Weltnichtrauchertag: Wie die Tabakindustrie Kinderrechte verletzt

Corona zeigt uns, wie wichtig das Thema Gesundheit ist. Die Tabakindustrie arbeitet allerdings schon seit Jahren daran, die Gesundheit ihrer Kund*innen zu zerstören. Kinder und Jugendliche sind durch Tabak besonders gefährdet, als Konsument*innen oder aber durch Passivrauch. Deutschland verstößt durch seine mangelhafte Tabakkontrollpolitik gegen die grundlegenden Kinderrechte auf Gesundheit und Leben. Die Tabakindustrie spielt hier eine entscheidende Rolle, denn sie wirbt aktiv um Kinder und Jugendliche.

Gleichzeitig sind Kinder vor allem im Globalen Süden stark von ausbeuterischen Arbeitsbedingungen im Tabakanbau betroffen: 1,3 Millionen Kinder arbeiten weltweit auf Tabakplantagen, riskieren ihre Gesundheit und haben kaum Chancen auf Bildung. Die Tabakindustrie profitiert davon.

Wie können Kinder besser vor der Manipulation durch die Tabakindustrie geschützt werden?

Welche Rolle spielt dabei ein Tabakwerbeverbot?

Wie können Kinder besser vor Passivrauch geschützt werden?

Wie können Kinderrechte entlang der Lieferketten besser geschützt werden?

In diesem Webinar von Unfairtobacco werden Expertinnen für Kinderrechte und Tabakkontrolle über diese Fragen diskutieren. Sie werden über die Bedrohung der Kinderrechte sprechen und erklären, wie Kinder besser geschützt werden können.

Teilnehmende Expertinnen sind:

Das Webinar richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheit, Kinder- und Menschenrechte, Tabakkontrolle und nachhaltige Entwicklung, an Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung, an Medienvertreter*innen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit.

Das Webinar zum Weltnichtrauchertag ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an bei schulz@unfairtobacco.org

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Wenn Sie sich anmelden und doch nicht teilnehmen können, schicken wir Ihnen einen Link, um die Aufzeichnung der Präsentation anschließend anzusehen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ und durch die Landesstelle für EZ des Berliner Senats.