taz Salon Hannover 19.02. fällt aus!

Völkische Landnahme

Jamel ist ein Beispiel für die Strategie der rechten Szene, neue Räume zu erobern und zu dominieren.

Was für eine Nachbarschaft!? Bild: dpa

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit” zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor.

Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz” zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung” zu verhindern.

Andrea Röpke und Andreas Speit, beide ausgewiesene Rechtsextremismus-ExpertInnen, verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.

Andrea Maestro, Co-Redaktionsleiterin der taz nord, im Gespräch mit den AutorInnen des Buches Völkische Landnahme - Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos.

ACHTUNG: Die Veranstaltung fällt aus!!!

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.