In „Open for Everything“ arbeitet Constanza Macras gegen Ethno-Zuschreibungen an. Dabei will das Stück gleichzeitig Klischees begegnen und vermeiden. von Katrin Bettina Müller

Shermin Langhoff, bisher Leiterin des Ballhaus Naunystraße in Berlin, wird Intendantin des Gorki Theaters. Das ist eine Überraschung. von Katrin Bettina Müller

Vom Sitzen lahm, aber auch glücklich: Gob Squad, Nicolas Stemann, Lukas Langhoff und Alvis Hermanis fordern beim Berliner Theatertreffen die Vorstellungskraft. von Katrin Bettina Müller

Es geht um „Hidden poems“ und Übersinnliches: Die Ausstellung „Made in Germany Zwei“ in Hannover wagt eine Bestandsaufnahme zeitgenössischer Kunst aus Deutschland. von Klaus Irler

Der Ruf der Berliner Volksbühne hat in den vergangenen Jahren gelitten. Nun zieht sie vermehrt Junge an. Hat die Volksbühne eine neue Erzählung gefunden? von Katrin Bettina Müller

Das Deutsche Theater in Berlin hat die Premiere von „Teil der Lösung“ nach Ulrich Peltzer abgesagt. Bis zur Premiere fehlten 24 Stunden.

Ein Missverständnis: Die Wiener Festwochen setzen mit der Starbesetzung von Cate Blanchett in Botho Strauß „Groß und klein“ lediglich auf den Glamourfaktor mit Mehrwert. von Uwe Mattheiß

Faschistoid oder verrückt? An Yael Bartana scheiden sich die Geister. Ist die Documenta-Teilnehmerin von 2007 eine israelische Leni Riefenstahl? von Ingo Arend

Ihre Schwester starb in Plötzensee, sie fotografierte die westdeutsche Kulturelite der Sechziger bis Achtziger: Digne M. Marcovicz im Sonntaz-Gespräch. von Philipp Gessler

Der britische Stararchitekt David Chipperfield will bei der Bienale erschüttern und provozieren. Nach seinem Willen kommt es in Venedig zu einem „Common Ground“. von Ingo Arend

Wenn sich die amerikanische über die europäische Kultur hermacht, kann das Ergebnis großartig sein: George Condos „Mental States“ in der Frankfurter Schirn. von Mario Scalla

Berliner vertrieben kürzlich das BMW-Guggenheim-Lab aus Kreuzberg. Dennoch halten viele Unternehmen den Imagegewinn durch private Kulturförderung für lukrativ. von Sonja Vogel

Zur Zeit der großen Völkerschauen Ende des 19. Jahrhunderts standen sich Menagerie und Anthropologie näher als es die Wissenschaft wahrhaben will. von Steffen Siegel

Rekord in 13 Minuten: Für 107 Millionen Dollar wurde Edwards Munchs „Schrei“ versteigert. Das Auktionshaus Sothebys schweigt zur zweifelhaften Herkunft des Bildes. von Ralf Hanselle

Private Sammler kennen bei Auktionen kein Limit. Im Mittelfeld des Kunstmarkts und in den öffentlichen Museen geht dem Bietermarkt aber die Puste aus. von Ralf Hanselle

Gemälde und Computerbilder: Das Kunstmuseum Bonn zeigt Werke von Albert Oehlen. Statt Abstraktion der Künstler Geschäftssinn zur Schau. von Julian Weber
Er stochert und gräbt in der Geschichte und findet allerlei Treibgut. Der Hallenser Künstler Moritz Götze modelliert daraus Artefakte für einen Pop-Kosmos. von Mario Scalla

Bei einer Versteigerung in New York hat das Bild „Der Schrei“ des norwegischen Malers Edvard Munch einen Rekorderlös erzielt. Das Bild gilt als Symbol für die Ängste des modernen Menschen.

Kitsch, Handarbeiten für die Bewegung und verunglückte Symbole: Die 7. Berlin-Biennale ist gescheitert und hat die politische Kunst diskreditiert. Symptomatisch! von Ingo Arend

Der U-Bahn-Fahrer und „Menschenjäger“ mit der Kamera: Der US-amerikanische Fotograf Bruce Davidson zeigt seine Serie „Subway“ in Berlin. von Maik Schlüter

Ist die Revolution möglich? Das fragt Jette Steckel in ihrer Inszenierung von „Dantons Tod“. An der Verneinung ist die Verdummung der Massen Schuld. von Oranus Mahmoodi

Karin Henkel inszeniert „Der Idiot“ nach Dostojewski am Schauspiel Köln. Lina Beckmann spielt Fürst Myschkin, Charly Hübner seinen Freund Rogoschin. von Katrin Bettina Müller

Axel Prahl hat lange am Berliner Grips-Theater gespielt. Ihn ärgert, dass Kinder keine so starke Lobby haben wie Opernfans. Deswegen sei das Grips unterfinanziert.

Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, kritisiert die Piratenpartei und die deutschen Gegenwarts-Dramatiker. Er verteidigt Günter Grass und präsentiert das Wien-Festival.

Das Grips Theater war für Konservative in den 70ern ein rotes Tuch. Heute tourt es durch die ganze Welt und wird sogar von Ärzten verschrieben. von Julia Niemann

Im Hamburger Bahnhof und in der Galerie Sprüth Magers in Berlin sind jetzt die sensationellen Lichtskulpturen des britischen Künstlers Anthony McCall zu sehen. von Ingo Arend

Michael Thalheimer inszeniert am Schauspiel Frankfurt Euripides Medea. Zuletzt gabs' wenig Lob für das Haus. Medea könnte jetzt ein rauschender Erfolg werden. von Shirin Sojitrawalla

Das Grips Theater in Berlin ist das bekannteste Kinder- und Jugendtheater des Landes – und steht vor der Pleite. Auch wegen der prinzipiell niedrigeren Eintrittspreise. von Jenni Zylka

Ohne Schwan, aber mit Flügeln: Kasper Holten hat für die Deutsche Oper Berlin Richard Wagners „Lohengrin“ neu inszeniert. Er wird sogar mit dem gröbsten Unfug fertig. von Nikolaus Hablützel

Ende April beginnt die 7. Berlin-Biennale. Den Machern schwebt ein Paradigmenwechsel vor. Das kulturelle Erbe könnte auf den Müllhaufen der Geschichte befördert werden. von Ingo Arend

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Kommentar von Ambros Waibel
Sommer, Gerüche, Schuhe und die Frage, wer sich kümmert.