Was hat es mit den fiebrigen Zeichen auf sich, die dem taz-Gebäude eine Zeit lang ein völlig neues Gesicht geben und die bei der 1:1-Schreibperformance, einzeln, von Angesicht zu Angesicht, erfahren und erlebt sowie danach signiert, gestempelt und ausgehändigt werden? Wohin ziehen uns diese unlesbaren, aber nicht unleserlichen Schriftzeichen? Das wird Joseph Vogl im Gespräch mit Axel Malik ermitteln. Bis 2023 war Vogl Professor für Neuere deutsche Literatur an der Berliner Humboldt-Universität und ist Permanent Visiting Professor an der Princeton University. 2022 wurde er mit dem Günther Anders-Preis für kritisches Denken ausgezeichnet.