Panter Preis 2020: Wie geht es weiter?

Die sechs Nominierten für den taz Panter Preis werden in den kommenden Wochen vorgestellt

Demonstration für den Klimaschutz Bild: Markus Spiske/ Unsplash

Am 30. August ist die Bewerbungsfrist für den taz Panter Preis abgelaufen und wir sind überwältigt von den vielfältigen Bewerbungen und Vorschlägen, die bei uns eingegangen sind. Über 140 Einzelpersonen und Organisationen sind in Ihren Augen preiswürdig. Von großen allseits bekannten Organisationen bis zu kleinen Initiativen war alles dabei. Die Bandbreite an Projekten macht uns vor allem Hoffnung. Hoffnung, dass es doch noch nicht zu spät ist, für die Rettung dieser Erde. Hoffnung, weil es so viele spannende Ansätze gibt, weil unterschiedliche Menschen unterschiedliche Aspekte der Klimakrise mitdenken und weil die Unterstützung immer wieder so groß ist.

Der taz Panter Preis – das ist der Engagementpreis der taz Panter Stiftung. Seit 2005 wird der mit 5.000 Euro dotierte Preis für zivilgesellschaftliches Engagement verliehen.

 

Nach einer einjährigen Pause ist der Panter Preis 2020 mit neuem Konzept zurück.

Was deutlich war: Klimaschutz wird nicht nur in Berlin, Hamburg oder München gemacht und gedacht. Die Menschen, die sich beworben haben, kommen aus Gotteslager und Möhrendorf, sie wohnen in der Brotstraße, in der Himmelspforter Landstraße oder im Bahnwärterweg. Wir haben aber auch Bewerbungen von Leuten, die in Brasilien und in Südostasien gegen die Erderhitzung kämpfen, bekommen.

Mit einer solchen Fülle an Bewerbungen tun sich Fragen auf: Wollen wir die kleinen, feinen Lokalheld:innen auszeichnen oder die großen Bewegungen, die es geschafft haben, das Thema Klimaschutz auf die politische Agenda zu setzen? Wie „tazzig" sollte eine Organisation sein und wie misst man das überhaupt? Wollen wir diejenigen fördern, die noch ganz am Anfang stehen, oder die, die bereits gezeigt haben, was man alles erreichen kann? Überzeugt uns der tolle Online-Auftritt oder der begeisterte Vorschlag von Unterstützer:innen? Wir haben die Vorbilder gesucht, die Vernetzer*innen und die, die einfach anfangen und haben es uns dabei nicht leicht gemacht.

Sollten Sie sich für den taz Panter Preis beworben haben oder jemanden vorgeschlagen haben, werden Sie per E-Mail informiert, ob Sie nominiert worden sind. Bewerber:innen im Bereich Klima und Gesundheit werden gesondert informiert. Auch wenn Sie nicht nominiert sein sollten, freuen wir uns, wenn Sie den Panter Preis weiterverfolgen.

Wir danken allen Bewerber:innen für ihre Mühe und vor allem die großartige Arbeit, die sie leisten. Die sechs Nominierten werden am 26.9., 2.10. und 10.10. in der gedruckten taz und auf dem Panter Portal vorgestellt. Unter ihnen werden am 14. November zwei taz Panter Preise verliehen, ein Publikumspreis und ein Jury-Preis. Zudem gibt es einen Sonderpreis im Bereich Klima und Gesundheit. Vom 17. - 31. Oktober findet unser Publikumsvoting statt und am 14. November um 20 Uhr wird die Verleihung des taz Panter Preises live übertragen. Details und Links werden vorab hier und auf unseren Social Media Kanälen zu finden sein.