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taz🐾lage

Seitenwende ist Handarbeit

Nicht nur in der Redaktion ist die digitale Transformation am Ende auch eine handwerkliche Frage – im direkten Kun­d*in­nen­kon­takt gilt das genauso. Die taz hat ihre Abon­nen­t*in­nen nach der Zukunft ihrer bislang noch täglich gedruckten und gelieferten taz im Abo gefragt: „Dürfen wir in Ihre Karten schauen?“ Hintergrund: Noch immer wissen wir von vielen Abon­nen­t*in­nen nicht, wie sie demnächst taz lesen möchten. Da haben wir mal nachgefragt, mit einer E-Mail und einer Postkarte.

Wir hätten gerne ausschließlich Antworten im gut zu verarbeitenden digitalen Formular gehabt, aber die Abon­nen­t*in­nen sind genauso wie die taz: widerspenstig, unbequem, neugierig, kommunikativ, empathisch: Und am liebsten sind sie im persönlichen Kontakt.

Die eine Seite dabei: Alles muss gelesen, bearbeitet, weitergeleitet, einsortiert werden. Das Seitenwende-Team kommt kaum noch hinterher. Die andere Seite: Mehr als die Hälfte versichern uns, ihr Abo fortsetzen zu wollen. Und so wird (fast) jede E-Mail zur angenehmen Lektüre, weil die Mehrzahl herzlich, zugewandt und aufmunternd ist.

Und weil jede herzliche Kommunikation Zeit braucht, jetzt ein Hinweis: Aktuell können wir nicht alle Anfragen, die uns per E-Mail erreichen, zeitnah bearbeiten. Das tut uns leid, wir stocken personell auf, wo es nur geht, aber es wird sich nicht vermeiden lassen, dass Nachfragen einige Zeit unbeantwortet bleiben.

Aber: Bleiben Sie mit uns in Kontakt! seitenwende@taz.de (wir antworten, versprochen) oder mittwochs und donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr (030) 259 09 69. Willi Vogel­pohl, Team Seitenwende

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