Das taz Solidaritätsprinzip

Ein Abo, drei Preise

Das ist in der Zeitungslandschaft fast einmalig: Unsere AbonnentInnen können sich unter drei Preisen aussuchen, wie viel sie bezahlen möchten, denn beim Abo gilt der taz Solidarpakt.

Seit 1993 bieten wir unseren Leser*innen an, freiwillig eine höhere Abgabe für ein Zeitungsabo zu leisten. Der Hintergrund: Wer mehr als den Standardpreis für ein taz Abonnement zahlt, ermöglicht es Menschen mit geringeren finanziellen Spielräumen, sich ebenfalls ein taz Abo zu leisten, ein, wenn man so will, subventioniertes Abonnement.

Und so sieht das Solidaritäts-Prinzip konkret aus: Eigentlich müsste die taz für alle 52,90 Euro pro Monat kosten. Das ist unser Standardpreis. Wer mit wenig Geld auskommen muss, liest die taz zum ermäßigten Preis von 33,90 Euro. Wer es sich leisten kann, andere zu unterstützen, zahlt den politischen Preis von 64,90 Euro. Der Preis ist frei wählbar.

Erfreulicherweise funktioniert der taz Solidarpakt immer noch sehr gut. Den höchsten „politischen Abopreis” von derzeit 64,90 Euro zahlen 23 Prozent der Abonnent*innen. Sie ermöglichen damit 26 Prozent der Leser*innen, die taz zum ermäßigten Abopreis von derzeit 33,90 Euro zu beziehen. Mehr als die Hälfte der Abonnent*innen zahlen den regulären Preis.

Unseren Leser*innen und User*innen ist der Solidaritätsgedanke offensichtlich ganz selbstverständlich, anders ist es nicht zu erklären, dass vor einiger Zeit Abonnent*innen des taz ePapers fragten, ob sie nicht auch einen „politischen Preis” für ihr digitales taz Abo zahlen können. Klar können Sie, wir haben inzwischen auch hier drei Preise eingerichtet. Der Standardpreis beträgt 26,45 Euro, der politische Preis 32,45 Euro und der ermäßigte Preis 16,95 Euro.

Auch sonst geht die Solidarität mit der taz über die gedruckte Zeitung hinaus: Das machen die beeindruckenden Entwicklungen der taz Genossenschaft und des freiwilligen Bezahlens auf taz.de deutlich. Vielen Dank!