• 6.7.2018

Was fehlt …

… die Einsicht der Wilderer

Mindestens drei Wilderer sollen in ein südafrikanisches Naturreservat eingebrochen sein, um Nashörner zu erlegen. Für deren Hörner wird in Asien viel Geld gezahlt: Aus ihnen stellt man traditionelle Medizin her. Jedes Jahr sollen in Südafrika rund 1.000 Nashörner aus diesem Grund getötet werden. Allerdings kam den Wilderern ein Löwenrudel in die Quere und machte kurzen Prozess mit den Eindringlingen. Übrig blieben lediglich ein Gewehr, eine Axt und drei Paar Schuhe. „Löwen sind sehr kräftige Tiere, sie lassen nicht viel von ihrer Beute übrig“, sagte Reservatbesitzer Nick Fox der Deutschen Presse-Agentur. Safarigäste seien jedoch nicht in Gefahr. Sie führen schließlich in speziellen Fahrzeugen durch den Park. Trotzdem begleite bis auf Weiteres eine bewaffnete Sicherheitskraft die Touren. Die Löwen habe man kurzzeitig betäubt – um Polizei und Forensikern eine Untersuchung des Tatorts zu ermöglichen. Gefahndet wird nach weiteren Leichen(-teilen) und möglichen Komplizen. (lwag/dpa)