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Bei General Motors stehen die Bänder still

Detroit (dpa) – Beim weltgrößten Automobilhersteller General Motors kam durch Streiks in zwei Zulieferwerken gestern der größte Teil der nordamerikanischen Produktion zum Stillstand. Ein Ende des Arbeitskampfes zeichnete sich nicht ab. 23 von insgesamt 29 nordamerikanischen Autofabriken waren geschlossen, weil sie keine Teile mehr hatten. Zusätzlich wurden mehr als 90 GM-Teilewerke in den USA, Kanada und Mexiko durch den Streik von 9.200 Arbeitern in zwei GM-Autoteilefabriken in Flint (Michigan) betroffen. Der erste Streik in Flint läuft seit 16 Tagen und der zweite seit mehr als einer Woche. Die Produktionseinstellung kostet General Motors etwa eine halbe Milliarde Dollar pro Woche. Die Gewerkschaft der Automobilarbeiter (UAW) will mit der Arbeitsniederlegung die Vergabe von Teileaufträgen an Fremdbetriebe und Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer verhindern.

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