Seit 1989 schreibt der Berliner Künstler Axel Malik jeden Tag zwei Stunden lang Tagebuch, lesen kann es allerdings nicht mal er selbst – zumindest nicht im klassischen Sinne. In seinem Projekt „Die skripturale Methode“ verschreibt er sich den unlesbaren Zeichen und erforscht die Intensität der nackten Schreibbewegung. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erzählt er im Gespräch mit der taz-Kulturredakteurin Sophie Jung.