taz Salon Hamburg: 26.11.

Zu dumm zum Überleben

Globaler Klimawandel? Who cares! Doch seit Fridays for Future scheint auch die Politik echte Veränderungen zu wollen.

Schnell noch handeln, bevor es zu spät ist. Bild: Christophe Gateau/dpa

Dass der Klimawandel eine globale Katastrophe bedeutet, ist seit Jahren als Problem bekannt - nur lange hat er kaum jemanden interessiert. Seit den Fridays for Future-Demos hat die Diskussion plötzlich an Kraft gewonnen und es scheint in der Politik Interesse an echten Veränderungen zu geben.

Ist das ein bloßes Strohfeuer, um ein jüngeres Publikum zu gewinnen oder ein echter Bewusstseinswandel? Welche Rolle spielen dabei die Medien? Und kann es im Kampf gegen den Klimawandel einen richtigen Weg geben?

Wo die einen glauben, dass der Einsatz neuer Techniken alle Probleme lösen kann, beharren die anderen darauf, dass es ohne einen neuen, bescheideneren Lebens- und Wirtschaftsstil keine nachhaltige Lösung geben kann. Wieder andere warnen davor, soziale Fragen in der Klimapolitik zu vergessen.

Diskutieren Sie mit unseren Podiumsgästen über den aktuellen Stand der Debatte:

Christine Merk, Wissenschaftlerin am Institut für Weltwirtschaft

Maximilian Probst, freier Autor der Zeit

Klaus Töpfer, Ex-Umweltminister und früherer Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen

Moderation: Friederike Gräff, Redakteurin der taz nord

wann: Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr

wo: Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg

Eintritt frei