EMtaz: Virale EM-Videos

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Lol: Während der EM fluteten tonnenweise Videoschnipsel das Internet. Hier eine Auswahl der besten Clips und kuriosesten Szenen.

Nordirische Fans halten eine Will-Griggs-Fahne

Will Grigg – oft besungen, keinmal gespielt: ¯\_(ツ)_/¯ Foto: imago/pressefoto baumann

Wahre Größe kann sich auch im Triumph zeigen. Das beweist dieser kleine Portugal-Fan nach Abpfiff des EM-Finales. Schnüff.

Benni Mc Carthy gilt als der beste südafrikanische Fußballer der Geschichte. Inzwischen ist er im dortigen Fernsehen TV-Experte für Tanz und Torjubel. Gute Verpflichtung.

Irische Fans, wie man sie kennt und schätzt: ein zehnstimmiges Lullaby für ein Baby in der Tram von Bordeaux. Charming.

Da können Herbert Grönemeyer und Mark Forster zusammen eine menschliche Kopfstand-Pyramide machen: Das Lied der EM ist und bleibt „Will Grigg's on fire“. Gesungen und vielfach zitiert von den Nordirland-Fans. Obwohl Stürmer Will Grigg kein einziges Spiel bei der EM gemacht hat. Im Original stammt der Chant übrigens von englischen Wigan-Athletic-Fans. Viel Spaß mit dem Ohrwurm.

Was haben Fainting Goats, Boris Johnson und Donald Trump gemeinsam? Genau: Sie alle sind machtlos gegen Ronaldo-Rage.

Apropos „das Internet lacht über“: Der Italiener Simone Zaza kann einem nur leidtun nach seinem verschossenen Elfmeter. Dass das nicht gut war, weiß er selber. Damit er, seine EnkelInnen und UrenkelInnen dies nie vergessen, hat das Internet da mal was vorbereitet. Fies.

Und dann ist da noch der isländische Kommentator, der es mit einer Kakophonie aus Sportkommentar und präpubertärer Begeisterung zu Weltruhm gebracht hat. Eine Hommage in Fistelstimme an Islands Leistung bei dieser EM.

Berühmt ist auch diese Szene aus der Partie Ukraine gegen Deutschland. Oder ist das der neue Nivea-Werbespot? Schwer zu sagen.

Podolski findet die Empörung nach dem Werbespot jedenfalls halb so wild: „80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern. Von daher ist alles gut.“ Im Zweifel für den Angeklagten.

Mindestens genau so unterhaltsam wie Gianluigi Buffons Jubel-Fail nach dem Italien-Sieg gegen Belgien ist der Schweizerische Kommentar: Chacha.

Italienischer Jubel, die zweite: Antonio Conte konnte zu aktiven Zeiten nicht nur hervorragend Bälle wegschlagen, sondern auch toll jubeln. Nichts davon hat er verlernt.

Cristiano Ronaldo über sich selbst: „Ich bin reich, gutaussehend und ein großartiger Fußballer.“ Dabei verschweigt der 31-Jährige, was für ein herausragender Mikrofon-Schmeißer er ist. Sympathisches Understatement.

Halbfinalwürdige Jubel-Performance des walisischen Spielers Joe Ledley. Im Gegensatz zur vorrundenauswürdigen vertikal-Video-Perfomance seines Mannschaftskollegen. Egal.

Das komplette Gegenteil: Der englische TV-Experte und Ex-Spieler Steve McClaren kommentiert live das 2:1 für Island. Zitat des Moderators: „Talk us through that, Steve.“

Zum Abschluss dann noch die zehn schönsten Treffer der EM 2016. Klassische Youtube-Zusammenstellung, deswegen auch der Pro-Tipp: Ton ausmachen.

Zum Schluss: Hier geht es zu den EMtaz-Videos.

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