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Vom Träumen auf Schäumen

Foto: Blackroll

Der neueste Schrei beim „Hat jeder so seine Erfahrungen“-Thema Schlafen: Es ist ein Fatburner. Wer nicht morgens joggen gehen und abends auf die Kalorien achten will, muss einfach nur der aktuellen Schlafforschungserkenntnis folgen: mehr Schlaf gleich weniger Hunger.

Schlafen aber fällt in unseren Zeiten immer schwerer: zu viel Stress, zu viel Koffein, dazu noch all das Licht von Handys, Alexas, blinkenden Turnschuhsohlen und Hundehalsbändern. Da sollte jedenfalls das Kissen passen. Das ­„Recovery Pillow“ der Firma Blackroll verspricht „optimale Schlafbedingungen“ durch „elastisches Material“, „ergonomischen Nackenbogen“ und „Kopfmulde“.

Nach fast sechs Wochen merke ich keinerlei Schlafoptimierung. Die größte Enttäuschung ist dabei der „atmungsaktive Hightech-Memory-Schaum“. Ich versprach mir schönere Träume, Realität ist, dass ich mitten in der Nacht aufwache, weil mein Kopf im viel zu weichen Recovery Pillow versunken ist. Ich schmeiße es in die Ecke, kuschele mich in mein schönes altes Federkissen und schlafe glücklich ein. Doris Akrap