Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin

WIRSTIMMEN - Für widerständige Alternativen zum Entwicklungsmythos

Ziel der Ausstellung ist es, die Verflechtung historisch gewachsener, postkolonialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufzuzeigen, sowie Netzwerke und Akteure des Widerstandes vorzustellen. Der Schwerpunkt liegt darauf, Geschichten ausfindig zu machen, die überschrieben, verschwiegen, vergessen oder marginalisiert wurden (zum Beispiel antikolonialer Widerstand). Verdeutlicht wird dies vor allem anhand von Video- und Audiomaterial von acht Interviews mit Aktivist*innen aus dem Globalen Süden und Norden. ihre widerständigen, kreativen und empowernden Strategien sowie weitere beispiele globaler sozialer Bewegungen sollen die besucher*innen dazu anregen, nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Die Aussagen der Aktivist*innen wurden in vier Schwerpunkt an jeweils vier Stationen unterteilt. Die erste Station MYTHOS ENTWICKLUNG vertieft due Ursachen und die ideologischen Grundlagen der Idee globaler Entwicklung, die das Leben auf unserem Planeten bestimmt. Deren Auswirkungen in Form von Ausbeutung, Rassismus, Zerstörung, Dominanz sowie Raub von Land und Boden werden in der zweiten Station ENTWICKLUNG HERRSCHAFT illustriert. Seit Beginn der Vorherrschaft der "Entwickelten" haben sich Menschen ihr widersetzt. Thema der dritten Station: WIDERSTAND. Nicht nur der Widerstand gegen die Verhältnisse, auch der Traum von einem besseren Leben auf unserem Planeten ist ungebrochen. An der vierten Station erfahren wir, wie BEFREIUNG aussehen udn konkret verwirklicht werden kann.

Öffnungszeiten: Di-Do, 14-18 Uhr und auf Anfrage