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Bonner Vogelscheuchen

Luxemburg (dpa) - Die Bundesregierung ist vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen einer mangelhaften Bestimmung über den Vogelschutz dahingehend verurteilt worden, für eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zu sorgen. Die EG–Kommission hatte wegen einer Ausnahmeklausel im Bundesnaturschutzgesetz Klage gegen Bonn erhoben. Zwar ist es verboten, bestimmte wildlebende Vögel zu töten, zu fangen und deren Nester und Eier zu zerstören oder zu beschädigen, nach dem deutschen Gesetz gelten diese Verbote jedoch nicht für Handlungen bei der „ordnungsgemäßen land–, forst– oder fischereiwirtschaftlichen Bodennutzung“.

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