Shibari, die japanisch inspirierte Fesselkunst, wird oft als erotische Praxis gesehen – dabei ist sie viel mehr: eine Form, den eigenen Körper zu spüren, Grenzen bewusst zu setzen und zu erkunden, ästhetische Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken oder Momente der Ruhe und Selbstfürsorge zu schaffen. Renée vom Karada House Kollektiv vermittelt die Grundlagen von Shibari, inklusive Technik, Geschichte und kulturellem Hintergrund. Im Workshop lernen Teilnehmende, wie Fesseln bewusst eingesetzt werden können – etwa für Entspannung, Selbstfürsorge, kreativen Ausdruck oder als Form der persönlichen Selbstermächtigung. Der Fokus liegt auf informiertem Konsens, respektvoller Kommunikation und körperpositiver Praxis. Shibari kann von allen erlebt werden, unabhängig von Erfahrung, Körperform oder Gender.