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Sterilisations-Kind ist Künstlerpech

HAMM dpa ■ Obwohl eine 28-jährige Frau nach der Sterilisation ihres Ehemannes schwanger wurde, muss der behandelnde Arzt keinen Schadenersatz leisten. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm gestern. Die fünffache Mutter hatte den Mediziner auf die Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 130.000 Mark verklagt. Sie war im vergangenen Jahr zunächst vor dem Bochumer Landgericht mit ihrer Klage gescheitert und verlor den Prozess nun auch in zweiter Instanz. Ein Gutachter hatte dem Arzt bescheinigt, dass er den Eingriff medizinisch korrekt vorgenommen hatte.

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