Weltweit boomen die erneuerbaren Energien, in Deutschland droht der Rollback: Die Regierungspläne zu Erneuerbaren, Stromnetzen und Gebäuden versprechen weniger statt mehr Klimaschutz. Angeblich im Sinne einer gesellschaftlichen Mehrheit, die allergisch ist gegen grüne Zumutungen. Wind, Heizung, Verbrenner: alles Kulturkampf. Die Kritik an Klimabewegten lautet dabei häufig, sie wüssten nicht, wie man die Leute abholt. In Berlin schaffte es im letzten Jahr die Initiative BaumEntscheid, ein ambitioniertes Gesetz durchzusetzen. In anderen deutschen Städten verlieren aktuell Fahrrad-Aktivistinnen den Kampf um Parkplätze und Radstraßen. Warum funktioniert das eine, während das andere scheitert? Wie müssen Klimainitiativen heute aussehen, um gesellschaftliche und politische Mehrheiten zu gewinnen? Was funktioniert in den Nachbarländern?