Seit 1989 schreibt Axel Malik unlesbare Zeichen, zunächst in Tagebüchern, dann auch auf Leinwänden. Es dokumentiert ein Projekt, das Malik selbst als skripturale Methode bezeichnet. Lesbar ist das nicht, zumindest nicht im herkömmlichen Sinn. Die Zeichen haben keinerlei Bezugspunkt, sind keine Symbole, beruhen auf keinem Code. Bei der 1:1 Schreibperformance könnt ihr direkt und unmittelbar erleben, einzeln, Angesicht zu Angesicht, wie diese Zeichen entstehen. Wortlos, konzentriert und intensiviert aus dem Momentum einer offenen Begegnung heraus, schreibt der Künstler eine individuelle, seismografische Zeichensequenz auf ein Blatt. Jedes dieser Schriftstücke wird vom Künstler gestempelt, signiert und euch ausgehändigt.