT1802

    Hallo Herr Gückel,

     

    sie sind (wahrscheinlich) einer der Menschen, wegen denen ich mir geschworen haben niemals aus Chemnitz wegzuziehen, oder wenigstens nach dem Auswärtsstudium wieder zu kommen. Entweder wurden sie nicht mit Humor gesegnet, oder es ist inzwischen wieder in Städte wie Chemnitz, die eine schwere Vergangenheit haben derartig herabzuwürdigen. Ich finde diesen Artikel verletzend, für eine stolze Bürgerin dieser Stadt und geschmacklos und fast schon traurig für die taz, die ich bisher immer deutlich über dem Niveau der BILD angesiedelt hatte. Das ist wirklich unterste Schublade.

    Ich frage mich wirklich, was man mit solche einem Artikel erreichen möchte. Die jungen Bürger dieser Stadt haben durch die Band KRAFTKLUB endlich wieder den Mut bekommen sich in der Öffentlichkeit zu ihrer Stadt zu bekennen, und das werden sie sich bestimmt nicht durch so etwas zerstören lassen.

    Aber gut 260km entfernt kann man gut lästern. Wann waren sie das letzte mal in Chemnitz? Waren sie jemals hier? Um auf KRAFTKLUB zurück zu kommen, bleibt eigentlich nur zu sagen: "Ich will nicht nach Berlin." Auch hier kann man etwas erreichen.

  • T
    Tempo

    Hi Michael, (das "sehr geehrter" muss man sich ja leider bei diesem Artiel verkneifen)

     

    zuerst soll man ja immer das Positive nennen: mir sind keine Rechtschreibfehler in diesem Artikel aufgefallen, großes Lob.

     

    Mir bleibt der Sinn des Artikels aber leider verborgen. Dabei sehe ich gerade, dass Sie bei der Recherche jedoch recht viel Zeit hatten, da Sie ja selbst über 4 Jahre in Mittweida, was ein paar Km von Chemnitz entfernt liegt, studiert haben. Scheinbar hat es Ihnen ja dort gut gefallen und danken können Sie es der Uni auch, sonst wären Sie jetzt nicht dazu befähigt, so einen unseriösen und vollkommen sinnfreien Artikel für die Nachwelt zu verfassen, welche hoffentloch kritischer mit Ihrem heroisch von Metaphern und Vergleichen geschmückten Werk umgeht. Ach, da wir ja alle Ironie mögen...Wie dürfen Sie sich nennen? "Seit 2008 Autor und seit 2009 auch Vertretungsredakteur im Ressort Wahrheit der taz." Darüber kann ich besser lachen ;)

  • FT
    Frank Theeg

    Nicht schlecht Herr Gückel! ich habe vorher nicht viel über die taz gelesen oder gehört. Zuerst dachte ich an einen Ableger des Satiremagazins "Titanic", ist aber wohl nicht ganz getroffen, passt aber gut zu Ihrem Beitrag. So gut wie ich die taz kenne, scheinen Sie Chemnitz zu kennen. Das ist aber auch gut so. Kommen Sie bitte nie nach Chemnitz, denn Menschen die sich öffentlich so herablassenden äussern braucht und will keine Stadt in Deutschland.

  • M
    Mike

    Ich finde es wirklich eine Schande wie ein seriöses Blatt wie die TAZ so einen Mist veröffentlichen kann. Das ist selbst unter dem Niveau der BILD-Zeitung. Ein Text vollkommen fernab jeglicher realität. Der Autor hat sich nicht eine sekunde mit der Stadt und ihren Menschen auseinandergesetzt und fabriziert dann so eine scheiße hier. Man sollte den Autor dieses Textes wegen Rufschädigung und Beleidigung anzeigen.

  • AS
    A. Steffan

    Sehr geehrte Damen und Herren der TAZ,

     

    als Stuttgarter ("Wessi"), der 2 1/2 Jahre (freiwillig) in Chemnitz gelebt, gearbeitet und Freunde gefunden hat und bis heute pflegt, habe ich Ihren Artikel aufmerksam gelesen und dann mit Kopfschütteln und Beschämen zur Kenntnis genommen.

     

    Dieser Artikel entbehrt jeder Form von Anstand und Niveau und ist höchst respektlos.

    Ich halte es für angebracht, diesen schriftlichen Erguss alsbald von Ihrer Bildfläche verschwinden zu lassen.

     

    Ihr Blatt ist mir bestens bekannt.

    Ab heute muss ich an Ihnen bzw. Ihren Redakteuren zweifeln.

     

    Guten Abend und eine gute Zeit!

     

    Hochachtungsvoll

     

    A. Steffan

  • PP
    peter pan

    Das sehr geehrter Herr... spare ich mir!

     

    Dieser Artikel ist einfach geschmacklos, diskriminierend und hat nichts mit Journalismus zu tun!

     

    Des Weiteren finde ich persönlich, es als anmaßend eine Stadt und Ihre Bevölkerung derartig durch den Dreck zu ziehen und somit den Ruf einer von mir bisher mit "Niveau" angesehenen Zeitung zu zerstören, nur weil Herr G. es nicht schafft über den Tellerrand hinauszuschauen oder vielleicht auf Zustimmung hofft, weil er um seinen Praktikumsplatz fürchtet.

    Eine Entschuldigung halte ich für angebracht...

  • D
    Duckmäuser

    Hey, ihr tut dem Michi ganz unrecht! Schaut mal: Der ist an die 30 Jahre alt und ganz lässiger Typ, Freigeist, der sich auf dem schlecht bezahlten Freelancer-Markt placieren muss. Muss man sich verkaufen können, jaja. Vielleicht schon mal was von Lester Bangs gelesen, o.k., statt Verrisse über Musik kann man auch über alles mögliche zusammenschreiben. Das Geile bei Städten: die einen feixen und die anderen ärgern sich. Die, die sich eins lachen: in der Überzahl. Denen auf den Teppisch geschissen wird: setzen den Kontrapunkt drunter und sorgen dafür, dass sie noch als humorlose Untermenschen aus der No-go-area erscheinen. So funktionierts und der schnucklige Michi hat was zu erzählen beim nächsten Bier mit den Kumpels und noch was fürs Portfolio.

  • F
    Frankdschesgo

    Dem Autor sollte doch bitte mal ein Besuch nach Chemnitz geschenkt werden und kein Besuch im Märchenwald oder in einer Klinik fûr geistige Nullnummern! Unfassbar diese Pressefreiheit?!!!

  • CI
    chemnitz ist nicht mittweida.

    Lieber Herr Gückel,

     

    was hat Sie zu solch verbitterten Äußerungen bewegt und Ihren Hass auf Chemnitz geschürt?

     

    Saßen Sie während Ihres Studiums in Mittweida zu oft bei einem Biere (allein?) im Mittweidaer Wintergarten und wären doch soviel lieber im nahen aber doch so fernen Chemnitz gewesen? Hat Ihnen ein Ronny eine angehimmelte Jenny weggeschnappt? Hat Sie Enrico mit seiner PS-Schleuder verspottet, weil Sie nur Bahn/Motorroller/Smart fahren? Ist es die Verunglimpfung Ihrer neuen Wahlheimat, die ausgerechnet von einer erfolgreichen Chemnitzer Band verbreitet wird?

     

    Geben Sie der Stadt noch eine Chance! Kommen Sie mal vorbei (gern mit der Bahn, keiner wird lachen!), schauen Sie sich unvoreingenommen um und Sie werden sehen: Alles halb so wild, Jenny und Ronny sind lange getrennt und Enrico ist einer der wenigen Hartz-IV-Empfänger (aber mit Aussicht auf einen gut bezahlten Job in der sächsischen Großstadt mit dem höchsten Durchschnittslohn).

     

    Herzliche Grüße

    M

     

    P.S.: Zu guter Letzt wünsche ich Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr und dass dieses Gepolter Ihnen zumindest eine Erwähnung unter http://www.taz.de/1/wahrheit/selbstdarstellung/ bringt - dass Sie da nicht auftauchen grenzt ja schon an Mobbing.

  • D
    Daniel

    Tschuldigung, wann war Berlin das letzte Mal schön?

  • MW
    Martin Weber

    Also wer das geschrieben hat sollte lieber nicht mehr hier her kommen sonder versuchen sich sein Kopf in den Arsch zu schieben so etwas dummes und überhebliches hab ich schon lange nicht mehr gelesen anscheint wurde Chemnitz nur mal schnell bei Google eingegeben und dann einfach drauf los geschrieben

  • W
    wILKO

    Schwachsinn hoch zehn. KMS gehörte zu DDr-Zeiten genau wie jetzt immer zu den Städten mit dem höchsten Lebensstandard.

  • T
    Tono

    Ich finde die Kommentare erstaunlicher, als den Artikel. Warum nehmen soviele diese Stadt noch in Schutz? Handelt es sich hier um Massenhypnose? Stockholm Syndrom?

     

    Der Autor hat mit seinem satirischen Text mehr kleine Wahrheiten angesprochen, als sich die Kommentierenden eingestehen wollen. Chemnitz ist das grau-braune Arschloch von Sachsen, dass vergessen wurde abgewischt zu werden. Ich hab selbst 20 Jahre dort gelebt.

    Jedoch muss ich dem Autor in einer Sache widersprechen: Chemnitz wird nicht schöner, es wird schlimmer. Vor 15 Jahren konnte man in dieser Stadt noch halbwegs leben. Doch dann kamen irgendwelche Idioten und mussten uns so einen Glaskaufhof in die Innenstadt klatschen, von der Galerie Roter Turm und dem Hotel Mercure kaum zu schweigen. Mit dem Ziel eine Stadt der Moderne zu schaffen, wurde ein frankenstein'sches Monstrum geboren. Eine Stadt die sich keiner Epoche bewusst ist, geschweige denn Geschmack. Die Innenstadt wurde zuletzt von irgendwelchen alkoholisierten überdeutschen als Eigentum beansprucht. Es gab teilweise Phasen, in denen mindestens wöchentlich in der Innenstadt jemand überfallen wurde oder Gegenstände demoliert wurden.

    Schuld ist doch letztlich die Stadt, diejenigen, die die einstigen Zentikids, zu welchen ich in meiner Jugend aufgesehen habe (vor ca. 10 Jahren), verjagt haben. Am Klarsten ist mit der Tocotronic singende Daniel im Kopf geblieben. Er saß beinahe täglich in der Innenstadt und hat Lieder von Tocotronic geklampft und dazu gesungen. Aber statt eine solche beinahe hippiistische Jugend zu fördern, wurden diese vertrieben und es wurde Platz für idiotistische "Fußballfreunde" und anderes Gesocks geschaffen.

     

    Abendgestaltung wird auch nicht wirklich groß geschrieben, finden sich die meisten jugendlichen Chemnitzer im "ClubFX" oder "Sax" oder anderen "Prolldissen" wieder. Um diesen Trend zu unterstützen wurde vor einiger Zeit der Cube Club dichtgemacht ohne eine Möglichkeit zum Neuaufbau.

     

     

    Vielleicht ist es ja mittlerweile anders, ich war schon 2 Jahre nicht mehr die Heimat erkunden, da Leipzig doch einiges mehr bietet.

    Vielleicht ist mein Blick aus der Ferne etwas getrübt, aber soweit ich zurückdenken kann, gab es in Chemnitz eher selten wirklich sonnige Tage.

     

     

    Nebenbei: Müsste ich die drei größten, sächsischen Städte jeweils einem Gegenstand aus Lebensabschnitten eines Menschen zuordnen, dann wäre Leipzig die heimliche Zigarette in der Jugend oder das Bier in den Sommerferien zwischen der elften und zwölften Klasse, Dresden wären ein Erinnerungsstück aus der Jugend eines mittlerweile Mitdreißigers und Chemnitz wäre die Kacke in den Windeln eines 90-Jährigen.

  • G
    Greta

    Abgesehen von den Grammatikfehlern, ist dieser Artiel inhaltlich so gehaltvoll wie eine Tüte Luft. - Schlechte Recherche zu einem sensiblen Thema. Stilistisch eine Katastrophe. Ich bin entsetzt, so einen Artikel in der taz.de lesen zu müssen.

    Absolut peinlich für eine renommierte Zeitung mit dem Anspruch auf professionellen Journalismus.

  • R
    RZ88

    ich glaube es gibt schlimmere Städte.. zB Halle :-)

     

    Plattenautobahn!? Komisch, ist ne ganz schön lange dreispurige Platte, nach Erfurt, DD oder Leipzig :-)

  • N
    NichtsDa

    Vielleicht will sich Herr Gückel mit diesen Artikel bei der BILD bewerben!? Jedenfalls ist das die dümmste Sch***e, die ich je über unsere Stadt lesen musste!

  • K
    Katha

    Da bleibt einem doch die Sprache weg.

    Unglaublich.

     

    Peinlich für die taz so einen Artikel zu veröffentlichen.

    Es gilt ja Meinungsfreiheit aber das ist ja Beleidigung

    Pur!!!

  • K
    KäferNo1

    Sie haben ja überhaupt keine Ahnung, Herr... ähm... naja egal. Sie haben keine Ahnung. WIRKLICH NICHT!

  • P
    Philine

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich bin ein wohlwollender Anhänger von schwarzem Humor. Aber auch dieser kann nicht wahllos und undurchdacht angewandt werden. Bedenken Sie einmal die Menschen, die diesen Artikel lesen und vielleicht regelmäßig eines dieser von Ihnen benannten "Holzkreuzchen" besuchen. Wenigstens wird hier Menschen gedacht, die auf tragische Weise ums Leben kamen. Zu 100% kann man über jede Stadt, selbst jedes Dorf einen so geschmacklosen Artikel schreiben, solange man auch hinter ihm stehen kann und das sollte doch jeder Autor. Natürlich ist es verständlich, dass Sie als scheinbarer Berliner einmal all Ihre Wut über die Vorurteile die der eigenen Stadt entgegengebracht werden, an einer anderen auslassen müssen.

    Vielleicht sind Sie so gut und schreiben einen ebenfalls grenzenlos übertrieben positiven Artikel über Chemnitz, allein schon um ihre Art zu Schreiben zu unterstützen. Zweifellos sollten Sie festgestellt haben, dass Ihre Worte keinen positiven Anklang finden und dies nicht nur bei Chemnitzern.

    Da ich durchaus immer wieder entzückt von gut platziertem schwarzen Humor bin, empfehle ich Ihnen einmal einen wirklichen Journalisten aufzusuchen und sich von ihm erklären zu lassen, wie das mit der Ironie und dem Sarkasmus wirklich funktioniert, ein Schüler der 7. Klasse würde wahrscheinlich auch ausreichen.

     

    Ihnen muss man Glück wünschen auf Ihrem weiteren beruflichen Weg, doch vielleicht finden Sie stets Redakteure, die Ihren Humor verstehen und es für richtig empfinden, ihn der Welt vorzuführen.

  • JB
    Jessica Bilz

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Sie hatten wohl wenig Zeit und Lust für eine ausgewogene Recherche und sind daher in populistisches Geschwätz unter "BILD-Zeitungsniveau" gefallen? Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, dass man Chemnitz mit Tschernobyl oder gar Stalingrad im Winter 43 gleichsetzen kann?

    Ich finde es wirklich unglaublich wie so eine "Artikel" überhaupt geschrieben und dann noch in der TAZ veröffentlicht werden kann.

     

    Sie sollten ernsthaft überlegen, ob solch beleidigende, unterkomplexe und populistische Darstellung das neue Niveau der TAZ im Jahre 2012 sein soll. Wenn nicht sollten entsprechende Konsequenzen - auch gegenüber den Autor- gezogen werden!

  • JM
    Jens Müller

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    zugegeben: ich bin gebürtiger Karl-Marx-Städter (für die Zwangsumbenennung durch die Kommunisten möchte ich um Verzeihung bitten) und habe damit sicherlich nicht die objektivste aller Meinungen. Zumal ich, und ja das gibt es tatsächlich, nach wie vor freiwillig hier lebe.

    Und zugegeben: diese Stadt hat wahrlich nicht den Charme vergleichbar großer Städte im Rest unseres Landes und hat sicher auch nicht das Zeug sich zu einer Perle zu mausern. Auch der selbstgeprägte Slogan "Stadt der Moderne" wird vom Eingeborenen eher belächelt.

    Aber was Sie hier zum Besten geben zeugt eben gerade nicht von ironischem Journalismus, sondern von wahrer Unkenntnis, ja von Ignoranz der Realität.

    Waren Sie jemals tatsächlich hier? Hatten Sie jemals Gelegenheit mit den Menschen hier zu kommunizieren? Wissen Sie etwas von der Innovationskraft der hier ansässigen Unternehmen und dem Wirtschaftswachstum der Region? Eher nicht. Und das ist mehr als schade.

  • ST
    Sebastian Thieswald

    Sehr geehrter Herr Gückel

    und bereits hier stocke ich, gebührt ihnen eigentlich diese Anrede? Ich bin in vielerlei Hinsicht absolut sprachlos. Erstens hat das mit Journalismus absolut nichts zu tun. Zweitens kann es doch nicht angehen, dass eine komplette Redaktion ein dermaßenes Desinteresse an ihrem eigenen Produkt hat?! Anders kann ich es mir nicht erklären, dass soetwas unprofessionelles, schwachsinniges, einfach nur unrichtiges, bis weit über die Grenze ins persönliche gehendes abgedruckt wurde! Die TAZ sollte schnellstens Ihre konsequenzen daraus ziehen! Und sie sollten sich sehr rasch einen anderen Beruf suchen, den Titel eines Journalisten haben sie nicht verdient! Sie sollten sich schämen! Sollten sie ein echtes Interesse haben diese Stadt, in der ich seit über 6 Jahren freiwillig, äußerst gerne lebe kennen zu lernen? Ich selber und einige meiner lieben Freunde dieser Stadt würden ihnen sicher gern das wahre, schöne Gesicht unserer Stadt zeigen! Ich kenne keine vergleichbare Stadt, mit so vielen offenen, freundlichen Menschen. Kommt es für sie im Leben nicht auf diese zwischenmenschlichen Dinge an? Wie erklären sie sich unter Anderem denn die immer noch weiter wachsende starke mittelständische Wirtschaftskraft in Chemnitz?

     

    Ein Wahlchemnitzer!

    Sebastian Thieswald

  • N
    Novel

    Herr Gückel...

     

    Meine erste Frage wäre:

    Wissen Sie was ein Gulag war?!

    Offensichtlich nicht.

    Und als zweite.

    Wann waren Sie das letzte Mal in Chemnitz? Um die Wendezeit herum?! Oder haben Sie sich lediglich von ein paar schwarz-weißen Bildern inspirieren lassen?

    Beim besten Willen weiß ich nicht warum eine sonst seriöse Zeitung jemanden wie Sie beschäftigt. Würde mich interessieren ob diesen Artikel jemand gelesen hat bevor er online ging...

     

    Ich hoffe dass dieser Erguss wirklich nur auf einen ordentlichen Silvesterumtrunk zurück zu führen ist.

  • JB
    Jessica Bilz

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Sie hatten wohl wenig Zeit und Lust für eine ausgewogene Recherche und sind daher in populistisches Geschwätz unter "BILD-Zeitungsniveau" gefallen? Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, dass man Chemnitz mit Tschernobyl oder gar Stalingrad im Winter 43 gleichsetzen kann?

    Ich finde es wirklich unglaublich wie so eine "Artikel" überhaupt geschrieben und dann noch in der TAZ veröffentlicht werden kann.

     

    Sie sollten ernsthaft überlegen, ob solch beleidigende, unterkomplexe und populistische Darstellung das neue Niveau der TAZ im Jahre 2012 sein soll. Wenn nicht sollten entsprechende Konsequenzen - auch gegenüber den Autor- gezogen werden!

  • W
    WOssi

    Sehr geehrter Verfasser, sehr geehrter Chefredakteur,

     

    haben Sie diesen Artikel eigentlich in einem nüchternen Zustand geschrieben beziehungsweise abgenickt? Es fällt mir schwer zu glauben, gerade angesichts so mancher Pietätlosigkeit im Text. Angefangen bei dem versuchten Gag mit den Kreuzen am Straßenrand, eine bodenlose Verhöhnung all der Verkehrstoten, die sicher nicht alle freiwillig ihr Leben an diesen Straßen gelassen haben. Als Freund einer solchen Toten empfinde ich diese Anspielung als geschmacklos, beleidigend und unter aller Niveau. Glauben Sie etwa die Pressefreiheit erlaubt Ihnen alles?

    Bedienen Sie ruhig weiter die bekannten Klischees vom grauen und kackbraunen Plattenbau-Osten, wenn Sie damit leben können und Ihre Leser dieses billige Niveau honorieren. Sollten Sie aber mal Interesse am wahren Chemnitz haben, dann schauen Sie sich vor Ort genauer um und finden heraus, warum es folgendes Sprichwort gibt: Chemnitz verdient das Geld, Dresden (und Leipzig) gibt (geben) es aus. Oder warum noch immer so viele Menschen in der Stadt wohnen, wo sie doch so schrecklich ist? Genauso gern dürfen Sie sich das Gründerzeitviertel auf dem Kaßberg anschauen. Wenn Ihnen diese Reise zu anstrengend ist, zeige ich Ihnen auch gerne in etlichen westdeutschen Städten die verschandelten, hässlichen Ecken und Plattenbauten, die es beileibe nicht nur im Osten der Republik gibt.

     

    Mit freundlichen Grüßen,

     

    ein in Karl-Marx-Stadt geborener, am Rand von Chemnitz aufgewachsener und im Westen wohnender Bürger

  • K
    Kitty

    Ich bin soeben sehr erschrocken. Dass man diverse Vorurteile gegen Städte wie Chemnitz hat, mag doch sein, aber dieser Artikel ist nicht nur Rufmord, das ist wirklich die reinste Frechheit. Ist denn der 1. April? Wer glaubt denn bitte an solche Dinge wie Meteoriteneinschläge in einer Innenstadt? Und nur, falls man es nicht besser weiß, unsere Autobahn ist sicher nicht aus Platten, sondern eine normale Autobahn. Es stehen hier auch nicht an jeder Ecke Kreuze rum, und auch den zitierten Text zur Mobilisierung von Einwohnern habe ich noch nirgendwo gelesen. Ich bin entsetzt, dass man so etwas überhaupt irgendwo veröffentlichen darf, und wenn man irgendwo abwertend voten könnte, ich hätte es getan (und das ist nicht meine Art). Ich bin einfach nur entsetzt.

  • M
    maria

    taz wird trashig!!!! das abo wurde glatt gekündigt.

    merci für so viel intoleranz und ungenauigkeit, das war aber auch das einzig lustige an diesem schlecht geschriebenem artikel...

  • NS
    Namen sind Schall und Rauch

    Lieber Autor, liebe Leser,

     

    ich habe über 10 Jahre in Chemnitz studiert und gelebt. Nach kurzer Entrüstung fand ich das Folgende:

    "

    Die Wahrheit

    hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

    Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

    "

    Es ist Satire. In dem Fall nicht witzig (für manche), aber so ist Satire nunmal manchmal. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass wirklich viele Leute exakt dieses Bild im Kopf haben. Allerdings kann man, z.B. bei den Mietpreisen, von diesem Bild profitieren. Übrigens wohne ich jetzt in Magdeburg. Ich habe scheinbar ein Herz für lebenswerte Städte mit miesem Ruf ;)

     

    Hochachtungsvoll...

  • ML
    Mischa Lorkowski

    Nun ja, Herr Autor, Ihnen scheint auch ein kleiner Meteor auf den Kopf gekracht zu sein. Wenn Ihr Artikel wenigstens lustig geschrieben wäre, könnte ich auch als Chemnitzer drüber lachen. Aber so... Bin sogar ein bisschen traurig, dass Sie es nicht mal auf das Niveau des alten Stadt-mit-drei-O-Kalauers geschafft haben. Und der ist wirklich schlecht!

  • K
    Klaus-Peter

    Lieber Michi gckl,

     

    was hast du geraucht, als du den Artikel verfasst hast?

  • JK
    Julius Kaiser

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    Was sie hier über die Stadt Chemnitz schreiben ist aus der Sichtweise eines uniformierten und gänzlich depressiven Menschen geschrieben. Ich als Einwohner der Stadt stimme ihnen nur in der Hinsicht zu, dass Chemnitz durchaus mit Verbesserungen in dem Bereich des Verkehrswesens zu legen kann. Jedoch ist ihre Ausdruckswe, samt den unpassenden Vergleichen eine Beleidigung gegenüber den Einwohnern jener Stadt. Und ja, es gibt Leute die ihre Heimatstadt lieben und gerne darin wohnen. Auch wenn das für sie anscheinend schwer zu begreifen ist, nicht jeder Mensch sieht in Chemnitz ein 2. Tschernobyl. Seine Meinung in einem so radikalen und unzutreffenden Ton zu formulieren ist sehr gewagt, wodurch ich den Anschein erhalte, dass das einzige Ziel des Textes ist, die Wahrheit so zu unterdrücken, damit kein Leser mehr einen positiven Faktor über die Stadt im Sinn hat. Es ist eine Schande, dass ein solcher Artikel seinen Weg durch eine normalerweise als recht ordentlich geltende Redaktion gefunden hat.

     

    Hochachtungsvoll (Ironie)

    Julius Kaiser.

  • VC
    verärgerter Chemnitzer

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    Sie werden diesen Kommentar bestimmt nicht hier rein stellen. Ich sag Ihnen auch ehrlich, dass das mir herzlich am Anus vorbei marschiert.

     

    Was hier geschrieben wurde, ist mit einem Schlag unter die Gürtellinie zu vergleichen. Sie haben jetzt jeden Chemnitzer als zurückgebliebenen, verstrahlten Hinterwäldler bezeichnet.

     

    Äußerst niveauvoll...ich muss ehrlich sagen, ich würde Ihnen amliebsten mein Bein mit hoher Geschwindigkeit rektal eiführen, bis Sie meine Fußnägel problemlos abkauen können

     

    Schönes Leben noch in Ihrer "ach so schönen" Stadt (wo auch immer das auch sein mag)

     

    Ich hoffe Sie bleiben uns fern. Nich, dass wir mal ein Baum fällen müssen, für ein Kreuzchen.

  • A
    A.H.

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    nach dem ich ihren Artikel fertig gelesen hatte, lachte und weinte ich zugleich. Ich lachte über die Tatsache das ihr Artikel unter der Rubrik "Die Wahrheit" geführt wird, den das ist die einzige Ironie die ich hier erkennen konnte. Was mich allerdings zum weinen brachte, waren die fehlenden Quellen. Um Sie zu korrigieren nun ein paar Fakten mit den dazu passenden Belegen, Chemnitz verzeichnete 2006 nur 5 Verkehrstote

    (http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=1095&showNews=77428&showArchiv=1&aktMonat=4&aktJahr=2007&aktWoche=2),

    auf jeden Einwohner von Chemnitz kommen 60 Quadratmeter Grünfläche

    (http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/2/2649) und zu guter letzt die Sache mit dem "Nischle". Aber das dieser aus Bronze gegossen wurde, können Sie selbst bei Wikipedia nachlesen. Vielleicht mag sich jetzt der Vorwurf erheben das Ostdeutsche und besonders Chemnitzer keinen Humor/Spaß verstehen, aber wenn dieser in Spott umschlägt der so halt- und niveaulos ist wie eben jener dann Ist ein gewisser Aufruhr nur allzu verständlich.

     

    Mfg A.H.

  • A
    Alugnu

    Also, auch auf die Gefahr hin mir hier verbale Schelte einzufangen: Ich habe lange nicht mehr so laut beim Lesen eines Artikel gelacht. Richtig gut! Der Humor ist vielleicht etwas schwarz, aber insgesamt ist der Artikel doch so überzeichnet - da kann man sich doch nicht ernsthaft angegriffen fühlen.

    Ich bin übrigens Chemnitzer.

  • RW
    Ronny Wolf

    Wie schlecht ist das denn? Wie kann man eine komplette Stadt so maßlos und vor allem ungerechtfertigt diffamieren? Falls der Artikel in irgendeiner Weise lustig sein sollte, dass sollte dem Schreiberling des Artikels sofort gekündigt werden, es ist es nämlich absolut gar nicht.

    Vielleicht sollte man bei der taz auch mal die Beiträge von Aushilfsredakteuren vor der Veröffentlichung lesen oder einfach mal fähige Leute einstellen, die Satire können und nicht nur 250.000 Menschen auf einmal beleidigen.

  • E
    Erzgebirgler

    Falls dieser Text Polemik sein soll:

     

    Polemik, setzt eine Meinung voraus...eine Meinung setzt Erfahrung voraus...Satire wiederum setzt sich aus Polemik und Komik zusammen...der Artikel ist flach, sehr schlecht geschrieben und beleidigend! Und das sag ich als ERZGEBIRGLER!!! Wir schreiben uns auf die Fahne "Ruß-Chems" zu hassen...aber da habe ich, im Gegensatz, an Toilettenwänden und Stammtischen schon konstruktivere Kritik und echte Lacher erlebt...

     

    Sehr beschämend für einen Journalisten...

  • K
    Karl

    ei ei ei

    Seriösität ist wahrlich was anderes!

     

    Hut ab TAZ!

     

    prima gemacht!

    fein!

     

    mit freundlichen Grüßen euer verhasster Osten...hum

  • CS
    Carmen Stieber

    Dieser Bericht ist keines guten Journalisten würdig -derart bösartig und einseitig negativ kann nur jemand schreiben, der eine persönliche Abrechnung mit Chemnitz braucht! Ich war schon in Chemnitz vor längerem, als einiges noch im Argen lag was die bauliche Substanz, die Infrastruktur, die wirtschaftlichen Möglichkeiten betraf.

     

    Und der Vergleich mit Celle ist frech und unsachlich und unrichtig. Celle hat einen wunderschönen alten, renovierten, liebevoll gepflegten Stadtkern mit Grünflächen und Naherholungsgebieten. Waren Sie schon jemals in Celle, wenn Sie so einen Vergleich, der jeglicher Grundlage entbehrt, anstellen? Ich bin wohlgemerkt nicht aus Celle, kenne es aber. Ich kenne auch Chemnitz und seine großen Probleme - aber hier wurde nicht einmal ansatzweise die Mühe unternommen, eine sachliche Beurteilung zu schreiben.

  • MJ
    Marcus Jänecke

    Obwohl ich ein großer Freund ihrer Zeitung bin - das war nicht gut.

    Und vor allen unnötig. Ich denke, niemand würde ihnen eine Richtigstellung übelnehmen. Wahrscheinlich nicht einmal der Autor.

  • S
    Sebastian

    Was ist denn das bitte für ein Blödsinn? Wie kann eine Taz soetwas veröffentlichen? Der Redakteur scheint nicht einmal in Chemnitz gewesen zu sein! Sicherlich ist Chemnitz kein Städtemodel, aber die neue Innenstadt wurde von bekannten Architekten entworfen und wird von Besuchern gelobt. Chemnitz ist eher eine Arbeiterstadt und stand Dresden & Leipzig hinterher. Leider kann die Stadt kriegsbedingt nicht auf all zu viele historische Gebäude blicken, dafür aber auf eine wirtschaftliche Erfolsgeschichte! Die Region ist die produktivste in Ostdeutschland und hat das höchste ProKopf Einkommen. Die Chemnitzer sind aber zu bescheiden um solche Informationen nach Außen zu tragen!

  • C
    Christian

    Allerwertester Autor,

     

    ich habe Ihren Beitrag versucht einzuordnen. Hab' ihn quergelesen, rückwärts und vorwärts, hintenrum gedacht und alle Augen zugedrückt, aber mir wollte es nicht gelingen eine sinnstiftende Interpretation zu erdenken. Ihre Annanderreihung von Wörtern kam mir weder komisch noch lustig, auch nicht satirisch oder spöttisch vor. 'Einfach' trifft es ein wenig, am meisten wohl aber: sinnlos. Ihre Beschreibungen der baulichen Zustände beziehen vermutlich auf einen Bildband, den Sie zur Einweihung des Nischels 1971 erhalten haben müssen, in dem die Kriegsschäden betrauert und die neuen Plattenbauten gefeiert wurden. Dass Sie auch nur die leiseste Ahnung davon haben wie Chemnitz wirklich aussieht, haben Sie vermutlich auch nur den üblichen reißerischen Klischees entnommen. Insofern ist der Text (eine Klassifizierung, die eine bestimmte Qualität anmaßt, ist schlicht nicht möglich) durchaus richtig. Aber wären Sie auch nur einmal nach Chemnitz gefahren, dann hätten Sie zumindest einen Text geschrieben, der auch für Bochum, Köln-Deutz oder Düsseldorf-Oberkassel passend wäre.

     

    Lediglich ein bisschen Mitleid kann ich mir als emotionale Reaktion entlocken: und zwar für den Autor (Ja, das sind Sie Herr Gückel). Weltfremd, vorurteilsbehaftet und respektlos sind eigentlich keine nützlichen Attribute für Journalisten; dachte ich zumindest immer.

     

    Dasselbe gilt wohl für die Redaktion, die so einen Text veröffentlicht.

     

    Dann sag' ich schon mal gute Nacht. Da können wir gemeinsam das Licht ausmachen: ich in Chemnitz (eigenartiger Weise wohne ich gar nicht in einer Platte, dabei müsste es dem Text nach, ja nur sowas geben) und Sie für den Journalismus & Ihre Redaktion.

     

    Viele Grüße

    Christian

    Nicht-Chemnitz-Eingeborener

  • S
    sauselotte

    was ist das fürn beknackter mensch der uns chemnitzer so in die scheisse reiten will...war er schon mal da?ich würd ihn von einer ecke in die andre zerren damit er sieht was sich hier im laufe der jahre alles getan hat...nicht perfekt aber welche stadt ist das schon--geht nach berlin--neukölln-hamburg oder münchen überall gibst schöne und weniger attraktive ecken...ich hasse menschen die so negativ von dingen schreiben und das schlimme daran ist sie bekommen noch geld dafür...ich würde ihn entlassen und ich hoffe ich habe viele mitstreiter die dies als das niveauloseste und einem journalisten unwürdigste ist was die taz da losgelassen hat...

  • T
    Thomasch

    Wunderbarer Text, vielen Dank dafür!

     

    BTW: Ich habe die Tage nach längerer Zeit mal wieder ein paar Stunden in meiner Geburtsstadt Chemnitz verbracht und bin ganz eindeutig der Meinung, dass der Straßenrand durchaus noch genügend Platz für das eine oder andere Holzkreuzchen mehr böte...

  • S
    Sarina

    GLÜCKWUNSCH

     

    Zum geschmacklosesten Artikel des Jahres 2012. Und das schon am 2. Januar!

     

    Herr Gückel ist sicher froh über so viel negativen Zulauf, denn auch schlechte Publicity ist bekanntlich besser als keine.

     

    Dass nahzu jeder Satz eine respektlose Frechheit bedeutet, darauf wurde von den Kommentatoren schon mehrfach verwiesen, daher belasse ich es dabei, darauf näher einzugehen.

     

    Mich persönlich würde ja schon interessieren, wann und wie der werte Herr denn in Nordkorea war, um es mit Chemnitz vergleichen zu können? Und woher die Quellen seiner hochqualitativen Zitate stammen?

     

    Eine schande, dass so jemand einen Hochschulabschluss hat. Aber sozial- und geisteswissenschaftliche Tiefe und Korrektheit kann man wohl von einem ingenieur vorurteilsgemäß erneut weniger erwarten.

  • M
    manuel

    Hallo,

     

    ich bin total platt!!! Wie kann jemand, der sich als Journalist ausgibt, so etwas veröffentlichen? Das soll Satire, oder Humor sein? Das ist schändlich und diffamierend! Herr Gückel schreibt als freier Journalist für ein alternatives Blatt und keiner der der Redakteure schaut sich die Artikel an? Entweder sind alle bei der TAZ blind, oder kommen ihrer Aufgabe nicht nach. Man sollte sich seine Referenzen/ Selbstbeweihräucherungen auf seiner Internetseite anschauen, da weiß man wo es her kommt und das gute Recherchearbeiten wohl nicht seine Sache sind. Vielleicht hat er auch nur noch etwas Komplexe, dass es für die TU Chemnitz nicht gereicht hat? Die Kommentare von anderen sind auch daneben. Man wird es wohl nicht erfahren, da ich glaube, dass der Autor keinen Kommentar dazu abgeben wird. Er sollte wohl doch besser wieder für einschlägige "Fachliteratur" schreiben. Artikel über "Richtiges Verhalten im Brandfall", oder Berichte über den neusten Stand der Videotechnik sind wohl eher sein Metier. Herr Gückel: "Ne sutor ultra crepidam", also machen Sie bitte nur das, was Sie auch können. Sechs! Setzen!

  • M
    MKK

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an:

     

    Das war wohl mal ein ziemlicher Griff ins Klo, um es mit Ihren Worten zu beschreiben, Herr Gückel!

     

    So etwas zu schreiben ist ein ganz schönes Armutszeugnis, Sie sollten sich ernsthaft schämen!

    Das hat nichts mit Presse- und Meinungsfreiheit zu tun - Ihre Darstellung ist ganz einfach eine Verzerrung der Tatsachen!

     

    Und abschließend sage ich nur:

    Man sieht nur das, was man sehen will!

     

    In diesem Sinne... Frohes Neues!

  • KM
    Karl Marx

    Spitze, Klasse, vom Feinsten.

    Warte auf die nächste Folge und bitte hiermit um einen Bericht aus Leverkusen.

    Das war Ironie.

    Seit bereit, immer noch breit?

    6 setzen.

  • A
    Anna

    Ich weiß nicht welchen Sinn dieser Artikel haben soll?! Warum ausgerechnet Chemnitz ausgewählt wurde ist mir ebenso ein Rätsel. Es gibt mindestens 1000 Städte in ganz Deutschland, die wesentlich hässlicher sind und besser für diese Art von Sarkasmus herhalten würden. Falls es sich überhaupt um eine Art von Sarkasmus handelt, halte ich diese für äußerst anmaßend, wenn nicht abartig. Ich verlange eine Stellungnahme der taz oder des Autors. Schließlich scheine ich nicht die einzige zu sein, die diesen Artikel für pure Papier- und Druckerpatronenverschwendung hält.

  • C
    chemser

    Komm du nach chemnitz,du wirst es nicht wieder verlassen,höchstens mit den füssen vorweg in der waagerechten!!

  • L
    Laureen

    bodenlose frechheit... ich bin nicht aus chemnitz, aber dieser artikel ist NICHTS außer respektlos. besonders die andeutungen auf die verkehrstoten - unglaublich,dass sowas veröffentlich wird

  • SL
    Steffen Lustig

    Gibt nur zwei Möglichkeiten:

    1. Der Autor wollte witzig, ironisch, satirisch sein

    2. Hat sein(e) Lebensabschnittsgefährt(in)e, der(die) aus Chemnitz kommt, gerade mit ihm Schluß gemacht...

  • H
    Heike

    Welch "journalistisches Meisterwerk " in einer TAZ , welche wahrscheinlich vom Wege abgekommen ist ...sich verlaufen hat im Dschungel des flachen Journalismus, der Recherche den Rücken kehrte und angewiesen ist auf Autoren , in " ART " des Herrn Gückel.

     

    Sehr geehrter Herr Gückel - ihr Artikel ist, selbst mit dem satirischen Auge gelesen , geschmacklos und schießt weit über das Ziel hinaus & die TAZ in das Niveau von BILD und Co.

     

    Die TAZ fliegt somit < endgültig > aus unserem Programm raus, weil es gibt das anspruchsvolle Chemnitz, welches NIVEAU & STIL verlangt !

     

    Ich persönlich ...konnte nicht einmal lachen, obwohl ich gute Satire wirklich sehr mag !

     

    Mit besten Grüßen

    eine Preußin , welche sich hier in Chemnitz sehr wohl fühlt ...

  • DK
    Daniel Keller

    Die Fähigkeit der Denunziation und Schmutzbriefverfassung scheint mit der Auflösung der Stasi nicht verloren gegangen zu sein, wie uns obiges Pamphlet wohl beweisen möchte.

     

    Die Geschmacklosigkeit Ihrer Arroganz würde sich in der Bildzeitung besser machen und wenn es nicht der Penisneid gegenüber den Ossiwitzen eines Michael Mittermeiers war, der Sie dazu gebracht hat sich dermaßen aus dem Fenster zu lehnen, scheinen sich Strahlungsschäden am oberen Ende Ihrer Wirbelsäule wohl ebenfalls bereits auszuwirken.

     

    Meinen Augen hat diese inhaltslose Pose jedenfalls mehr geschadet, als der Blick auf die Büste des Manifestverfassers, von der ich auch annehme, daß Sie eine inter-/national größere Fangruppe aufweisen dürfte, als ein unbekannter, drittklassiger Schreiberling.

     

    Es tut mir leid, für Journalismus reicht ihr Talent ebensowenig, wie für die Comedy und wenn man sich für keines von beidem entscheiden kann erst recht nicht.

     

    Ich hoffe daß man bei der TAZ die entsprechenden personellen Konsequenzen zieht, die ein "Qualitätsmanagement" hier aufzwingen dürfte.

  • I
    Isabel

    Dass so ein Artikel erscheinen darf - grenzt schon an Peinlichkeit! Ich kann mich nicht daran erinnern schonmal einen so abgrundtief schlechten Artikel gelesen zu haben. Und zwar bezogen auf Inhalt, Recherchenarbeit und Ausdrucksweise. Wie dieser Artikel veröffentlicht werden konnte, fragt man sich wirklich.

     

    Vor allem, wenn ein Artikel in der Rubrik "Wahrheit" erscheint, sollten Themen nicht von scheinbar subjektiv beurteilenden Schmalspur-Journalisten mit Tunnelblick geschrieben werden, die sich scheinbar gerade was reingezogen haben.

     

    Der Charme einer Stadt wird charakterisiert durch ihre Einwohner. Sie lebt von Ihren Einwohnern. Sie, Herr Gückel, scheinen Gott sei Dank nicht dazu zu zählen.

     

    Mich würde interessieren, wo sie beispielsweise auf dem Kassberg, im Schlossviertel oder Rabenstein, etc. verwaiste Alleen oder Plattenbauten finden? Oder was sie über die Geschichte der Stadt wissen? Oder über ihre Menschen?

    Für Verbliebene der, in Chemnitz verunglückten, Verkehrstoten hoffe ich, dass sie diesen geschmacklosen Artikel nicht lesen mussten.

     

    Presse- und Meinungsfreiheit okay. Aber von Dünnschiss-Freiheit habe ich noch nichts gehört. Aber gut zu wissen dass sich die taz.de so einen "Rotz" leisten kann.

  • DK
    Daniel Keller

    Die Fähigkeit der Denunziation und Schmutzbriefverfassung scheint mit der Auflösung der Stasi nicht verloren gegangen zu sein, wie uns obiges Pamphlet wohl beweisen möchte.

     

    Die Geschmacklosigkeit Ihrer Arroganz würde sich in der Bildzeitung besser machen und wenn es nicht der Penisneid gegenüber den Ossiwitzen eines Michael Mittermeiers war, der Sie dazu gebracht hat sich dermaßen aus dem Fenster zu lehnen, scheinen sich Strahlungsschäden am oberen Ende Ihrer Wirbelsäule wohl ebenfalls bereits auszuwirken.

     

    Meinen Augen hat diese inhaltslose Pose jedenfalls mehr geschadet, als der Blick auf die Büste des Manifestverfassers, von der ich auch annehme, daß Sie eine inter-/national größere Fangruppe aufweisen dürfte, als ein unbekannter, drittklassiger Schreiberling.

     

    Es tut mir leid, für Journalismus reicht ihr Talent ebensowenig, wie für die Comedy und wenn man sich für keines von beidem entscheiden kann erst recht nicht.

     

    Ich hoffe daß man bei der TAZ die entsprechenden personellen Konsequenzen zieht, die ein "Qualitätsmanagement" hier aufzwingen dürfte.

  • S
    Steven

    Satire zu betreiben ist meist ein schmaler Grat zwischen Wahnsinn und Genie.

     

    Aber satirisch über Tote und deren Kreuze zu schreiben ist nicht nur unterstes Niveau, Nein, bei Ihnen sucht der Leser verzweifelt nach Niveau.

     

    Man sollte Sie wahrlich für die Goldene Himbeere vorschlagen.

     

    Es ist traurig, dass Sie für so einen miserablen Artikel auch noch Geld bekommen.

     

    PS, ich komme aus dem tiefsten Westen und fühle mich im Chemnitzer Umland pudelwohl!

  • A
    Andi

    Dieser Artikel ist eine Frechheit! Es wurde nicht ein einziges Wahres Wort geschrieben, Recherche gleich Null! Nicht mal die Bild würde so einen Artikel publik machen! Unverschämtheit!

  • HG
    Herr Günther

    Besonders zu beachten ist hier, dass der Autor seine beruflichen Grundlagen in einem Chemnitzer Nachbardorf namens Mittweida erlernte (welches man nach der Beschreibung von Chemnitz als ein zweites Mordor bezeichnen könnte). Das Medientechnikstudium scheint schwere seelische Spuren bei ihm hinterlassen zu haben.

    Vielleicht versucht er es mal mit einer neuen Auflage seiner Diplomarbeit "Skandinaviens schönste Nationalparks", da scheint man nicht viel falsch machen zu können.

     

    P.S.: So einfach ist es gut zu recherchieren.

  • F
    Fritz_Heckert

    Ganz schwacher Beitrag. Kann ich mir letztlich nur mit Neid oder persönliche Abneigung auf das hier Geleistete, Entwickelte, Erfundene und Erarbeitete erklären. Sicherlich hat die Stadt u.a. ein demografisches Problem, aber vergleicht man in etwa gleich große Städte, sticht Chemnitz in Vielem eher positiv heraus. Ein Sammelsurium haltloser Vorurteile (Wo genau ist die Plattenautobahn? Wo gibt es die Kreuze nicht?) ist ja nun nicht wirklich witzig. Wahrscheinlich hat sich der Autor bei einer der Einwohnerinnen auch nur einen "Korb" geholt. Das dann wohl zurecht.

  • H
    Hase

    Am Text erkenne ich eine gewisse Intelligenz des Schreibers. Jedoch ist dessen Inhalt nicht nachvollziehbar, außer Er wäre 20 Jahre auf dem Marktplatz von Chemnitz geknebelt und bespuckt worden. Dies scheint aber an mir vorbei gegangen zu sein. Fazit: gefällt mir nicht!

     

    Großes MINUS für taz.de, so etwas zu publizieren!

  • K
    Kolibri

    geschmacklos... respektlos... dumm....

  • J
    JohnC

    Ich bin empört: Wie können sie nur Chemnitz mit Minsk vergleichen! Minsk ist wunderbar und Chemnitz haben sie ja sehr trefflich beschrieben!

  • J
    jack

    Ein hoch auf die Pressefreiheit!!!

    Armes Deutschland!

  • F
    Frank

    Absolute Frechheit dieser Artikel! Die Stadt sollte echt mal recherieren, ob man gegen so etwas gerichtlich vorgehen kann.

  • SP
    second power

    Ehrlich gesagt, fehlen mir gerade die Worte. Nur eine einzige Frage stellt sich mir:

     

    Was genau soll dieser Artikel?

  • K
    kowo

    Die Selbstoffenbarung des Autors in diesem Artikel bringt mich nur zu der Empfehlung 1. einen Journalismus Grundkurs zu besuchen 2. schon gelegentlich Stellenanzeigen für Hilfskeller zu studieren, um nach diesem beruflichen Fehltritt nicht in Hartz iV abzurutschen und 3. dringend einen Psychotherapeuten wegen Verdacht auf Selbstüberschätzung nebst Nebenwirkungen aufzusuchen.

     

    Arme taz - wie man sich selbst ins AUS katapultiert...

  • A
    arnd

    Cui bono, Michael Gückel?

    Cui bono, taz?

     

    Was soll das?

  • M
    Marcus

    Sehr geehrter Herr Gückel, sehr geehrte Bild - ähm TAZ-Redaktion,

     

    ich erinnere mich an einen verbotenen TAZ-Werbespot (Grund: vergleichende Werbung), welcher zwischen TAZ und Bild vergleicht. Leider erkenne ich nachdem ich diesen Artikel gelesen habe keinen unterschied beider Zeitungen - qualitativ minderwertige Artikel würde ich fast behaupten.

     

    Schade das so etwas ignorantes, naives und schändliches veröffentlicht werden darf. Ich freue mich über weitere Artikel (hoffentlich nicht mehr allzu viele) von Ihnen werter Herr Göckel - einfach um zu sehen, ob sie wirklich so inkompetent sind wie sie sich hier gegeben haben.

     

    Aufgrund mangelndem Respektes schreibe ich bewusst sie klein...

     

    Ich hoffe sie wachsen in ihrem Niveau, anderenfalls sind sie eine Schande des Journalismus.

  • T
    Tabbing

    Satire und Humor sind eine Kunst für sich...

     

    Der Artikel, wenn auch diesem Genre zuzuschreiben, ist jedoch eine Enttäuschung und eine Blamage für Gückel und die taz.

     

    Warum schon in der Überschrift eine juristische Fragestellung ihren Platz findet, die so vor allem im Strafrecht ihre Anwendung hat, erschließt sich mir kaum. Ein etwaiger Versuch, lustig zu wirken, indem man von mangelnden Latein- und/oder Rechtskenntnissen ausgeht ist schlichtweg blass.

     

    Der frivole Umgang mit Verkehrstoten gleich im ersten Abschnitt ist eine Verhöhnung des allgemeinen Werteverständnisses aller billig und gerecht denkenden Menschen. Wer sich belustigend über das Ableben von Unfallopfern äußert, hat keinen Respekt verdient. Ein schlechter Scherz dieses Kalibers am Stammtisch mag ja schon unangemessen sein, aber eine Veröffentlichung dieser Art durch eine Tageszeitung lässt wahrlich nicht das geringste Maß an Stil erkennen.

     

    Auch wenn ich über den Meteor schmunzeln musste, passt er so gar nicht zum Rest des Artikels und kann schon gar nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich hier jemand als Satiriker versucht, nur um überhaupt etwas geschrieben zu haben. So wirkt es zumindest. Hauptsache jemanden beleidigt. Toll. Doch das sollte nicht das einzige Ziel der humoristischen Auseinandersetzung sein. Beim nächsten Mal darf's gern ein bisschen gehaltvoller zugehen.

  • L
    Lea

    Wieso ist der so verbiestert, hätte doch lieber was richtiges studieren sollen. Oder beim Studium besser aufpassen ! Wirft ein schlechtes Licht auf die taz, sollte man diese Unsachlichkeit etwa auch auf andere Artikel übertragen ? Es gibt wirklich bessere Möglichkeiten, Schlagzeilen zu machen.

  • MD
    Martin David

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    waren Sie schon einmal im Ruhrgebiet? Wenn man ihren Artikel liest, bekommt man den EIndruck, sie kommen entweder vom Dorf, oder aus Trier oder Heidelberg.

     

    Wie gut, dass es noch einige Leute hier gibt, die wissen, dass Chemnitz eine Top Umgebung hat; das können vielleicht 10 Städte in Deutschland von sich behaupten. In puncto Kinderfredunlichkeit hat Chemnitz damit einiges zu bieten.

     

    Ich komme nicht aus Chemnitz, nur so nebenbei.

     

    EIn schönes Leben auf dem Lande wünsche ich Ihnen, vielleicht schaffen Sie es ja mal in eine Stadt.

  • W
    wellfuckyeah

    doch so frustriert? mal wieder n fick nötig, mein lieber herr autor.

    herzlichste grüße

    ich.

  • D
    Danid

    mein gott ist das arm was ihr hier liefert, egal ob als provokation gemeint oder ernst. wenn ernst gemeint, diese person war nie in chemnitz. hab lang nicht mehr so einen dreck gelesen. ist schön zu schreiben was halt manche leute in manchen regionen hören wollen. man kann über ost und west tage diskutieren oder zum punkt kommen, jede region wird anders bedient in den medien. kann man mal auch über die medien ein gesundes deutschland zulassen? wär vielleicht gut als eines der stärksten länder derzeit weltweit. fällt man ein urteil über chemnitz bitte mit allen fakten, schlagwort dynamik, arm seit ihr

  • AN
    André Nebel

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie eines Tages Angehörigen der von Ihnen verhöhnten Verkehrstoten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und ihnen das erklären müssen.

    Der Rest Ihrer Worte ist mir absolut keinen Kommentar Wert...

     

    Herzlichst

    André Nebel (Chemnitz)

  • GS
    Guenther Schorkopf

    Merci obervielmals für diesen wunderbaren Artikel.

    Total toll.

    Gruß

    GS

  • DH
    Derek Hanussen

    Lieber Herr Gückel,

     

    es tut mir sehr leid, dass es Ihnen so schlecht geht! Ich leide mit Ihnen, wenn ich den Artikel lese.

     

    Vorschlag: Wechseln Sie zur Bild-Zeitung, dort würde ein solche Art wohl auch ganz gut passen. Aber hoppla, dort wird auch nicht jeder Witzbold genommen!

     

    Jedenfalls rutscht in meiner Bewertung die bei mir ansonsten geschätzte TAZ weit unter das Niveau der Klatsch-Spalten-Kolumnisten.

  • MP
    Markus Pohle

    Sind sie schon mal im Hellen über den Kaßberg gelaufen? Waren sie schon mal auf dem Schloßteich Tretboot fahren? Waren sie schon mal in dem fürchterlichen Chemnitzer Umland wandern?

     

    Was genau ist eigentlich ihr Problem? Wie eine Stadt erlebt wird, hängt maßgeblich vom Besucher ab.Mann kann ja leider niemanden zwingen sich eine Theaterkarte und ein Eis zu kaufen, sich die Zeit für einen Spaziergang zu nehmen und sich zum Mittagessen in ein gemütliches Fachwerkhaus zu setzten.Aber ich möchte nicht so ausschweifen wie Sie das gerade sehr negitv getan haben. Was von meinem Gedankengang bleibt,ist,dass sie offensichtlich einer der schlechtsten Besucher sind,die der deutsche Journalismus zu bieten hat!

  • MA
    Mathias aus Nürnberg

    Der Artiektl ist eine Frechheit! Satire sieht anders aus. Ich, als ehemaliger Chemnitzer und Freund sowie Angehöriger vieler Chemnitzer, bin sehr verletzt.

  • H
    Heinz

    Ebenso wie die Stadt scheint das Repertoire des Autors zu sein. Nur mit dem Unterschied, dass die Stadt sich weiterentwickelt.

     

    Ein trauriges Zeugins des Autors und einer 'taz'

  • S
    saxxe

    Trotz dass der Artikel über weite Strecken geschmacklos ist, was fehlt einer Beschreibung von Chemnitz?

     

    - Die ganzen Naziköppe

    - mögliche Schrittgeschwindigkeit in der Fußgängerzone: max. 2 km/h, ausgebremst vom Durchschnittsalter

    - im Dunkeln das Haus verlassen: Gefahrenpotenzial: sehr hoch

    - Kulturelles Leben: äußerst geringwertig

    - Positives: Nähe zu Leipzig und Dresden

  • R
    Robert

    Satire ist Kunst. Niveauloses Schlechtreden ist Kindergartenjournalismus. Dieser Artikel ist ungerechtfertigt beleidigend und abstoßend.

  • S
    Strubbelliese

    Dieser Kommentar ist eine bodenlose Frechheit und zeugt von einem schier unglaublichen Nicht-Wissen, was den Fortschritt der Stadt Chemnitz hinsichtlich einer besseren Lebensqualität angeht. Es gibt sie, die kleinen Weltverbesserer, auch wenn deren Arbeit mühsam ist und häufig an der Engstrinigkeit einiger alteingesessener Chemnitzer scheitert - auf kurz oder lang wird die Arbeit der Kreativen und Mutigen Früchte tragen und dann werden sie, lieber Herr Gückel, den Hut ziehen müssen vor diesen Menschen, die nicht so vorurteilsbehaftet und ignorant wie sie sind, sondern sich den Problemen stellen, statt nur von der Ferne aus zu meckern!

  • F
    FormatC

    Das Niveau der taz hat mit diesem Artikel wohl doch gewaltig gelitten. Als freiwillig zugezogener Chemnitzer vermisst man zwar das Flair einer Großstadt (im herkömmlichen Sinne), aber der Artikel spiegelt die Realität weder real noch satirisch wieder. Es ist einfach nur unrecherchierter und infantiler Stuss. Punkt.

     

    Sicher, Chemnitz hat eine Ausländerbehörde, die noch nichtmal fehlerfrei Gesetzestexte zitieren kann, doch die ganzen Sandys, Mandys und Roccos findet man bedarfsweise auch in jeder Plattenbauabteilung anderer deutscher Großstädte. Was man in Chemnitz jedoch nicht findet: deutschfreie Stadtbezirke. Dafür auf dem Kaßberg und dem Sonneberg eine überwiegend sanierte Altbausubstanz aus der Gründer- und Jugendzeit, für die sich viele kaputt sanierte westdeutsche Städte die Finger lecken würden.

     

    Gegenfrage:

    Wann war der Autor wirklich in Chemnitz und welche Medikemente haben ggf. die Sehtüchtigkeit beeinflusst?

  • C
    Chemnitzerin

    Als erstes fiel mir spontan der berühmte Satz ein "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten." Falls der Artikel witzig sein sollte: Klassenziel verfehlt. Dass der Autor eine eigene Meinung von Chemnitz hat, sei ihm umbenommen. Doch bevor er die öffentlich absondert, sollte er sich vielleicht mal herbequemen. Mit diesem Geschreibsel wird den Chemnitzerinnen und Chemnitzern öffentlich ins Gesicht gespuckt. Und das haben weder die Stadt noch die Bewohner verdient. Schließlich wollen selbst die jungen Leute - siehe die Band Kraftklub - nicht nach Berlin, sondern bleiben lieber hier.

    Wenn dies das Niveau der taz ist, sollte man von dieser Zeitschrift eher braten.

    Ramona H.

    Chemnitzerin von Geburt und aus Überzeugung

  • M
    monk

    was ihr nur habt, ist doch schön geschrieben^^

  • S
    Sandra

    Man fragt sich wirklich ob Herr Gückel schon einmal in Chemnitz war, sicherlich kennt er einen der einen kennt, der schonmal da war. Ob Satire oder nicht, wäre der exzellente Journalist (Achtung: Ironie!) vor 20 Jahren in Chemnitz gewesen und zum Vergleich dann nocheimnml heute, wäre ihm die Kinnlade heruntergefallen.

    Es sind schon wirklich gute Witze über Chemnitz gemacht worden über die man auch als Einheimischer Lachen kann, aber das ist beleidigend.

    Gerne würde ich die Beschreibung seiner oberfränkischen Heimat lesen, dort wird "verschlafen" sicherlich großgeschrieben.

    Aber warum die eigenen Wurzel mit Ironie versehen, dafür bräuchte man Stil...

  • B
    Bernd

    Ich mag Ironie sehr, nur sollte diese an der Realität orientiert sein. Das bedeutet in diesem Fall: Statt alte Vorurteile herauszukramen doch mal die aktuellen Probleme zu karikieren. Hier würde mir zum Beispiel der Sumpf von kleingeistigen Dorfpolitikern einfallen, die in wunderbarer Scheindemokratie die Pfründe unter sich aufteilen. Oder der Titel der Zweit-Autogeilsten Stadt Deutschlands, für deren Passagiere Fußgänger oder Radfahrer in dieser Stadt störend sind. Oder die Flut an Parkhäusern, womit sich unsere Kleinstadt-Immobilienmogule kleine Denkmäler bauen. Bemerkenswert ist auch der treudoofe Durchschnitts-Chemnitzer, der das gleichgültig hinnimmt. Aber über das kann nur schreiben, wer eine Zeit mit wachen Augen in Chemnitz verbringt. Kommt vorbei - ein Bett findet sich!

  • M
    Marie-Luis

    Bis gerade eben wusste ich nichts von Matthias Gückel und ich frage mich nachdem ich jenes gelesen habe immer noch wer das ist. Wahrscheinlich ein verbitterter Ex-Student, der mal in der Nähe von Chemnitz gewohnt hat nicht recht Fuß fassen konnte und dann verbitterte Dinge über Chemnitz schreibt in der Hoffnung sie wären ansatzweise ironisch.

    Leider scheint aus dem Herren nur Halbwissen zu sprechen und wenn man schon über Chemnitz lästert, dann sollte man das auf ansprechende Weise tun und auch nur, weil man hier schon 20 Jahre wohnt (wie ich).

    Naja Herr Gückel, vielleicht wird das ja irgendwann noch was mit dem investigativen Journalismus. Das wäre auch mal ein Vorsatz für das neue Jahr.

  • G
    genervter

    Sehr geehrte Frau Chefredakteurin,

     

    was sich ihr Journalist erlaubt, verstösst gegen jede Art von serviösen Jounalismus.

    Der Artikel ist voller Hass, gespickt mit Dummheit und Halbwissen.

     

    Herr Gückel studierte übrigens von 2001- 2005 in Mittweid, dies ist gerade einmal 15 Kilometer von Chemnitz entfernt. Sicherlich hat er die Freizeitangebote derStadt mit über 250.000 Einwohnern gern genutzt.

     

    Er kann gern einmal zurück nach Chremnitz kommen. Dort steht noch ein Baum für ihn, der nicht erst zu "Kreuzchen" verarbeitet werden muss!

  • S
    Sven

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich habe eine Frage zu ihrem Artikel: ist das Wort "Chemnitz" eventuell eine Metapher für ihr eigenes zu Hause oder gar für ihr Leben? Denn ich kann als Chemnitzer selbst keinen einzigen Zusammenhang zwischen ihrer Beschreibung und meiner Heimatstadt finden. Oder spricht da etwa die pure Verzweiflung oder doch der Neid aus ihnen?

    Chemnitz gehörte einst zum Ausgangspunkt der industriellen Revolution in Deutschland (nicht umsonst auch als "Deutsches Manchester" bezeichnet) und hat einen sehr großen Anteil an der deutschen Automobilbranche. In Sachen Maschinenbau und Textilindustrie war und ist Chemnitz führend in Deutschland! Und was die Kultur angeht: da brauchen wir uns mit dem Museum Gunzenhauser, Industriemuseum und den zahlreichen Theatern nun wirklich nicht verstecken. Ich hoffe, dass es von ihrer oder von der TAZ-seite eine Stellungnahme zu so einem primitiven und falschem (ich nenn es mal) Beitrag gibt. Bitte denken Sie bei ihrem nächsten Artikel etwas nach und lesen sie ihn noch einmal durch.

     

    Vielen Dank!

  • JW
    Joachim Wagner

    Herr Gückel,

     

    dieser Text ist niveaulos und nicht im Ansatz lustig. Eine Beleidigung der deutschen Kultur, mitsamt des Journalismus. Ich kann nur hoffen, dass dieser Text und die dazugehörigen Kommentare dem Intendanten zu denken geben. Womit haben wir das verdient? Jetzt schau ich schon nicht fern, um Leute wie Oliver Pocher nicht sehen zu müssen und jetzt muss man sich mit diesem Niveau auch noch in der Presse abgeben. Danke!

  • K
    knut

    eigentlich fehlen einem die worte über soviel mist,dummheit und arroganz!

    der herr sollte sich mal die stad richtig zeigen lassen.

    klar sind wir nich die provinzmetropole berlin oder new york,aber schau er sich doch mal richtig um.es gibt vieles was erreicht ist und noch am verändern ist!

    ja meine vorredner-schreiber haben recht!

    liebe taz-bisher las ich euer blatt,das hat sich wohl nun so gut wie erledigt!

     

    in diesem sinne ciao

  • R
    RBG

    ich wohne seit über 2 Jahren in Chemnitz, zugezogen aus einer Kleinstadt in der Nähe.

    Abgesehen von einigen , m. E. harmlosen, Übertreibungen ist der Artikel doch echt treffend. Wenn man nicht auf das allgemeine Mainstream-Sauf- und Pöbelgelage in den 3 Diskotheken steht, ist es um die Wochenendfreizeitgestaltung echt schwer bestellt. Alternative Szene ist hier genau so nicht gegeben wie Möglichkeiten, UNDEUTSCH zu sein...

    Was ist, zum Beispiel, wenn man Vegan essen will?

    Lasst mich hier in paar Jahren wegziehen, dann Mauer um diese Stadt drum, Bombe rein und Parkplatz draus bauen.

  • S
    Suppenkasper

    Dem Gückel ham se doch innen Kopp geschissen un ausser langer Haare kommt nichts raus... Love and Respect !

  • R
    Richard

    Ich studiere nun seit gut eineinhalb Jahren in Chemnitz und auch ich hatte vorher Vorurteile - ja sogar Angst. Nicht zu letzt wegen Artikeln wie diesen. Heute weiß ich es sieht anders aus. Wenn ich in die Heimat fahre muss ich mir nur dumme Sprüche anhören, die nur so vor Vorurteilen strotzen.

    Wenn ich die Möglichkeit habe nach dem Studium hier zu bleiben, ich werde es tun. Ich bin viel rumgekommen und sage allen da draußen, Chemnitz ist besser als viele Ecken bei uns im Westen.

  • FE
    Frank Ede

    Da wurde wohl jemand zu wenig umarmt als Kind...

     

    Setzen, 6.

     

    Beim nächsten mal Recherchieren, wie zum Beispiel hier geschehen http://www.wiwo.de/politik/deutschland/standort-chemnitz-wiederaufstieg-einer-industriestadt/5456754.html

  • BW
    Bernd Weise

    Wie, Michael Gückel heißt der Autor??? Junge, wechsel mal den Arzt. Aus Oberfranken? Aha.

     

    "Inoffiziell war Karl-Marx-Stadt eine Art Gulag, in welchen man gern unliebsame Zeitgenossen verbannte".

  • E
    Erfurter

    Lieber Herr Gückel,

    ich bin wahrlich erstaunt. Synonyme wie "Minsk des Westens" oder "Heimat des Grauen" sind mir für Chemnitz noch nicht zu Ohren gekommen. Nur weil sie keine weiteren Wahrzeichen kennen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht existieren. (Theaterplatz, Altes und Neues Rathaus, Roter Turm).

    Daran, dass Chemnitz (wie übrigens auch Essen) noch zu Kriegszeiten zur "toten Stadt" erklärt wurde, muss ich ihnen ja sicherlich nicht erzählen wenn sie sich erlauben einen so zynischen Artikel über diese Stadt zu verfassen.

    Nichtsdestotrotz haben sich hier einige der größten Gründerzeitviertel deutscher Großstädte erhalten. Der Kaßberg ist überregional bekannt für seine Historismus und Jugendstilensembles(so dachte ich doch). Darüberhinaus wurde unglaublich viel Geld in die Rekultivierung der Stadtmitte gesteckt. Ein Bauvorhaben nur Vergleichbar mit dem Potsdamer Platz in Berlin.

    Ich möchte gar nicht versuchen ihnen Chmenitz schmackhaft zu machen. Sie scheinen sich ja ein Urteil gebildet zu haben. Selbst satirische Texte wahren einen gewissen Grad an Realität und Anstand. Bevor sie sich noch einmal in dieser Kunst versuchen sollten sie sich auf einfache Berichterstattung beschränken. Die verlangt zum Glück nur das Beherrschen der deutschen Rechtschreibung.

  • O
    Olli

    Oha, ein gewohnt gut geschriebener TAZ Artikel. Spitz, geschliffen, auf den Punkt. Aber in Chemnitz waren Sie, mit Verlaub, noch nie, oder? ;)

  • S
    Susi

    Der niveauloseste Artikel der mir je untergekommen ist.Wie können solche maßlosen Beleidigungen und Unwahrheiten veröffentlicht werden?

  • O
    Oranienburger

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem journalistischen Meisterwerk!

     

    Mit einer wohl einzigartigen Kombination aus seriös recherchierten Fakten und prickelndem Humor ist Ihnen ein wirklich großer Wurf gelungen - und so ganz nebenbei hat wahrscheinlich jeder heute noch aktive TAZ-Leser auch einen Kommentar verfasst. Weiter so!

  • BH
    Benno Hirsch

    Sehr geehrte TAZ-Redaktion,

     

    wenn das die Zukunft des deutschen Journalismus darstellt, dann Gute Nacht!

     

    Bitte schicken Sie den werten Autoren, mal für ein paar Tage in die "Stadt der Hartz 4- Empfänger" um sich ein wahrhaftes Bild des Schreckens zu erarbeiten!

    Nein ganz ehrlich, dass ist mehr als Beleidigend...

    (auch wenn er wohl in Mittweida studiert hat!)

     

    B.H

  • JC
    junger chemnitzer

    es ist doch sehr amüsant zu sehen, wie sich einige offensichtliche chemnitzer dieses drecksnest in realsoz-optik und naziproblem versuchen schön zu reden.

    seien wir ehrlich, dieses kaff ist hässlich und die jugend die hier lebt hat nur eines im sinn, nämlich wie sie hier am schnellsten weg kommt!

  • E
    egal

    Ich meine, ich habe schon viel gelesen, aber so ein Käse ist mir noch nicht untergekommen. Normalerweise müsste man solche Leute verklagen, die so einen Mist veröffentlichen.

     

    Hier zwei Video's zu der "geilsten Stadt der Welt":

     

     

    http://www.youtube.com/watch?v=Z7GoWbqbw-w

     

    http://www.youtube.com/watchv=1GaJERk52Ps&feature=related

  • F
    Frank

    Es ist doch wirklich unglaublich, wie oberflächlich und primitiv recherchiert und geschrieben wurde. Hätte ich mich ins Internet begeben und bei Google "Negatives+Chemnitz" eingegeben und wäre blind auf der Autobahn an Chemnitz vorbeigerast bzw. "mal schnell" durch die beiden größten Hauptstrassen gefahren, könnte jeder diesen Artikel schreiben. Herr Gückel hätte z.B. mal lieber auf den Kassberg fahren sollen, dem größten noch sehr gut erhaltenen zusammenhängenden Gründerzeitviertel Europas. Dann wäre sein Artikel bestimmt auch anders ausgefallen. Wenn man mal von Opernhaus, TU und einigen Gebäuden in der Innenstadt absieht, ist Chemnitz wahrlich nich die architektonisch schönste Stadt; aber das liegt auch im Auge des Betrachters. Man sollte auch kleine Schätze erkennen können. Ausserdem wird kulturell gesehen in Chemnitz viel geboten (z.B. die bereits erwähnten Kunstsammlungen, Museum Gunzenhauser, Theater, Oper) - man sollte halt nur mit offenen Augen durch die Stadt gehen.

    Die Geschmacklosigkeit wurde bereits erwähnt; aber dass das Niveau der TAZ so weit gesunken ist und solch wilde, hinkende Vergleiche bzw. Artikel veröffentlicht werden, ist einfach nur lächerlich. Ich bezweifel sogar, dass solche Artikel einen Platz in der Titanic bekommen hätten.

  • J
    januar-hexe

    dieser bericht

    trifft das fass auf den kopf

    und

    haut dem nagel den boden aus.

     

    mit anderen worten

    treffender hätte es niemand sagen können

  • US
    Ulf Stosch

    Ich brauchte ungefähr 10 Minuten, um diesen Unflat als solchen zu bezeichnen. Davor waren meine Ausdrücke undruckbar. Welches Ereignis oder welche Krankheit führen zu solch gewaltigen Sinnestrübungen ? Komisch, ich lebe, mit einigen Unterbrechungen, schon 50 Jahre in der Stadt. Sie ist nicht die Schönste, auch nicht unbedingt "Modern" wie uns der Autobahn-Werbeslogan einreden möchte, die Bezeichnungen aber welche der Autor (Autor?) verwendet sind mir nicht mal in DDR-Zeiten begegnet. Biegen Sie das nächste Mal am Schild "Chemnitz - Mitte" ab und nicht "Chemnitz-Ost", denn dann müssten Sie über die Dresdener Straße fahren ... .

  • EC
    Ein Chemnitzer

    Wenn derartige Dinge beim Redakteur durchgehen, muss man die TAZ wohl in Zukunft als negative Randerscheinung der Berichterstattung sehen, da bei anderen Artikeln mit ähnlicher Recherchearbeit zu rechnen ist.

     

    Bitte an jenen Redakteur: Prüfen Sie doch bitte, ob eine Reisekostenabrechnung von Herrn Göckel vorliegt. Sollte dies der Fall sein, sollten Sie Nachforschungen anstellen wo in Deutschland er sich herumgetrieben hat, denn in Chemnitz war er offensichtlich in seinem Leben noch nicht.

  • R
    Robert

    Liebe Redaktion, wer so selten taz liest, wie ich das tue, wird wahrscheinlich wieder 5 Jahre Abstand brauchen, bis er das nächste Mal einen taz Artikel zu sich nimmt. Ansonsten ist hier in den Kommentaren bereits alles gesagt, was ich nur bestätigen kann. Ekelhaft ist diese Art.

  • J
    Jürgen

    Herr Gückel,

     

    kein guter Artikel. Sowas entsteht nur aus einer Feder, die vor kurzem einen Anfall geistiger Umnachtung ertragen musste.

    Liebe "taz", ich hoffe für Sie, dass Sie sich für dieses Jahr ein ordentliches, finanzielles Polster für Gerichts- und Anwaltskosten zurück gestellt haben. Es wird Strafanzeigen hageln!

     

    Manchmal wünschte ich mir in diesem Land die Ungarische Pressepolitik - unglaublich!

     

    Jürgen R.

  • U
    Uwe

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich weiß nicht, welches Rauschmittel Sie genommen hatten, als Sie diesen Artikel verzapft haben. Ich persönlich empfinde ihn als extrem geschmacklos und herabwürdigend. Das hat mit Journalismus nichts zu tun, sondern ist einfach nur unterste Schublade. Ich kann auch keinerlei Ironie oder Ähnliches (nicht mal andeutungsweise) erkennen.

     

    Das eine Zeitung wie die TAZ solch einen Schwachsinn überhaupt veröffentlicht, ist mir absolut unbegreiflich.

    In der Schule würde es heißen „Thema verfehlt --> 6“.

     

    Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion für solche „Mitarbeiter“ und ein gutes neues Jahr.

  • K
    KMS

    Jetzt mal ganz ehrlich der Artikel ist ein Witz. Das hat auch nichts mehr mit Ironie zu tun.

     

    Der Autor war wahrscheinlich noch nie die Stadt der Moderne gesehen und wenn er da gewesen sein sollte dann wird das im Jahre 1990 gewesen sein. Ich kann nur festhalten das sich im Zentrum der Stadt viel gemacht wird und es durch aus schöne Orte gibt.

     

    Ich empfinde diesen Artikel als Beleidigung für die Stadt man bemüht sich sehr das Stadtklima zu verbessern und macht auch dabei gute Fortschritte aber solche sinnlosen Artikel hat die Stadt nicht verdient.

  • S
    Steffen

    Ich wohne in Pirna. Vermutlich ist die Stadt in taz-Kreisen völlig unbekannt und nur deshalb davor geschützt, ähnlich diffamiert zu werden wie Chemnitz. Ansonsten bin ich froh, ganz weit weg von Berlin zu wohnen. Dort gilt es ja seit 300 Jahren als absolut "in", die unmittelbaren südlichen Nachbarn in jeder Form durch den Kakao zu ziehen. Aber auf so niedriges Niveau hat sich bisher noch keiner begeben!

  • R
    rumburak13

    herrlich hier bei den reaktionen zu sehen, dass solche beißreflexe auch 2012 noch kommen. und dass der wahrheit-seite journalistische kriterien abgesprochen werden. haha. solange leute so reagieren wie hier, braucht es ganz viele gückels. und in der zwischenzeit mal wieder die bücher "öde orte" teil 1 bis 3 rauskramen.

  • K
    kms1983

    ich freue mich immer darüber einen Artikel über meine Heimatstadt in der großen deutschen Presse zu lesen. aber was hier gedruckt wurde passt auf keine Kuhhaut und ist an geistigem Schwachsinn kaum zu übertreffen. ich denke der Autor war nie in dieser Stadt, die in ihrer 800 jährigen Geschichte viel ertragen musste. ich bedauere dass ich nur auf dem Smarphone schreiben kann und mir die Zeit fehlt diesen Quark weiter zu honorieren. ich nehm es als Chemnitzer jetzt einfach mal mit depressivem Humor und freue mich dass jede Art von puplicity gute puplicity ist. schönes Jahr noch.

  • R
    Richigstellung

    Ich kenne die taz als eine eigenwillige, aber wirklich gute Zeitung. Dieser Artikel ist jedoch eine Offenbarung an Respektlosigkeit, Viertelwissen und einer undefinierbaren Wut des Verfassers. Ich hoffe nicht, dass dies alles ist, was Herr Gückel im Stnade ist zu schreiben. Er bewegt sich in diesem rüden Machwerk auf unterem Social Network Niveau und beleidigt eine der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands in unverschämter Weise.

     

    Es lohnt hier auch nicht auch nur ansatzweise korrigierend ins Detail zu gehen, denn der Artikel ist von vorn bis hinten ein Witz, der praktisch nichts mit der Realität zu tun hat.

     

    Ich bitte die taz-Redaktion um Richtigstellung bzw. Einordnung in einer der nächsten Ausgaben. Für einen objektiven und gern auch ironischen Bericht über die Stadt der Moderne sind die Chemnitzer immer offen...

  • M
    morris

    ich als glücklicher bürger aus CHEMNITZ,sage zu diesen artikel...am ende "kackt" die ente...

  • M
    mir

    Ich habe noch nie etwas von Ihnen gelesen und hoffe für die Zunkunft, dass ich das auch nicht mehr muss. Bei so viel Journalismus hilft nur Berufsverbot! Für den Schmierfink genauso wie für den verantwortlichen Herausgeber!

  • N
    nischelprolet

    hach, bin ich abgebrochen.

     

    erst diese satire im artikel und dann die realsatire darunter.

     

    aber ich muss die stadt chemnitz jetzt auch mal verteidigen! hier wohnen nicht nur humorlose betonschädel, die nicht in der lage sind, satire von journalismus zu unterscheiden und das anschließend auch noch kundtun.

     

    bunte grüße aus der großen grauen stadt...

  • E
    Ö-Ex

    "Dieser Artikel... ist mir was wert! taz zahl ich." Ja, sicher! (ich mache es kenntlich: "Achtung Ironie!")

     

    Abgesehen davon, dass in mir während der Studie des Artikels mehrfach eine Art Brechreiz aufkam finde (auch) ich dass die taz jeden Leser der sich diesen unbeholfenen, präpubertären und an jeder Stelle vollkommen unlustigen pseudo-satirischen Komplettschwachsinn durchliest eine Entschädigung für erlittenes seelisches Leid zahlen sollte.

     

    Vlt. sollte auch die Stadt Chemnitz genauer hinschauen und eine Klage wg. Rufschädigung, Beleidigung oder was auch immer bei unnatürlichen Personen rechtlich möglich ist gegen die taz einreichen.

     

    Ich kann so sehr ich mich auch bemühe einfach nicht nachvollziehen wie man einen solchen gequirlten Unfug veröffentlichen kann?

     

    Leider bin ich mir sicher dass ein nicht unbedeutender Teil von Nicht-sächsischen Bürgern - wenn überhaupt - erst im viertletzten Absatz (außerirdischer Meteor und Metall) bemerken wird dass es sich um Sarkasmus, Satire, Ironie (oder sollte ich sagen Idiotie) handeln SOLL... das grenzt an Volksverdummung.

  • V
    Verwundert

    Da hat ja mal jemand wirklich gründlich recherchiert für seinen Beitrag. Was genau trifft denn dieser Beitrag für eine Aussage über das heutige Chemnitz? Ist Herr Gückel etwas in der Vergangenheit und vorallem im Wahn der auf Krampf gewollten Ironie hängen geblieben? Von den geschmacklosen Anspielungen auf Bäume und Kreuze gänzlich zu schweigen.

    Bei der BILD wäre er sicherlich sehr gut aufgehoben. Aber hier? Erschreckend!

  • R
    rmd

    Dieser Text ist wahrscheinlich die beleidigte Leberwurst-Antwort auf den Kraftklub*-Song "Ich will nicht nach Berlin". Round 3, Fight! ;)

     

    *gebürtige Karl-Chemnitz-Städter

  • N
    N.V.

    Das die TAZ einen solchen Journalistischen Schwachfug veröffentlicht zeigt mir mal wieder das die deutsche Presse zu nix taugt ausser zum abdrucken halbnackter Frauen und den Sportergebnissen vom Wochenende.

    Chemnitz mag sicher nicht die schönste Stadt sein aber ich kann keine einzige der Behauptungen in diesem Text bestätigen. Weder gibt es Kreuzchengesäumte Alleen (was übrigens eine äusserst Geschmacklose Behauptung ist), noch existiert eine Mauer um die Stadt oder ähnlicher Unfug der geschrieben wurde. Und für die Bezeichnung das Chemnitz früher ein Gulag war müsste man sich sogar Rechtlich belangen denn das ist Verleumdung der schlimmsten Sorte.

    Auf der mit viel Ironie versehene Teil über das Contiloch und das Marx-Monument, welches aus einem Meteoriten gemacht worden sein soll bringen mich kein bisschen zum lächeln.

     

    Der Artikel ist eine derartig primitive und schlecht recherchierte Zumutung das man dem Autor dringend zu einem Berufswechsel raten sollte.

  • WF
    Wutzler, Frank

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

     

    der Zusammenhang zwischen Verkehrstoten und den strukturellen Sschwierigkeiten einer Stadt erschließt sich mir nicht. Was von dieser Art der Einleitung in Ihren Artikel gehalten werden darf, ist in den voranstehenden Kommentaren umfassend und zutreffend beschrieben.

    Beim Lesen des Artikels drängt sich mir viel mehr die Frage auf, welche Leitidee, welcher journalistische Anspruch und welcher Funktion der Autor und damit auch die taz als Medium damit gerecht werden will.

    Eine Frage, die unbeantwortet bleiben muss, weil die zusammenhanglose Aneinanderreihung billigster Klischees und damit der gesamte "Artikel" nur eine Wirkung zum Ziel hat: Destruktivität.

    Eine weitere offene Frage bleibt: Hat die Öffentlichkeit nicht auch einen Anspruch auf Schutz vor derartigen Veröffentlichungen?

  • EL
    Entsetzter Leser

    Satire hin, Ironie her - wenn Verkehrstot verhöhnt werden, sind jegliche Grenzen überschritten.

     

    Der DJV sollte dieser Person den Mitglieds-Ausweis entziehen, die TAZ sich öffentlich vom Mitwirken dieses offensichtlich zügellosen Schreiberlings trennen.

     

    Eine Frechheit, sich über Tote zu amüsieren. Hinter diesem Fakt verschwimmt sogar der Rest des abgrundtief schlecht und hetzerisch geschriebenen Textes.

     

    Oder wurde vielleicht Herrn Gückels Lebensgefährtin, soweit vorhanden, nebenbei von einem Chemnitzer beglückt? ;-)

     

    Unfreundliche Grüße.

  • F
    flippah

    Ich kenne Chemnitz nicht. Aber eine Google-Suche nach der Wendung "Celle des Ostens" fördert genau einen Treffer: diesen Artikel.

     

    Mich hätte das auch gewundert, denn das hübsche Städtchen Celle mit seiner Innenstadt voller Fachwerkhäuser und seinem Schloss wäre nicht unbedingt das, was ich als Vergleich für das heranziehen würde, was Sie hier schildern.

     

    Wenn ich mir jedoch die Reaktionen der Chemnitz-Kenner hier anschaue, könnte der Vergleich wiederum passen, denn auch Chemnitz scheint durchaus sehenswert zu sein.

  • K
    Karl-Marx-Städter

    Ich schließe mich den bisherigen negativen Rückmeldungen ausdrücklich nicht an. Ich habe gelacht. Gut, das mag vielleicht daran liegen, dass ich nicht mehr dort wohnen muss. Jedenfalls, liebe Chemnitzer, lernt über euch selbst zu lachen. Das macht das Leben in der Hauptstadt des Grauens ein bisschen erträglicher.

     

    Grüße aus dem Exil

  • M
    martha

    ich finde den Artikel sehr lustig! Aber wenn man aus chemnitz kommt, hat man vermutlich einfach nicht viel zu lachen...

  • E
    Elias

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    es ist unschwer zu erkennen, dass dieser Artikel in keinster weise ernst gemeint ist. Aber selbst wenn es um Satire und Ironie geht, sollte man aufpassen, dass man nicht zu weit ausholt und wirklich alles verschandet was man nur finden kann. Sicher sind die Plattenbauten nicht das schönste an Chemnitz, aber sie haben anscheinend vergessen, dass Sie hier über reale Menschen schreiben und ich als Chemnitzer fühle mich mit diesem Artikel sehr angegriffen. Und diese Stadt mit Tschernobyl oder Stalingrad zu vergleichen schadet nicht nur dem Image von Chemnitz, sondern wahrscheinlich auch der taz!

    Ich habe noch nie etwas Unseriöseres und beleidigerendes gelesen als diesen Artikel.

  • EK
    Erwin Knolle

    Ich wohne nur knapp 40 km von Chemnitz entfernt und kenne diese Ortschaft recht gut. Der Kommentar ist zwar etwas überspitzt, aber sonst sehr realistisch. Ich habe mich köstlich amüsiert.

  • HH
    Horst Heinz

    Das muß schon schwer sein, jeden Tag aufs Neue leere Zeitungsseiten zu füllen. Trotzdem sollte man nicht jeden auf Halde geschriebenen Volontärsscheiß drucken, selbst wenn der Rest der Redaktion gerade Weihnachtsurlaub macht.

  • E
    Ecke

    Cool bleiben Chris... Wie heut zu lesen ist , gehört Chemnitz zu den zehn dynamischsten Großstädten in Deutschland! Ist verständlich das dies manche in Thüringen nicht so ganz verkraften...

     

     

    P.S. Es wundert mich das Erfurt in der "Hauptstadt des Grauens" heftig um Auszubildende und Studenten wirbt... :-)

  • T
    Thorti

    Herr Gückel,

     

    es ist unglaublich, wie diffamierend Sie sich über eine Stadt mit ganz vielen lieben, gastfreundlichen und lebensfrohen Menschen auslassen.

     

    Eines fördert ihr Geschreibsel allerdings zu Tage, dass Sie der schlechteste "Journalist" sind, der mir in meinen 46 Lebensjahren untergekommen ist.

    Null Recherche, null Einfühlungsvermögen, dafür Arroganz, Ignoranz und Boshaftigkeit, die ihresgleichen suchen.

    Sie mißbrauchen ihre Stellung, um von oben herab in infamer Weise über etwas zu "berichten", wovon Sie keine Ahnung haben. Wer solch einen geistigen Nonsens veröffentlicht, dem muss entweder Bosheit, oder extreme Einfältigkeit unterstellt werden.

     

    Wer Namen von Unfalltoten für seine Depressions- und Suizid- Theorien mißbraucht, um seinen nicht belegbaren, an den Haaren herbeigezogenen Thesen, Nachdruck zu verleihen, der handelt vorsätzlich verletzend, der handelt gewissenlos und stellt eine Schande für die gesamte Journalie dar.

    In mir ruft das Ekelgefühle und Fremdschämen hervor.

     

    Schon traurig, wie weit "Menschen" gehen, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Eigene Unwägbarkeiten, eigene Defizite mittels Lästerei kaschieren zu wollen, Herr Gückel, das ist kräftig in die Hose gegangen, aber dürfte ihrem Intellekt und ihrer Moralvorstellung entsprechen.

    Sie sind ein niveauloser Möchtegern- Schreiberling, der seinen Beruf völlig verfehlt hat.

     

    Und nun darf ich gespannt sein, ob ihre Redaktion den Mumm besitzt, diesen Kommentar zu veröffentlichen. Bei ihrer Hinterhältigkeit bezweifle ich das.

     

    Mit angewiderten Grüßen aus dem Sauerland

     

    Thorsten Heinrich

  • OC
    Officer Cartman

    War das jetzt schon Satire???? Aha!! Kann Herr Gückel nicht zu Hause üben wie alle anderen auch?? Die kabarettistische Methodik eines Georg Kreisler ist halt nicht jedem gegeben - ob mit oder (wie bei Herrn Gückel) ohne Klavier

  • A
    anke

    Schön. Bleibt nur die Frage offen, wie ich diesen Artikel einordnen soll. Unter A wie Arroganz, unter D wie Dummheit, unter G wie Geschmacklosigkeit oder unter V wie versuchte Provokation? Unter H wie Humor hab ich schon nachgeschaut. Da ist kein Platz mehr. Alles schon voll. Mit lauter Wahrheit.

  • L
    Lindner

    Sehr geehrter Herr Gückel,

    selten solchen schwachsinn gelesen! Aber heutzutage kann ja jeder "journalist" seine meinung schreiben.

    Tippe auf schwere Kindheit oder so.

  • L
    Lindner

    Es tut mir leid, nein eigentlich nicht, sagen zu müssen: Schlecht, ganz schlechter Artikel. Halb- und Unwahrheiten vermischt mit billiger Polemik und Vorurteilen. Unterste Schublade.

  • LA
    Lohse, André

    Selten so einen Schwachfug gelesen!

    Die Verkehrstoten gibts ja wohl deutschlandweit, und die Kreuze haben Sie ja wohl auf dem Weg von Berlin nach Chemnitz auf der Landstraße gesehen, also in Brandenburg. Achso noch paar Ausflugstipps: Industriemuseum Chemnitz, Eisenbahnmuseum Chemnitz, Wasserschloß Klaffenbach, Burg Rabenstein, Tierpark Chemnitz, Wildgatter Rabenstein, Straßenbahnmuseum Chemnitz, Naturkundemuseum "Das Tietz"..., das Kaßbergviertel, das Kaßberggewölbe, die Parkeisenbahn ...falls Sie den Monat drauf auch noch was sehen wollen, empfehle ich die Umgebung mit der Augustusburg...

  • RD
    Riedel, Detlef

    „Was ich an Michaels Texten schätze, schätze ich an ihm auch als Privatperson, beides hat Charakter“ so die Lebenskünstlerin Zsuzsanna Racz, gemeint ist wohl: Inkompetenz und Verbitterung. Offenbar hat die weite Reise vom Oberfränkischen bis Mittweida die Sinne verhärtet. Aber er ist noch jung. Schenkt ihm doch mal eine Mitfahrgelegenheit in die Kunstsammlungen Chemnitz.

    Übrigens Glückwunsch an die Redaktion der taz zu so einem herausragendem Text, glatt ein Probeabo wert. Dann doch lieber die Berliner.

    EDE

  • RG
    Rene Geilert

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    ich muss mich als in Karl-Marx-Stadt geborener Bundesbürger(und mittlerweile in Mainz wohnend) schon sehr über mich wundern. Warum nehme ich immer wieder die weite Anreise von Mainz aus nach Chemnitz in Angriff, wenn mich dann eine Heimat wie von Ihnen beschriebene erwartet? Auch wenn Ihr Artikel sicherlich mit einer gewissen Ironie verfasst wurde, schießt er deutlich über das Ziel hinaus. Chemnitz ist sicherlich nicht der Nabel der Welt aber der Artikel ist geschmack- und respektlos (besonders die Bemerkungen zu den Verkehrstoten) und glauben Sie mir: Geschmunzelt oder gelacht habe ich nicht ein einziges Mal, selbst wenn ich den Artikel nicht durch die Chemnitzer Brille las.

     

    Hochachtungsvoll

    René Geilert

  • E
    Eisvogel

    bis heute dachte ich, die TAZ wäre eine seriöse Zeitung, mit Niveau und Geschmack. wenn man aber diesen Artikel liest, denkt man selbst die BILD ist nun noch tiefer gesunken.

    erstaunlich wie geschmacklos man sich hier Urteil eingebildet hat.

    wenn es einen Preis für journalistischen Schachfug gibt, dieser Artikel hat ihn zweifelsohne verdient.

  • C
    Chemnitzer

    Ähm...ja...was soll ich als Chemnitzer zu diesem Artikel sagen?! Man fragt sich hier wirklich welches Rauschmittel der Autor inhaliert hat.

    Es ist allerdings mehr als beschämend das eine Zeitung wie die TAZ auch noch so einen hirnrissigen Bericht auf ihrer Homepage präsentiert.

    Man kann viel, sehr viel über unsere Stadt schreiben, ob nun positiv oder negativ, das soll jedem selbst überlassen sein....aber das hier ist primitiv!!!

  • AS
    Andreas Schreiter

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    sollte Ihr "Artikel" ironisch gemeint sein, dann haben Sie eine sehr eigenwillige Art von Humor...

     

    Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte, um mich in vernünftiger Weise zu diesem Beitrag zu äußern. Eigentlich bleibt mir nur Kopfschütteln. Ihr Beitrag ist eine bodenlose Frechheit und noch schlimmer als das niveaulose Geschreibe Ihrerseits ist die Tatsache, dass Sie die Möglichkeit erhalten haben, diesen Unsinn zu veröffentlichen.

     

    Wenn seriöser Journalismus so aussieht, dann gute Nacht!

  • H
    Horst

    Hallo Herr Gückel,

     

    Glückwunsch für dieses journalistisches Meisterwerk!

    Ein satirischer bzw. humoristischer Artikel wie der vorliegende erfüllt sicherlich den Zweck der Belustigung. Aber sollte Satire als Stilform nicht trotzdem auf einer, wenn auch minimalen, Recherche begründet sein, um nicht beliebig zu werden?

    Nun, da Sie offenbar über den Jahreswechsel bessere Dinge als eine Recherche zum Thema zu tun hatten bleibt mir lediglich den in Chemnitz geborenen Dichter Hermann K. Tschucke zu zitieren: "Der Gückel sollte lieber wieder über Sicherheitsmessen schreiben oder seine Ballettkenntnisse vertiefen! Guter Journalismus ist nicht sein Ding."

  • A
    Aufpasser

    Aus den Kommentarregeln: "taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren."

     

    Vielleicht sollten sie ihre veröffentlichten Artikel erst einmal auf diese Regeln kontrollieren, bevor sie sich mit den Lesermeinungen beschäftigen.

  • A
    Aufpasser

    Und nun schreiben wir denselben Artikel noch einmal über Berlin-Kreuzberg oder ein anderes beliebiges Ghetto einer deutschen Großstadt, wo die Satellitenschüsseln sprießen, Hinterhöfe verdrecken und Deutsch eine absolute Fremdsprache ist. Aber halt, stimmt, geht ja nicht. Wir sind ja hier bei der alternativen taz. Da würde der Autor mit der Schelte des Chefs und der Leser rechnen müssen. Aber Lästern über eine ostdeutsche Großstadt, vermengt mit der alternativlosen Buchstabenkombination "kackbraun", das geht immer. Vorurteile fetzen. Aber nur, wenn sie ins eigene Weltbild passen.

  • C
    chris

    Sehr geehrter Herr Gückel,

     

    sie müssen aber wirklich schwere Depressionen und Komplexe haben. Ich habe selten so einen Mist gelesen wie in diesem Artikel. Man sollte denken, das Journalisten bei der taz noch etwas Niveau besitzen.

    Was soll das mit den Andeutungen von Verkehrstoten????

     

    Ich hätte Sie als Chef der Zeitung bei so einem geschmacklosen Artikel schon längst entlassen!!