Berlin für alle!

Mitte Februar haben sich etwa 250 Aktivist_innen im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin versammelt und beschlossen, eine soziale, antirassistische Allianz zu starten: „Berlin für Alle!" Wir haben auf dieser Versammlung zusammen eine Erklärung verabschiedet und uns damit ein gemeinsames Ziel gesetzt: Wir wollen Schluss machen mit einer neoliberalen Stadtpolitik, die Infrastruktur und Verwaltung kaputtspart und gleichzeitig Milliarden in Prestigeobjekte versenkt. Wir wollen Schluss machen mit einer Politik, die die Armen der Stadt gegeneinander ausspielt, die Wagenplätze und andere Nutzungen räumen lässt und den Tempelhofer Volksentscheid aushebeln will, um provisorische Geflüchtetenunterkünfte auf diesen Flächen zu schaffen, anstatt den Leerstand, den es in dieser Stadt gibt, dafür zu nutzen. Die vielen in Berlin Neuangekommenen und Alteingesessenen sind jetzt Nachbarinnen und Nachbarn, die die gleichen sozialen Rechte haben. Wir werden in den kommenden Monaten gemeinsam für die Durchsetzung dieser Rechte kämpfen.