taz Salon Hamburg 28.01.

Hamburg hat die Wahl.

Bei der nächsten Bürgerschaftswahl geht es um Hamburg als grüne Stadt und darum, ob erstmals eine Frau regiert.

Bald dürfen HamburgerInnen wieder ihre Kreuze setzen. Bild: dpa

Am 23. Februar hat Hamburg die Wahl: Eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre ist die Umsetzung der Klimaziele und damit verbunden der Umbau Hamburgs zu einer Modellstadt für moderne Mobilität. Die zur Wahl stehenden Parteien haben unterschiedliche Klima-und Verkehrskonzepte vorgelegt.

Doch was davon kann umgesetzt werden? Wie kann Hamburg bis 2030 35 Prozent seiner Emissionen einsparen und mittelfristig sogar klimaneutral werden? Wie kann die wachsende Stadt auf Dauer Wohnungen für alle und bezahlbare Mieten garantieren, ohne den Charakter als grüne Stadt einzubüßen? 

Und wer kann überhaupt mit wem: Bleibt Peter Tschentscher (SPD) Hamburger Bürgermeister oder löst Katharina Fegebank (Grüne) ihn ab? SPD und Grüne liefern sich in den Wahlumfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch die Fortsetzung der Koalition ist trotz der zu erwartenden Mehrheit nicht sicher.

Teile der SPD liebäugeln mit einer CDU-/FDP-Koalition. Und da viele SozialdemokratInnen nicht den Juniorpartner in einer grün-roten geben wollen, kann Fegebank ihren Anspruch auf das BürgermeisterInnenamt wohlmöglich nur in einer neuen Koalition durchsetzen.

Welche Machtoption haben CDU und FDP? Und will die Linke wieder keinesfalls mitregieren, um sich die Hände nicht schmutzig zu machen?

Darüber diskutieren wir mit:

Sabine Boeddinghaus, Spitzenkandidatin der Linken

Katharina Fegebank, Kandidatin der Grünen für das Amt der Bürgermeisterin

Dirk Kienscherf, Fraktionschef der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Anna von Treuenfels-Frowein, Spitzenkandidatin der FDP

Marcus Weinberg, Spitzenkandidat der CDU

Moderation: Marco Carini, Redakteur der taz nord

wann: Dienstag, 28. Januar 2020, 19.30 Uhr

wo: Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg

Eintritt frei