Islamistischer Terror erreicht auch Deutschland. Schon beim 9/11-Anschlag kamen Täter aus Hamburg. Die Schüsse von Arid U. 2011 am Flughafen Frankfurt auf zwei US-Soldaten gelten als erstes islamistischen Attentat mit Todesopfern hierzulande. 2006 und 2012 gab es versuchte Kofferbomben-Anschläge in Köln und Bonn, 2007 flog die Sauerlandgruppe auf. 2016 tötete der Islamist Anis Amri mit einem LKW-Anschlag elf Menschen auf dem Berliner Breitscheidplatz. Kurz zuvor gab es Attentate in Hannover, Würzburg und Ansbach. Die Polizei zählt derzeit mehrere hundert islamistische "Gefährder" im Land. Gut 1.000 Islamisten sind in den letzten Jahren aus Deutschland nach Syrien oder den Irak gereist, um sich dem „Islamischen Staat“ (IS) oder anderer Dschihad-Gruppen anzuschließen.