Vorstandsmitglied

Karl-Heinz Ruch

„Die Geschichte der taz ist die Geschichte von bescheidenen Anfängen und unbescheidenen Zielen.“

Karl-Heinz Ruch. Bild: Anja Weber

Jahrgang 1954, Mitbegründer und seitdem Geschäftsführer der taz. Als er sich 1977 für die Gründung einer „linken alternativen tageszeitung“ stark machte, war er 23 Jahre alt und Student der Volkswirtschaftslehre.

„Die Geschichte der taz ist die Geschichte von bescheidenen Anfängen und unbescheidenen Zielen. Die taz hat sich mit Hilfe ihrer LeserInnen in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder neu erfunden: Aus dem Szeneblatt der westdeutschen Alternativbewegung wurde eine bundesweit gelesene Qualitätszeitung. Aus dem selbstverwalteten Betrieb entwickelte sich eine handlungsstarke Genossenschaft.

Nun will das Projekt taz über das Zeitungmachen hinaus mit einer Stiftung auch gemeinnützig wirken. Der taz Panter Preis und die taz Akademie werden inzwischen von der Stiftung finanziert. Wir sind guter Hoffnung, diese Projekte Stück für Stück weiter aus zu bauen. „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie“, stand einst in der ersten Ausgabe der taz. Das ist nun einunddreißig Jahre und mehr als 10.000 Ausgaben her. Und gilt immer noch.“