Trauma Aid e.V. HAP Humanitarian Assistance Program

Die gemeinnützige Organisation Trauma Aid / Humanitarian Assistance Program (HAP) wurde auf Initiative erfahrener Trauma- und EMDR-Therapeutinnen und -Therapeuten gegründet. Sie hat ihren Sitz in Duisburg. Vorbild war die von Francine Shapiro in den USA geförderte Hilfsorganisation HAP, die Behandlungen für Traumaopfer ehrenamtlich anbietet. Der deutsche Verein Trauma Aid / HAP Germany hat es sich zum Ziel gesetzt, Psychotherapeuten in Ländern, denen die finanziellen und oft auch personellen Möglichkeiten fehlen, im Bereich Psychotraumatologie und EMDR auszubilden. Trauma Aid will ermöglichen, dass Überlebende von Naturkatastrophen und Opfer von menschlichen Unglücken sowie von Gewalt in allen Formen wieder zu emotionaler Stabilität und seelischer Gesundheit gelangen und der Kreislauf der Gewalt durchbrochen wird. Zu diesem Zweck werden Traumatherapeuten ausgebildet, vornehmlich in Ländern, in denen die Psychotraumatologie noch nicht verbreitet ist. Grundlage dabei ist der europäische Ausbildungsstandard.

Die Therapeuten-Trainings werden im Zusammenarbeit mit lokalen Partner vor Ort organisiert. Trauma Aid kooperiert auch vielfach mit anderen Organisationen und Institutionen wie dem Kinderhilfswerk terres des hommes und dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Nach einem inzwischen abgeschlossenen Projekt in Aceh/Indonesien, bei dem es um die Ausbildung von Therapeuten für die Opfer des Tsunami von 2004 ging, fördert Trauma Aid heute die Traumatherapie in einem länderübergreifenden Projekt am Mekong in Südostasien und darüber hinaus in Haiti, Ruanda, China und der Slowakei.