In ganz Deutschland wird darüber diskutiert, wie politisch mit der AfD umzugehen ist. Doch was passiert, wenn sie längst Teil des Alltags geworden ist? In Regionen Ostdeutschlands, in denen die AfD 30–40 Prozent der Stimmen erreicht, prägt sie Vereine, Handwerksbetriebe und Nachbarschaften . Wie gehen Menschen damit um, die sich klar demokratisch positionieren, aber nicht ausweichen können? Welche Strategien gibt es zwischen Abgrenzung, Aushalten und Widerspruch? Doch auch in Westdeutschland gab es immer wieder rechte Raumergreifungsstrategien. Aktuell zeigt sich dies etwa im Strategiepapier „Verankerung in der Fläche – Die AfD erobert die Dörfer“. In Rheinland-Pfalz kann man beobachten, wie die AfD und rechtsextreme Gruppierungen versuchen, sich in strukturschwachen Regionen festzusetzen. In Großstädten und in Teilen Westdeutschlands wird diese Entwicklung jedoch häufig verdrängt. Eine Veranstaltung der taz panterstiftung.