■ Explosion: Forscher verletzt
Moskau (AP) – Bei einer Explosion im russischen Kernforschungszentrum von Sneschinsk im Ural-Gebirge sind zwei Wissenschaftler schwer verletzt worden. Wie die Nachrichtenangentur ITAR-Tass gestern meldete, seien die Reaktoren der Anlage jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, so daß auch keine erhöhte Radioaktivität zu messen gewesen sei. Zu der Detonation, die sich bereits am vergangenen Freitag ereignet habe, sei es beim Testen von explosiven Chemikalien ohne radioaktive Substanzen gekommen. Die Wissenschaftler sind mittlerweile außer Lebensgefahr.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen