Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin: Skeptische Hoffnungen am Horn von Afrika

Launch der Veranstaltungsreihe reGain Space - die Zukunft ist jetzt!
 

"We want to feel that we are living in a country that is giving back to us, and one that we are contributing to build.”-  Alaa Salah (22), Gesicht der sudanesischen Proteste, 2019
 

Die politischen Umbrüche am Horn von Afrika werden aus medialer Perspektive gern als Erfolgsgeschichte wahrgenommen. Doch jenseits von Aufbruch und Euphorie blicken viele Menschen in der Region und der Diaspora mit skeptischer Hoffnung auf die zahlreichen Herausforderungen und Interessenskonflikte. Wir wollen von denen hören, die sich unermüdlich für demokratische Entwicklungen vernetzen und mobilisieren.


Im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung zur Reihe „reGain Space“, diskutieren Aktivist*innen aus Äthiopien, dem Sudan und Eritrea über ihre Bestrebungen, Strategien und ihre Perspektiven, die sie entgegen vieler Risiken dazu motivieren, einen politischen Wandel in ihrem Land einzufordern und mitzugestalten.

Begrüßung und Launch von reGain Space: Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Gespräch mit:

  • Alaa Salah Ali Taha, Aktivistin und Mitglied von MANSAM (Sudan's Women, Political and Civil Groups), Sudan
  • Weyni Araya, Aktivistin und Mitglied von united 4 eritrea e.V., Deutschland
  • Mosaab Baba, Aktivist and Journalist, Ayin Network/ Sudan Archive, Sudan/Kenia
  • Zemdena Abebe Areru, Pan-Africanist womanist, Aktivistin und Gründerin von Africolors, Äthiopien

Moderation:
Ulf Terlinden, Büroleiter Heinrich-Böll-Stiftung Nairobi und
Kirsten Maas-Albert, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Fachkontakt/Information
Maria Kind, Referat Afrika, E kind@boell.de

 

Die Reihe reGain Space – Die Zukunft ist jetzt! stellt die Sichtweisen und Erfahrungen afrikanischer Aktivist*innen in den Mittelpunkt, die sich in ihren Gesellschaften für politische Teilhabe, Menschenrechte, Umwelt- und Gendergerechtigkeit stark machen.