Gedenkort Güterbahnhof Moabit, Berlin

Deportationsgedenkort Güterbahnhof Moabit.

Ein neuer Gedenkort, eine lange Geschichte
Kurz-Führung und anschließender Vortrag von Andreas Szagun

Von Herbst 1941 bis Frühjahr 1945 wurden vom größten Deportationsbahnhof Berlins aus über 30.000 Menschen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert – vom Güterbahnhof Moabit. Eine Restfläche steht seit 2016 unter Denkmalschutz. Um den stadträumlich vergessenen Ort zu würdigen, wurde 2016 ein Kunstwettbewerb ausgelobt. Der erste Preis ging an das Künstlerkollektiv „raumlaborberlin“. Im Sommer 2017 wurde der zwischen Quitzowstraße und Ellen-Epstein-Straße gelegene Gedenkort eingeweiht.

Anschließend wird der frühere Eisenbahner und Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt Tiergarten, Andreas Szagun, über die "Deportationsgleise", die historische Neubewertung dieses Ortes, die Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen und den langen Weg zu einem Gedenkort berichten.

Der Treffpunkt der Führung zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit befindet sich an Stele auf dem Pflasterweg Ecke Quitzowstraße zwischen Hellweg Baumarkt und Lidl Supermarkt. Bus M 27, Haltestelle Quitzowstraße oder S+U Westhafen, S 41/42, U 9.

Danach gehen wir für den Vortrag in den B-Laden in der Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin (800m). Bus 123, Haltestelle Kruppstraße.

Es gibt heiße Getränke und Kuchen