berichtigung:
„Schreiben sollte geschlechtslos sein“, sagte gestern der amerikanische Songwriter John Prine auf diesen Seiten. Peng! Da sind wir mittendrin in einer Diskussion, die in dieser Zeitung immerhin einmal dazu geführt hatte, durch das große I einerseits die Frau buchstäblich anwesend zu machen in den Texten – und zum anderen die Sprache als Wurzel der Konstruktion von Geschlechtlichkeit zu entlarven. Plötzlich war ja alles vorhanden. Schön war die Zeit.
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