Die "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene" (HNG) kümmert sich seit 1979 um inhaftierte Holocaustleugner und Rechtsterroristen. Jetzt könnte der Verein verboten werden.von W. SCHMIDT UND A. SPEIT

Der Wasserpegel in Pakistan sinkt langsam, doch die Unzufriedenheit wächst: In den überfluteten Regionen klagen Flutopfer über mangelnde Hilfe.von AGNES WANDLER

Die Regierung plant eine Reform, die das gesetzliche Pensionsalter von 60 auf 62 Jahre anheben soll. Hunderttausende streiken, die Regierung will allerdings nicht verhandeln.von RUDOLF BALMER

Die Laufzeitverlängerung ist durch, nun konzentrieren sich die AKW-Gegner auf die Castor-Transporte in Gorleben. Dort geht es auch um die ungelöste Endlagerfrage.von REIMAR PAUL

Ein ausgezeichneter Sportverein: Der Club Roter Stern Leipzig wurde am Dienstag vom Deutschen Fußballbund geehrt - für sein Engagement gegen Rechtsradikale.von CHRISTOPH RUF

Konkretes zu Steuern und Finanzen, aber nicht zur Politik gegenüber den Roma: Der EU-Kommissionspräsident hielt am Dienstag seine erste Rede zur Lage der Union - und erntete Kritik.von DANIELA WEINGÄRTNER

Gerade in unteren Einkommensgruppen ist bei jungen Menschen wenig über staatliche Hilfen zur Altersvorsorge oder strategische Vermögensplanung bekannt.von HEIKE HOLDINGHAUSEN

Die in fast jedem Browser verfügbare Software schockt immer wieder mit Sicherheitslücken. Nun wurde eine Angriffsmethode entwickelt, mit der sich per Flash spionieren lässt.

Der nationale Mythos in Brasilien negiert jeden Rassismus, tatsächlich aber trennt Schwarze und Weiße dort bis heute ein schlichter Glaube an Reinheit.von ILIJA TROJANOW
Kein in sich geschlossenes Meisterwerk: Jonathan Franzens neuer Roman "Freiheit" erzählt davon, wie schwierig es ist, in der US-Mittelschicht erwachsen und trotzdem gut zu sein.von DIRK KNIPPHALS

Der Psychologe Clifford Stott meint, vor allem die Polizei muss umdenken, um Gewalt in den Fußballstadien zu verhindern. Den Groll der Fans gegen Stadionverbote findet er nachvollziehbar.

Im Online-Netzwerk Facebook haben mehrere Gruppen dazu aufgerufen, die Hochzeit von Frankreichs Einwanderungsminister Eric Besson zu stören. Dieser zog nun Konsequenzen.
Für den Sohn des Bundespräsidenten Christian Wulff gibt es bei der Suche nach einem Kindergartenplatz keine Extrawurst: Er steht wie alle anderen auf der Warteliste.
Es ist ein Lärmen in der Welt: Laubpüster, Handys, Rasenmäher, die stundenlang durch den Nachbarsgarten knattern, sind die Plage unserer Tage.von JOACHIM SCHULZ
Ein Bündnis aus Umweltgruppen und Wirtschaft stellt ein alternatives Modell vor. Die Verabschiedung des Gesetzes bis zur Wahl wird immer unwahrscheinlicher.von SVENJA BERGT

Der Unternehmerverband AGA gibt dem Bremer Emeritus Gunnar Heinsohn die Gelegenheit, sein Unterschichten-Bashing bei einem Festvortrag zu verbreiten.von BENNO SCHIRRMEISTER

Szenario Street View: Absurditäten der begehbaren Landschaft.

In weiten Teilen Russlands wüten Wald- und Torfbrände. Moskau ächzt unter einer Dunstglocke aus Kohlenmonoxid und Feinstaub. Schuld daran hat nicht nur die Hitzewelle, sondern auch die Politik. Bilder aus einem verrauchten Land.

Der geplante Bahnhofsneubau gilt als das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands. Das alte Stationsgebäude soll jetzt dafür weichen. Doch in Stuttgart wächst der Widerstand dagegen.

Die Stadt gedenkt der 21 Toten der Loveparade-Tragödie. Zugleich wird nach den Verantwortlichen gesucht. Duisburg zwischen Trauer und Wut.


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Wie kann man gut leben und dabei den Planeten schonen? Journalismus-Studenten der Hochschule Darmstadt suchen nach neuen Wegen. Diskutieren Sie mit über Glück und Nachhaltigkeit!>

Dominic Johnson, langjähriger Afrika-Redakteur der taz, präsentiert Überraschendes und Unterschwelliges aus dem Herzen Afrikas>
VON ALICE SCHWARZER
Heute: Der mutige Auftritt von Kachelmann vor Gericht! Die Verhandlung dauerte nur wenige Minuten. Sein Gesicht ist blass, aber gefasst, ja entschlossen. Links von ihm, etwa acht Meter entfernt, mit bedrücktem Gesicht und im untadeligen Kostüm Sabine W., mit der er elf Jahre lang eine Beziehung hatte. Jetzt sitzt der in den vergangenen Wochen von vielen als "Vergewaltiger" Abgestempelte da. Mit erhobenem Haupt. Seine ganze Ausstrahlung signalisiert: Ich habe nichts zu verbergen! Ich muss mich nicht schämen! Und: Ich bin entschlossen, meine Glaubwürdigkeit zu verteidigen! Anzunehmen, dass dieser Auftritt Sabine W. keine Freude gemacht hat.
Kommentar
Bei der Laufzeitenverlängerung haben sich die Atomkonzerne auf ganzer Linie durchgesetzt. Jetzt ist der Druck der Anti-AKW-Bewegung entscheidend, meint Malte Kreutzfeldt. >