Stillverfechter:innen behaupten, Stillen sei das Beste für Babys. Kritiker:innen attestieren, die Gesellschaft leide unter einem Still-Diktat, und bezweifeln dessen Legitimität. Die darunterliegende Frage: Ist Stillen mit feministischen Zielen und Kämpfen vereinbar? Zementiert es die Ungleichheit und Hierarchie zwischen den Geschlechtern oder hilft es gerade dabei, diese zu überwinden? Sachbuch-Autorin Lisa Kreuzmann diskutiert mit Eberhard Schäfer, Systemischer (Paar-)Berater und Gründer des Väterzentrums Berlin, sowie Christiane Stange, Vertreterin des Still-Vereins La Leche Liga. Moderiert von Nora Belghaus.