Rund 92.000 Asylsuchende leben laut Statistischem Bundesamt in Berlin, etwa 65.000 von ihnen haben einen anerkannten Schutzstatus. Viele von ihnen sind SyrerInnen, die seit 2011 aus dem Bürgerkriegsland geflohen sind. 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung, kamen bundesweit rund ein Drittel der Geflüchteten aus Syrien. In Berlin haben SyrerInnen, wie Geflüchtete anderswo auch, mit Behördenbürokratie, Wohnungsnot und den Bedingungen in den Not- und Gemeinschaftsunterkünften zu kämpfen. Die taz berichtet kontinuierlich über diese Missstände.