: Internet killt Werbestar
Was macht eigentlich Hape Kerkeling?
Alle Welt spricht von KI, niemand spricht von Hape Kerkeling. Dabei hat der einstige TV-Blödelstar einen ordentlichen Abstieg ins Werbefernsehen hingelegt, Jahrzehnte, nach dem er sich den Weg in die Bestsellerlisten erlatscht hat („Ich bin dann mal weg“). Jetzt taucht er in einer Pressemitteilung einer Supermarktkette wieder auf, an der Seite des Fußballsonnenscheins Giulia Gwinn, die den richtigen Namen für allerlei Gewinnträchtiges, äh, trägt. „Giulia Gwinn und Hape Kerkeling zeigen vielfältigen Grillgenuss im Netto-Sortiment“, lautet die Meldung, die vielfältige Fragen offen lässt: Wie zeigt man Genuss? Gar vielfältigen? Und einen aufs Grillen bezogenen? Vielleicht, denkt sich die Wahrheit beim Fleischwenden, ist das nur die müde Antwort auf die Kampagne, die der Basketballer Andi Obst mit einer an Kerkeling gemahnenden Kunstfigur G. Müse aufs Warenband gelegt hat. Ohnehin weiß man nicht, wohin Werbefernsehen steuert. Gibt es das auch im Internet? Neulich wollten wir etwas gucken, das im Fernsehen lief, nur ohne Fernseher: Ging nicht! Warum gibt es kein Youtube mit Umschaltfunktion und mehreren Kanälen?!
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