5 dinge, die wir diese woche gelernt haben

1 Yoko Ono lebt

„Peace is Power“ heißt die Ausstellung von Yoko Ono in Leipzig, die diese Woche eröffnet wurde. Die 86 Jahre alte Künstlerin, Frau von John Lennon, geht in ihren Werken auf das ein, was sie ein Leben lang umtrieb: Krieg, Frieden, Natur, Schönheit, Zerstörung, Macht. Unter anderem gibt es eine Videoinstallation, in der Leipzigerinnen über ihre Erfahrung mit Gewalt reden. Allein in den ersten drei Tagen des Aufrufs hatten sich 47 Frauen gemeldet.

2 Prostitution ist ein gefährlicher Beruf

Ob Prostitution ein normaler Beruf ist, ist umstritten. Rechtlich ist sie erlaubt in Deutschland. Das aber nütze den Frauen nur bedingt, wurde auf dem 3. Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen, der diese Woche in Mainz stattfand, argumentiert. Die liberale Praxis habe weder die Abhängigkeit von Zuhältern noch Menschenhandel unterbunden, sondern fördere sie sogar. So pervertiere man feministische Ideen.

3 Saudis tun so, als vergeben sie Frauen

Sie haben sich in Saudi-Arabien ans Steuer von Autos gesetzt, was Frauen vor einem Jahr noch verboten war, sie bloggten und forderten, dass die Vormundschaft durch Männer aufhöre. Dafür hat man mehrere Frauenrechtlerinnen vor einem Jahr verhaftet, weil sie die Sicherheit und Stabilität des Königreiches untergraben hätten. Im Gefängnis sollen sie gefoltert worden sein. Drei Frauen wurden nun freigelassen, weitere Freilassungen sollen folgen, aber die Anklage bleibe bestehen.

4 Männer fördern den CO2-Ausstoß

Sieben von zehn der größten CO2-Dreckschleudern Europas stehen in Deutschland. Es sind die von RWE betriebenen Kohlekraftwerke Neurath, Niederaußem und Weisweiler sowie die Kohlekraftwerke Jänschwalde, Schwarze Pumpe, Lippendorf und Boxberg, die der Leag gehören. Zwei weitere Kohlekraftwerke unter den dreckigen Top 10 stehen in Polen und Bulgarien. Erstmals ist auch eine Fluglinie unter den schmutzigen Spitzenreitern: Ryanair. Die bieten innerdeutsche Flüge en masse. Inlandsflüge aber gehören verboten. An der Spitze all dieser den Planeten ruinierenden Unternehmen stehen Männer.

5 Am 7. April ist „No Housework Day“

Frauen machen die meiste Hausarbeit – als Mütter, Ehefrauen, Pflegerinnen von Angehörigen. Für sie haben Ruth und Tom Roy den „Keine-Hausarbeit-Tag“ ins Leben gerufen. Also: Am 7. April keinen Finger rühren. Die Roys haben übrigens 79 weitere Tage markenrechtlich schützen lassen. Etwa den Bla-bla-bla-Tag (17. April) Waltraud Schwab