taz Café, Berlin Kreuzberg

Groß, größer, Kollaps?

Eine Diskussion über das Wohnen und Leben in immer größeren Städten. Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Und wie kann auch das Leben am Stadtrand lebenswert gestaltet werden? Bild: Boris Bocheinski Die Stadt platzt aus allen Nähten. Das gilt für Berlin oder München. Noch stärker gilt es für Casablanca, Tunis oder Algier. 1980 lebte etwa die Hälfte der Menschen in Tunesien und Algerien in einer Stadt. 2010 waren es bereits zwei Drittel der Bevölkerung. In Deutschland verläuft die Entwicklung nicht ganz so rasant. Doch auch Berlin rechnet bis 2030 mit einem Einwohner*innen-Plus von 7,5 Prozent.Damit steht Berlin vor ähnlichen Herausforderungen wie die Städte Nordafrikas: Wo sollen all die Menschen wohnen? Wer finanziert bezahlbaren Wohnraum? Können wir die Stadt verdichten – oder müssen wir erweitern? Und wie können Städte und Bürger*innen gemeinsamen dafür sorgen, dass das Leben auch am Stadtrand bunt, gesund, lebenswert und chancengerecht ist? Neben allen Interessierten begrüßen wir: Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat im Bezirk Neukölln, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste • Katalin Gennburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City, Die Linke • Franz-Birger Marré, Leiter des Referat „Wasser, Stadtentwicklung, Mobilität“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung • sowie mit Stadtplaner*innen aus Algerien, Marokko und Tunesien. • Moderation: Dr. Anneke Hudalla, Europäischen Akademie Berlin Um Anmeldung an p4@eab-berlin.eu wird gebeten. Die Veranstaltung wird deutsch-französisch verdolmetscht. Hintergrundinformationen Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts “Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung” statt. Dieses Projekt führt die Europäische Akademie Berlin auf Initiative und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen des Vorhabens CoMun durch.