VERSCHWÖRUNGEN Als vor einem Jahr der NSU auffliegt, beginnt ein Wettlauf um Enthüllungen. Die sensationellste Story druckt der „Stern“. Doch das Magazin fällt auf ein falsches Geheimdienstpapier rein
Der Heilbronner Polizistenmord wirft immer neue Fragen auf. Und sie zielen mitten in den baden-württembergischen Verfassungsschutz (LfV). Ein früherer Geheimdienstler hat jetzt vor dem Berliner Untersuchungsausschuss ausgesagt, dass er den Sicherheitsapparat bereits 2003 über die NSU-Terrorgruppe informiert habe. Ermittelt wurde – gegen ihn. Und was sagt der frühere LfV-Chef und heutige Regierungspräsident Johannes Schmalzl? Er könne sich an nichts erinnern
Im Mordfall Michèle Kiesewetter hatte die Polizei Sinti und Roma unter Verdacht. Bei den Rechten wurde nicht ermittelt. Auf eine Entschuldigung warten Sinti und Roma bis heute.
Die Polizei hat einen weiteren mutmaßlichen Rechtsterroristen festgenommen. Er wird verdächtigt, Mitglied der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" zu sein.
Ermittler entdecken DVDs, auf denen sich eine Nazi-Terrorgruppe indirekt zu den "Döner-Morden" und Polizistenmord bekennt – in Form eines "Paulchen Panther"-Videos.
Die in Eisenach tot aufgefundenen rechtsextremen Bankräuber sollen auch hinter den sogenannten Döner-Morden stecken. Der
Generalbundesanwalt ermittelt.
Inzwischen schütteln selbst loyalste Ermittler den Kopf angesichts des „ehernen Gesetzes“, das in Baden-Württemberg vorherrsche: „Die Polizei in diesem Land macht keine Fehler.“