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meinungsstark

Ein Vorschlag zur Güte …

Der Aktiv-Wehrdienst für Rentner und Rentnerinnen

Angesichts von Rentnerschwemme, Facharbeitermangel und fehlender Wehrhaftigkeit in Deutschland plädiere ich nach der Einführung der Aktiv-Rente für eine weitere Neuerung auf dem Weg zur Lösung gleich mehrerer staatsgefährdender Probleme: den Aktiv-Wehrdienst für Rentner und Rentnerinnen. Ein insbesondere im Ernstfall innovativer und wesentlicher Beitrag zur Entlastung unseres Rentensystems und einer nachhaltigen Generationengerechtigkeit.

Vor der Einführung dieses Aktiv-Wehrdienstes muss allerdings noch eine kriegstaugliche Haftcreme entwickelt werden, damit durch den Rückstoß beim Schusstraining nicht ständig die Gebisse umherfliegen. Helmut Malmes, Stolberg

Seid ihr verrückt geworden?!

„Polizeieinsatz in Bochum. Angeschossene Zwölfjährige übersteht OP “, taz vom 17. 11. 25

Die Polizei schießt viel zu schnell. Bei solchen Einsätzen müssen sozial erfahrene Personen oder der sozialpsychiatrische Dienst hinzugezogen werden.

In jedem Krimi sieht man, wie Polizeibeamte Angreifer mit Messer unschädlich machen, aber in der Realität wird geschossen – auf Kinder. Diese Polizeibeamten sollten verurteilt und aus dem Polizeidienst entfernt werden.

Name ist der Redaktion bekannt

Ich bin hochgradig hörbehindert und habe sehr oft Probleme mit der Polizei – manche behaupten, dass ich eine unsympathische Haltung hätte, weil ich meine Hände beim Kommunizieren nutze.

Manchmal war es so, dass die Beamtinnen keine Lust auf Aufklärungskommunikation hatten und einfach nur sofort handeln wollten. Das führt oftmals eher zu unverständlicher Eskalation statt Deeskalation. Seit Jahren kämpfe ich darum, dass die Polizei endlich im „Umgang mit Menschen mit Behinderung“ sensibilisiert wird.

Ich habe die Vermutung, dass die BeamtInnen in Bochum sich nicht die Mühe gemacht haben, eine/n Be­am­t*in hinzuzuziehen, der/die sich in Gebärdensprache verständigen kann. Um den Vorfall besser zu verstehen, würde ich mir wünschen, liebe taz, dass ihr, mit Hilfe eine/r GebärdensprachdolmetscherIn, mit der Mutter persönlich in Kontakt tretet und erfragt, wie es wirklich abgelaufen ist. Ich habe selbst erfahren, dass PolizeibeamtInnen oft versuchen, eigene Fehler zu vertuschen, um ihre Haut oder ihr Beförderungspotenzial zu retten. Name ist der Redaktion bekannt

Ein Traum. Im Regenwald

„Unter mir ein unendliches Grün“, taz vom 15. 11. 25

Die gleiche Reise habe ich im Jahre 2002 gemacht und eine sehr ähnliche, immer noch lebendige Erfahrung gemacht. Dieser Eindruck einer Unendlichkeit.

Gar nicht so weit von Bogotá entfernt, schaute ich aus dem Fenster und lehnte mich dann entspannt zurück, weil ich mich über dem Meer wähnte. Aus zehntausend Meter Höhe eine endlose Wasserfläche! Es dauerte eine Weile, bis mir auffiel, dass zwischen Bogotá und Leticia kein Meer sein konnte! Bis zum Horizont eine völlig einheitliche Fläche, keine Unterbrechung, kein Fluss, kein See, kein Ort – nur Grünblaugraubraun. Erst kurz vor der Landung dann erste Lichtungen, Dörfer, Rodungen, dann auch kleine Felder, dann Landung und der Fluss. Surreal. Danke für die Erinnerung!

Baldur v. Berlepsch, Vöhl

Nix für Bruchpiloten!

„Sondersteuer für Luxusflüge Keine Rücksicht auf Merz!“, taz vom 17. 11. 25

Hat der schlechteste Bundeskanzler seit Kiesinger eigentlich seine Töchter mal danach gefragt, wie sie in 10 Jahren bei 45 Grad noch in Deutschland leben können? Ach, was erzähle ich da … sie erben ja den Privatjet, ohne Erbschaftssteuer.

Hartmut Krollmann, Düsseldorf

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