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■ Streit zwischen Kinkel und WesterwelleSturm im Wasserglas um Wahlplakate

Bonn (AP/rtr) – Zwischen Außenminister Kinkel und FDP- Generalsekretär Westerwelle hat es wegen der Wahlkampfplakate einen handfesten Streit gegeben. Parteisprecher Goebel bestätigte dies am Freitag, sagte aber, es habe sich „nur um einen Sturm im Wasserglas“ gehandelt. Der Streit sei mittlerweile beigelegt. Goebel äußerte sich nicht zur Darstellung der FAZ, mehrere Präsidiumsmitglieder hätten Generalsekretär Westerwelle überzogene Selbstdarstellung vorgeworfen. Umstritten war der FAZ zufolge vor allem, warum die Popularität von Außenminister Kinkel im Wahlkampf nicht mehr genutzt werde. Goebel sagte, der Bundesvorstand habe beschlossen, nur den Vorsitzenden Gerhardt auf Plakaten der Parteizentrale zu zeigen. Diesen Beschluß hätten einige Präsidiumsmitglieder mißverstanden. In der FDP ist laut Goebel verabredet, daß die Landesverbände ihre eigenen Spitzenkandidaten plakatieren könnten. So werbe die baden-württembergische FDP mit Kinkel.

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