Podiumsdiskussion

Männer: Abschießen oder erziehen? Feministische Überlebensstrategien im Zeitalter von Manosphere und Profeministen

Collien Fernandes wirft ihrem Exmann schlimmste Gewalt vor, Abertausende demonstrieren und sogar die Bundesjustizministerin will etwas unternehmen. Noch bevor eine einzige Frau in diesem Land besser vor Gewalt geschützt ist, blasen bürgerliche Medien schon ins "not all men"-Horn. Ja, das stimmt. Nicht alle Männer sind gewalttätig. Manche sind auch bloß rücksichtslos, unselbstständig, machtversessen, unsolidarisch, faul oder empathieunfähig. Nicht, weil sie einen Penis haben, sondern weil die patriarchale Gesellschaft sie zu Wesen zurichtet, die manche Männer nicht einmal selbst sein wollen. Doch auch selbsternannte Profeministen enttäuschen uns regelmäßig, #performative males, #ChristianUlmen. Frauen und Queers schwanken zwischen Frust, Angst und Verzweifllung. Was also tun? Wie sollen wir lieben, kämpfen, arbeiten, leben? Die taz hätte da ein paar Ideen. Sie reichen von Militanz über Ausschluss (#boysober) bis hin zu Dezentralisierung, Bildung oder Integration. Vorgestellt und diskutiert werden sie von: Carolina Schwarz (Ressortleiterin taz2), Laura Catoni (freie taz-Autorin), Lilly Schröder (Berlin-Redakteurin) und Lotte Laloire (taz1-Redakteurin). Alle Geschlechter sind willkommen!

Info
25.04.2026, 12:00 Uhr
Dauer: 00:50

Gelbe Bühne | vor Ort und im Stream | im Park | in der Mediathek

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Referierende

Carolina Schwarz
taz2-Redakteurin
Lilly Schröder
Journalistin
Laura Catoni
freie Journalistin

Moderierende

Lotte Laloire
taz-Redakteurin