taz Kantine, Berlin-Kreuzberg

Raus aus der Unsichtbarkeit!

Arbeitsrechte als Bedingung nachhaltiger Landwirtschaft.

Landwirtschaft ist nicht nur „bäuerlich“. Seien es die 300.000 SaisonarbeiterInnen aus Osteuropa, die in Deutschland als „Erntehelfer“ auf den Gemüsefeldern schuften oder die halbe Milliarde LandarbeiterInnen weltweit. Die Kämpfe von abhängig Beschäftigten in der Landwirtschaft bleiben unsichtbar.

Weder in den Diskussionen zur Reform der EU Agrarpolitik 2020, noch in den Debatten zu den Sustainable Development Goals (SDGs) oder dem „Eine Welt ohne Hunger“-Programm der Bundesregierung spielen ihre Forderungen nach menschenwürdigen Löhnen, Arbeits- und Lebensbedingungen eine Rolle.

Wir diskutieren die Rolle von Gewerkschaften, ILO-Konventionen sowie Politik und Zivilgesellschaft u. a. mit:

Richer Mudenda (Generalsekretär der Zambia National Union of Plantation, Agriculture and Allied Workers NUPAAW)

Sarah Kuschel (Fachreferentin Forst und Agrar IG BAU)

Elvis Beytullayev (Koordinator „Decent Work in the Rural Economy“ der UN Arbeitsorganisation ILO)

Eva-Maria Schreiber (Bundestagsabgeordnete DIE LINKE)

Moderation: Benjamin Luig (Programmleiter des Dialogprogramms Ernährungssouveränität der Rosa-Luxemburg Stiftung)

Die Veranstaltung wird mit simultaner Übersetzung Deutsch-Englisch stattfinden. Wer Übersetzung benötigt erhält einen Kopfhörer.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung

Bild: Benjamin Luig