Berlin

Volksentscheid - Berlin Werbefrei

Die Stadt wird schöner – werbefrei Außenwerbung beansprucht immer mehr öffentlichen Raum. Die massive Zunahme und die Digitalisierung der Werbeanlagen wirken sich negativ auf das Stadtbild aus und stellen zudem eine Gefahr für die Sicherheit des Verkehrs dar. Niemand kann sich den Botschaften der Werbung entziehen – an Außenwerbung führt kein Weg vorbei. Dabei vermittelt Werbung nicht nur unseren Kindern fragwürdige Leitbilder. Ziel unserer Gesetzesinitiative ist deshalb, die Außenwerbung im öffentlichen Raum deutlich zu reduzieren. Wer entscheidet, wem die Stadt gehört und wie sie aussieht? Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist wesentlicher Aspekt einer lebenswerten Stadt und darf nicht profitorientierten Firmen wie Ströer oder Wall überlassen werden. Die französische Stadt Grenoble zeigt wie es geht: Im Jahr 2014 hat Grenoble sämtliche Werbeanlagen aus dem Straßenbild entfernt und durch Bäume ersetzt. Ein neues Werbegesetz steht zur Abstimmung Wir stellen der stetigen Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes eine neue Regelung zum Umgang mit Aussenwerbung entgegen. Plakate für Veranstaltungen, für Kultur, Sport und Gemeinnütziges sollen im Vordergrund stehen. Diese wird es weiterhin an Lifaßsäulen, Kulturflächen und Bushaltestellen geben. Produktwerbung ist nur noch an der „Stätte der Leistung“ erlaubt, zum Beispiel an Läden, Gaststätten und Betrieben. Insbesondere der Einzelhandel erhält so mehr Aufmerksamkeit. In Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen darf nicht geworben werden. Sponsoring soll nur erlaubt sein, wenn eine Beeinflussung ausgeschlossen ist und Transparenz gewahrt wird. Sammelzeitraum: 16.01. bis 15.04.2018 https://berlin-werbefrei.de/