■ Die Wirtschaft informiert: Japanische Gesetze erhöhen Atomsicherheit
Tokio (dpa/taz-light) – Sechs Wochen nach dem schweren Atomunfall im japanischen Tokaimura hat die Regierung am Freitag zwei Gesetzentwürfe verabschiedet und damit die Sicherheit von Nuklearanlagen deutlich erhöht. Künftig ist allein die Zentralregierung in Tokio für die Kontrolle und das Krisenmanagement von Atomanlagen zuständig. Im Ernstfall soll sie einen Krisenstab einrichten und das Militär zu Hilfe rufen können. Bisher sind die betroffenen Lokalregierungen für das Krisenmanagement zuständig. Zugleich sollen nun neben den Atomkraftwerken auch alle anderen atomaren Anlagen regelmäßige Sicherheitsuntersuchungen machen.
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